Katzenkrankenversicherung: Bestens vor finanziellen Belastungen im Krankheitsfall geschützt

Die Krankenversicherung der Katze kann eine sinnvolle Absicherung sein, schließlich stehen Katzen unter einem lebenslangen Erkrankungsrisiko. Die Behandlungskosten können sich schnell zu einem vierstelligen Betrag aufsummieren, weshalb es sinnvoll ist, sich frühzeitig über mögliche Lösungen zu informieren.
Ob eine Katzenkrankenversicherung in eurer individuellen Situation nützlich ist, erfahrt ihr hier!

Katzenkrankenversicherung sinnvoll?

Ob eine Krankenversicherung für die Katze sinnvoll ist, hängt von der persönlichen Wirtschaftssituation und der tatsächlichen Inanspruchnahme ab. Beim Kauf einer Katze lässt sich keine sichere Prognose über ihren Gesundheitsverlauf erstellen. Sie könnte ihr Leben lang gesund bleiben, sie kann aber auch in einen schweren Unfall verwickelt sein. Das Risiko bleibt für die Dauer des Katzenlebens fortbestehen.

Folgende Überlegungen fließen in die Beurteilung des Nutzens einer Katzenkrankenversicherung mit ein:

  • Personen, mit einem finanziellen Polster, können die Tierarztkosten selbst bezahlen.
  • Einige Katzenhalter zahlen lieber auf ein privates Sparkonto ein, als in eine Katzenversicherung zu investieren.
  • Manche Katzen sind für den Versicherungsabschluss schon zu alt.
  • Das Verletzungsrisiko ist bei Freigängern besonders hoch.
  • Eine OP-Versicherung kann eine günstige Alternative sein.

Das deutsche Tierschutzgesetz verlangt von dem Tierhalter, dass er das Wohlbefinden seines Tieres schützen muss. Als Katzenhalter fällt die Gesundheit der Katze also in den persönlichen Verantwortungsbereich, weshalb ihr die Tierarztrechnungen entweder aus eigener Tasche stemmen können solltet oder alternativ dazu Tierversicherungen in Anspruch nehmen müsst. Ob der Versicherungsabschluss in eurem persönlichen Fall lohnenswert war, werdet ihr jedoch erst nach dem Ableben eurer Katze erfahren.

Tierkrankenversicherung Katze – deshalb ist sie so wichtig

Katzen haben eine Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren. Niemand weiß, ob und wann es zu gesundheitlichen Zwischenfällen kommt. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit – gemessen an der Lebensspanne – ziemlich hoch.

Durch einen Versicherungsabschluss können die folgenden Vorteile entstehen:

  • Das Gefühl von Sicherheit
  • Finanzielle Absicherung in einer Notsituation
  • Die Versicherungskosten können günstiger als die Gebühren des Tierarztes sein
  • Die Gesundheit der Katze wird aufrechterhalten/die Katze wird im Bedarfsfall therapiert
  • Durch die Katzenkrankenversicherung können auch Geringverdiener Katzenhalter sein

Viele Katzenhalter haben nicht die Möglichkeit, für den Extremfall zu sparen, zumal dieser nicht nur auf alte, sondern auch auf sehr junge Katzen zukommen kann. Die Krankenversicherung sichert die Katze in einer plötzlichen Notsituation ab und sorgt dafür, dass sie ein möglichst langes Leben führen kann.

Katzenkrankenversicherung – die Leistungen im Überblick

Die einzelnen Versicherungsgesellschaften haben ein unterschiedliches Leistungsangebot, das sich innerhalb des Versicherungsunternehmens noch einmal in verschiedene Tarife unterteilen kann.
Um die für euch passende Versicherung zu finden, solltet ihr euch also vorab informieren.

Grundsätzlich werden folgende Leistungen übernommen:

  • Medizinische Vorsorgeleistungen
  • Behandlungskosten bei Unfällen und im Krankheitsfall
  • Chirurgische Eingriffe
  • Kosten der Nachsorge und Folgekosten
  • Reiseschutz
  • Röntgenaufnahmen
  • Laboruntersuchungen
  • Zahnbehandlungen
  • Stationäre und ambulante Versorgung
  • Beratungsgespräch, persönlich und am Telefon

Einige Versicherungsanbieter dehnen den Leistungsumfang aus, sofern im vergangenen Versicherungsjahr nicht auf die Versicherung zurückgegriffen worden ist.

Grundsätzlich gilt: Wenn ihr nur den Mindestbetrag in die Krankenversicherung eurer Katze investiert, müsst ihr die aufgeführten Leistungen oft anteilig mitbezahlen.

Katzenkrankenversicherung für 2 Katzen

Bei der Mehrkatzenhaltung (mindestens zwei)

  • erhöht sich nicht nur das Risiko für eine außerplanmäßige Erkrankung,
  • sondern je nach Wohnort und Haltungsform kann auch die Kastration beziehungsweise Sterilisation der Tiere vorgeschrieben sein, wodurch für jede Katze zusätzliche Kosten in Höhe von mehreren Hundert Euro entstehen und
  • auch die jährlichen Behandlungskosten (beispielsweise für die Impfungen) werden sich duplizieren.

Jede weitere Katze bedeutet also ein zusätzliches, finanzielles Risiko, weshalb die Krankenversicherung gerade in einem Mehrkatzenhaushalt zu empfehlen ist.

Krankenversicherung für mehrere Katzen

Die finanzielle Absicherung wird mit jeder weiteren Katze wichtiger. Wer die Behandlungskosten für eine einzige Katze noch tragen kann, steht bei einer finanziellen Doppel- oder Dreifachbelastung vielleicht vor einem nicht zu lösenden Problem. Schließlich stecken sich Katzen gegenseitig mit infektiösen Krankheiten an oder verletzen sich im Rahmen einer Streitigkeit. Wenn alle Katzen gleichzeitig oder unmittelbar nacheinander erkranken, können Kosten in Höhe eines durchschnittlichen Monatsgehalts entstehen. Nicht jeder Katzenhalter verfügt über ein ausreichendes Finanzdepot. Deshalb ist der Abschluss einer Katzenkrankenversicherung in solch einer Konstellation besonders lohnenswert.

Übrigens: Jede Katze braucht eine eigene Versicherung. Einige Versicherungsunternehmen bieten im Falle von Mehrfachversicherungen aber Rabatte an, wodurch sich die Gesamtsumme anteilig reduziert.

Katzen Krankenversicherungen – so unterscheiden sie sich

Katzenkrankenversicherungen springen für medizinische Kosten im Zusammenhang mit der Katze ein. Damit haben alle Versicherungsanbieter eine übergeordnete Gemeinsamkeit. Die Unterschiede liegen also im Detail:

  • Einige Versicherungen übernehmen nur einen Teil der Behandlungskosten, andere übernehmen sogar den vierfachen Gebührensatz (Gebührenstaffelung nach der GOT).
  • Teilweise werden alternative Therapiemethoden übernommen (Beispiel: Homöopathie).
  • Die Leistungsgrenze, beispielsweise für die jährlichen Impfungen, kann unterschiedlich sein.
  • Ein Teil der Versicherungsgesellschaften übernimmt die Kosten für die Sterilisation/Kastration.
  • Während einige Versicherungsunternehmen das Versicherungsalter der Katzen auf vier bis zehn Jahre begrenzen, nehmen andere auch Katzen oberhalb dieser Altersgrenzen an.
  • Die Wartefristen (Zeit zwischen dem Versicherungsabschluss und der ersten Inanspruchnahme des Versicherungsunternehmens) können individuell verschieden sein.

Krankenversicherung für Katzen – diese Kosten kommen auf euch zu

Die Kosten für eine Katzenkrankenversicherung richten sich danach, wie umfassend die Katze versichert werden soll.

Basistarife fangen bei 10 Euro monatlich an, während die monatliche Rate für einen Premiumvertrag bei rund 30 Euro liegt. Eine Katzenkrankenversicherung kostet im Vergleich zur Katzen OP-Versicherung also mehr, allerdings deckt sie auch nicht nur die Operationskosten, sondern den gesamten Behandlungsrahmen des Tierarztes ab.

Die exakte Summe der Versicherungsbeiträge hängt von

  • der Versicherungsgesellschaft,
  • dem Versicherungstarif,
  • der Anzahl der Versicherungsabschlüsse,
  • dem Alter der Katze
  • und von möglichen Vorerkrankungen ab.

Katzenkrankenversicherung Vergleich

Aufgrund dessen, dass es verschiedene Versicherungsanbieter gibt, habt ihr die Möglichkeit, jenes Vertragsangebot zu finden, dass auf eure persönliche Lebenslage zugeschnitten ist.

Folgende Versicherungsunternehmen bieten euch einen Teil- oder Vollschutz an:

  • Agila
  • Barmenia
  • Helvetia
  • Uelzener
  • Deutsche Familienversicherung (Petprotect)
  • GHV Versicherung
  • ARAG
  • Petplan
  • Smart Paws
  • Allianz