25.09.2020

Tipps & Tricks für die Hundepflege

Nur das Beste für den Vierbeiner

Hundebesitzer, die ihr Tier lieben, sollten stets darauf achten, dass der Vierbeiner richtig gepflegt wird. Durch eine richtige Pflege sorgt man für ein langes und gesundes Hundeleben. Diese Dinge sollte man als Hundehalter beachten:

  • Bürsten und Kämmen
  • Nicht zu oft baden
  • Krallenpflege
  • Zahn- und Maulpflege
  • Zeit mit dem Tier verbringen
  • Erziehung
  • Training
  • Ernährung

Das regelmäßige Bürsten und Kämmen

Kämmt und bürstet man den Vierbeiner regelmäßig, können Parasiten und andere Hautveränderungen bereits frühzeitig erkannt werden. Zudem stärkt das Kämmen und Bürsten die Beziehung zwischen Hund und Hundehalter, da es kaum eine Situation gibt, in der die beiden sich näher und vertrauter sind. Sowohl die Bürste als auch der Kamm sollten dem Fell des Hundes angepasst sein.

Mit der Fellpflege sollte bereits im Welpenalter begonnen werden, denn so gewöhnt sich das Tier am besten daran und verbindet es mit angenehmen Emotionen. Anhand des Fells sieht man auch sehr gut, ob das Tier gesund ist. Wichtig für eine gute Fellpflege ist eine ausgewogene Ernährung, ggf. auch durch Nahrungsergänzungen.

Nach jedem Spaziergang sollte das Tier auf Zecken und andere Parasiten untersucht werden. Gerade in der Zeckensaison ist dies sehr wichtig, denn die kleinen Tiere bergen eine große Gefahr für den Vierbeiner. Zecken können nicht nur die gefürchtete Borreliose übertragen, sondern auch eine Reihe von anderen gefährlichen Erkrankungen. Möchte man nicht regelmäßig den Hund nach Zecken untersuchen, weil sich dies bedingt durch ein zu langes Fell schwierig gestaltet, kann man durchaus dem Hund ein spezielles Halsband umlegen oder ihn mit einem sogenannten Spot-on gegen Parasiten und Zecken behandeln. Der Tierarzt kann hier die entscheidenden Tipps und Hinweise geben.

Nicht zu oft baden

Sicherlich wünschen sich Hundebesitzer einen sauberen Vierbeiner, insbesondere dann, wenn man mit dem Tier in der Natur unterwegs gewesen ist oder wenn der Hund sich beim Spaziergang in irgendwelchen Exkrementen gewälzt hat. Dennoch sollte man bedenken, dass die verwendeten Stoffe in den Shampoos den natürlichen Schutz des Hundefells nachhaltig zerstören können. In der Regel dauert es bis zu 6 Wochen, bis sich dieser Schutz wieder aufgebaut hat. Wenn möglich, sollte man als Hundehalter groben Schmutz und Dreck daher nur ausbürsten. Das Bad des Hundes sollte nach Möglichkeit nur bei starken Verschmutzungen, üblem Geruch oder bei Schuppenbildung der Haut in Betracht gezogen werden.

Die Krallenpflege

Sind die Krallen des Hundes zu lang, dann leidet dieser darunter. Auf der einen Seite hat das Tier Schmerzen beim Laufen und auf der anderen Seite führen die langen Krallen zu einer falschen Laufhaltung, die wiederum Langzeitfolgen nach sich ziehen kann. Außerdem können zu lange Krallen sowohl beim Tier als auch beim Menschen zu Verletzungen führen.

Die Zahn- und Maulpflege

Werden die Zähne und das Maul des Hundes zu schlecht oder gar nicht gepflegt, kann dies zu Erkrankungen der Mundhöhle führen. Zu den häufigsten Problemen gehören

  • Zahnsteinbildung
  • Parodontose
  • Fehlstellung der Eckzähne

Als Hundehalter kann man mit der richtigen Pflege einen Großteil der Probleme und der daraus resultierenden Komplikationen umgehen. In einigen Fällen lassen sich auch bestehende Probleme korrigieren.

Zeit mit dem Tier verbringen

Als Hundehalter sollte man möglichst viel Zeit mit dem Tier verbringen, denn dies stärkt die Beziehung zwischen Mensch und Tier. Der Hund fühlt sich so jederzeit geborgen und bringt seinem Halter auch Vertrauen entgegen. Gleichzeitig stärkt die gemeinsame Zeit die Gesundheit von Hund und Halter.

Der Vierbeiner kann einen jedoch nicht immer begleiten, zum Beispiel nicht beim Einkaufen oder bei der Arbeit. Gerne wüsste man dann in solchen Zeiten, was dieser allein zu Hause so alles anstellt. Hierfür gibt es mittlerweile einige Möglichkeiten, um dem geliebten Tier dennoch nah zu sein.

Die richtige Erziehung

Durch die gute und richtige Erziehung wird aus Hund und Hundehalter ein gutes Team. Der Hundehalter sollte bei der Erziehung des Vierbeiners stets auf klare Befehle in Wort und Gestik achten. Sobald der Hund etwas richtig gemacht hat, sollte dieser sofort belohnt werden. Hat er etwas falsch gemacht, muss er ebenso sofort getadelt werden. Geschieht dies nicht, dann lernt der Hund nicht, wann er etwas richtig und wann er etwas falsch gemacht hat.

Training für Körper und Geist

Als Hundehalter sollte man mit seinem Tier regelmäßig trainieren, denn dies fördert sowohl den Körper als auch den Geist. Zudem haben beide Spaß am Training – Hund und Hundehalter profitieren also gleichermaßen davon.

Bringt man dem Hund Tricks bei, dann können diese sehr gut dazu verwendet werden, um Freunden und Bekannten zu zeigen, wie gelehrig der Hund ist. Dies stärkt wiederum das Selbstwertgefühl des Hundehalters.

Die gesunde Ernährung

Auf keinen Fall darf die Ernährung des Hundes vernachlässigt werden. Für ein langes Leben gilt für den Hund, genauso wie für den Menschen, dass die Ernährung ausgewogen sein muss. Viele Hundehalter barfen ihren Hund. Das bedeutet, dass sich die Hundebesitzer an den Fressgewohnheiten von Wildhunden orientieren, wodurch die Rationen aus frischem oder tiefgekühltem Fleisch, Knochen, Innereien und Fisch bestehen. Obst und Gemüse kommen noch hinzu und werden allesamt roh verfüttert. Getreideprodukte und Futterzusätze sind ebenfalls möglich. Auch wenn diese Methode nicht wirklich einfach ist, bietet sie eine Reihe von Vorteilen. Man kann sich zum Thema Barfen sowohl beim Tierarzt als auch im Internet informieren.

Trockenfutter gilt für Hunde als sehr empfehlenswert, denn es enthält alle wichtigen Nährstoffe, die der Hund benötigt. In jedem Fall sollte der Hund keine menschlichen Nahrungs- und Genussmittel bekommen, denn aufgrund ihrer Inhaltsstoffe können diese für ihn giftig sein. Hier sind zum Beispiel Zwiebeln, Knoblauch, Weintrauben und Nachtschattengewächse zu nennen.

Zusammenfassung

Im Allgemeinen gilt der Hund als der beste Freund des Menschen. Doch damit es auch lange so bleibt und das Tier während seines ganzen Lebens möglichst gesund bleibt, muss man als Hundehalter schon einiges tun. Es reicht nicht aus, das Tier nur zu füttern – wichtig sind Pflege, Ernährung und Erziehung.

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