Ferienhaus mit Hund Dänemark

Ferienhaus in Dänemark mit Hund

Viele bezeichnen Dänemark als das Paradies für einen Urlaub mit Hund. Andere hingegen meiden das Land aufgrund der umstrittenen Einreisebestimmungen. Fakt ist, dass es in Dänemark abwechslungsreiche Landschaften, eine 7314 kilometerlange Küste und felsige Fjorde zu bewundern gibt. Für einen Urlaub mit Hund spricht, dass ihr zahlreiche Ferienhäuser in Dänemark buchen könnt und es viele Strände gibt, an denen die Vierbeiner willkommen sind. Zudem gelten die Dänen als hundefreundlich. Beachtet ihr die Einreisebestimmungen, so lässt sich im Nachbarland Deutschlands ein toller Urlaub verbringen. Vor allem die über 400 dänischen Inseln an der Nord- und Ostsee sind vielfältig und haben alle ihren eigenen Charm.

Urlaub mit Hund im Ferienhaus in Dänemark

Wer seinen nächsten Urlaub plant und auf der Suche nach einer großzügigen Ferienwohnung oder einem Ferienhaus in Strandnähe ist, der wird in Dänemark fündig. Hier gibt es unzählige Unterkünfte, die sich für bis zu zwanzig Personen eignen. Ihr könnt mit Freunden, der ganzen Familie oder einfach nur zu zweit verreisen. Haustiere sind in vielen Ferienhäusern gern gesehene Gäste und dürfen euch auf die Reise begleiten. Bei der Ausstattung des Hauses bleiben keine Wünsche offen. Viele Unterkünfte in Dänemark verfügen sogar über einen eingezäunten Garten, einen Swimmingpool, eine Sauna oder einen Whirlpool. Vom Luxus-Ferienhaus bis hin zum gemütlichen Ferienhaus mit Reetdach, könnt ihr in unserem Nachbarland alles buchen.

Wenn ihr euch für eine Unterkunft in Strandnähe entscheidet, könnt ihr jeden Tag einen Spaziergang am Strand unternehmen. Ihr findet aber nicht nur Ferienhäuser an der Küste, sondern auch in der Nähe von Wäldern und Heidelandschaften. In den Gegenden könnt ihr die Ruhe in der Natur genießen. Die Küste ist in Dänemark nie weiter als 55 Kilometer von einem Ort entfernt. Das heißt ihr könnt selbst, wenn ihr im Landesinneren Urlaub macht, einen Tag am Meer verbringen.

Schöne Urlaubsregionen in Dänemark

Dänemark ist ein sehr vielfältiges Land im Norden Europas. Die Hauptstadt, Kopenhagen, hat einige interessante Sehenswürdigkeiten, wie die kleine Meerjungfrau, die Erlöserkirche und die Öresundbrücke zu bieten. Über die Brücke ist die Stadt mit Malmö und Südschweden verbunden. Dank seiner traumhaften Natur ist das Land ein tolles Reiseziel für einen Urlaub mit Hund. Die Insel Bornholm ist eines der schönsten Urlaubsregionen, die ihr mir eurem tierischen Begleiter besuchen könnt. Hier findet ihr eindrucksvolle Felsen, feinsandige, weiße Strände und maritime Küstenorte. Auf der Sonneninsel gilt zwar in der Hauptsaison offiziell Leinenzwang, aber an weniger besuchten Stränden beschwert sich im Allgemeinen niemand, wenn ein gut erzogener Hund ohne Leine am Strand entlangläuft und sich in das flach abfallende Meer stürzt.

Weitere empfehlenswerte Reiseziele sind die Nordseeinseln Fanö und Römö, die Jütland zuzuordnen sind. Römö gilt gleichermaßen für Hund und Mensch als Paradies, aufgrund der langen, breiten Sandstrände und den drei eingezäunten Hundewäldern. Vor allem rund um Lakolk sind, in der Nähe des Hauptstrandes, häufig viele Hundebesitzer zu finden. Eines der beliebtesten Urlaubsgebiete Dänemarks ist Blåvand. In dem Ort gibt es auf der Kiefernplantage Oksby Klitplantage, in Küstennähe, einen extra für Hunde eingezäunten Bereich, der sich zum Toben anbietet. Weitere Hundewälder mit Bächen und Freilaufflächen findet ihr in Bordrup, Bøtø bei Marielyst und Den Tilsandede Kirke bei Skagen.

Hunde am Strand in Dänemark

Ihr könnt ein Ferienhaus in Dänemark mit Hund sowohl an der Nordsee als auch an der Ostsee buchen. Das besondere während einer Auszeit in unserem Nachbarland sind die zahlreichen, langen und breiten Sandstrände und die dahinterliegenden Dünen. In der Zeit vom ersten Oktober bis zum 31.März können Hunde an den Stränden Dänemarks ohne Leine herumlaufen. Deswegen empfiehlt es sich vor allem in der Nebensaison in dem vielfältigen Land Urlaub zu machen. Während der Hauptsaison herrscht offiziell Leinenzwang an den Stränden, allerdings kann hier so gut wie jeder Strand als Hundestrand bezeichnet werden. Nur wenige, ausgeschilderte Strandabschnitte und Naturschutzgebiete dürfen nicht von den tierischen Begleitern betreten werden. Abseits der Hauptstrände lassen auch viele Hundebesitzer ihre Vierbeiner während der Sommermonate frei laufen. Das ist zwar offiziell nicht erlaubt und kann nur auf eigene Gefahr hin gemacht werden, aber in den meisten Fällen beschwert sich niemand, wenn der freilaufende Hund gut erzogen ist.

Die Stände an der dänischen Ostsee und Nordsee unterscheiden sich. So ist an der Nordsee die See häufig wilder und die Strände breiter, wohingegen das Wasser an der Ostsee flacher und die Strände kinderfreundlich sind. Empfehlenswerte an der Nordsee sind die Strände in Søndervig, Blåvand, Blokhus, Saltum, Kandestederne und Rømø. An der Ostseeküste empfiehlt es sich die Strände in Marielyst, Hestehoved, Bisnap, Hou, Gudmindrup, Hornbæk und Kerteminde (Nordstrand) mit der ganzen Familie zu besuchen.

Einreisebestimmungen für Hunde in Dänemark

Wer sich vor dem Dänemark Urlaub über die Einreisebestimmungen informiert, der kann sich auf eine tolle Auszeit freuen. Wichtig ist, dass ihr bei der Einreise einen gültigen Europäischen Heimtierausweis dabeihabt. Dieser muss den Namen des Hundes, eine Beschreibung und die Adresse des Besitzers beinhalten. Außerdem müssen alle Impfungen des Hundes in dem Ausweis vermerkt sein. Eine gültige Tollwutimpfung ist eine der Voraussetzung für die Einreise nach Dänemark. Zudem muss der Hund mit einem elektronischen Chip unter der Haut gekennzeichnet sein. Ist euer Vierbeiner nicht gechipt, kann er im Falle des Verschwindens nicht identifiziert werden.

In Dänemark herrscht eine Einreisebeschränkung für Listenhunde sowie Mischlinge, die eine Listenhund-Rasse in sich tragen. Folgenden Hunderassen wird, laut dem Hundegesetz, die Einreise verwehrt:

• American Bulldog
• American Staffordshire Terrier
• Boerboel
• Dogo Argentino
• Fila Brasileiro
• Kangal
• Kaukasischer Owtscharka
• Pitbull Terrier
• Sarplaninac
• Südrussischer Owtscharka
• Tornjak
• Tosa Inu
• Zentralasiatischer Owtscharka

Beachtet außerdem, dass schwerwiegenden Vorfälle, wie Beißattacken auf andere Hunde oder Menschen für euren Hund, egal welcher Rasse, Konsequenzen haben können. Wird der Hund als gefährlich eingestuft, droht Leinenpflicht, eine Maulkorbpflicht oder im schlimmsten Fall sogar die Einschläferung des Tieres. Dieses Gesetz wurde jedoch im Jahr 2014 entschärft. Fällt ein Vierbeiner durch eine schwerwiegende Beißattacke auf und soll laut Polizei eingeschläfert werden, darf der Besitzer zunächst einen Experten zur Begutachtung des Hundes zur Rate ziehen. Dieser entscheidet über die Schwere des Falles.