Was kostet eine Hunde-OP? Die häufigsten Eingriffe und Preise

Eine Operation beim Hund kann schnell mehrere tausend Euro kosten. Viele Hundebesitzer sind überrascht, wenn sie die Rechnung vom Tierarzt erhalten. In diesem Artikel erfährst du, mit welchen Kosten du bei den häufigsten Hunde-OPs rechnen musst — und wie du dich davor schützen kannst.

Die häufigsten Hunde-OPs und ihre Kosten

Kreuzbandriss beim Hund

Der Kreuzbandriss ist eine der häufigsten orthopädischen Verletzungen beim Hund. Die OP-Kosten liegen je nach Methode und Klinik zwischen 1.500 und 4.000 Euro. Dazu kommen Nachsorge, Physiotherapie und Medikamente.

Magendrehung

Eine Magendrehung ist ein lebensbedrohlicher Notfall, der sofort operiert werden muss. Die Kosten für die Not-OP liegen bei 2.000 bis 5.000 Euro. Besonders gefährdet sind große Hunderassen wie Deutsche Doggen, Dobermänner und Golden Retriever.

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Tumor-Entfernung

Tumore kommen bei Hunden leider häufig vor. Die OP-Kosten variieren stark je nach Größe, Lage und Art des Tumors: 500 bis 3.000 Euro. Kommt eine Chemotherapie hinzu, steigen die Kosten auf 5.000 Euro und mehr.

Kastration

Die Kastration ist ein Routine-Eingriff. Rüden kosten ca. 150 bis 300 Euro, Hündinnen 300 bis 600 Euro, da der Eingriff aufwendiger ist.

Zahnbehandlung

Zahnstein-Entfernung unter Narkose kostet 200 bis 500 Euro. Müssen Zähne gezogen werden, steigen die Kosten auf 500 bis 1.500 Euro.

Hüftgelenksdysplasie (HD)

Die HD-OP ist besonders bei großen Rassen wie Labrador Retrievern und Deutschen Schäferhunden verbreitet. Kosten: 2.000 bis 6.000 Euro pro Hüfte.

Übersicht: OP-Kosten beim Hund

Eingriff Kosten (ca.)
Kreuzbandriss 1.500 – 4.000 €
Magendrehung (Notfall) 2.000 – 5.000 €
Tumor-Entfernung 500 – 3.000 €
Kastration Rüde 150 – 300 €
Kastration Hündin 300 – 600 €
Zahnbehandlung 200 – 1.500 €
HD-Operation 2.000 – 6.000 €
Bandscheibenvorfall 2.000 – 5.000 €
Fremdkörper-Entfernung 1.000 – 3.000 €

Wie du dich vor hohen OP-Kosten schützen kannst

Eine Hunde-OP-Versicherung übernimmt die Kosten für chirurgische Eingriffe, Nachsorge und Medikamente. Je nach Tarif sind auch Vorsorgeuntersuchungen abgedeckt.

Besonders für Rassen mit bekannten gesundheitlichen Risiken (HD bei großen Rassen, Atemwegsprobleme bei Französischen Bulldoggen, Augenprobleme bei Cavalier King Charles Spaniels) ist eine frühzeitige Absicherung sinnvoll.

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Häufige Fragen zu Hunde-OP-Kosten

Wann lohnt sich eine Hunde-OP-Versicherung?

Grundsätzlich immer — denn eine einzige OP kann schnell mehrere tausend Euro kosten. Je früher du die Versicherung abschließt, desto günstiger sind die Beiträge und desto weniger Vorerkrankungen werden ausgeschlossen.

Was übernimmt eine Hunde-OP-Versicherung?

In der Regel: OP-Kosten, Narkose, stationärer Aufenthalt, Nachsorge und Medikamente. Je nach Tarif auch Diagnostik vor der OP (Röntgen, Blutbild etc.).

Was kostet eine Hunde-OP-Versicherung?

Je nach Rasse, Alter und Tarif zwischen 10 und 50 Euro pro Monat. Vergleiche hier die aktuellen Tarife.