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Eiseskälte - Hündin wurde bei Minusgraden in eine Mülltonne gesteckt

Als eine Mitarbeiterin des Bertha Bruch Tierheims Saarbrücken am Montag in den Müllcontainer schaute, traute sie ihren Augen nicht: Zwischen den Abfällen des Tierheims hockte eine zitternde Hundedame. Bei den aktuellen Temperaturen, hätte das ihr Todesurteil sein können.

Hündin wurde bei Minusgraden in eine Mülltonne gesteckt

Es ist unbegreiflich, wie jemand die Hündin mit dem treuen Blick einfach aussetzen konnte. Und das bei Temperaturen von bis zu minus 10 Grad. Völlig unterkühlt wurde der Pitbull-Mischling von einer Tierheimmitarbeiterin gerade noch rechtzeitig gefunden, bevor es zu spät war. In dem Müllcontainer in den die Hündin gesteckt wurde, suchte sie nach Essen und fraß so einige Abfälle. Nicht nur die Kälte, sondern auch die Aufnahme der Abfälle, versetze sie in einen gesundheitlich kritischen Zustand und ließ sie um ihr Überleben kämpfen. Das Alter des Tieres wird auf ca. 2-3 Jahre geschätzt. Zur Zeit befindet sich der Mischling, der liebevoll auf den Namen Sunny getauft wurde, noch in einer Klinik, aber ihr Zustand ist bereits stabil und ihre Lebensfreude überwältigend. Trotz ihres schweren Schicksals ist sie ein kleiner Sonnenschein.

Das Bertha Bruch Tierheim Saarbrücken sucht derzeit nicht nach einem neuen Besitzer, sondern vorerst nach Hinweisen, die zum Besitzer führen. Einigen, bereits eingegangen Hinweisen wird bereits nachgegangen. Das Aussetzen eines Tieres gilt als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. In solchen Fällen kann eine Strafe von bis zu 25.000 Euro verhängt werden.

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