11.03.2022

Tierisch gutes neues Zuhause

Hundehütte selbst bauen

Zieht der tierische neue Mitbewohner zu Hause ein, sollte er auch seine eigenen Plätze haben. Um Frischluft zu schnüffeln, ist eine Hundehütte auf Balkon, Terrasse oder dem Garten geeignet. Sie ist optimaler Rückzugsort mit Frischlufterlebnis. Wer keine Hundehütte von der Stange möchte, kann sich mit etwas handwerklichem Geschick und einer DIY Kreation an den Bau einer individuellen Unterkunft für den Vierbeiner wagen.

Das kuschelig-warme Plätzchen selbst bauen: von der Idee zur fertigen Hütte

Eine individuelle Hundehütte lässt sich mit einem kreativen Kopf, einigen Handwerksmaterialien und etwas Zeit selbst bauen. Am besten vorher die Idee der Hundehütte auf einem Blatt Papier skizzieren. Bei den Maßen immer auf die individuellen Bedürfnisse des Vierbeiners eingehen.

Kleine Hunderassen benötigen beispielsweise deutlich weniger Grundfläche als große Rassen. Auch die Höhe der Hütte sollte an das Stockmaß der Vierbeiner angepasst sein. So gelingt es, dass nicht nur bequemes Liegen, sondern auch komfortabel-entspanntes Sitzen mit erstklassigem Ausblick
möglich ist.

Diese Materialien sind geeignet

Für den Bau der Hundehütte sind vor allem robuste und wetterfeste Materialien gefragt. Wasserfestes Sperrholz, eine Lasur ohne Chemikalien, Dachpappe und Co. – all das ist, gerade bei größeren Hundehütten gar nicht so preiswert.

Wer die Hundehütte bauen und dafür nicht seine Ersparnisse nutzen möchte, kann sich nach preisgünstigen Kleindarlehen umsehen. Damit lässt sich nicht nur die Hundehütte bauen, sondern auch gleich das Areal darum optimal gestalten. Wie wäre es mit einem hübschen Zaun, damit der Hund seine Ruhe hat oder bei der Gartenarbeit temporär nicht stört? Eine tolle Idee, vor allem für heiße Tage: ein eigener Pool für den Hund. Eine kleine Badestelle lässt sich mit einigen Spatenstichen und etwas Folie optimal gestalten. Da kommt der Vierbeiner in seiner eigenen Hütte schon in den Urlaubsmodus.

Diese Werkzeuge werden für den Hundehüttenbau benötigt

Eine eigene Hütte für den lieb gewordenen Vierbeiner gestalten: eine tolle Aufgabe, auch für HobbyHandwerker. Dafür benötigt werden Akkuschrauber, Säge, Bohrer, Schraubzwinge, Klebeband. Wer die Hütte individuell verzieren möchte, kann sie mit biologisch abbaubaren Farben verschönern; braucht dafür den passenden Pinsel. 

Auf die Plätze, bauen, los die Hundehütte entsteht

Wurden alle Baumaterialien besorgt, geht es endlich los. Am besten mit der Bodenplatte beginnen, denn sie bildet das Fundament der Hütte. Hierfür wird die Bodenplatte zugeschnitten und auf ihr Holzleisten fixiert. Sie dienen der Stabilität und bilden das Grundgerüst. Die Zwischenräume werden zur Polsterung und Wärmespeicherung mit Styropor gefüllt. 

Natürlich darf der optimale Eingang und gleichzeitig Ausblick für die Vierbeiner nicht fehlen. Der Türbogen sollte groß genug sein, damit der Hund ganz bequem durchlaufen kann. Am besten zunächst die Grundlage auf der Holzplatte skizzieren, noch einmal nachmessen und dann ausschneiden. Eine Tisch und Stichsäge liefern gute Ergebnisse. 

Um das spätere Dach zu fixieren, werden die Bogenleisten für die Dachkonstruktion benötigt. Auch hier heißt es: Präzise nachmessen, damit später nichts übersteht oder zu kurz ist. Damit der Giebel optimalen Halt hat, wird er mit einem kräftigen Holzkleber verleimt und auch hier die Zwischenräume mit Styropor ausgefüllt.

Bei den Gestaltungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Die individuellen Hundehütten können r alle Rassen konstruiert werden.
Das Dach setzt der Hütte im wahrsten Sinne des Wortes die Krone auf. Hierfür werden die Dachträger angeglichen und die leisten zunächst verleimt. Später werden sie noch mit Schrauben fixiert, um maximalen Halt zu bieten. Damit bei der Bearbeitung nichts verrutscht, sind Schraubzwingen hilfreich.

Tipp: Das Dach abnehmbar gestalten

Das Dach sollte nicht fest fixiert, sondern abnehmbar gestaltet werden. Ein Vorteil, denn auf diese Weise lässt sich die Hütte später besser reinigen. Aber Vorsicht: Dort, wo das Dach aufliegt, wird ausreichend Dämmung benötigt, damit kein Wasser und keine Kälte eintreten können.

Hundehütte mit kreativen Farbideen verschönern

Wer die Hundehütte nicht nur im Holzdesign gestalten möchte, kann zu Pinsel und Farbe greifen. Wichtig hierbei: Das Material zunächst für die Farbe vorbereiten. Zunächst die Hütte abschleifen und dann mit einer Holzschutzfarbe streichen. Gut trocknen lassen und auf Wunsch noch ein zweites Mal überstreichen. Beim Anstrich unbedingt darauf achten, dass die Farbe frei von Lösungsmitteln oder Blei ist. Stattdessen natürliche Farben auf Leinölbasis wählen.

Der Einzug in die neue Hütte: So wird er besonders versüßt

Ist die Hütte endlich fertig, wird sie an ihrem Bestimmungsort platziert. Nicht immer sind die Vierbeiner erfreut darüber und wedeln mit dem Schwanz. Manchmal scheint die neue Hütte noch unheimlich und will gar nicht bezogen werden. 

Um dem Hund das neue Heim schmackhaft zu machen, sollten Besitzer besonders behutsam vorgehen. Am besten eine vertraute Decke oder ein anderes Kuschelutensil in die Hütte legen und abwarten. Traut sich der Hund noch nicht hinein, können ein paar Leckerlies helfen. Sie werden vor und in der Hütte platziert. Keine Angst, der Hund entdeckt den Weg auf seine Weise und wird sich mit dem neuen Unterschlupf anfreunden.

Habt ihr schon mal mit dem Gedanken gespielt, eine Hundehütte selbst zu bauen oder habt es sogar getan? Verratet uns mehr in den Kommentaren! 

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