Staffordshire Bullterrier

Habt ihr schon mal vom Staffordshire Bullterrier gehört? Diese kraftvolle, muskulöse Hunderasse aus England ist für ihre freundliche und kinderliebe Art bekannt – trotz ihres imposanten Aussehens. In diesem Artikel erfahrt ihr alles über die Pflege, Erziehung und warum der Staffi oft als idealer Familienhund gilt.

📋 Aussehen

Der Staffordshire Bullterrier ist für seinen kräftigen und muskulösen Körperbau bekannt.

  • Hündinnen: Schulterhöhe von 33 bis 38 cm, Gewicht zwischen 11 und 15 kg.
  • Rüden: Schulterhöhe von 36 bis 41 cm, Gewicht zwischen 12 und 17 kg.

Mit seinem robusten Körper, dem kräftigen Brustkorb und dem breiten Kopf strahlt der Staffi sowohl Stärke als auch Agilität aus.

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Staffordshire Bullterrier

Fell und Färbung

Das Fell des Staffordshire Bullterriers ist kurz, glatt und dicht. Es kommt in verschiedenen Farben vor:

  • Falb
  • Weiß
  • Schwarz
  • Blau

Außerdem sind Kombinationen dieser Farben mit Weiß oder gestromt möglich. Die Fellpflege ist sehr unkompliziert: Ein wöchentliches Bürsten reicht aus, um Schmutz zu entfernen und die Durchblutung anzuregen.

Besondere körperliche Merkmale

Der Staffordshire Bullterrier hat einen markanten, breiten Kopf mit einem kräftigen Kiefer. Weitere Merkmale sind:

  • Ohren: klein, V-förmig, als Rosen- oder Halbstehohren.
  • Augen: rund, von mittlerer Größe, oft dunkel, sie strahlen Intelligenz und Selbstbewusstsein aus.
  • Gangart: kraftvoll und flink, mit einer freien, parallelen Beinführung vorne und hinten.

📋 Steckbrief Staffordshire Bullterrier

  • Rasse: Staffordshire Bull Terrier
  • Herkunft: Großbritannien
  • Widerristhöhe: 35,5 – 40,5 cm (erwünschte Höhe)
  • Gewicht: Rüden: 12,7 – 17 kg | Hündinnen: 11 – 15,4 kg
  • Lebenserwartung: 12 – 14 Jahre
  • Fell & Farbe: Glattes, kurzes, dichtes Fell. Erlaubte Farben sind rot, falb, weiß, schwarz, blau oder jede dieser Farben mit weiß. Gestromt in jeder Schattierung oder gestromt mit weiß ist ebenfalls erlaubt. Schwarz mit Loh und leberfarben sind unerwünscht.
  • Charakterzüge: Tapfer, furchtlos, zuverlässig, liebevoll, besonders gegenüber Kindern, intelligent, und mit einem unbeugsamen Mut und einer ausgeprägten Hartnäckigkeit.

Rassenstandard nach FCI

Rassennomenklatur

  • Gruppe: 3 – Terrier
  • Sektion: 3 – Bullartige Terrier
  • Standard Nr.: 76
  • Datum der endgültigen Anerkennung der Rasse durch die FCI: 1987
  • Offizielle Originalsprache: Englisch
  • Datum der Publikation des gültigen offiziellen Standards: 24.06.1987
  • Status der Rasse: Endgültig anerkannt
  • Ursprungsland der Rasse: Großbritannien
  • Arbeitsprüfung: Keine Arbeitsprüfung erforderlich

Zusammenfassung

Allgemeines Erscheinungsbild:

  • Glatthaarig, gut proportioniert und kräftig.
  • Muskulös, aktiv und beweglich.

Verhalten und Charakter:

  • Traditionell mutig und hartnäckig.
  • Hochintelligent, liebevoll, besonders gegenüber Kindern.
  • Tapfer, furchtlos und zuverlässig.

Kopf:

  • Kurz, mit einem gleichmäßig tiefen und breiten Schädel.
  • Stopp ist deutlich ausgeprägt.
  • Nasenschwamm ist schwarz; Fang kurz.
  • Starke Kiefer mit Scherengebiss (obere Zähne greifen ohne Zwischenraum über die unteren).
  • Sehr ausgeprägte Wangenmuskulatur.

Augen:

  • Bevorzugt dunkel, aber können zur Fellfarbe passen.
  • Rund, mittlere Größe, nach vorne blickend, dunkle Lidränder.

Ohren:

  • Rosen- oder Halbstehohr, weder groß noch schwer.
  • Vollständig hängende oder stehende Ohren sind unerwünscht.

Hals:

  • Muskulös, eher kurz, verbreitert sich zu den Schultern hin.

Körper:

  • Kompakt mit gerader Rückenlinie.
  • Breite Front, tiefer und muskulöser Brustkorb.
  • Gut gewölbte Rippen.

Rute:

  • Mittellang, tief angesetzt, läuft spitz zu.
  • Sie sollte gerade getragen werden, nicht stark gebogen.

Gliedmaßen:

  • Vorderläufe sind gerade, weit auseinanderstehend und stark. Leichte Außenstellung der Pfoten erlaubt.
  • Gut zurückliegende Schultern, Ellenbogen nicht lose.
  • Hinterläufe muskulös, von hinten betrachtet parallel, mit gutem Winkel am Kniegelenk.

Gangwerk:

  • Kraftvoll und flink, mit Vorwärtsschub aus der Hinterhand.
  • Die Vorder- und Hinterläufe bewegen sich parallel.

Haarkleid:

  • Glatt, kurz, dicht.
  • Farben: Rot, falb, weiß, schwarz, blau oder diese Farben mit weiß. Gestromt ist in jeder Schattierung erlaubt. Schwarz mit Loh oder leberfarben ist unerwünscht.

Größe und Gewicht:

  • Rüden: 12,7 – 17 kg.
  • Hündinnen: 11 – 15,4 kg.
  • Widerristhöhe: 35,5 – 40,5 cm.

Fehler:

  • Jede Abweichung vom Standard sollte proportional zu ihrer Schwere beurteilt werden. Fehler, die die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes beeinträchtigen, werden besonders schwerwiegend betrachtet.

Disqualifizierende Fehler:

  • Aggressivität oder übermäßige Ängstlichkeit.
  • Physische Anomalien oder Verhaltensstörungen.

Zuchthygiene:

  • Rüden müssen zwei normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
  • Für die Zucht sollen nur gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden.

🎯 Wesen und Charakter

Der Staffordshire Bullterrier ist bekannt für seinen mutigen und intelligenten Charakter. Trotz seines muskulösen Aussehens ist er sanftmütig und baut starke Bindungen zu seiner Familie auf. Aggressionen gegenüber anderen Hunden treten in der Regel nur bei mangelnder Sozialisation auf, da er nicht von Natur aus aggressiv ist.

Eignet sich der Staffordshire Bullterrier als Familienhund?

Ja, mit der richtigen Sozialisierung und einem liebevollen Umgang kann der Staffordshire Bullterrier ein hervorragender Familienhund sein. Er ist bekannt für seine kinderliebe Art und harmoniert gut mit Familien. In England wird er oft als „Nanny Dog“ oder „Babysitter Dog“ bezeichnet, was seine besondere Bindung zu Kindern unterstreicht.

  • Loyalität: Der Staffordshire Bullterrier ist extrem loyal und entwickelt eine enge Bindung zu seinen Besitzern.
  • Kinderfreundlich: Seine Sanftheit im Umgang mit Kindern macht ihn ideal für Familien.

Ist der Staffordshire Bullterrier anfängertauglich?

Der Staffordshire Bullterrier ist kein Hund für Anfänger. Trotz seines freundlichen Charakters erfordert er eine konsequente Erziehung und klare Grenzen.

  • Voraussetzung: Hundeerfahrung ist wichtig, um diesen Hund richtig zu führen und sein Temperament im Griff zu haben.
  • Erziehung: Eine konsequente Führung mit klaren Regeln ist essenziell.

🏠 Haltung und Lebensraum

Ein Haus mit Garten ist für den Staffordshire Bullterrier nicht zwingend notwendig, solange er ausreichend Bewegung und geistige Beschäftigung erhält. Auch in einer Wohnung kann er glücklich sein, wenn man seine Bewegungsbedürfnisse erfüllt.

  • Wohnung: Möglich, solange der Hund genug ausgelastet wird.
  • Regelmäßige Bewegung: Wichtig für sein Wohlbefinden.

Aktivität des Staffordshire Bullterriers

Der Staffordshire Bullterrier ist ein sehr aktiver Hund, der täglich mindestens 1,5 Stunden Bewegung braucht, um ausgeglichen zu bleiben. Tägliche Spaziergänge von 30-60 Minuten sind unerlässlich, um überschüssige Energie abzubauen.

  • Hundesportarten: Aktivitäten wie Agility und Obedience-Training bieten dem Hund eine tolle Herausforderung und stärken die Bindung zu seinem Halter.
  • Regelmäßige Auslastung: Wichtig, um Verhaltensproblemen vorzubeugen.

Aktivitätslevel

Stark

Empfohlene Gassi-Runde

5 – 10 Kilometer

Tägliche Aktivität (Minuten)

60 – 90 Minuten

✂️ Pflege

Ein gut gepflegter Staffordshire Bullterrier kann bis zu 15 Jahre alt werden. Regelmäßige Pflege ist wichtig, um seine Gesundheit und sein Wohlbefinden zu gewährleisten.

  • Ohrenpflege: Wöchentlich auf Verschmutzungen überprüfen und bei Bedarf reinigen, um Infektionen zu vermeiden.
  • Krallenpflege: Krallen alle 3-4 Wochen kürzen, je nach Abnutzung.
  • Zahnpflege: Zähne idealerweise täglich, mindestens jedoch 2-3 Mal pro Woche, putzen, um Zahnstein vorzubeugen.
  • Baden: Nur bei starker Verschmutzung nötig, da häufiges Waschen die Haut austrocknen kann.

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Fellpflege

Das Fell des Staffordshire Bullterriers ist pflegeleicht und benötigt nur gelegentliches Bürsten, um Schmutz zu entfernen und die Durchblutung zu fördern.

Während des Fellwechsels ist häufigeres Bürsten sinnvoll, um abgestorbene Haare zu entfernen.

Ernährung

Der Staffordshire Bullterrier neigt dazu, schnell zuzunehmen, da er ein guter Futterverwerter ist. Eine proteinreiche Ernährung mit frischem Fleisch ist ideal.

  • Das Futter sollte ausgewogen sein und alle wichtigen Nährstoffe enthalten.
  • Fütterung: Mindestens zweimal täglich füttern.
  • Wasser: Stets ausreichend frisches Wasser bereitstellen.

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🎓 Erziehung und Training

Der Staffordshire Bullterrier benötigt eine strenge, aber liebevolle Erziehung. Aufgrund seines ausgeprägten Wach- und Schutztriebs ist eine konsequente Führung unerlässlich.

  • Frühzeitige Sozialisation und kontinuierliches Training sind entscheidend.
  • Leinenpflicht: Niemals ohne Leine laufen lassen, da er bei mangelnder Sozialisation aggressiv reagieren kann.
  • Positive Verstärkung: Lob und Belohnungen sind die effektivsten Methoden, um ihn zu motivieren.

Erziehung der Welpen

Im Welpenalter muss das sanftmütige Wesen gefördert werden, während dominante Züge kontrolliert werden.

  • In der Pubertät testet der Hund oft seine Grenzen, weshalb eine konsequente Erziehung besonders wichtig ist.
  • Der Besuch einer Hundeschule ist unerlässlich, um den Hund zu sozialisieren und an andere Hunde zu gewöhnen.

Auch gut informierte Anfänger können mit der Unterstützung einer Hundeschule und erfahrenen Trainern erfolgreich einen Staffordshire Bullterrier erziehen.

Staffordshire Bullterrier

Training des Hundes

Belohnungsbasiertes Training: Positive Verstärkung durch Lob und Belohnungen ist besonders effektiv, um den Hund zu motivieren.

Gruppentraining: Teilnahme an Gruppenstunden fördert die sozialen Fähigkeiten des Hundes und hilft ihm, sich besser mit anderen Hunden zu verständigen.

🏥 Gesundheit

Ein gut gepflegter Staffordshire Bullterrier kann bis zu 15 Jahre alt werden. Die durchschnittliche Lebensspanne liegt jedoch bei etwa 12 bis 14 Jahren. Regelmäßige Tierarztbesuche sind unerlässlich, um die Gesundheit des Hundes zu überwachen.

Häufige Erbkrankheiten​

Der Staffordshire Bullterrier ist anfällig für verschiedene genetische Erkrankungen. Dazu zählen:

  • Hüftgelenksdysplasie (HD)
  • Ellenbogendysplasie (ED)
  • Patellaluxation (PL)
  • L-2-Hydroxyglutaric Aciduria (L-2-HGA)
  • Katarakt (grauer Star)

Weitere Erbkrankheiten

Neben genetischen Erkrankungen können auch Allergien und Nierensteine auftreten. Diese Krankheiten lassen sich oft durch regelmäßige Tierarztbesuche frühzeitig erkennen und behandeln.

Zu empfehlende Untersuchungen

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind besonders wichtig, um altersbedingte Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Zu den empfohlenen Untersuchungen gehören:

  • Gentests für Hüftgelenksdysplasie (HD), L-2-HGA und erbliche Augenkrankheiten wie Katarakt.
  • Ein regelmäßiger Impfplan ist unerlässlich, vor allem im ersten Lebensjahr.

Die Behandlung dieser Erbkrankheiten führt zu hohen Tierarztkosten. So kann die Behandlung von Hüftgelenksdysplasie mehrere Hundert bis hinzu über Tausend euro kosten. Um finanzielle Probleme zu vermeiden, schützen sich viele Hundehalter mit OP – sowie Krankenversicherungen für ihren Hund.

  • Umfassender Schutz: deckt sowohl Routineuntersuchungen als auch Notfälle, Operationen und spezialisierte Behandlungen ab.
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  • Präventive Maßnahmen: Einige Versicherungen übernehmen auch Kosten für vorbeugende Behandlungen wie Impfungen oder Wurmkuren.
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Ist der Staffordshire Bullterrier eine Qualzucht?

Die Frage, ob der Staffordshire Bullterrier eine Qualzucht ist, wird unterschiedlich diskutiert. Seriöse Züchter bemühen sich, gesunde Tiere ohne extreme Merkmale zu züchten. Unseriöse Zuchtpraktiken können jedoch gesundheitliche Probleme verstärken. Es ist wichtig, nur bei seriösen Züchtern zu kaufen, die auf die Gesundheit der Tiere achten.

💰 Vor der Anschaffung

Der Staffordshire Bullterrier gehört in vielen Bundesländern Deutschlands zu den Listenhunden, was bedeutet, dass die Haltung und der Import in den meisten Regionen verboten sind. In einigen Bundesländern wie Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin oder Niedersachsen ist die Haltung jedoch unter bestimmten Bedingungen erlaubt.

  • Vorsicht bei Wühltischwelpen: Welpen aus Osteuropa, die günstig angeboten werden, sind oft krank oder verhaltensgestört.
  • Tierheim: Es gibt viele Staffordshire Bullterrier, die im Tierheim auf ein neues Zuhause warten. In einigen Regionen ist der Nachweis über Hundeerfahrung erforderlich, um einen solchen Hund zu halten.

Staffordshire Bullterrier

Kosten

  • Ein reinrassiger Welpe vom Züchter kostet etwa 1000 €.
  • Ältere Hunde kosten zwischen 350 und 900 €, abhängig von Alter und Gesundheitszustand.
  • Hundesteuer: Diese variiert stark je nach Gemeinde und kann für als gefährlich eingestufte Rassen bis zu 912 € pro Jahr betragen.
  • Monatliche Futterkosten: Diese liegen bei etwa 70 bis 100 €, abhängig von der Größe und dem Gewicht des Hundes.
  • Tierkrankenversicherung: Eine Versicherung wird empfohlen, da unerwartete Tierarztkosten schnell mehrere tausend Euro betragen können.

📜 Geschichte des Staffordshire Bullterriers

Der Staffordshire Bullterrier hat eine faszinierende Geschichte, die bis zu 250 Jahre zurückreicht. Ursprünglich wurde er von der „Bull and Terrier“-Rasse abgeleitet, die in England gezüchtet wurde, um in den engen Bergarbeiterwohnungen Ratten zu jagen. Später fand die Rasse Verwendung in brutalen Wettkämpfen wie dem „Rattenbeißen“. Diese Kämpfe waren in der Arbeiterklasse sehr populär, da sie oft in lokalen Tavernen ausgetragen wurden.

Nach dem Verbot von Tierkämpfen im Jahr 1835 änderte sich das Zuchtziel drastisch. Die Züchter begannen, mehr Wert auf die Familientauglichkeit der Hunde zu legen. Der Staffordshire Bullterrier entwickelte sich dadurch zu einem treuen Begleithund, der besonders für seine loyale und kinderfreundliche Art bekannt wurde. Im Jahr 1935 wurde die Rasse schließlich offiziell vom Kennel Club in England anerkannt.

Zuchtzweck

Bull-, Bären, und Hundekämpfe​. Heute: Familien- und Begleithund

Urpsungsjahr

1800s

Abstammung

Bulldogge, Manchester Terrier und Englischer Weißer Terrier​​

Rasseentwicklung und -standardisierung

Mit der Anerkennung durch den Kennel Club begann die gezielte Standardisierung der Rasse. Die Züchter legten großen Wert auf einen muskulösen, aber sanftmütigen Hund, der sowohl robust als auch ausgeglichen ist.

Am 24. Juni 1987 wurde der Staffordshire Bullterrier auch von der FCI (Fédération Cynologique Internationale) anerkannt und in die Gruppe 3 „Terrier“ sowie in die Sektion 3 „Bullartige Terrier eingeordnet.

👨‍👩‍👧 Passt der Staffordshire Bullterrier zu mir?

Der Staffordshire Bullterrier erfordert Besitzer, die ihm konsequente Erziehung und viel Zuwendung bieten können. Diese Rasse passt besonders gut zu aktiven Familien, die bereit sind, regelmäßig Zeit mit ihrem Hund zu verbringen.

  • Viel Aufmerksamkeit: Der Staffordshire Bullterrier braucht viel Nähe und Bindung zu seinen Besitzern.
  • Konsequente Erziehung: Eine klare Führung ist notwendig, um seinen temperamentvollen Charakter zu lenken.
  • Aktive Menschen: Der Hund liebt Bewegung und geistige Herausforderungen, weshalb er gut zu Menschen passt, die ihn sowohl körperlich als auch geistig fordern wollen.

Wenn ihr darüber nachdenkt, euch einen Staffordshire Bullterrier anzuschaffen, solltet ihr euch bewusst sein, dass diese Rasse viel Aufmerksamkeit und konsequente Erziehung benötigt. Sie ist ideal für Menschen, die bereit sind, ihn liebevoll zu führen und ausreichend zu beschäftigen.

Pros und Cons

  • Loyal
  • Intelligent
  • Freundlich
  • Muskulös
  • Stur
  • Temperamentvoll
  • Dominant
  • Trennungsangst

Häufig gestellte Fragen zum Staffordshire Bullterrier

Ist der Staffordshire Bullterrier ein guter Familienhund?

Ja, mit guter Sozialisierung und liebevollem Umgang ist der Staffordshire Bullterrier ein ausgezeichneter Familienhund. Er kann sehr freundlich und loyal sein.

Wie viel Bewegung benötigt ein Staffordshire Bullterrier?

Ein Staffordshire Bullterrier braucht täglich mindestens 1,5 Stunden Bewegung, um glücklich und ausgeglichen zu sein. Das hält ihn fit und zufrieden!

Welche gesundheitlichen Probleme können bei Staffordshire Bullterriern auftreten?

Staffordshire Bullterrier können an gesundheitlichen Problemen wie Hüftgelenksdysplasie, Ellenbogendysplasie, Patellaluxation und Katarakt leiden. Es ist wichtig, regelmäßig tierärztliche Kontrollen durchführen zu lassen, um mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Ist der Staffordshire Bullterrier für Anfänger geeignet?

Der Staffordshire Bullterrier ist eher nicht für Anfänger geeignet, da er eine konsequente Erziehung und klare Grenzen erfordert. Wenn du jedoch bereit bist, Zeit und Mühe in seine Ausbildung zu investieren, kann er ein treuer Begleiter werden.

Wie viel kostet ein Staffordshire Bullterrier?

Ein Staffordshire Bullterrier kostet als Welpe vom Züchter etwa 1000 €, während ältere Hunde zwischen 350 und 900 Euro kosten können, je nach Alter und Gesundheit.