14.12.2018

Tierbestattung

Würdevoll Abschied nehmen

Der Tod eines Haustieres ist schlimm und hinterlässt eine traurige Leere im Leben eines jeden Tierhalters. Eine würdevolle Tierbestattung erleichtert das Abschiednehmen vom treuen, tierischen Freund. Doch was für Möglichkeiten gibt es? Wo kann der geliebte Vierbeiner seine letzte Ruhestätte finden?

Was passiert mit meinem Haustier nach dem Tod?

Stirbt ein Haustier, kann das den Halter schwer treffen. Lässt man den Hund oder die Katze nach dem Tod beim Tierarzt, wird der Körper in der Regel in einer Tierkörperbeseitigungsanstalt entsorgt. Die Kosten liegen je nach Tier bei ungefähr 20 Euro. Wer seinem Tier diese Vorgehensweise auf seiner letzten Reise ersparen will, hat vielfältige Alternativen den Abschied angenehmer zu gestalten. Eine angemessene Bestattung hilft euch bei eurer Trauer und gewährt einen würdevollen Abschied. Es ist jedoch leider nicht erlaubt, das Tier auf öffentlichem Grund zu beerdigen, etwa in einem Wald. Tut ihr dies dennoch, können laut Tierkörperbeseitigungsgesetz Bußgelder von bis zu 15.000 Euro anfallen. Besser ist es, den Körper einzuäschern oder es auf einem Tierfriedhof oder im eigenen Garten zu bestatten. Bei der Bestattung im Garten, solltet ihr euch allerdings vorab informieren, ob ihr bestimmte Genehmigungen benötigt. Abgesehen von diesen Bestattungsarten, gibt es die Möglichkeit das Tier ausstopfen zu lassen. Diese Methode ist jedoch nicht für jeden das Richtige, wobei auch die hohen Kosten eine Rolle spielen.

Tierbestattung im eigenen Garten

Die geläufigste Praxis der Tierbestattung ist es, das Tier im eigenen Garten zu beerdigen. Fast die Hälfte aller Tierhalter errichtet ihrem verstorbenen Vierbeiner eine Gedenkstätte im eigenen Garten. Grundsätzlich ist dies erlaubt, es gibt jedoch einige Regeln, die ihr beachten müsst. Wenn euer Garten in einem Wasser- oder Naturschutzgebiet liegt, dürft ihr euer Haustier dort nicht beerdigen. Im Bundesland Bremen ist die Beerdigung im eigenen Garten aufgrund des niedrigen Grundwasserstandes sogar komplett verboten. Für große Haustiere, wie beispielsweise einen Golden Retriever, benötigt ihr überall eine spezielle Genehmigung des zuständigen Veterinäramtes. Vor der Beerdigung solltet ihr bei eurer Gemeinde nachfragen. Wenn das Tier an einer meldepflichtigen Krankheit stirbt, ist eine Bestattung im eigenen Garten ebenfalls ausgeschlossen.

Auch beim Durchführen der Beerdigung gibt es einige Regeln zu beachten. Das Haustiergrab muss mindestens zwei Meter vom nächsten öffentlichen Weg entfernt und einen halben Meter tief sein. So verringert sich die Gefahr, dass andere Tiere den Leichnam ausgraben. Vor dem Bestatten müsst ihr das Tier zudem in ein Material wickeln, das leicht verrottet: also Wolldecken, Handtücher oder Zeitungen. In einem Mietshaus bestimmt der Vermieter, ob ihr das Tier beerdigen dürft oder nicht.

Welche Möglichkeiten für eine professionelle Tierbestattung gibt es?

Viele Menschen haben keinen eigenen Garten oder leben in einer Region, wo das Beerdigen im eigenen Garten nicht erlaubt ist. Damit ihr das Haustier dennoch würdevoll beisetzen könnt, gibt es professionelle Tierbestatter, wie das ROSENGARTEN Kleintierkrematorium.

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Beerdigung auf dem Tierfriedhof

In den letzten Jahren äußerten immer mehr Menschen den Wunsch nach einer Grabstätte für ihr Tier. Somit gibt es mittlerweile in Deutschland über 120 Tierfriedhöfe, wo ausschließlich Haustiere begraben liegen. Hier habt ihr die Wahl zwischen einem Einzel- oder einem Sammelgrab für rund 100 bis 300 Euro. Hinzu kommen jährlich, wie bei einem menschlichen Grab, die Kosten der Grabmiete. Der tote Körper des Tieres wird in einem Erdgrab, auf Wunsch mit Sarg und Grabmonument, beigesetzt. Die Plätze auf einem Tierfriedhof sind jedoch stark begrenzt und nicht überall gibt es einen in direkter Umgebung.

Einäscherung im Tierkrematorium

In vielen Kulturkreisen ist die Feuerbestattung ein spirituelles Ritual: Der tote Körper geht in Form von Asche zurück an die Natur. Das Feuer reinigt den Körper und übrig bleibt die Asche und die positiven Erinnerungen. Nicht nur kulturell gesehen ist das Einäschern eine gute Sache, sondern es ist auch finanziell um einiges günstiger als ein Grab auf einem Tierfriedhof. Natürlich könnt ihr die Asche anschließend auch auf einem Tierfriedhof beisetzen. Die Einäscherung erfolgt in einem Tierkrematorium entweder einzeln oder zusammen mit anderen Tieren. Abhängig davon kann die Einäscherung zwischen 30 und 300 Euro kosten.

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Tierbestattung

Die Einäscherung ist eine würdevolle Art der Tierbestattung.

ROSENGARTEN Tierbestattung

Solltet ihr euch für euer Tier eine Einäscherung wünschen, bietet die ROSENGARTEN Tierbestattung diese sensible Dienstleistung derzeit an 39 Standorten in ganz Deutschland an. Ihr habt hierbei die Wahl zwischen einer Einzel-, Gemeinschafts- und einer Basis-Kremierung. Eine Basis-Kremierung mit anonymem Ausstreuen der Asche auf einer Wiese könnt ihr euch je nach Gewicht des Tieres schon ab 30€ leisten. Die exklusive Einzel-Kremierung kostet je nach Gewicht des Tieres zwischen 105 und 315 Euro. Auf Wunsch könnt ihr den Leichnam eures Tieres abholen lassen und euch die Asche in einer Urne später übergeben lassen.

Die Asche wird in eine spezielle Urne für Tiere gefüllt und ihr entscheidet, was damit geschieht. Ihr könnt sie mit nach Hause nehmen, sie selbst verstreuen oder sie verstreuen lassen – gesetzliche Vorschriften gibt es nicht. So könnt ihr euren Hund unter einem Baum auf seiner Lieblings-Gassirunde bestatten oder euch eine schön gestaltete Urne auf den Kaminsims stellen. Auf Wunsch gestaltet ROSENGARTEN auch ein Grab mit Gedenktafel auf einem Tierfriedhof. Auf dem Friedhof „Unser Hafen“ in Essen/Ruhr und Braubach können die Urnen von Mensch und Tier sogar in einer gemeinsamen Grabstelle beigesetzt werden. Das verständnisvolle Team von ROSENGARTEN ist in der Trauer für euch da und hilft euch die schwierige Zeit zu überstehen.

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Ihr musstet auch schon den Verlust eines Haustieres erleben und habt ihm einen würdevollen Abschied bereitet? Welche Art der Tierbestattung könnt ihr empfehlen? Erzählt es mir in den Kommentaren!

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Alle Kommentare (1)

Gustav Sucher
04.12.2018 14:37 Uhr

Hätte nicht gedacht, dass es einen Tierfriedhof gibt. Da sieht man mal, wie viel Wert wir den Tieren zuschreiben. Wahrscheinlich vergraben wir mit unseren Haustieren auch all die Emotionen, die wir mit den Tieren verbinden. Daher ist das ein toller Anlass. Danke für den Artikel! https://www.wtk.at/angebot/

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