Kleiner Junge fällt in ein Gorilla-Gehege – Silberrücken wird erschossen

Die Tötung eines Gorillas im Zoo der amerikanischen Stadt Cincinnati hat weltweit Hunderttausende Tierliebhaber aufgewühlt. Mitarbeiter des Zoos hatten am Samtsag den 17-jährigen Harambe erschossen, nachdem ein kleiner Junge über das Schutzgeländer geklettert, in einen Wassergraben um die Gorilla-Anlage gefallen und dann von dem Silberrücken durch das Wasser gezogen worden war. Rettungskräften zufolge habe das Gorillamännchen den Jungen „wild hinter sich her gezerrt und durch die Luft geworfen“, bevor ihn das Notfallteam des Zoos schließlich erschoss, berichtete der Sender WLWT News 5. Der Vierjährige Junge wurde danach gerettet und kam mit dem Schrecken davon.

Der Zoodirektor Thane Maynard bekräftigte am Montag, dass der Tod von Harambe ein schwerer Verlust sei, es aber keine andere Wahl gegeben habe. Der Gorilla sei durch den Sturz des Jungen aufgeregt, desorientiert und unberechenbar geworden, mit seinen knapp 200 Kilo Gewicht habe er eine unmittelbare Gefahr für das Kind dargestellt.

Kleiner Junge fällt in ein Gorilla-Gehege

Shitstorm gegen Zoo und Eltern

Der Zorn richtete sich aber nicht nur gegen den Zoo, der nach Ansicht der Kritiker zu radikal vorging, sondern auch gegen die Eltern des Jungen. Bis Montagabend unterzeichneten rund 200.000 Menschen dem Sender NBC zufolge eine Internet-Petition, in der ihre Bestrafung gefordert wurde. Sie hätten ihr Kind nicht genügend beaufsichtigt und dadurch den Tod des Gorillas herbeigeführt, hieß es zur Begründung. Es gibt sogar eine Facebook-Seite mit dem Namen „Justice for Harambe“ (Gerechtigkeit für Harambe), diese sammelte schon in wenigen Stunden Zehntausende „Likes“.

Was meint ihr? Wer trägt die Schuld an dem Unglück?

6 Kommentare

  1. brin
    1. Juni 2016

    Also vllt müsste einfach eine bessere absperrung her.. Kinder sind ja auch sehr flott unterwegs. Der Zoo hat richtig gehandelt. Das Kind kann ja nichts dafür.

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  2. Loretta Dex
    31. Mai 2016

    die Eltern sind eindeutig Schuld … hätten sie besser auf das Kind aufgepasst wäre es nicht zu dem Sturz gekommen und der tolle Silberrücken würde noch leben … Die Eltern hätte man bestraFEN MÜ?EN … SOWAS MACHT MICH ECHT WÜTEND UND EBENSO TRAURIG =(

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  3. konni hümbert
    31. Mai 2016

    ich finde es schade, dass so ein schönes stolzes Tier sterben musste.
    Meiner Meinung nach jedoch, sollten Tiere nicht in Zoos gehalten werden.
    Es ist egal wie groß und schön die Gehege sind, Absperrungen sind nicht natürlich.
    ich plädiere: Freiheit für wilde Tiere

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  4. Gabriela Götz
    31. Mai 2016

    Die Eltern sind verantwortlich und der gorilla muss sterbe? Da stimmt doch was nicht.

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  5. Schaefer
    31. Mai 2016

    Dieses Kind wird wahrscheinlich antiautoritär erzogen, darf alles, auch wenn es andere Lebewesen das Leben kostet. So tragisch das alles ist, aber das Tier hätte nicht sterben müssen, wären die Eltern aufmerksamer gewesen und hätten auf ihr Kind aufgepasst!

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  6. Meggie
    31. Mai 2016

    Man hätte die Eltern erschießen sollen. Was hat das Kind hinter der Absperrung zu suchen? Was meinen manche Leute, wofür die da ist???

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