Testbericht: Intelligenzspiel MixMax Puzzle von Nina Ottosson

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Laura und ihre Katze Molly haben ein Intelligenzspielzeug von Nina Ottosson getestet, welches die Geschicklichkeit und Intelligenz der Hauskatze fördern soll. In ihrem Testbericht erfahrt ihr, wie Molly und ihrem Frauchen das MixMax Puzzle gefallen hat und wie die Katze ihre Aufgabe gemeistert hat.

Testbericht: Intelligenzspiel MixMax Puzzle von Nina Ottosson

Meine Katze Molly ist eine reine Hauskatze, also kein Freigängerin. Das bedeutet für mich, dass ich mir sehr gern etwas einfallen lasse, um ihr Köpfchen anzuregen und ihren Alltag spannend zu gestalten. Gerne greife ich dabei auch zu Intelligenzspielzeugen. So testeten Molly und ich das MixMax Puzzle B von Nina Ottosson für Katzen.

Das Spielzeug ist aus Kunststoff und wie ein Puzzleteil geformt, welches sich gut mit den anderen Spielzeugen dieser Art von Nina Ottosson verzahnen lässt. So kann man eine große Spielstraße aufbauen, die den Katzengrips mächtig fordert. Das MixMax Puzzle B allein genommen, hat es aber auch schon in sich. Als ich es auspackte und selbst ausprobierte, war ich mir unsicher, ob meine Katze es tatsächlich knacken könnte.

Das Spielzeug besteht aus vier kleinen Hütchen, die in jeweils einer Ecke des Puzzleteils sitzen. In der Mitte befindet sich eine rotierende Scheibe, die vier Einbuchtungen hat, in die die Hütchen geschoben werden müssen, um sie dann zu den zwei Ausgängen des Puzzles drehen zu können. Das erfordert von der Katze viel Geduld, Geschick und Konzentration, um das Spiel zu durchschauen und schließlich ein Leckerli zu ergattern. Ich habe mit Molly langsam angefangen, um ihre Neugierde für das Spiel zu wecken. Ich nahm besonders schmackhafte und wohlriechende Hühnchenchips und versteckte sie vor ihren Augen unter den Hütchen, danach machte ich ihr mehrfach das Prinzip des Spielzeugs vor, damit sie sich die Vorgehensweise abschauen konnte. Katzen lernen sehr viel und schnell durch Nachahmung. Wie sie beispielsweise eine Tür selbst öffnet, habe ich ihr innerhalb weniger Minuten beigebracht.


Beim MixMax Puzzle benötigte Molly ein wenig mehr Zeit. Sie roch ihre Belohnungen durch die Öffnungen der Hütchen, doch es frustrierte sie sichtlich, dass sie den Weg, um an diese zu gelangen, noch nicht raus hatte. So gab sie recht schnell auf. Ich machte es ihr also leichter und schob die Hütchen schon in das Rad oder vor die beiden Ausgänge, damit sie schneller ein Erfolgserlebnis hatte. Dies steigerte ich dann nach und nach, sodass sie es mittlerweile verstanden hat und selbstständig bedienen kann, wenn ihr der Sinn danach steht.
Ich glaube, das MixMax Puzzle B wird auf Grund seines Anspruchs und seiner Komplexität nicht ihr Lieblingsspielzeug werden, da sie weiß, dass sie auch einfacher an Leckerlis gelangen kann. Doch ich fand es wirklich toll, meine Katze durch diesen Lernprozess zu begleiten und zu sehen, dass sie auch diese geistige Herausforderung meistern konnte. Mit etwas mehr Übung wird sie es irgendwann auch im Schlaf bedienen können, da bin ich mir sicher. 😉

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