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Hund sicher im Auto transportieren

Worauf ihr achten solltet

Hunde sind Rudeltiere und fühlen sich am wohlsten, wenn sie sich in der Gegenwart ihrer Bezugsperson befinden. Dementsprechend hat es viele Vorteile, den tierischen Freund auf die Reise mitzunehmen.

Das Auto eignet sich als Transportmittel für Vierbeiner dabei am besten. Während sich Katzen in der Transportbox jedoch vergleichsweise einfach im Auto transportieren lassen, gibt es bei Hunden ein paar mehr Dinge, auf die ihr achten solltet. Das ist wichtig, damit sowohl der Hund als auch der Autofahrer das Ziel sicher erreichen. Schätzungen zufolge vergessen über 20 Prozent aller Autofahrer, ihre Hunde im Auto richtig zu sichern. Das kann tödliche Folgen haben, wenn ein Unfall passiert: Das Tier wird zum „Wurfgeschoss“ und kann sich selbst und die Personen im Auto verletzen. Das Gewicht eines 30 Kilogramm schweren Hundes verdreifacht sich bei einem Aufprall mit einer Geschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde auf fast eine Tonne. Demzufolge ist Sicherheit beim Transport des Hundes im Auto das A und O. Doch wie lässt sich der tierische Freund sicher im Auto transportieren? Wir verraten euch, worauf ihr achten solltet.

Welche Aspekte sind beim Transport des Hundes im Auto wichtig?

Für den Transport von Tieren gibt es keine spezielle Verordnung. Ein Hund im Auto kann aber die Verkehrssicherheit gefährden, weshalb die Kaskoversicherung im Schadensfall befugt ist, die Zahlung zu verweigern. Im Verkehrsrecht gilt das Haustier als „Ladung“, die so gesichert werden muss, dass der Fahrer weder behindert noch abgelenkt wird. Dies ist in § 22 der StVO Absatz 1 geregelt. Selbst bei einer Vollbremsung oder einer plötzlichen Ausweichbewegung darf die Ladung – also das Haustier – nicht verrutschen oder umfallen. Dafür müsst ihr mit einer entsprechenden Sicherung Ieures Vierbeiners Sorge tragen.

Hunde im Auto sicher transportieren – Drei Möglichkeiten stehen zur Auswahl

Die Transportsicherung des Hundes im Autos hat vor allem zwei Ziele: Sie soll zum einen verhindern, dass der Hund bei einem Unfall zum Geschoss wird. Zum anderen vermeidet sie, dass sich der Hund bei einem Flug durchs Auto selbst verletzt. Grundsätzlich stehen drei Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Eine stabile Hundebox
  • Eine Kofferraumabtrennung
  • Ein Sicherheitsgurt

Nachfolgend erläutern wir euch die wichtigsten Vor- und Nachteile dieser drei Möglichkeiten.

1. Variante: Die Transportbox

Eine Transportbox eignet sich vor allem für kleine bis mittelgroße Hunde. Sie sorgt dafür, dass der Hund den Fahrer bei der Fahrt nicht stören kann. Kleine Hunde können ebenso wie Katzen in der Transportbox im Fußraum hinter dem Beifahrersitz am sichersten transportiert werden. Für größere Hunde gibt es die Möglichkeit, die Hundebox im Kofferraum fest zu installieren. Ein Nachteil besteht darin, dass der Hund erst an die Box gewöhnt werden muss. Gerade bei ängstlichen Hunden kann die Eingewöhnungszeit länger dauern, sodass ihr rechtzeitig mit dem Training beginnen müsst. Zudem nimmt eine solche Box viel Platz im Auto weg. Gerade Boxen für große Hunde sind außerdem schwer und deshalb recht kompliziert zu handhaben.

2. Variante: Die Kofferraumabtrennung

Alternativ könnt ihr euren Hund im Kofferraum transportieren. In diesem Fall muss der Vierbeiner jedoch durch eine Kofferraumabtrennung gesichert werden. Im Handel gibt es zahlreiche Netze, die für diesen Zweck angeboten werden. Sie bieten unserer Meinung nach aber keinen ausreichenden Schutz und können im schlimmsten Fall zur tödlichen Gefahr für den tierischen Freund werden. Oft sind die Netze nicht stabil genug, sodass der Hund sich daran vorbei winden und in den Fahrerraum gelangen kann. Darüber hinaus können die Fäden bei einem Aufprall durch Einschneiden oder Verfangen ernsthafte Verletzungen verursachen. Aus diesen Gründen raten wir von Netzen zur Kofferraumabtrennung generell ab.

Wir empfehlen stattdessen ein stabiles Hundetrenngitter fürs Auto wie die Varianten von kleinmetall.de, die speziell für die gängigsten Automodelle konzipiert sind. Sie nutzen die vorhandenen Befestigungsmöglichkeiten im Auto und lassen sich daher optimal fixieren. Gleichzeitig beschädigen sie euer Fahrzeug nicht und lassen sich problemlos wieder entfernen. Des Weiteren werden hochwertige Kofferraumgitter in Crash-Tests ausführlich getestet und zeichnen sich durch eine leichte Montage aus. Sollte es zu einem Unfall kommen, ist eine höchste Sicherheit für Mensch und Hund garantiert.

3. Variante: Der Sicherheitsgurt

Zu guter Letzt habt ihr noch die Möglichkeit, einen Sicherheitsgurt für den Hund zu kaufen und ihn damit sicher im Auto zu transportieren. Ein Hundegurt zeichnet sich durch eine einfache Handhabung aus. Der Hund kann bei einem Aufprall oder Zusammenstoß nur so weit nach vorne geschleudert werden, wie es die Gurtlänge erlaubt. Bei schweren Unfällen ist die Verletzungsgefahr aber recht hoch. Gerade minderwertige Gurte, die nicht fest genug sind, können bei einem Aufprall reißen, sodass auch die Personen im Auto verletzt werden könnten. Wichtig ist, dass die speziellen Hundegurte richtig befestigt werden. Keinesfalls dürft ihr diese am Halsband montieren. Stattdessen verwendet ihr ein Brustgeschirr. Auch auf die passende Länge ist zu achten. Für kleinere Hunde sind Sicherheitsgurte eine gute Wahl, während sich die Kofferraumabtrennung für größere Hunde besser eignet. Wichtig: Auf dem Beifahrersitz darf der Hund auch mit Sicherheitsgurt nicht transportiert werden.

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