22.02.2023

Eine Katze adoptieren

alles was ihr vor der Adoption wissen müsst

Ihr möchtet eine Katze adoptieren? Das ist auch verständlich, denn es gibt bekanntlich keinen besseren Lebensbegleiter als eine süße Katze. Die Adoption ist die Alternative zur Anschaffung eines Kittens und obendrein die sinnvollere Option. Viele Halter kommen mit ihren Tieren nicht mehr zurecht und geben diese in das Tierheim. Durch eine Adoption könnt ihr den Katzen ein neues Zuhause anbieten und ihnen so ein schönes Leben ermöglichen.

Gründe für Tierheim Katzen

Neben der guten Erziehung bei älteren Tieren gibt es viele weitere Gründe für Katzen aus dem Tierheim. Die Tiere leben in den Tierheimen in der Regel ohne eine feste Bindung zu einem Menschen und in einer großen Zahl. Das ist nicht die natürliche und ideale Haltung, allerdings die einzige Option. Wer auf die Katzenvermittlung aus dem Tierheim zurückgreift, der tut dem Tier etwas wirklich Gutes und wird mit Sicherheit einen Freund für das Leben finden.

Eine Katze adoptieren – Das benötigt ihr

Wenn ihr eine Katze adoptieren wollt, dann braucht ihr eine solide Grundausstattung. Dazu gehören ein Kratzbaum, ein Tragekorb mit Gitter und natürlich viele weitere Utensilien wie ein Katzenklo. Auch braucht eure Katze einen geeigneten Schlafplatz und etwas Spielzeug. Besorgt euch die Dinge, bevor ihr das Tier anschafft. Denn dann ist die Anschaffung getätigt, und obendrein kann sich die Katze besser an ihr neues Zuhause gewöhnen. Auf der persönlichen Ebene braucht ihr bei Katzen aus dem Tierheim etwas mehr Zeit. Ebenso solltet ihr bereits Futter für mehrere Tage im Haus haben. Überlegt euch, ob ihr eure Katze mit Nass- oder Trockenfutter füttern wollt.

Haushalte mit ganz kleinen Kindern sollten vielleicht darauf, verzichten eine Tierheimkatze zu adoptieren, außer die Mitarbeiter des Heims können die Verträglichkeit bestätigen. Denn oftmals brauchen die Tiere etwas länger, um sich an das neue Umfeld zu gewöhnen und reagieren deswegen leicht verunsichert. Die gute Nachricht ist, dass ihr für eine Adoption keine Erfahrung als Katzenhalter benötigt. Denn im Tierheim gibt es viele Tiere, die teilweise schon fertig erzogen sind und durch ihr Wesen euer Zuhause bereichern können.

Verantwortung übernehmen

Vor der Adoption muss euch bewusst sein, dass ihr als Katzenbesitzer nun auch Verantwortung übernehmen müsst. Darunter fallen unter anderen:

  • Regelmäßige Tierarztbesuche: Es ist wichtig, dass eure Katze regelmäßig von einem Tierarzt untersucht wird, um eventuelle Gesundheitsprobleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
  • Pflege: Katzen sollten regelmäßig gebürstet und gewaschen werden. Das hält nicht nur Fell in gutem Zustand, sondern vermeidet auch Haarballen.
  • Fütterung: Es ist wichtig, dass eure Katze ausgewogen und regelmäßig ernährt wird. Stellt sicher, dass ihr eine geeignete Ernährung für eure Katze auswählen, die ihren Bedürfnissen entspricht (Alter, Größe, Aktivitätsniveau, etc.).
  • Zeit: Achtet darauf, dass ihr genügend Zeit und Ressourcen zur Verfügung habt, um euch um die Katze zu kümmern. Informiert euch ausführlich über die Bedürfnisse und Verhaltensweisen eurer Katze. Damit ermöglicht ihr eurem Stubentiger ein glückliches und gesundes Leben.

Katze adoptieren – wie lange dauert es?

Grundsätzlich gibt es in so gut wie jedem Tierheim an breites Angebot an Katzen. Der erfolgreiche Prozess der Adoption hängt aber weniger von euch, als vom Tier ab. Nach einem Gespräch, in dem auch eure Eignung als Halter festgestellt wird, bekommt ihr die Katze auf Probe ausgehändigt. Das Tier muss sich nun ein, bis zwei Wochen einleben und dann sieht man weiter. In der Regel dauert es maximal einen gesamten Monat, bis die Adoption abgeschlossen ist.

Katze adoptieren – mit welchen Kosten muss man rechnen?

Das Tierheim verlangt in der Regel eine Gebühr zwischen 50 Euro und 250 Euro. Hier können die Preise von Tierheim zu Tierheim variieren. Beim Züchter können Katzen deutlich teurer werden und bis zu mehreren tausend Euro kosten. Je reinrassiger das Tier, umso teurer auch die Anschaffung.

Was kostet es, ein Tier aus dem Tierheim zu holen?

Neben der Gebühr des Tierheims müsst ihr für den Anfang mit groben Kosten von bis zu 400,00 Euro rechnen. Diese hängen stark von den Accessoires und Utensilien ab, die ihr für das Tier anschaffen müsst. Die gute Nachricht: Für den Tierarzt fallen erst einmal keine Kosten an. Denn das Tierheim hat sich in diesem Punkt um alles gekümmert. Die Katze verfügt also über alle Impfungen und ist oft sogar gechippt. Diese Kosten, sowie die Kosten für bisherige Behandlungen sind in der Gebühr des Tierheims enthalten und müssen in der Zukunft von euch getragen werden.

Wie bekomme ich ein Tier aus dem Tierheim?

Der erste Schritt ist der leichteste: Einfach einmal beim örtlichen Tierheim anrufen und nachfragen. Im idealen Fall ist man dort bereits Mitglied, oder durch seine ehrenamtliche Mitarbeit bekannt. Bei Katzen gibt es offiziell (noch) keine Eignungsprüfung, allerdings fragen die Mitarbeiter sehr genau nach und wollen mehr von euch wissen. Wenn ihr unerfahrene Katzenhalter seid, dann solltet ihr das als Chance begreifen und gerne viele Fragen stellen.

Wie läuft es ab, wenn man ein Tier aus dem Tierheim holt?

Nachdem das Tier bei euch angekommen ist, braucht es erst einmal viel Ruhe und Zeit. Das gilt für alle Altersgruppen, denn Katzen sind große Gewohnheitstiere. Sorgt auf jeden Fall dafür, dass sich das Tier wohlfühlen kann und lasst es ein wenig in Frieden. Ihr müsst nicht in Starre verfallen, aber bleibt ruhig und entspannt. Diese Entspannung überträgt sich auf das Tier und es lernt langsam eure Gewohnheiten kennen.

Am Anfang kann es sein, dass man das Tier für ein, zwei Tage stubenrein machen muss. Je nach Charakter sind Tiere aus dem Tierheim stark eingeschüchtert und brauchen ein wenig, bis sie ihr neues Zuhause fertig erkundet und Abläufe entwickelt haben. Das gibt sich aber in wenigen Tagen, oder wenigen Wochen. Das Tier nicht zu drängen, auch wenn man es am liebsten den ganzen Tag streicheln möchte, sowie regelmäßiges spielen, um den Prozess des Kennenlernens zu beschleunigen sind sehr wichtig. Nehmt euch am Anfang auf jeden Fall mehr Zeit, um das Tier näher kennenzulernen. Die Katze wird es euch danken!

Wie viel kostet eine Katze im Monat?

Durch Nahrung, Tierarztbesuche und Spielzeug kann man mit jährlichen Kosten von bis zu 500,00 Euro rechnen. Auf die Monate unterteilt kommt man so auf monatliche Fixkosten von ungefähr 40,00 Euro. Natürlich hängen die monatlichen Kosten auch von der Rasse und dem Maß der notwendigen Betreuung ab. Allerdings pendeln sich die durchschnittlichen Kosten, verteilt auf das ganze Leben einer Katze, zwischen 40,00 Euro und 60,00 Euro im Monat ein.

Übrigens: Wir haben für euch einmal im Detail durchgerechnet, was eine Katze im Schnitt kostet.

Katze adoptieren: Tierheim – worauf ist zu achten?

Nutzt die Gelegenheit und befragt die Mitarbeiter. Seid euch darüber im Klaren, welche Art von Tier ihr sucht. Familien mit Kindern brauchen nicht noch einen maskulinen Stubentiger, der in seinem Haushalt die dominante Position innehaben will.

Demgegenüber können Einzelgänger durchaus ihren Reiz für Singles und erfahrene Katzenhalter haben. Die Mitarbeiter vom Tierheim können euch mit Sicherheit die wichtigen Auskünfte erteilen und so die Auswahl erleichtern. Das Tier muss zu euch und eurem Lebensumfeld passen, denn nur so kann es selber glücklich werden. Wenn ihr schon Katzen gehalten habt, dann wisst ihr ungefähr worauf es ankommt. Als Neueinsteiger braucht ihr allerdings viele Informationen, damit die erste Haltung ein Erfolg werden kann.

Die richtige Katze wählen

Wenn ihr eine Katze aus einem Tierheim auswählen, gibt es einige Faktoren zu berücksichtigen:

  • Alter: Überlegt euch, ob ihr eine junge oder eine ältere Katze wünschen. Junge Katzen benötigen möglicherweise mehr Aufmerksamkeit und Übung, während ältere Katzen möglicherweise ruhiger und einfacher zu handhaben sind.
  • Rasse: Wünscht ihr eine bestimmte Rasse oder darf es auch ein Mischling sein?
  • Persönlichkeit: Welche Persönlichkeit passt zu eurem Lebensstil? Manche Katzen sind sehr anhänglich und möchten viel Zeit mit ihrem Besitzer verbringen, während andere unabhängiger und ruhiger sind.

Es ist auch wichtig, dass, ihr die Katze im Tierheim besuchen und mit ihr Zeit verbringen. Dadurch könnt ihr ihre Persönlichkeit besser kennenlernen und sicherstellen, dass sie zu euch passt.

Katze adoptieren – Wie ihr die Katze an ihr neues Zuhause gewöhnt

Gerade zu Anfang sind die Katzen aus dem Tierheim oft verschüchtert. Also am besten in Ruhe lassen und alles so herrichten, dass sich das Tier maximal wohlfühlen kann. Der einfachste Einstieg ist es immer, wenn man den Neuankömmling in seinem Käfig passend drapiert. Der Standort des Katzenklos hat sich hier als Ausgangspunkt für weitere Expeditionen bewährt. Daneben gleich das Futter, so kann das Tier in seinem individuellen Leistungsrahmen die Gegend erkunden und ist gleichzeitig gut versorgt.

Der Clou an dieser Kombination ist, dass sich das Tier gleich an den festen Standort des Katzenklos gewöhnt, während das Futter immer weiter in Richtung des angedachten Futterortes wandert. Auch hier bitte darauf achten, dass das Futter ein Stück weit weg (ca. 1 – 2 Meter) vom Katzenklo, aber gut sichtbar und riechbar aufgestellt wird. Wenn sich die Katze partout nicht aus dem Transportkäfig traut, aber auch einfach zwischendurch könnt ihr gerne ruhig mit dem Tier reden und mit ihm spielen.

Ein kleiner Wurfball, oder aber andere Spielzeuge zum Fangen sind hierfür die ideale Lösung und stärkt das Vertrauen. Die wichtigste Regel in der Eingewöhnungsphase ist: keine Hektik für das Tier! Haushalte mit Kindern sollten diese darauf sensibilisieren, auch wenn der neue Gefährte einfach zum Knuddeln ist.

Katze adoptieren – So läuft der Prozess ab

Die Tiervermittlung für eine Katze wird vom jeweiligen Tierheim in der Regel professionell betrieben. Ihr habt auf jeden Fall ein Einführungsgespräch. Bei dem wird nicht nur eure Eignung abgefragt, sondern auch gemeinsam der ideale Charakter der künftigen Katze gesucht. Hier solltet ihr immer ehrlich sein. Die wenigsten Tierheime verweigern euch den Wunsch nach einer Katze, aber die Mitarbeiter wollen natürlich ein schönes und gutes Zuhause für das Tier. Anschließend dürft ihr euch die verschiedenen Katzen ansehen. Hier bitte möglichst nicht streicheln, oder auf den Arm nehmen.

Das verschreckt die Tiere nur, außer natürlich, sie kommen von sich aus auf euch zu. Tierheim Katzen wurden mehrfach von Experten und Medizinern begutachtet. Sie sind deswegen gesund und können im Prinzip sofort mitgenommen werden. Habt ihr das passende Tier gefunden, dann kann eine Mitnahme in der Regel umgehend geschehen. Zwischen dem Erstgespräch und der Mitnahme vergeht somit nur ein kurzer Zeitraum. Manchmal besuchen die Mitarbeiter die Tiere anschließend nach ein paar Tagen. Das dient weniger der Kontrolle, als aus Sorge um das Tier und auch um euch. Nutzt die Gelegenheit und sprecht noch einmal mit den Mitarbeitern, um anfallende Fragen zu klären.

Habt ihr eure Katze aus dem Tierheim adoptiert oder vom Züchter? Wir freuen uns über eure Kommentare!

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