Pomsky Steckbrief

Der beliebte Mini Huskey

Die Hybridhunderasse Pomsky soll die Vorzüge von Zwergspitz und Husky vereinen. Ein attraktives Äußeres und ein interessanter Charakter sorgen dafür, dass die junge Hunderasse aus den USA durchaus viele Hundeliebhaber begeistert. Gerne als „König der Zwerghunde“ / „King of Toys“ bezeichnet, sind die kleinen, lebhaften Designer-Hunde durchaus auch immer ein Überraschungspaket. So solltet ihr einige Fakten über die Rasse kennen, bevor ihr euch für einen Pomsky entscheidet.

Geschichte des Pomsky

Der Pomeranian Husky Mix Pomsky ist eine gezielte Kreuzung zwischen dem Siberian Husky und dem Pomeranian (Spitz). Beide Rassen gehören zur FCI-Gruppe 5. Der Pomsky hingegen zählt nicht zu den anerkannten Rassen, denn die Hybridzüchtung beruht darauf eine Husky-Hündin mit einem Pomeranien zu kreuzen. Eine Zucht unter Pomskys ist aktuell noch nicht gängig, was ein Muss für die Anerkennung als eigenständige Rasse ist. Nur wenn Elterntiere der gleichen Rasse angehören, kann von einem reinrassigen Tier gesprochen werden. Aktuell handelt es sich bei Pomsky Welpen meist um Tiere der ersten Generation (F1). Doch auch Tiere der zweiten Generation (F2) werden bereits vereinzelt angeboten.

In Europa ist die Anzahl der Pomsky Züchter aktuell noch verschwindend gering. In den USA erfreuen sich die Hybriden jedoch jetzt schon großer Beliebtheit und entsprechend nimmt hier auch die Anzahl der Züchter stetig zu. Pomsky Welpen erobern die Herzen schnell, denn sie haben die Optik eines Mini-Huskys, diese Optik bleibt auch erhalten, wenn der Pomsky ausgewachsen ist.

Wesen und Charakter

Für viele Hundeliebhaber ist der Pomsky Charakter reizvoll. Während der Husky als Schlittenhund kaum keine enge Bindung zu Bezugspersonen eingeht, so präsentiert sich der Zwergspitz menschenbezogen und anhänglich. Gewünscht von den Züchtern ist natürlich, die Optik des Huskys und dabei die Charaktermerkmale des anpassungsfähigen und freundlichen Spitzes beizubehalten.

Pomsky-Besitzer beschreiben ihre Fellnasen häufig als freundlich, aktiv und verspielt. Zudem legen die Hybridhunde eine gewisse Wachsamkeit an den Tag. Die intelligenten Tiere sind durchaus willensstark, aber auch eigenwillig und benötigen eine liebevolle, aber konsequente Erziehung. Je nach Auswahl der Elterntiere können sich Wesen und Charaktereigenschaften der einzelnen Hunde der Rasse deutlich variieren und entsprechend solltet ihr euch klar sein, dass ein Pomsky auch in seiner aktuellen Form auch immer ein kleines, quirliges Überraschungspaket ist.

Anschaffung eines Pomsky

Liebäugelt ihr mit der Anschaffung eines Pomskys, dann müsst ihr euch bewusst sein, dass ihr eventuell längere Wege in Kauf nehmen müsst, denn die Anzahl der Züchter in Europa ist noch verschwindend gering. Zudem solltet ihr die Hybridhunde nicht unterschätzen, denn die kleinen bis mittelgroßen Hunde bringen viel Energie mit und haben ihren eigenen Kopf. Die aktiven Fellnasen benötigen nicht nur eine gute Erziehung, sondern im Alltag auch ein gehöriges Maß an Aufmerksamkeit. Ein Pomsky ist in keinem Fall ein Hund, den ihr nebenher laufen lassen könnt, sondern viel mehr erfordert er eure Aufmerksamkeit und Zuwendung und fordert diese auch ein. Auf intelligente Weise wissen die Mix-Hunde ihren Willen durchzusetzen. Die Anschaffung von einem Pomsky Hund solltet ihr nur in Betracht ziehen, wenn ihr bereits Erfahrungen als Hundehalter gesammelt habt, denn die Hunderasse hat es in sich, denn in jedem Pomsky ist Husky enthalten und dies spiegelt sich nicht nur in der Optik wider.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Habt ihr einen Pomsky Züchter gefunden, dann ist es wichtig, dass ihr euch Zeit nehmt diesen zu besuchen und euch das Umfeld anzusehen, in dem die Pomsky Welpen gezüchtet werden. Seriöse Züchter, die sich der Pomsky Zucht verschrieben haben, werden euch gerne Einblicke in die Zucht geben und auch ermöglichen die Elterntiere kennenzulernen. Da die Rasse in Deutschland nicht anerkannt ist und es entsprechend keine Rassestandards gibt, ist es besonders wichtig sich die Elterntiere und den Zuchtbetrieb genauer zu betrachten. Züchter, die ihre Aufgabe ernst nehmen, halten auch die tierärztlichen Unterlagen der Elterntiere und der Welpen bereit. Die Welpen sollten natürlich im familiären Umfeld aufwachsen, sodass diese entsprechend sozialisiert werden. Da der kleinformatige Hund in Schlittenhund-Optik nicht ganz unkompliziert ist, wird ein seriöser Züchter euch einige Fragen stellen, sodass er sicher sein kann, dass ihr der Aufgabe gewachsen seid und dem Pomsky ein guter Halter zu sein.

Entwicklung und Erziehung des Welpen

Ein Pomsky hat durchaus seinen eigenen Kopf und dies bereits im Welpenalter. Gerade das Welpenalter ist prägend und so ist es wichtig, dass bei den Minihuskys bereits in der ersten Lebensphase sozialisiert werden. Je besser die Sozialisierung im Welpenalter ist, umso eher eignen sich Vertreter der Rasse auch für unerfahrene Halter. Gerade bei der Rasse aus Husky und Zwergspitz ist in der Generation F1 nicht immer klar zu sagen, welche Eigenschaften ein Welpe mitbringt und so solltet ihr als zukünftiger Pomsky Halter bereit sein euch auf den Hund einzustellen und die Erziehungen an den Charakter des Welpen anzupassen.

Grundsätzlich solltet ihr die aktiven Tiere von Beginn an erziehen. Hier solltet ihr liebevoll vorgehen, aber auch konsequent. Pomskys sind sehr intelligent und begreifen schnell, jedoch versuchen Tiere, ihren Kopf durchzusetzen, und sind dabei durchaus ausdauernd. Selbst ein gut erzogener Pomsky wird hin und wieder eine gewisse Sturheit an den Tag legen, sodass die Erziehung auch bei erwachsenen Tieren Thema bleiben sollte.

Wie halte ich einen Pomsky?

Als Mischung aus Spitz und Husky präsentiert sich der Pomsky als kleiner, quirliger Zeitgenosse, der sehr aktiv und ausdauernd ist. Entsprechend ist der Minihusky keinesfalls ein Sofahund, sondern liebt es, sich in der Natur auszupowern. So eignet sich der Pomsky nicht unbedingt als Stadthund, es sei denn, ihr habt die Möglichkeit, täglich in die Natur zu fahren. Lebt ihr auf dem Land, ist dies eine gute Vorraussetzung, um einen Pomsky zu halten. Perfekt ist es, wenn ihr ihm einen gesicherten Garten bieten könnt und natürlich zusätzlich durch lange Spaziergänge für Abwechslung sorgt. Doch nicht nur die Bewegungsfreude des Hundes spricht für ein Leben auf dem LAnd, sondern auch sein vorhandener Beschützerinstinkt. So ist der Pomsky äußerst wachsam und warnt seine Besitzer auch durchaus lautstark vor vermeintlichen Gefahren.

Aktivitäten mit dem Pomsky

Pomskys zählen zu den Hunden, die beschäftigt werden wollen. Entsprechend solltet ihr das Tier von Beginn an, an das gemeinsame Spielen gewöhnen. Besonders Erkundungstouren durch die Natur lieben die aktiven Vierbeiner. Doch die Mixhunde haben auch Freude daran, kleine Tricks zu lernen, und auch Agility Training ist optimal, um die Power der Tiere zu kanalisieren. Als Energiebündel sind Hunde der Rasse auch treue Begleiter bei sportlichen Aktivitäten. Ob Joggen oder Fahrradfahren, der Pomsky hält in der Regel sehr gut mit. Allerdings ist es wichtig, darauf zu achten, dass ihr den Minihusky nicht überfordert.

Gesundheit und Pflege

Das dichte Fell der Hybridhunde benötigt Pflege. So solltet ihr das üppige Haarkleid mindestens jeden zweiten Tag gut durchbürsten. Zu Zeiten des Fellwechsels dürft ihr bei einem Pomsky auch gerne täglich zur Bürste greifen. Benötigt der kleine Wirbelwind hin und wieder ein Bad, dann solltet ihr zu einem milden Hundeshampoo greifen. Bei Bedarf ist natürlich auch eine Pediküre angesagt.

Zwar beträgt die Lebenserwartung eines Pomskys stolze 14 Jahre, jedoch ist zu beachten, dass es sich um keine ursprüngliche Rasse handelt und die Hunde daher als weniger robust gelten. Spezielle Erbkrankheiten sind bisher nicht bekannt. Allerdings bringen sowohl der Zwergspitz als auch der Siberian Husky die Tendenz mit, dass häufig Augenkrankheiten bei den Rassen auftreten. So kann es auch beim Pomsky zu entsprechenden Erkrankungen der Augen kommen.

Interessantes und Wissenswertes

Die Pomsky Zucht basiert in der ersten Generation auf künstlicher Befruchtung. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Körpergrößen von Husky und Zwergspitz wird als Muttertier immer ein Husky gewählt, damit es bei der Geburt der Welpen nicht zu Komplikationen aufgrund der Größe der Welpen kommt.

 

Ihr habt einen Pomsky oder wollt euch einen zulegen? Erzählt mir in den Kommentaren, was ihn eurer Meinung nach so besonders macht!

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