20.03.2019

Abschied vom Haustier

Wenn der geliebte Vierbeiner stirbt

Haustiere sind nicht nur Tiere, sondern für viele Menschen wahre Freunde. Der Tod eines geliebten Vierbeiners trifft uns daher schlimm und hinterlässt eine traurige Leere. Der Abschied vom Haustier und der gleichzeitige Verlust eines Freundes ist für die Menschen schwer zu verarbeiten. Als Hilfestellung zum Umgang mit dem Tiertod, bekommt ihr hier Tipps zur Trauerbewältigung nach dem Tod des Tieres.

Trauer zulassen beim Tod eines Haustieres

Der Tod eines geliebten Haustieres ist ein einschneidendes Erlebnis für jeden Tierhalter. Besonders in Zeiten, in denen immer mehr Menschen ohne Partner oder ohne Kinder leben, kann das Tier ein echtes Familienmitglied sein. In vielen Familien gehört der Hund oder die Katze zum Alltag und der Verlust ist schwer zu verkraften. Leider haben viele Tierbesitzer nach dem Verlust des Tieres neben der Trauer auch noch mit dem Unverständnis von Mitmenschen zu kämpfen. Das Haustier war immer an der Seite der trauernden Person und ist mit der Zeit ein enger und treuer Freund geworden. Die Gesellschaft erkennt nur zögerlich an, wie schlimm die Trauer um ein Tier sein kann. Der Verlust des tierischen Verbündeten ist bei Firmen noch lange kein Urlaubsgrund und vielen Bekannten oder Kollegen wird der Vorfall nicht berühren. Dennoch ist es ganz normal und vor allem richtig sich seinem Kummer hinzugeben, um den Verlust zu verarbeiten.

Um ein geliebtes Tier zu trauern, ist völlig legitim!

Abschied vom Haustier

Trauer beim Tod eines Tieres zu zeigen ist ganz normal.

Was hilft uns beim Abschied vom Haustier?

Eine würdevolle Bestattung

Wenn die Katze oder der Hund stirbt, bricht für den Besitzer eine Welt zusammen. Der erste Schritt zu einer einfacheren Trauerbewältigung ist ein würdevolles Begräbnis oder eine Zeremonie. So können wir den endgültigen Abschied vom Haustier besser akzeptieren, als wenn es in einer Tierverwertungsanstalt „beseitigt“ wird. Außerdem schafft das Begräbnis uns einen Ort zum Trauern. Beachtet jedoch, dass es für die eigenständige Tierbestattung Gesetze gibt. Ohne eigenen Garten ist es ratsam auf öffentliche Tierfriedhöfe und Tierkrematorien zurückzugreifen. Da dies hohe Kosten verursachen kann, ist es ratsam sich schon zu Lebzeiten um die Finanzierung zu kümmern. Mit der Rosengarten Haustiervorsorge könnt ihr eurem Liebling einen würdevollen Abschied bieten und bekommt auf Wunsch eine Tierurne mit der Asche eures Lieblings. Alternativ könnt ihr auch die günstigerere Varianten der Basis- oder Gemeinschaftskremierung wählen.

Zum ROSENGARTEN Kleintierkrematorium

Austausch mit Bekannten

Schämt euch nicht eure Trauer mit anderen zu teilen und um Hilfe zu bitten. Auch wenn viele eure Trauer nicht nachvollziehen können, gibt es in eurem Bekanntenkreis sicher Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Andere Tierhalter verstehen am besten, wie schlimm es ist, wenn tägliche Routinen auf einmal wegfallen. Ganz egal ob der morgendliche Gassigang, das Befüllen der Futterschale oder sogar die Säuberung der Katzentoilette – das Tier hinterlässt eine schmerzliche Lücke. Es gibt heutzutage auch Trauerforen speziell für Tierverluste, wo ihr euch nach Gleichgesinnten umsehen könnt. Eine, wie ich finde, besonders schöne Seite hat ROSENGARTEN errichtet. Auf dem Gedenkportal ROSENGARTENSTERNE könnt ihr eure Trauer mit Gleichgesinnten teilen. Holt euch Tipps und redet über eure Probleme, um langsam wieder in den Alltag zurück zu finden. Ebenso können Bücher, die sich mit dem Tod des Haustieres befassen, über die Trauer hinweg helfen.

Zur ROSENGARTEN Gedenkseite

In Erinnerungen schwelgen

Das Wichtigste bei der Trauerbewältigung ist es, das Tier so in Erinnerung zu behalten wie es zu Lebzeiten war. Erstellt ein Fotoalbum, seht euch alte Videos an oder lasst ein gemaltes Bild anfertigen. Ein besonders großer Liebesbeweis, der nicht Jedermanns Sache ist, ist ein Tattoo mit dem Namen oder Portrait des verstorbenen Tieres. Einige bewahren sich ein paar Fellsträhnen auf und lassen daraus ein Schmuckstück anfertigen. Die Möglichkeiten sich ein schönes Andenken zu schaffen sind schier unendlich. So habt ihr in eurer Trauer die Chance euch beim Aufkommen des Schmerzes an gemeinsame Momente mit dem Tier zu erinnern.

Ein Gedenkbuch erstellen
Abschied vom Haustier

Schöne Erinnerungen helfen beim Abschied vom Haustier.

Gutes tun

Es kann auch helfen sich ehrenamtlich zu engagieren und anderen Tieren in Notlagen zu helfen. Arme Tiere in Tierheimen brauchen auch sozialen Kontakt und Aufmerksamkeit. Anstatt gleich einen neuen Hund bei euch aufzunehmen könnt ihr euch im Tierheim als Gassi-Gänger anbieten. Auch übrig gebliebenes Futter ist eine gern gesehen Spende beim Tierschutz. Falls ihr euch entscheidet einem heimatlosen Tier ein neues Zuhause zu bieten ist es besonders wichtig keine Kopie des verstorbenen Lieblings zu erwarten.

Kinder und der Tod von Haustieren

Kinder trifft der Tod eines Haustieres in der Regel besonders stark. Manche haben ihr gesamtes Leben mit dem Tier verbracht und kommen zum allerersten Mal mit dem Thema Tod in Kontakt. Für sie macht es keinen großen Unterschied, ob ein Tier oder ein Mensch gestorben ist. Um dieses einschneidende Erlebnis zu verarbeiten, brauchen Kinder Unterstützung. Falsch ist es die Kinder vor der schmerzhaften Erfahrung zu schützen und Geschichten über den Verbleib des Tieres zu erfinden. Lasst eure Kinder offen an der Trauer teilhaben und behandelt den Tod ehrlich. Es hilft euren Kindern ebenso wenig sofort ein Ersatztier zu beschaffen, da ein Lebewesen nicht ersetzt werden kann. Nehmt euch lieber die Zeit zuzuhören und Fragen zu beantworten, um eurem Kind durch die schwierige Zeit zu helfen.

Sonderfall: Ein krankes Tier einschläfern

Ein schwieriger Fall für die Trauernden ist es, wenn ein krankes Tier eingeschläfert werden muss. Dieser Fall tritt leider sehr häufig ein. Hier habt ihr selbst die Entscheidung getroffen, das Leben des Tieres zu beenden. Schuldgefühle und Zweifel sind dabei ganz normal und belasten zusätzlich zur Trauer. Wenn diese negativen Gefühle aufkommen, hilft es sich bewusst zu machen, dass es die richtige Entscheidung war. Bis man sich für eine Einschläferung entscheidet, habt ihr sicher alles menschenmögliche für euer Haustier getan. Durch die Beendigung des Lebens gebt ihr das Tier nicht leichtfertig auf, sondern erspart ihm schlimme/weitere Schmerzen. Egoistisch wäre es eher auf den natürlichen Tod des Tieres zu warten, während es unter großen Schmerzen leidet.

Endgültiger Abschied: Zeit für ein neues Haustier?

Nach einiger Zeit der Trauer, werdet ihr beginnen den Verlust des geliebten Vierbeiners zu akzeptieren. Zu Beginn ist es ganz normal, wenn ihr euch beim Gedanken an ein neues Tier wie ein Verräter vorkommt. Wenn die Trauerphase überwunden ist, ist eine Neuorientierung möglich. Erst jetzt solltet ihr über die Anschaffung eines neuen Haustieres nachdenken. Auch die Verantwortung für ein neues Tier kann euch helfen den Verlust besser zu verarbeiten.

Abschied nehmen bedeutet nicht das Tier zu vergessen. Tragt die Erinnerung in eurem Herzen.

Der endgültige Abschied vom Haustier fällt nicht leicht.

Ihr habt auch einen vierbeinigen Freund verloren? Wie seid ihr mit dem Tod klar gekommen und was hat euch geholfen? 

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Alle Kommentare (15)

Ella
23.03.2020 14:30 Uhr

Die reinste, liebenswerteste Seele fand ich bisher nur 1x bei meinem Kater Bee. Wir hatten und haben noch weitere Tiere, aber es gibt keinen der wäre wie Bee.
Vor 5 Wochen musste ich unseren kleinen Kater mit ca. 5 Jahren einschläfern lassen.
Er hatte ein paar Tage eine Hinterpfote geschont. Ich war, da wir im Herbst umgezogen sind, bei einem neuen Tierarzt. Er gab Schmerzmittel und meinte, er habe vielleicht draußen einen Tritt bekommen. Solle in paar Tagen nochmal kommen. Am nächsten Morgen, erbrach er plötzlich ganz fürchterlich und konnte beide Hinterbeine nicht mehr bewegen. Das war ein grauenvoller Schock und ein Bild das ich nie wieder los werde. Sofort zu einer anderen Praxis gefahren. Dort sagte die Ärztin er habe wohl eine Thrombose, es sei schon so weit, dass man nix mehr machen könnte. Er hat mir die ganze Zeit in die Augen gesehen. Ich habe ihn gestreichelt als er seine Spritze bekam.
Er war der beste Kater den ich in fast 50 Jahren hatte. Hatten ihn vor, 5 Jahren fast verhungert auf der Straße aufgesammelt, aufgepäppelt. Er ließ sich Wunden versorgen, ohne dass man ihn festhalten musste! Wir hatten rund um den Tag gemeinsame Rituale. Er saß beim Frühstück auf Stuhl am Tisch. Nach Nachrichten am Abend ging er nochmal durch Klappe raus und war nach unserem Zähneputzen wieder da, um mit uns gemeinsam ins Bett zu gehen. Im Homeoffice lag er immer neben meinem Rechner und legte seinen Kopf auf meine Maushand. Er war nie zickig, immer dankbar und zu allen Menschen freundlich. Er war die reinste Seele die ich jemals treffen durfte. Ich konnte ihn nicht retten. Er fehlt unendlich. Auch nach 5 Wochen überfallen mich täglich Heulkrämpfe. Das war ehrliches, echtes, unerzwungenes, tiefstes Vertrauen und Zuneigung.
Es wird keinen Ersatz geben. Niemals.
Wenn es einen Himmel gibt, dann ist er dort!

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Sandra
13.03.2020 11:37 Uhr

Ich habe vor 8 Wochen meine kleine Hündin verloren. Sie war über 18 Jahre Teil meines Lebens, mein Kinderersatz, mein Seelentier. Es war ein Schock als sie plötzlich unerwartet innerhalb von wenigen Stunden eingeschlafen ist. Wir sind doch erst am Vortag über eine Stunde spazieren gegangen. Sie war gut drauf, hat mit ihrem Stofftier gespielt und hat gegessen. Und plötzlich innerhalb von 4 Stunden ist sie eingeschlafen! Ich kann nicht beschreiben wie es mir das Herz zerreißt sie nicht mehr an meiner Seite zu haben. Wir waren immer füreinander da und plötzlich ist sie weg. Leider verstehen viele meine Trauer nicht und gleich nach zwei Wochen bekam ich von überall zu hören "Du brauchst einen neuen Hund"! Die Leute verstehen nicht, dass ich meine Kleine nicht so einfach "ersetzen" kann. Sie war doch kein Gegenstand, dass kaputt gegangen ist und dann kauf ich mir einfach einen Neuen! Es käme mir wie ein Verrat vor ihren Platz jetzt schon neu zu vergeben. Leider habe ich nicht viele Möglichkeiten mit jemanden zu reden über meine Trauer und die Leere, die ich spüre. Jeden Tag denke ich an sie und ich rede mit ihr als ob sie noch da wäre. Manchmal denke ich hör sie sogar in ihrem Bettchen atmen und sich bewegen. Meine Schwester hat gemeint ich dreh jetzt vollkommen durch als ich ihr das erzählt habe. Ich vermisse sie so sehr, es tut so weh...wann hört dieser Schmerz auf?! Leider habe ich trotz intensiver Suche im Internet keine Trauergruppe für dieses Thema gefunden, um mich mit anderen auszutauschen, denen es genauso geht wie mir ohne, dass man gleich schief angeschaut wird, weil "es war doch nur ein Tier"....für mich war sie mehr...für mich war meine Kleine mein Leben, mein Ein und Alles. Sie war für mich da, hat mir zugehört (ok manchmal ist es ihr wohl doch zu viel geworden und sie hat den Raum verlassen), aber sie hat gespürt wie es mir geht. Ich weiß sollte ich jemals mit dem Gedanken spielen mir einen neuen Hund zu holen, dann wird es nicht mehr das Gleiche sein, meine Kleine war etwas ganz Besonderes...sie war einzigartig! Meine Maus, Du fehlst mir.....

Sandra
16.03.2020 07:09 Uhr

Guten Morgen Frank,

erstmals vielen lieben Dank für Deine netten und ergreifenden Worte. Als ich sie gelesen habe musste ich auch weinen, weil ich Deinen Schmerz sehr gut nachempfinden kann. Es ist unbeschreiblich wie weh der Verlust tut und wie sehr man sich danach sehnt, dass die kleine Fellnase einfach wieder da ist und alles gut ist.

Auch ich könnte Dir einen ganzen Roman erzählen welch tollen Dinge ich mit meiner Kleinen erlebt habe, wie viel Spaß wir zusammen hatten und wie oft ich sie geschimpft habe, wenn sie ihren kleinen Terrierkopf mal wieder durchsetzen wollte, wobei meine Worte sie nicht wirklich interessiert haben sie wusste ja eh, dass ich ihr nicht lange böse sein kann und sie dann packe und liebevoll mit ihr schmuse!

Meine Kleine war für mich auch mein Ein und Alles, meine Seelenverwandte, mein Kind, mein Baby, meine Zuhörerin und Trostspenderin....all dies findet man in keinem Menschen!

Ich weiß zwar nicht warum Du nach Schweden gegangen bist (Job, Ruhestand oder Abenteuer?) aber ich kann verstehen, dass Dein Kleiner Dir zur Seite stand um neue Kontakte zu knüpfen und damit Du Dich nicht ganz so alleine fühlst im fremden Land.

Wir können uns gerne weiter austauschen über unsere geliebten Fellnasen, ich würde mich freuen! Hier einfach mal meine E-Mail-Adresse, dann kannst Du mir auch ein Foto von Deinem Süssen schicken! Hier die Adresse: siss1974@yahoo.de

Viele Grüße aus Niederbayern
Sandra

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Kiwisalz
11.03.2020 23:48 Uhr

Mein Katzer ist gestern mit 5 Jahren überfahren worden. Ich habe ihn heute beerdigt. Ich habe ihn über alles geliebt. Er ist unersetzlich:-(

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Lina
11.03.2020 23:07 Uhr

Wir haben am 05.03. unsere geliebte Chipsy verloren... 15 Jahre ist sie geworden und aus Altersschwäche gestorben.
Wir haben ihr ein schönes Grab gemacht und ich bin froh, dass sie hier so ein schönes langes Leben hatte.
Mir kommt jetzt schon der Gedanke, dass mir eine neue Katze vielleicht bei der Trauerbewältigung helfen könnte. Ist das zu früh? Ich habe Angst, dass ich sie innerlich nur ersetzen möchte (was natürlich nicht geht).

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Lisa
10.03.2020 23:38 Uhr

Mein geliebter Felix musste heute eingeschläfert werden, um ihn von seinen Schmerzen zu befreien... Er war ein ganz besonderer Kater... Er suchte immer den menschlichen Kontakt und wollte nie alleine sein. Bei Feiern setzte er sich auf einem Stuhl dazu. Er war fast 13 Jahre bei uns. Ich bin 23 und mit ihm aufgewachsen. Er hinterlässt eine Leere, die ich nicht in Worte fassen kann...

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Tanja
07.03.2020 23:24 Uhr

Gestern musste meine geliebte Mimi eingeschläfert werden. Sie hat mich seit ich 6 Jahre alt bin mein ganzes Leben 16,5 Jahre lang begleitet. Jeden Abend lag sie neben meinem Kopf und ist zusammen mit mir eingeschlafen. Der Schmerz ist so unerträglich und ich weiß nicht, wie ich diesen jemals überstehen kann. Sie kann niemand ersetzen. So ein liebes und aufgewecktes Kätzchen. Sie ist mein ein und alles. Ich vermisse sie so sehr!

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Anja
04.03.2020 11:28 Uhr

Meine Katze Frieda ist ganz plötzlich von uns gegangen, im Mai wäre sie 10 Jahre geworden. Es gab überhaupt keine Anzeichen, dass es ihr schlecht geht oder sie krank ist. Sie war wie immer, frühs waren wir wie immer zusammen auf der Terrasse, dann gekuschelt, gefüttert und verabschiedet. Bei meinem Freund auch noch alles wie immer, gekuschelt, gegähnt, verabschiedet. Und dann legt sie sich auf die einzigen Sachen die von mir rumlagen und schläft ein. Keine Verletzungen, keine Verkrampfungen oder dass sie was falsches gegessen hat oder Schmerzen. Sie lag da und sah aus wie immer wenn sie schläft, nur das sie nicht mehr aufgewacht ist. Es tut so verdammt weh, sie war so eine treue Seele und hat mir und uns in schweren Stunden sehr geholfen. Durch ihre pure Anwesenheit, und mit ihrer Liebe, sie hat uns sehr glücklich gemacht und ich glaube auch bei uns war sie sehr glücklich, sonst hätte sie sich nicht so verhalten wie sie immer war. Du Sonne meines Herzens, wir vermissen dich so

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Linda
24.02.2020 01:57 Uhr

Mittlerweile mussten wir schon viele Tiere gehen lassen : manche sind in meinen Händen gestorben, andere einfach eingeschlafen, doch letztens (und wahrscheinlich Dienstag) musste ich zum ersten Mal ein Tier einschläfern lassen. Es tut so verdammt weh, ich weiß es war richtig, aber nichts könnte den Schmerz stillen und die Bilder löschen. Wahnsinn, wie viel einem ein Tier bedeuten kann, auch wenn es nur so groß ist wie eine Mandarine. <3

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Patrick
16.02.2020 17:24 Uhr

Unser 9- jähriger Felix musste nach Niereninsuffizienz leider eingeschläfert werden. Der Schmerz sitzt Tief und ich muss hin und wieder weinen. 5 Tage beim Tierarzt und am Freitag den 14.02.20 war es leider der Fall ihn zu erlösen. Der Tierarzt probierte alles um ihn zu retten. Die Werte im Blut waren deutlich schlecht, trotzdem versuchte er alles mit Infusionen, Spritzen, Entwurmung, mischte was zusammen.

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Melanie
16.02.2020 01:46 Uhr

Wir mussten gestern unseren 10jöhrigen Pinscher-Mix JayDee einschläfern lassen. Er war in letzter Zeit etwas ruhiger, aber wir schoben es auf sein Alter. Am 15.02. morgens gegen 5 Uhr torkelte er und brach zusammen. In der Tierklinik wurde ein Milztumor und viel Blut im Bauch festgestellt. Die Überlebenschance lag bei 10% ...wir haben ihn gestreichelt bis er friedlich eingeschlafen ist, aber der Schmerz, den wir fühlen, ist unglaublich stark. Wir können nicht aufhören zu weinen und ich weiß nicht, wie man so einen Schmerz je überwinden soll. Ich hoffe, dass er vergeht, aber noch kann ich es mir nicht vorstellen. Ich weine schon wieder

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Lisa
14.02.2020 13:48 Uhr

Ich bin 17 Jahre alt und seid ich denken kann war unser Golden Retriever Mischling Romeo bei uns. Ich habe ihn als Baby ausgesucht und er ist mit mir aufgewachsen. Wir haben ihn gestern bei uns zu Hause einschläfern müssen, weil er angefangen Blut zu spucken. Es tat so weh ihn so zu sehen. Wir haben uns schon sehr lange darauf vorbereiten müssen aber es kam dann doch so plötzlich. Auch wenn er am Ende ein sturer alter Opa war vermisse ich ihn so sehr. Er war immer bei mir. Ich bin so dankbar, dass er mich die ganzen 17 Jahre meines Lebens begleitet hat. Ruhe in Frieden, mein Großer.

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Gabriele Giles
11.02.2020 13:07 Uhr

Meine Molly hat mich fast sechs Jahre begleitet. Ich habe sie als Baby bekommen und musste ihr einige Sachen beibringen. Sie war immer bei mir, sie schlief jede Nacht bei mir im Bett, hat sich an mich gedrückt, manchmal auch ihre Pfote über meinen Arm gelegt und mich festgehalten. Nun ist sie von uns gegangen. Sie ist nicht tot, wir haben sie abgeben müssen, da sie ihre Schwester immer wieder attackierte und wir keine Lösung gefunden haben. Wir hatten beide getrennt durch eine Gittertüre fast drei Jahre lang, nun wurde es so schlimm dass sie dann auch noch uns attackierte und verletzte wenn wir versuchten ihre Schwester zu beschützen. Sie ist nun auf einem Gnadenhof seit zwei Tagen und ich bin nur am heulen und depressiv. Ich kann mich nicht aufrappeln irgendetwas zu tun. Wir haben ja auch noch unsere zweite Katze, Chloe, ich glaube sie vermisst ihre Schwester auch, obwohl sie vor ihr Angst hatte. Ich komme nicht damit klar dass mein Sonnenschein nicht mehr bei uns ist. Und ich auch nicht weiss, wie sehr sie unter der Trennung leidet. Sie hatte ja nur mich als Bezugsperson. Mein Tierarzt wollte sie einschläfern nach der ersten Attacke, sie ist organisch gesund. Ich könnte das nie tun sie sterben lassen. Sie hat ja noch ihr ganzes Leben vor ihr. Ich hoffe nur, dass sie ein wunderschönes Zuhause bekommt wo sie so geliebt wird, wie sie von mir geliebt wurde.

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Henry
22.01.2020 16:22 Uhr

unsere Katze "Lilly" ist nach ca. 15 Jahren krank geworden (Enigeschränkte Sehfähigkeit und unregelmäßiger Herzschlag). Trotzdem ist sie immer noch für ein Viertelstündchen rausgegangen. Jetzt ist sie von einem kleinen Abendspaziergang nicht zurückgekehrt. Wenn Tiere sterbenskrank sind, suchen sie sich vielleicht irgendwo einen Sterbeplatz(?). Uns macht so traurig, daß wir sie nicht beerdigen können, weil sie unauffindbar ist. Henry

Andreas
02.02.2020 17:08 Uhr

Hallo, Ihr Lieben! Bitte macht Euch keine Vorwürfe deswegen. Für die Tiere ist das ganz normal, sie machen das so. Mir wäre das auch fast um ein Haar mit meinem Kater passiert. Ich hab einfach nur großes Glück gehabt, dass ich ihn noch zu fassen kriegte. Behaltet das geliebte Tier in schöner Erinnerung, so wie es war. Es hat es so selbst für sich entschieden und wollte das. Bitte schaut nach vorne und nicht zurück... Viel Glück und alles Gute ! Andreas

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Ulrike
21.10.2019 09:25 Uhr

Das kranke Tier einschläfern zu lassen, ist oft der einzige Weg, um den treuen Vierbeiner von den Schmerzen zu befreien. Ein Freund von mir hat seinen Hund dann im Garten begraben, damit die Familie ein Grab hat, an dem sie ihm gedenken kann. Jedoch habe ich mich gefragt, inwiefern auch eine Feuerbestattung möglich wäre, wenn Hunde sterben?
http://www.bestattungen-birkhoelzer.de/Vorsorge.html

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Heide Hartwig
20.03.2019 18:50 Uhr

Iwie haben im April 2015 unsere geliebte Malteserhündin July gehen lassen müssen. Das war eine sehr schmerzvolle Zeit. Wir sie nicht einfach der Tierverwertung überlassen sondern sie über das Kleintierkrematorium Rosengarten einzeln einäschern lassen. Nun haben wir ihre Asche in einer kleinen Urne im Wohnzimmer stehen mit einem Foto von ihr. Sie wird nie vergessen werden und bleibt immer in unseren Herzen

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