Duisburg: Polizei rettet festgefrorenen Hund von einem Schiff

In der vergangenen Woche war es bitter kalt in Deutschland. Unter der Kälte leideten aber nicht nur wir Menschen, sondern auch unsere treuen tierischen Begleiter. In Duisburg wurde die Polizei auf einen Hund aufmerksam gemacht, der seit Freitag in einer Hütte auf einem Schiffsdeck gelegen habe. Aufgrund der Minusgrade fror das Fell des verwahrlosten Vierbeiners sogar am Deck fest.

Polizei rettet festgefrorenen Hund von einem Schiff

Nachdem ein Zeuge beobachtet hatte, dass ein verwahrloster Hund auf einem Schiff im Rheinhafen Niehl lag, informierte er am Samstagmorgen, den 3. März, die Polizei. Der Golden Retriever lag offensichtlich bereits seit Freitag auf dem Schiff und seine Besitzer waren weit und breit nicht zu sehen. Auch als die Wasserschutzpolizei eintraf, konnten sie niemanden an Bord vorfinden. Beim Betreten des Schiffs fanden sie nur den verwahrlosten Vierbeiner, der bitterlich fror und bereits mit seinem Fell am Deck festgefroren war. Aufgrund dessen war es ihm nicht möglich sich zu bewegen.

Um den Golden Retriever zu befreien, rückte die Feuerwehr an. Nach der Befreiung bereiteten sie ihm ein warmes Plätzchen in einer Transportbox vor und brachten ihn mithilfe eines Krans an Land.

Foto: Polizeipräsidium Duisburg

Im Tierheim bekam der Vierbeiner einen warmen Unterschlupf, um wieder zu Kräften zu kommen. Die Besitzer des Hundes wurden wegen Verstoßes gegen des Tierschutzgesetzes angezeigt. Wie sie ihrem treuen Goldie das antun konnten, ist wirklich unfassbar… 🙁

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