Hundehaftpflicht-Versicherung

Egal wie brav und gehorsam euer Hund ist – kleine Zwischenfälle sind schnell passiert. Im Eifer des Gefechts rennt er beim Spielen in ein vorbeifahrendes Fahrrad oder begrüßt ein Kind zu stürmisch. Solch kleine und größere Missgeschicke sind nicht weiter schlimm, wenn ihr euch mit einer Hundehaftpflicht absichert!

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Warum ist eine Hundehaftpflichtversicherung wichtig?

Je nachdem wie schwerwiegend ein vom Hund verursachter Vorfall ist, kann es für euch als Halter schnell teuer werden. Schäden, die euer Hund verursacht, sind nicht im Versicherungsschutz eurer Privathaftpflicht enthalten. Ihr haftet persönlich mit eurem gesamten Vermögen, wenn der Hund einen Schaden verursacht. Die möglichen Schadensfälle sind vielfältig und oftmals nicht vorherzusehen. Die mögliche Tragweite eines kleinen Unfalls ist nicht zu unterschätzen. Um euch vor dem finanziellen Ruin zu schützen, ist es daher sinnvoll eine Hundehaftpflicht abzuschließen. So müsst ihr euch keine finanziellen Sorgen machen und seid mit einem ungestümen Hund auf der sicheren Seite. Auch mit einem braven und ruhigen Hund, ist es jedoch empfehlenswert eine Versicherung abzuschließen. Ein kleines Missgeschick passiert schneller als ihr denkt und so und könnt ihr entspannter durchs Leben gehen.

Fallbeispiele:

  • Ihr seid mit eurem Hund beim Gassi gehen im Park. Plötzlich schnappt er nach einem anderen Hund und verletzt ihn leicht. Der Halter des Tieres fordert anschließend bei euch die Kosten für den Tierarzt ein.
  • Ihr leint euren Hund vor einem Geschäft an, während ihr eure Einkäufe erledigt. Er blockiert den Eingang und kein Kunde traut sich mehr in den Laden. Der Inhaber des Geschäfts kann einen Verdienstausfall geltend machen, für den ihr als Halter aufkommen müsst.
  • Es klingelt an der Tür und euer Hund rennt freudig hin, um den Gast zu begrüßen. Er springt ungestüm an dem Gast hoch, dieser stolpert und bricht sich den Arm. Dadurch kann er einige Wochen nicht arbeiten und ihr müsst mit eurem Privatvermögen die Arztkosten und den Verdienstausfall bezahlen.

In welchen Bundesländern besteht eine Versicherungspflicht für Hunde?

Hundehalter in Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen müssen ihren Hund verpflichtend versichern lassen. In diesen sechs Bundesländern ist die Hundehaftpflicht gesetzlich vorgeschrieben. Die Versicherungspflicht beginnt je nach Bundesland ab einem Alter von drei bis sechs Monaten. In Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und im Saarland besteht die Pflicht nur für sogenannte Listenhunde. Halter dieser „Kampfhunde“ können allerdings durch eine Prüfung widerlegen, dass ihr Hund im besonderen Maße aggressiv ist. In NRW gilt die Versicherungspflicht zusätzlich für Hunde ab einer Körpergröße von 40 Zentimetern oder einem Gewicht ab 20 Kilo. In Bayern müsst ihr euren Hund hingegen nur versichern, wenn er eine bescheinigte Auffälligkeit aufweist. Ausschließlich in Mecklenburg-Vorpommern besteht keine verpflichtende Hundeversicherung. Eine Versicherung lohnt sich jedoch auch für Hundehalter, die keiner Pflicht unterliegen.

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Basis-Leistungen der Hundehaftpflicht

Eine Hundehaftpflicht kommt in der Regel für alle Schäden auf, die euer Hund an Dritten oder deren Eigentum anrichtet. Diese Schäden müssen durch die Unberechenbarkeit des tierischen Verhaltens entstehen. Der Schutz erstreckt sich auf alle Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Ein Personenschaden entsteht, wenn durch den Hund ein Mensch verletzt oder getötet wird. Die Versicherung trägt beispielsweise die Arztkosten und kommt für Forderungen von Schmerzensgeld auf. Bei Sachschäden kann der Eigentümer Schadenersatz oder die Reparaturkosten einfordern, die ebenfalls von der Haftpflicht getragen werden. Ein Vermögensschaden tritt ein, wenn eine Person durch einen Hund einen finanziellen Verlust erleidet. Beispielsweise, wenn ihm aufgrund des Tieres ein wichtiges Geschäft entgeht.

Weitere wählbare Leistungen

Neben dem Basis-Schutz beinhalten einige Versicherungen weitere Leistungen. Dazu zählen beispielsweise Mietsachschäden, das Führen ohne Leine, ein ungewollter Deckakt, die Mitversicherung von Welpen oder Auslandsschäden.

  • Mietsachschäden: Hierunter fallen alle Schäden, die an gemieteten Sachen, wie einer Mietswohnung oder einem Mietwagen, entstehen. Einige Versicherungen schließen Schäden an privat gemieteten Wohnräumen allerdings aus.
  • Führen ohne Leine: Bei vielen Versicherungen besteht eine Leinenpflicht an bestimmten Orten. Wenn euer Hund daher oft ohne Leine herumläuft, solltet ihr auf die genauen Bedingungen achten und keinen Leinenzwang vereinbaren.  
  • Ungewollter Deckakt: Diese Leistung ist nur für Halter von unkastrierten Rüden interessant. Deckt euer Rüde eine Hündin und es kommt zur Trächtigkeit, müsst ihr die daraus folgenden Kosten tragen. Mit der passenden Versicherung seid ihr auf der sicheren Seite und müsst die Kosten nicht selbst übernehmen.
  • Mitversicherung von Welpen: Diese Leistung richtet sich an die Halter unkastrierter Hündinnen. Bekommt eure Hündin nämlich Welpen, sind diese bei einigen Versicherungen kostenfrei mitversichert. Meist gilt der Versicherungsschutz bis zum Alter von zwölf Monaten.
  • Auslandsschäden: Wer mit seinem Hund gerne in den Urlaub fährt, sollte auf einen ausreichenden Auslandsschutz achten. Bei vielen Versicherungen ist ein zeitlich und räumlich begrenzter Versicherungsschutz im Ausland inbegriffen. Meist gilt der Schutz im europäischen Ausland unbegrenzt, während die Schutzdauer für Aufenthalte außerhalb Europas variiert.

Wer ist in der Hundehaftpflicht versichert?

In der Regel kommen die Versicherungen nur für Schäden auf, die unter der Aufsicht des Versicherungsnehmers geschahen. Zudem sind alle Personen, die mit euch in einem gemeinsamen Haushalt leben und den Hund ausführen mitversichert. Anders sieht es bei Außenstehenden (Fremdhütern) aus. Wenn euer Hund oft von anderen betreut wird, solltet ihr daher drauf achten, dass das sogenannte Fremdhüterrisiko mitversichert ist. Neben euch als Versicherungsnehmer, sind so auch alle nicht gewerblichen Hüter der Hunde versichert. So könnt ihr den Vierbeiner ohne Bedenken bei der Oma oder dem Nachbarn lassen. 

Was kostet eine Hundehaftpflichtversicherung?

Die Kosten einer Hundehaftpflicht berechnen sich nach den gewählten Leistungen und der Höhe der Deckungssumme. Außerdem spielt die Hunderasse und Größe des Tieres eine Rolle. Für eine gute Versicherung müsst ihr nicht tief in die Tasche greifen. Eine günstige Police bekommt ihr schon ab einem Beitrag von etwa 35 Euro pro Jahr. Wichtig ist es jedoch zu beachten, wie hoch die Deckungssumme der Versicherung ist. Wir empfehlen euch keine zu geringe Summe zu wählen, da speziell bei Personenschäden sehr hohe Kosten entstehen können. Am besten wählt ihr eine Summe von mindestens fünf Millionen Euro. Ebenso ist eine Versicherung ohne Mindestschadenhöhe sinnvoll, da somit auch kleinere Zwischenfälle gedeckt sind.

So könnt ihr bei der Hundehaftpflicht Geld sparen:

Wer die Kosten für die Versicherung gering halten möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Zum Einen könnt ihr eine Selbstbeteiligung in bestimmter Höhe wählen. Je nach Anbieter beläuft sie sich auf einen Betrag zwischen 0 und 500 Euro. Je höher der Betrag, desto geringer ist folglich der jährliche Beitrag. Andererseits vergüten einige Anbieter auch eine jährliche Zahlung des Beitrags mit Vergünstigungen. Da sich die Anbieter von Hundehaftpflicht-Versicherungen preislich und leistungstechnisch teils deutlich unterscheiden, ist es sinnvoll, mehrere Tarife miteinander zu vergleichen.  

Hundehaftpflicht-Versicherungen im Vergleich!

Bei der Suche nach dem passenden Versicherungsangebot kann ein kostenloser und unverbindlicher Online Vergleichsrechner helfen. Ein guter und individueller Schutz für euren Hund muss nämlich nicht teuer sein. Also vergleicht doch einfach gleich die besten Tarife und findet eine gute Versicherung für euch und euren Hund!

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