American Staffordshire Terrier Steckbrief

Der mutige Begleithund im Portrait

Der American Staffordshire Terrier steht in Deutschland auf der Rasseliste der gefährlichen Hunde. Dennoch kann er mit der richtigen Erziehung ein verspielter und anhänglicher Begleithund werden. Hier findet ihr alles, was ihr schon immer über die beliebte Hunderasse wissen wolltet.

Geschichte des American Staffordshire Terrier

Als Vorfahre des American Staffordshire Terrier gilt der sogenannte „Bull and Terrier“. Die Engländer züchteten die Rasse Anfang des 19.Jahrhunderts in den Midlands speziell für Hundekämpfe. Sie mussten in den Arenen Kämpfe von Hund gegen Dachs, Hund gegen Hund oder auch Hund gegen Ratten austragen. Die Hunde brauchten also die Stärke des Pit Bull und den Mut, die Ausdauer und Hartnäckigkeit eines Terriers.

Als im Jahr 1835 Tierkämpfe in Großbritannien generell verboten wurden, beschlossen einige Veranstalter das Land zu verlassen. Also führten britische Einwanderer den Hund um 1860 in die Vereinigten Staaten ein, wo sie den Hundekampf ab zirka 1880 wieder gewerbsmäßig betreiben konnten. Nach und nach entwickelten sich zwei verschiedene Linien des Bullterriers. Die Auswanderer nutzen die eine als Kampfhund und die andere vermehrt als Wach- und Familienhund.

Um eine deutliche Abgrenzung zur Kampfhundeszene zu ziehen, kam es dann zur Spaltung der Rasse in den American Pit Bull Terrier und den American Staffordshire Terrier. Der Namensteil „Staffordshire“ stammt von seinem Herkunftsort in England. Im Jahre 1936 wurde der Rassestandard des American Staffordshire Terriers vom American Kennel Club offiziell anerkannt. Das Ziel der Züchtung des Amstaff war es von den Hundekämpfen abzukommen und die Rasse auch für Ausstellungen interessant zu machen. Seit dem 1. Januar 1972 zählt die Rasse zur FCI-Gruppe 3 „Terrier“ und wird dort der Sektion 3 „Bullartige Terrier“ zugeordnet. In Deutschland findet man den Amstaff heute nur noch selten, da er als aggressiver „Kampfhund“ verschrien ist.

Wesenszüge und Charaktereigenschaften

Der American Staffordshire Terrier ist ein mutiger, intelligenter und treuer Hund, der eine starke Bindung zu seinem Besitzer aufbaut. Trotz seines Erscheinungsbildes ist der Amstaff überraschend verspielt und liebt es zu schmusen. Der aufmerksame Hund bewacht sein menschliches Rudel mit Leidenschaft und geht dann in den „Verteidigungsmodus“ über. Damit es nicht zu schweren Konflikten kommt, wenn der Vierbeiner seine Familie bedroht sieht, braucht er eine konsequente aber liebevolle Erziehung. Generell eignet sich nur für erfahrene Hundebesitzer, die viel Zeit in die Ausbildung investieren können. Entgegen aller Vermutungen hat die Rasse eine relativ hohe Reizschwelle und bleibt in vielen Situationen ruhig und gelassen. Aufgrund seiner dominanten Art und seinem ausgeprägt starken Charakter verträgt er sich oft nicht so gut mit anderen Hunden. Er muss seinen starken Bewegungsdrang regelmäßig befriedigen und will sowohl körperlich als auch geistig ausreichend ausgelastet werden. Aufgrund seiner an Fitness orientierten Zucht, bleibt der American Staffordshire Terrier bis ins hohe Alter aktiv und hat eine relativ lange Lebenserwartung von 9 bis 15 Jahren.

Wie halte ich einen American Staffordshire Terrier?

Überlegungen vor der Anschaffung

Wenn ihr euch einen American Staffordshire Terrier anschaffen wollt, solltet ihr euch zuallererst im Klaren sein, dass es sich um einen so genannten Listenhund handelt. Die Zucht der Rasse ist in einigen Bundesländern ganz verboten und auch der Import der Hunde nach Deutschland ist nicht erlaubt. Der Züchter muss bei einem der drei VDH-Vereine angeschlossen sein. Auf keinen Fall solltet ihr Welpen von zwielichtigen Züchtern kaufen, da diese meist krank oder verhaltensgestört sind. Für einen reinrassigen Welpen vom seriösen Züchter solltet ihr um die 1000€ einberechnen. Wenn ihr nicht so viel Geld ausgeben wollt und etwas Gutes tun möchtet, findet ihr im Tierheim auch oft American Staffordshire Terrier und Mischlinge.

Generell benötigt die Rasse keine aufwendige Fellpflege. Ihr solltet das kurze, glatte Fell nur ab und zu bürsten um lose Haar zu entfernen. Auch bezüglich des Hundefutter ist der American Staffordshire Terrier ziemlich anspruchslos. Gesundheitlich ist der Amstaff sehr robust und leidet nur vereinzelt unter einer Hüftdysplasie sowie angeborenen Herzschwächen.

Erziehung und Entwicklung des Welpen

Der American Staffordshire Terrier besitzt als ausgewachsener Hund eine immense Kraft und muss schon als Welpe lernen, wo seine Grenzen sind. Da die Rasse ausgesprochen intelligent ist, versucht der Hund vor allem in der Pubertät die Schwächen seines Halters auszunutzen und testet die Rangordnung wieder und wieder aus. Damit sich der Welpe an andere Hunde und Menschen gewöhnt, ist der Besuch einer Hundeschule ein absolutes Muss. Mit der richtigen Erziehung kann man aus jeder Rasse einen ausgeglichenen und friedliebenden Hund machen. Leider versäumen viele Hundehalter die Grundlagen in der Hundeerziehung in den ersten Monaten und sind schnell mit der Erziehung des dominanten Hundes überfordert. Weist der Hund dann ein unerwünschtes Verhalten auf, ist das in den meisten Fällen auf die falsche Erziehung zurückzuführen.

Aktivitäten mit dem American Staffordshire Terrier

Aufgrund seiner starken Bewegungsdranges und seiner enormen Ausdauer braucht der American Staffordshire Terrier jeden Tag ausgedehnte Spaziergänge und sportliche Betätigung. Am wohlsten fühlt er sich bei Besitzern, die selbst gerne wandern, joggen oder spazieren gehen. Bei verantwortungsvollem Umgang und genug Bewegung ist der Amstaff ein idealer Begleithund, den ihr überall hin mitnehmen könnt. Die bewegungsfreudige Rasse lässt sich auch für Hundesportarten wie Agility begeistern. Eine Nutzung als Wachhund ist zwar möglich, doch neigt der Amstaff dazu seine Familie zu stark beschützen zu wollen. Am Besten ist für den Staffordshire ein Haus mit großem Außengelände geeignet. In einer engen Stadtwohnung wird er nicht glücklich.

Interessantes und Wissenswertes

Der American Staffordshire Terrier ist ein Listenhund

Der American Staffordshire Terrier steht in Deutschland (mit Ausnahme von Niedersachsen und Schleswig-Holstein) auf der Liste der gefährlichen Hunderassen. Aus diesem Grund ist der Import dieser Rasse nach Deutschland durch das Hundeverbringungs- und -einfuhrbeschränkungsgesetz verboten. Je nach Bundesland unterliegt die Haltung der Rasse strengen Auflagen. Das eigene Grundstück sollte mit einer mindestens 1,60 m hohen Einfriedung begrenzt werden und der Hund muss draußen ständig an der Leine geführt werden. Außerdem schreibt das Gesetz vor, dass der Hund beim Spaziergang einen Maulkorb tragen muss, wenn er den Wesenstest nicht bestanden hat. Weitere Auflagen variieren je nach Bundesland.

Die Einstufung des Amstaff als „Kampfhund“ ist stark umstritten. Die Kritiker der Rasse gehen von einer rassebedingten Gefährlichkeit für Menschen und einem übersteigerten Angriffs- und Kampfverhalten aus. Ein Vergleich von Listenhunden mit Golden Retrievern belegt hingegen, dass es keine signifikanten Unterschiede im Aggressionsverhalten gibt. Das Verhalten des Hundes sei rein von der Erziehung abhängig.

Kupierte Ohren als Schönheitsideal

Leider ist es besonders unter den sogenannten „Kampfhunden“ weit verbreitet den Welpen direkt nach der Geburt die Ohren zu kupieren. Unter dem Kupieren von Hunden versteht man die operative Kürzung der Ohrmuschel oder der Rute. Früher waren diese Verstümmelungen vor allem bei dem Dobermann, Boxer, und ähnlichen Rassen an der Tagesordnung. Sie galten als „Schönheitsideal“ für die armen Tiere. Dem etwa sieben Wochen alten Welpen wird dabei eine Kupierschablone angelegt und alle überstehenden Teile des Ohres werden mit einem Skalpell abgeschnitten. Das Kupieren sowie die Einfuhr kupierter Tiere ist mittlerweile jedoch schon seit 30 Jahren in Deutschland verboten. Trotzdem findet man in Deutschland leider immer noch Hunde mit abgeschnittenen Ohren.

American Staffordshire Terrier in Film und Fernsehen

Der wohl berühmteste American Staffordshire Terrier ist in der Kinder-Serie „Die kleinen Strolche“ zu finden. Die äußerst beliebte Serie handelt von einer Kindergang mit Hund und lief zwischen 1922 und 1944 in 220 Folgen. Der Vierbeiner war der Beschützer, Spielkamerad und beste Freund der Kinder. Dieser Hund wurde vom freundlichen Pit Bull „Pal the Wonder Dog“ dargestellt. Er war später auch der erste Hund, der für die neue Hunderasse „Staffordshire Terrier“ beim American Kennel Club registriert wurde.

Ihr habt auch einen American Staffordshire Terrier oder wollt euch bald einen zulegen? Erzählt mir in den Kommentaren was den Amstaff so besonders macht!

Alle Hunderassen:

Afghanischer Windhund | Airedale Terrier | Akita | Australian Shepherd | BasenjiBasset HoundBeagle | Bearded Collie | Berner Sennenhund | Bernhardiner | Bobtail | Bordeaux DoggeBorder Collie | Boston Terrier | Briard | Bullmastiff | Bullterrier | Cavalier King Charles Spaniel | Chihuahua | Chow Chow | Collie | Dackel | Dalmatiner | Deutscher Boxer | Deutsch Drahthaar | Deutsche Dogge | Deutscher Schäferhund | Dobermann | Dogo Argentino | Englische BulldoggeEnglish Cocker Spaniel | English Pointer| FoxterrierFranzösische Bulldogge | Golden Retriever | Gordon Setter | Havaneser | Holländischer Schäferhund | Hovawart | Irish Wolfhound | Jack Russell Terrier | Kangal | Kleiner Münsterländer | Kleinspitz | Kooikerhondje | Labrador Retriever | Leonberger | Magyar Vizsla | Malinois | Malteser | Miniature Bullterrier | Mittelspitz | Mops | Neufundländer | Parson Russell Terrier | Pekingese | Pudel | Rhodesian Ridgeback | RiesenschnauzerRottweiler | Samojede | Shiba Inu | Shih Tzu | Siberian Husky | Staffordshire Bullterrier | Shetland Sheepdog | Tibet Terrier | Weimaraner | Welsh Corgi | West Highland White Terrier | Yorkshire Terrier | Zwergpinscher | Zwergspitz

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Alle Kommentare (15)

mia Markner
23.08.2020 02:20 Uhr

Kann folgende Aussage aus dem Artikel belegt werden?

"Die Einstufung des Amstaff als „Kampfhund“ ist stark umstritten. Die Kritiker der Rasse gehen von einer rassebedingten Gefährlichkeit für Menschen und einem übersteigerten Angriffs- und Kampfverhalten aus. Ein Vergleich von Listenhunden mit Golden Retrievern belegt hingegen, dass es keine signifikanten Unterschiede im Aggressionsverhalten gibt. Das Verhalten des Hundes sei rein von der Erziehung abhängig."

Wir haben nämlich im Wesenstest die Bewertung, dass unsere süße AmSteff - Dame durch des natürlichen Jagdtriebs gefährlich sei. 😠
Wir hätten somit eine Statistik, die etwas Gegenteiliges belegt. 😎

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Svenja
12.08.2020 22:48 Uhr

Ich liebe meine Ziege und mag sie niemals mehr eintauschen. Mein Mann und ich haben sie, ohne viel Hundeerfahrung geholt (normaler AmStaff) und haben es geschafft. Klar hat sie ihre Ecken und kannten, könnte vielleicht noch etwas besser erzogen sein (wobei andere Menschen immer sehr positiv überrascht von ihrer freundlichen Art sind), aber es könnte auch definitiv schlechter sein. Die Hundeschule war leider nicht sehr hilfreich. Alle Grundkomandos konnte sie schon vorher und eine schlechte Erfahrung haben wir auch noch gemacht. Jetzt wissen wir es besser und können damit aber auch umgehen bzw. für jeden weiteren vorbeugen. Die richtigen Tipps gab es von Schäferhund"profis" und Bulldogbesitzern. Für die Grundkomandos hat das Internet sehr gut geholfen. Ich selber bin an ihr sehr gewachsen, sodass wir nun eine stabile Beziehung haben. Wäre sie ein Rüde geworden, hätte die Machtkämpfe vielleicht mein Mann austragen müssen ;). Es sind Hunde mit sehr starkem Charakter -manchmal habe ich das Gefühl, es sitzt gerade ein 5-jähruges Mädchen vor mir und hinterfragt meine Entscheidung - liebevolle Konsequenz.... Das versteht man vielleicht auch erst mit diesem Hund.

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Iris
04.07.2020 22:05 Uhr

Wir denken schon seit Jahren darüber nach uns einen Hund zu holen. Ich bin alleinerziehend mit 2 Jungs. 17 und 10Jahre alt. Nun soll es zum Ende des Jahres soweit sein. Wir ziehen im Oktober in ein eigenes Haus mit eingezäuntem Grundstück, das direkt am Waldrand liegt. Ich arbeite in Teilzeit und habe die Möglichkeit den Hund mit ins Büro zu nehmen.
Wir hatten bereits einen Hund in Pflege, da der Besitzer starb und die Tochter keine Hunde halten durfte in ihrer Wohnung. Der Pekinese lebte 3 Jahre bei uns. Bis sie ihn doch holte. Seit dem sind nun 4 Jahre vergangen. Wir haben uns sehr intensiv mit dem Staffordshire Terrier beschäftigt und dieser soll es sein. Wir haben die Möglichkeit mit ihm zu einer Hundeschule zu gehen und genug Platz und Zeit. Wir freuen uns auf unser neues Familienmitglied ❤️

Frank
02.08.2020 16:07 Uhr

Gute Wahl. Ich habe selbst seit sieben Jahren einen Amstaff und kann nur gutes berichten. Allerdings stimmt es, das er ein ausgeprägtea Schutzverhalten hat, aber sobald er merkt, das die Personen nichts böses wollen, akzeptiert er die schnell. Ich kann diese Rasse nur empfehlen, wenn auch die Zeit dafür da ist. Er macht einfach nur Spaß und ist absolut anhänglich und liebevoll.

Daisy
24.09.2020 23:12 Uhr

Hallo Iris,
in meiner Nachbarschaft hier in Bremen muss eine Familie ihre geliebte American Staffs. in ein Tierheim abgeben. Eine Nachbarin hat das bei der Bremer Behörde durchgesetzt. In Bremen ist diese Rasse nur unter superstrenger Ausnahmegenehmig zugelassen. Wir haben selbst einen Hund und kennen die kleine Daisy sehr gut. Sie ist 1,9 Jahre alt, total verschmust und liebevoll. Es gab noch keinen einzigen "Vorfall", der eine derartige Maßnahme rechtfertigt, sie zwangsabzugeben. Vielleicht kannst du die Kleine retten? Die Besitzer würden sie kostenlos abgeben. Sie ist kastriert und hat alle erforderlichen Papiere.
Liebe Grüße aus Bremen!

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Adile
20.06.2020 22:39 Uhr

Wir hatten eine steffort pittbull Dame.
Sie war so unheimlich intelligent, ein sehr einfühlsame Hund.
Manchmal unterschätzte sie ihre Kraft.
Wir hatten sie zur Pflege und ihrem eigendlichem Besitzer wurde sie angeblich geklaut.
Haben sie nach 3 Jahren durch Zufall wieder gesehen bzw sie hat mich erkannt.
Wir haben sie aber bei der neuen Familie gelassen, da sie dort einen Freund hatte und auch genug Platz.
Da ich zu wenig Zeit für sie gehabt hätte.
Hunde sind alle toll

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Robert C Kollmann
24.05.2020 21:42 Uhr

Ich möchte niemanden auf die Füße treten, dennoch, trotz meiner großen Liebe zu meinen mittlerweile drei Amstaffs, rate ich jedem Hundebesitzer mit weniger als 10 Jahren Eigenhunderfahrung davon ab, (einzig und allein aufgrund der leichten Wesensmissstände, aufgrund fehlerhafter, oder gar falscher Erziehung) sich mit einem solch intensivst zu betreuendem Hund, zu beschäftigen. Damit appelliere ich an die Vernunft des Menschen, von welcher die Verhaltensweisen des Tieres abhängen!

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Susi
25.04.2020 10:56 Uhr

Wir hatten neben wechselnden anderen Rassen (immer aus dem Tierschutz) zwei AmStaff-Mischlinge. Spike war ein Staff-Shetland Pony-Mix, riesig, aber sehr zurückhaltend und fast ängstlich, da aus schlechter Haltung. Trotzdem hat er nie jemanden auch nur schief angeschaut. Dann war da Eddie (AmStaff-American Bulldog), er wurde mit wenigen Wochen aus einer Kellerzucht sichergestellt und kam dann zu uns. Er hat wirklich jedes andere Wesen geliebt und war in unserem Dorf auch dafür bekannt und beliebt. Wenn ihm ein Artgenosse dumm kam, ist er einfach gegangen. Ich glaube, wäre er angegriffen worden, hätte er sich nicht mal gewehrt. Ist in allen Jahren aber zum Glück nie passiert. Als er vor zwei Jahren mit über 16 starb, hat die ganze Hundewiese getrauert und wir bekamen zig Fotos von ihm. Lange Rede kurzer Sinn: diese Hunde sind, wenn man sie mit Liebe behandelt und erzieht und auf sie eingeht, einfach toll und es ist für mich eine Schande, dass hier in NRW immer noch diese unsinnige Rassenliste existiert.
Vielen lieben Dank, dass auf dieser Seite so positiv über meine Lieblingshunde geschrieben wird.

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Arwen
23.02.2020 16:04 Uhr

Hallo, wir (mein Mann, mein Sohn 11 Jahre, eine Katze und ein Franzose) haben auch einen Mix aus Pitbull und Am Staff.
Ganz ehrlich.... er ist sehr kräftig aber sowas von vorsichtig im Umgang mit Menschen und anderen Tieren.
Mittlerweile ist unser „Babyhund“ fast 7 Jahre und wir können uns keinen anderen Hund mehr vorstellen. Seit unser Franzose vor wenigen Monaten verstorben ist, ist er noch anhänglicher, verschmuster und liebevoller als vorher schon.
Ein Traumhund ohne Dominanzverhalten der jedoch sehr aufmerksam ist.

Calimero
26.06.2020 17:25 Uhr

Ja gratuliere...unser Diego (3.hund aus dem Tierheim) ist ein amsteffpittbullmischling...haben ihn mit 18 Monaten aus dem th geholt nun ist der schmuser schon bald 6 Jahre. ..seine Vorgänger (unsere Lieblinge)...aber er topt alle...seeehr lieb..lustig und hat sich total an uns angepasst..liebt Kinder und alle Nachbarskatzen...alle Menschen...LD.kein Wachhund..sehr freundlich...andere Hunde sind Freunde oder werden einfach ignoriert ...der geht weg wenn sie ihn blöd kommen...GLG.von uns und unserem chouchpotoeto.....

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Karina Setzen
14.12.2019 19:41 Uhr

Schön, wenn hier erfahrene Hundehalter jeden Tag mit ihren Hunden Unterordnung üben. Leider gehen nicht alle Halter so vor und deshalb ist es richtig, alle Halter und die Hunde auf Herz und Nieren zu prüfen. Denn ein Biss und Angriff von diesen Hunderassen (Liste) hat ganz andere Dimensionen und Auswirkungen als von einem Nicht-Listenhund. M.E. solte in dicht besiedelten Städten überhaupt keine grossen Hunde (in Wohnungen) gehalten werden. R.I.P Volkan!

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Maria Baumgartner
26.10.2019 13:28 Uhr

Ich habe am Dienstag einen Welpen von einer Strasse gerettet. Er wird wohl nicht älter als 1-2 Monate sein.
Ich vermute es ist ein Staffordshire Mix. Er ist verschmust, intelligent und auch ziemlich dominant. Seine Beisserchen musste er erst mal lernen nicht an mir auszulassen.
Er wächst jetzt im großen Rudel auf mit grossem Gelände.
Da ich ihn zuerst noch impfen lassen muss, will ich ihn noch nicht mitnehmen. Die Staupegefahr ist hier in Südspanien sehr hoch.

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Grieche
25.09.2019 15:44 Uhr

Ich habe ohne es zu wissen einen American Staffordshire Terrier Mischling als Streuner aus Griechenland mitgenommen. Der Hund war bereits ausgewachsen und durch die Mangelernährung in einem extrem schlechten Zustand. Nach Wochen intensiver Pflege hat er sich wunderbar entwickelt. Auffallend war seine ganz extreme Bindung zu mir ( saß stundenlang vor der Türe und wartete bis ich wieder kam, lief mir wie angekettet überall nach und fing mich bald übertrieben zu beschützen an. Als ich ihn nach einem Jahr wieder nach Griechenland zum Urlaub mitgenommen hatte veränderte sich der Hund urplötzlich er ging äußerst aggressiv auf griechische Männer los schreckte auch nicht davor zurück richtig zuzubeißen wenn er für mich eine vermeintliche Gefahr witterte und war äußerst schwer in den Griff zu bekommen. Zuhause und mirgegenüber war er ein reiner Schmusehund. Das immer aggressiver werdende Verhalten habe ich erst durch eine extrem konsequente Erziehung in den Griff bekommen. Bis heute (ist jetzt 8 Jahre her) braucht er ständig Unterordnungsbefehle diese geben ihm die Sicherheit, dass ich auf mich selber achten kann und er sich entspannen kann. Er ist mein 4. Hund und bisher der treueste und anhänglichste Hund den ich je hatte. Er schläft neben meinem Bett und wir schmusen viele Stunden am Tag, aber wir üben auch täglich Unterordnung. Dieses Jahr konnte er zum ersten Mal den Griechenland Urlaub als entspannter Hund erleben. Eine liebevolle konsequente Erziehung ist für diese Rasse unglaublich wichtig. Die ganz Familie weiß unser Hund würde uns bei Gefahr ganz sicher so treu wie kein anderer Hund verteidigen, aber eben nur auf Befehl.

Giuseppina
26.01.2020 15:35 Uhr

Hallo, duftet ihr den Hund hier in Deutschland behalten? Wie habt ihr das denn gemacht? In Facebook ist ein Ehepaar, das hier nach Deutschland gezogen ist mit zwei solcher Hunde. Sie sind super erzogen, hören auf alle Kommandos. Aber nun sollen die Hunde bis Ende Januar weg. Der einfuhr sei verboten.... Sie suchen verzweifelt nach Hilfe.

Lolo
09.03.2020 13:11 Uhr

es gibt Bundesländer wo Listenhunde KEINE LISTENHUNDE MEHR SIND! und daher mit Versicherungen leben dürfen,

Lolo
09.03.2020 13:13 Uhr

Über Belgien kann man ohne Probleme einreisen.

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Kerstin
07.08.2019 16:42 Uhr

Schön beschrieben , das Wesen und der Charackter vom Amstaff.
Ich besitze eine Mischung Amstaff mit Boxer.Die Charakterzüge von beiden hat meine Emma.Mehr vom Boxer.
Ich würde gern einen Amstaff haben wollen.

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Katrin
27.07.2019 01:22 Uhr

Schön beschrieben und ich finde unser Mischlingsmädchen hierin total wieder. Ein 'Schatz' aus dem Tierheim, die sich mit ihrer freundlichen Art in unsere Herzen geschlichen hat. Mit unseren beiden anderen Hunden versteht sie sich prima, jeder kennt seinen Platz im Rudel. Zu den Kindern ist sie ausgesprochen vorsichtig und treu. Die hohen Steuern, der Aufwand bis sie bei uns sein durfte, Behördengänge, Sachkundenachweis usw... alles hat sich gelohnt! Wir lieben sie! Ein toller, treuer, starker Hund! Wir sind erfahrene Hundehalter, das ist wichtig! Amstaff haben eine enorme Kraft und man sollte sich der Verantwortung bewusst sein.

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Hundehalter
19.05.2019 14:04 Uhr

Wir besitzen seit Jahren Hunde, aber seit einem Jahr nun auch eine Amstaff (Lotte) die zusammen als Welpe mit 3 anderen erwachsenen weiblichen Hunden (Jack Russel, Franz. Bulldog, Yorkshire Terrier sowie 5 Katzen aufgewachsen ist. Ihre beste Freundin ist dabei Frieda, unsere British-Kurzhaar Katze. Zuerst war es sehr ungewohnt, einen derartigen kraftvollen Hund zu besitzen. Heute kann ich aber sagen, Lotte zählt zu den liebsten Wesen, welches wir (meine Frau und ich, beide 54 Jahre) jemals hatten. Ihre anhängliche Art und das unbedingte Schmusen sind schon einmalig. Lotte ist weder dominant noch aggressiv. Da ist Enma, unsere Bulldogge ein ganz anderes Kaliber... Eins noch zum Schluss.,Ich möchte allerdings nie von Lotte gebissen werden. Daher gehört diese Rasse nur in die Hände von Menschen, die mit Hunden sehr viel Erfahrung haben und das Tier auch wirklich mit viel liebe erziehen können. Unsere Lotte geht meist ohne Leine mit uns allen spazieren und interessiert sich für andere Hunde / Katzen / Menschen so gut wie nie. Ein derartiges gutes Wesen wird der Rasse leider wegen anderer schlechter Erziehung leider aberkannt.

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Birdy
27.04.2019 09:39 Uhr

Hallo :-)
Meine Nala ist ein Mischling aus Boxer und Amstaff...
Bestätigen kann ich definitiv das sie Ihre Grenzen ausgetestet hat, man wirklich eine Hundeschule besuchen sollte und von Beginnan sozialisieren mit anderen Hunden.
Sie kommt nur bedingt mit anderen Hunden aus...
Auch ihr Beschützer instinkt ist sehr hoch!!! Sehr Positiv ist die Kinderliebe zu erwähnen, meine Kinder sind ihr ein und alles wo sie besondere Acht drauf gibt!
Wir sind mit Nala sehr glücklich :-)

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Bodo Venten
09.12.2017 15:15 Uhr

Schöner Beitrag - danke!!! Nur ein kleiner Hinweis, nicht die "Experten gehen von einer rassebedingten Gefährlichkeit für Menschen und einem übersteigerten Angriffs- und Kampfverhalten aus.", so wie es in dem Beitrag heißt, sondern die NICHT-Experten tun das. Die echten Experten, wie z.B. die Wissenschaftler Dr. Gansloßer, Dr. Feddersen-Petersen und Prof. Hackbarth, wissen, dass es keine übersteigerte, genetisch bedingte Aggression gibt. Frau Dr. Feddersen-Petersen schreibt dazu:

"Eine a priori-Gefährlichkeitsbezichtigung für Hunde einer bestimmten Rassezugehörigkeit, entbehrt jedweder Fakten, ist unbiologisch gedacht (interindividuelle Variabilität, systemische Faktoren (Mensch-Hund-Beziehung, frühe Entwicklung des Hundes) werden außer Acht gelassen) und ist somit als Prophylaxe von Beißzwischenfällen ungeeignet. Ein "gesteigertes Aggressionsverhalten" muss als semantische hypertrophe Sinnlosigkeit abgetan werden, zumal generalisierend in Anwendung auf alle Individuen einer Rasse."

Inzwischen wurden in Niedersachsen und Schleswig-Holstein die Rasselisten komplett abgeschafft, 2018 wird Thüringen folgen. Hoffen wir, dass andere Bundesländer folgen!

Tierisch freundliche Grüße,
Bodo Venten

Mein-Haustier Team
09.01.2018 13:39 Uhr

Hallo Bodo,

vielen lieben Dank für deinen sinnvollen Hinweis. Ich habe die Formulierung abgeändert.:)

Viele Grüße
Chantal von Mein Haustier

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