30.12.2020

Abschied vom Haustier

Wenn der geliebte Vierbeiner stirbt

Haustiere sind nicht nur Tiere, sondern für viele Menschen wahre Freunde. Der Tod eines geliebten Vierbeiners trifft uns daher schlimm und hinterlässt eine traurige Leere. Der Abschied vom Haustier und der gleichzeitige Verlust eines Freundes ist für die Menschen schwer zu verarbeiten. Als Hilfestellung zum Umgang mit dem Tiertod, bekommt ihr hier Tipps zur Trauerbewältigung nach dem Tod des Tieres.

Trauer zulassen beim Tod eines Haustieres

Der Tod eines geliebten Haustieres ist ein einschneidendes Erlebnis für jeden Tierhalter. Besonders in Zeiten, in denen immer mehr Menschen ohne Partner oder ohne Kinder leben, kann das Tier ein echtes Familienmitglied sein. In vielen Familien gehört der Hund oder die Katze zum Alltag und der Verlust ist schwer zu verkraften. Leider haben viele Tierbesitzer nach dem Verlust des Tieres neben der Trauer auch noch mit dem Unverständnis von Mitmenschen zu kämpfen. Das Haustier war immer an der Seite der trauernden Person und ist mit der Zeit ein enger und treuer Freund geworden. Die Gesellschaft erkennt nur zögerlich an, wie schlimm die Trauer um ein Tier sein kann. Der Verlust des tierischen Verbündeten ist bei Firmen noch lange kein Urlaubsgrund und vielen Bekannten oder Kollegen wird der Vorfall nicht berühren. Dennoch ist es ganz normal und vor allem richtig sich seinem Kummer hinzugeben, um den Verlust zu verarbeiten.

Um ein geliebtes Tier zu trauern, ist völlig legitim!

Abschied vom Haustier

Trauer beim Tod eines Tieres zu zeigen ist ganz normal.

Was hilft uns beim Abschied vom Haustier?

Eine würdevolle Bestattung

Wenn die Katze oder der Hund stirbt, bricht für den Besitzer eine Welt zusammen. Der erste Schritt zu einer einfacheren Trauerbewältigung ist ein würdevolles Begräbnis oder eine Zeremonie. So können wir den endgültigen Abschied vom Haustier besser akzeptieren, als wenn es in einer Tierverwertungsanstalt „beseitigt“ wird. Außerdem schafft das Begräbnis uns einen Ort zum Trauern. Beachtet jedoch, dass es für die eigenständige Tierbestattung Gesetze gibt. Ohne eigenen Garten ist es ratsam auf öffentliche Tierfriedhöfe und Tierkrematorien zurückzugreifen. Da dies hohe Kosten verursachen kann, ist es ratsam sich schon zu Lebzeiten um die Finanzierung zu kümmern. Mit der Rosengarten Haustiervorsorge könnt ihr eurem Liebling einen würdevollen Abschied bieten und bekommt auf Wunsch eine Tierurne mit der Asche eures Lieblings. Alternativ könnt ihr auch die günstigerere Varianten der Basis- oder Gemeinschaftskremierung wählen.

Zum ROSENGARTEN Kleintierkrematorium

Austausch mit Bekannten

Schämt euch nicht eure Trauer mit anderen zu teilen und um Hilfe zu bitten. Auch wenn viele eure Trauer nicht nachvollziehen können, gibt es in eurem Bekanntenkreis sicher Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Andere Tierhalter verstehen am besten, wie schlimm es ist, wenn tägliche Routinen auf einmal wegfallen. Ganz egal ob der morgendliche Gassigang, das Befüllen der Futterschale oder sogar die Säuberung der Katzentoilette – das Tier hinterlässt eine schmerzliche Lücke. Es gibt heutzutage auch Trauerforen speziell für Tierverluste, wo ihr euch nach Gleichgesinnten umsehen könnt. Eine, wie ich finde, besonders schöne Seite hat ROSENGARTEN errichtet. Auf dem Gedenkportal ROSENGARTENSTERNE könnt ihr eure Trauer mit Gleichgesinnten teilen. Holt euch Tipps und redet über eure Probleme, um langsam wieder in den Alltag zurück zu finden. Ebenso können Bücher, die sich mit dem Tod des Haustieres befassen, über die Trauer hinweg helfen.

Zur ROSENGARTEN Gedenkseite

In Erinnerungen schwelgen

Das Wichtigste bei der Trauerbewältigung ist es, das Tier so in Erinnerung zu behalten wie es zu Lebzeiten war. Erstellt ein Fotoalbum, seht euch alte Videos an oder lasst ein gemaltes Bild anfertigen. Ein besonders großer Liebesbeweis, der nicht Jedermanns Sache ist, ist ein Tattoo mit dem Namen oder Portrait des verstorbenen Tieres. Einige bewahren sich ein paar Fellsträhnen auf und lassen daraus ein Schmuckstück anfertigen. Die Möglichkeiten sich ein schönes Andenken zu schaffen sind schier unendlich. So habt ihr in eurer Trauer die Chance euch beim Aufkommen des Schmerzes an gemeinsame Momente mit dem Tier zu erinnern.

Ein Gedenkbuch erstellen
Abschied vom Haustier

Schöne Erinnerungen helfen beim Abschied vom Haustier.

Gutes tun

Es kann auch helfen sich ehrenamtlich zu engagieren und anderen Tieren in Notlagen zu helfen. Arme Tiere in Tierheimen brauchen auch sozialen Kontakt und Aufmerksamkeit. Anstatt gleich einen neuen Hund bei euch aufzunehmen könnt ihr euch im Tierheim als Gassi-Gänger anbieten. Auch übrig gebliebenes Futter ist eine gern gesehen Spende beim Tierschutz. Falls ihr euch entscheidet einem heimatlosen Tier ein neues Zuhause zu bieten ist es besonders wichtig keine Kopie des verstorbenen Lieblings zu erwarten.

Kinder und der Tod von Haustieren

Kinder trifft der Tod eines Haustieres in der Regel besonders stark. Manche haben ihr gesamtes Leben mit dem Tier verbracht und kommen zum allerersten Mal mit dem Thema Tod in Kontakt. Für sie macht es keinen großen Unterschied, ob ein Tier oder ein Mensch gestorben ist. Um dieses einschneidende Erlebnis zu verarbeiten, brauchen Kinder Unterstützung. Falsch ist es die Kinder vor der schmerzhaften Erfahrung zu schützen und Geschichten über den Verbleib des Tieres zu erfinden. Lasst eure Kinder offen an der Trauer teilhaben und behandelt den Tod ehrlich. Es hilft euren Kindern ebenso wenig sofort ein Ersatztier zu beschaffen, da ein Lebewesen nicht ersetzt werden kann. Nehmt euch lieber die Zeit zuzuhören und Fragen zu beantworten, um eurem Kind durch die schwierige Zeit zu helfen.

Sonderfall: Ein krankes Tier einschläfern

Ein schwieriger Fall für die Trauernden ist es, wenn ein krankes Tier eingeschläfert werden muss. Dieser Fall tritt leider sehr häufig ein. Hier habt ihr selbst die Entscheidung getroffen, das Leben des Tieres zu beenden. Schuldgefühle und Zweifel sind dabei ganz normal und belasten zusätzlich zur Trauer. Wenn diese negativen Gefühle aufkommen, hilft es sich bewusst zu machen, dass es die richtige Entscheidung war. Bis man sich für eine Einschläferung entscheidet, habt ihr sicher alles menschenmögliche für euer Haustier getan. Durch die Beendigung des Lebens gebt ihr das Tier nicht leichtfertig auf, sondern erspart ihm schlimme/weitere Schmerzen. Egoistisch wäre es eher auf den natürlichen Tod des Tieres zu warten, während es unter großen Schmerzen leidet.

Endgültiger Abschied: Zeit für ein neues Haustier?

Nach einiger Zeit der Trauer, werdet ihr beginnen den Verlust des geliebten Vierbeiners zu akzeptieren. Zu Beginn ist es ganz normal, wenn ihr euch beim Gedanken an ein neues Tier wie ein Verräter vorkommt. Wenn die Trauerphase überwunden ist, ist eine Neuorientierung möglich. Erst jetzt solltet ihr über die Anschaffung eines neuen Haustieres nachdenken. Auch die Verantwortung für ein neues Tier kann euch helfen den Verlust besser zu verarbeiten.

Abschied nehmen bedeutet nicht das Tier zu vergessen. Tragt die Erinnerung in eurem Herzen.

Der endgültige Abschied vom Haustier fällt nicht leicht.

Ihr habt auch einen vierbeinigen Freund verloren? Wie seid ihr mit dem Tod klar gekommen und was hat euch geholfen? 

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Alle Kommentare (216)

Sabine
02.08.2021 07:16 Uhr

Hallo guten Morgen Ihr Lieben,

habe am 30.07.21 meine kleine süße ebby mit 11Jahren einschläfern müssen. Es tut mir so in der Seele und im Herzen weh. Ich habe mit ansehen müssen wie sie innerhalb von 3 Tagen immer weniger wurde. Sie hatte richtige heftige Krampfanfälle so etwas habe ich noch nie gesehen, es war furchtbar. Sie hat sich so hoch gearbeitet das Sie nochmal zu uns am Donnerstag nach Hause kam und sich von allen verabschieden konnte.
Ihr beide Freundinnen tinka und Jogi und natürlich von uns . Sie hat die ganze Nacht nicht geschlafen ist nur unruhig durch die gegen gewandert und man sah das sie immer schwächer wurde. Sie hatte Angst zu schlafen bis ich gesagt habe das es nicht mehr geht dann sind wir zum Arzt gefahren und haben Sie erlöst,ich bin so froh das ich sie auf den weg über die Brücke im Arm an meinem Herzen hielt und meine Tochter die sie am Kopf streichelte und ihre Augen sah. Das ihre Augen Dankbarkeit ausstrahlten.
Es war ein schwerer Gang bin aber davon überzeugt das es das Richtige war. Die anderen beiden sind im Moment sehr ruhig und wir versuchen gemeinsam die Trauer zu bewältigen.
Ebby wird immer in meinem Herzen wohnen.
Danke das ich mir dies von der Seele schreiben konnte.
Eure Sabine

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Anna
25.07.2021 23:03 Uhr

Danke für diesen Artikel. Wir mussten gestern nacht unseren rotflausch einschläfern lassen. Wir haben fünf Monate gegen seine Blasenentzündung gekämpft und gestern kam nur noch blut und dann die Blockade. Wir machen uns so starke Vorwürfe, dass wir ihm mehr hätten helfen können. Dass die Tierärzte mehr hätten tun sollen. Aber das holt ihn nicht zurück. Wir haben noch vier Katzen und das Gefühl, sie nicht so lieben zu können wie ihn. Es ist unfair und wir fühlen uns furchtbar ihnen gegenüber. Vielleicht entwickeln sie sich zutraulicher und schließen seine Lücke... Schlaf gut Micki, wir sehen uns wieder über der Regenbogenbrücke im Regenbogenland, wo du nun alles essen darfst und alles verträgst.

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Judith
22.07.2021 18:12 Uhr

Gestern wurde mein bester Freund und Kater überfahren. Er war der Sohn unserer Katze und wurde erst im November geboren. Er ist gerade mal 8 Monate geworden. Besonders schlimm ist es für mich, dass unsere Pippi erst vor fast genau einem Jahr zuvor ebenfalls überfahren wurde. Wir wohnen in einer 30er-Zone und im Sommer meinen die Badeseebesucher durch unsere Straße rasen zu müssen. Es ist wie als würde mir schon das zweite Kind weggerissen werden. Ich weiß nicht, ob ich die Mama noch jemals wieder raus lassen kann, dabei ist sie so gerne eine Streunerin. Im Moment fühle ich mich, als ob ich eine Therapie bräuchte. Ich bin so wütend auf die Menschheit. Warum immer unsere Katzen?

Anna
25.07.2021 22:58 Uhr

Mein tiefes Beileid, das war so rücksichtslos und unfair. Jetzt ist er im Regenbogenland mit all unseren Sternchen.

Andriana
01.08.2021 01:32 Uhr

Hallo Judith,
oh ja, ich kann dich so gut verstehen! Das tut mir sehr leid!
Mein geliebter Kater (11 Monate) wurde am 10/11/06.2021 überfahren. Unsere Straße (keine 30iger Zone - wir haben aber hier n der Gegend sehr sehr viele Katzen) ist schon sehr befahren, dennoch haben wir hier Raser die uns ihre PS gerne hören lassen. Seit dem Vorfall kann ich nicht mehr draußen sein und bekomme so eine Wut, wenn solche Autos hier vorbeifahren. Ich würde am liebsten den Wohnort wechseln. Leider konnten wir uns von unserem Liebling nicht mal verabschieden, da er vom Nachbarn entsorgt wurde. Er wurde anscheinend so schlimm vom Auto erfasst, dass er hinten ganz offen war. Leider waren schon andere Tiere an im dran gewesen- berichteten Augenzeugen in der Früh, gegen 06.00 h. Der Nachbar wusste nicht wem die Katze gehört. Vielleicht war das auch besser so, dass ich ihn nicht gesehen habe. Den Blutfleck aber musste ich mir noch wochenlang beim vorbeifahren anschauen. Das tut so schrecklich weh.... Ich glaube immer noch, dass es nach Hause kommt. Liegt vielleicht daran, dass ich ihn nicht gesehen habe. Die Beschreibung trifft aber auf ihn zu, auch das er nicht nach Hause gekommen ist. Ich möchte jetzt natürlich keine neue Katze, der Gedanke daran tut so weh. Man soll in einer neuen Katze nicht den verlorenen Liebling suchen - ich werde ihn aber immer suchen,. Er war so toll - mein bester Freund - unersetzlich. 20 Jahre lang war ich ohne Katze und dann so etwas ...Irgendwann bin ich vielleicht bereit für eine neue Katze , aber dann, was mache ich mit der Straße ....

Entschuldigt bitte so einen langen Text...
Ich wünsche uns allen eine schnellstmögliche Erholung von den Schmerzen/Trauer und unseren Lieben ein friedliches Leben egal wo sie sich befinden.

Gisela
01.08.2021 19:41 Uhr

Oh man, dass ist ja furchtbar
Mein aufrichtiges Beileid , du hast recht, vielleicht ist es wirklich besser, dass du ihn nicht gesehen hast und ihn so in Erinnerung behalten kannst wie er war. Du würdest die Bilder nie mehr aus deinen Kopf kriegen.
Ich habe meine über alles geliebte Katze ganz plötzlich durch Krebs im Dezember verloren und ich kann mir auch kein neues Kätzchen holen, weil ich Angst habe, dass ich sie immer mit Romy vergleichen würde und das wäre einfach unfair der anderen Katze gegenüber. Ich war 35 Jahre ohne Katze und sie kam über Umwege vor 7 Jahren mit 9 Monaten zu uns. Sie war mein ein und alles, meine beste Freundin, sie war mein Baby...
Wie du schon sagst, vielleicht ist man irgendwann für eine neue Katze bereit, wer weiß schon was kommt.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft den furchtbaren und sinnlosen Tod deines Katers zu überwinden und ich glaube ganz fest daran, dass wir irgendwann unsere Lieblinge wieder sehen.
Alles Gute für dich

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mira
21.07.2021 14:49 Uhr

Mein geliebtes Kätzchen mussten wir heute in die Tierklinik bringen. Seit einigen Tagen/Wochen hat sie an Gewicht verloren, sich kaum bewegt und wenig gefressen, die Tierärzte waren ratlos. Nun warte ich in quälend langsam vergehender Zeit auf den Anruf der Klinik. Es kann sein, dass sie in 2 Wochen wieder quietsch fidel im Haus herumtigert, genauso gut kann es sein, dass sie heute zuletzt das Licht der Welt gesehen hat und die Ärzte nichts mehr tun können, sie ergo nicht wieder aufwachen lassen. Mein Baby ist 9 Jahre alt und begleitet mich seit 8 Jahren, das Warten macht mich fertig und die Ungewissheit bzw die Möglichkeit, dass sie doch noch überlebt macht es schwer, angemessen zu trauern. Ich habe wenig Hoffnung für meinen Schatz, ich warte nur darauf, dass mir ihr letztes bisschen von den Ärzten genommen wird. Mein Baby, meine Süße, ich vermisse dich so sehr. Bitte komm wieder nach Hause. Bitte...

Carmen
21.07.2021 16:37 Uhr

Hallo liebe Mira, kann deine Angst so sehr nachvollziehen -Hoffnung stirbt zuletzt . Hoffe das deine kleine Samtpfote wieder zu dir nach Hause kommt. Drücke ganz fest die Daumen ✊ LG Carmen

Judith
22.07.2021 18:15 Uhr

Ich hoffe du hast deine kleine wieder bekommen, so sehr ✊🏼

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Sabine Naumann
19.07.2021 17:03 Uhr

Mein geliebtes Kätzchen hat mir einfach jemand mitgenommen .
ich komme darüber nicht hinweg

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Caro
16.07.2021 19:11 Uhr

Hey :(,
Am Dienstag musste ich mich von meinem geliebten Schatz Timon verabschieden. Nächsten Monat wäre er 7 geworden. Viel zu jung! Er war den ganzen Tag wie immer. Doch gegen Abend hörte ich 2 schreie aus der Küche. Ich bin sofort dorthin und da lag er schon auf dem Küchentisch. 2 Atemzüge und dann kam nichts mehr. Mein Freund und ich kommen im Moment garnicht klar.Wir vermissen ihn so sehr! Wir haben ihn in unserem Garten begraben und meine Mutter hat einen kleinen Stein anfertigen lassen.
Ich habe noch eine Katze. Sie ist ein bisschen scheu und ein ganz anderer character. Aber seit dem kommt Sie öfter (oder ich Habs vorher nicht wahr genommen) Ich hoffe sie wird jetzt zutraulich. Ich vermisse meinen Timon und er wird immer in unserem Herzen bleiben.

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Manuela
16.07.2021 03:45 Uhr

Hallo,
ich habe in der Nacht Montag zu Dienstag meinen Kater Moritz beim sterben begleitet.
Seit letztem Jahr November wurde chronische Niereninsuffizienz festgestellt, damals hatte ich schon gedacht ich verliere ihn, aber manchmal scheint es mit den " sieben" Leben einen Hauch zu stimmen, denn er rappelte sich ein wenig mit Hilfe von verschiedenen Maßnahmen wieder auf!!
Doch wenn eine Katze Niereninsuffizienz hat, ist es eine Frage der Zeit und diese Zeit war für ihn leider nun herum!!!
Ich wußte eigentlich das dies kommt, aber will man es so wirklich wahr haben, ja und nein, es ist schwer, zumal man sein Tier von früher kennt, herum springend, auf Türen, Schränken..... und nun so was!! Zum Schluss konnte er noch nicht einmal mehr auf die Toilette gehen, da der kranke Körper es nicht konnte!!
Jetzt würden viele sagen, sei doch froh, sein Leid ist beendet, ja dass möge stimmen, aber mein Liebstes ist nicht mehr und ich habe eine Leere in mir, die nur schwer zur Zeit zu füllen ist und jedesmal wenn du zur Ruhe kommst und nachdenkst, brichst du in Tränen aus !!
Ich weiß, dass vergeht wieder etwas, aber zur Zeit ist es halt schlimm, einen Gedanken zu fassen, ohne zu weinen.
Tiere sind wie Kinder, ein guter Freund oder dergleichen und wenn es stirbt hinterlässt es eine Lücke, aber die Erinnerungen sterben nicht und diese sind zur Zeit mein Anker um mit der Situation klar zu kommen!!

Britta
22.07.2021 15:09 Uhr

Hallo Manuela,
Ich versteh dich sooo gut. Wir waren am vergangenen Montag beim Tierarzt mit unserer Elly, Diagnose CNI. Am Samstag ist sie in meinem Beisein von uns gegangen. Ich komm nicht drüber hinweg, sie fehlt einfach sooooo sehr! Irgendwie scheint die Welt sich langsamer zu drehen, die Tage sind so leer. Irgendwann wird es besser und wir können wieder lächeln…
Liebe Grüße und fühl dich umarmt
Britta

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Jonas
15.07.2021 11:42 Uhr

Mein Meerschweinchen hatte eine schwere Krankheit und ist im Februar diesen Jahres verstorben, er war erst 1 Jahr alt. Jetzt 4 Monate später ist das Meerschweinchen meiner kleinen Schwester verstorben. ( Ja die beiden waren Brüder) Ich habe ihn heute Tod in seinem Gehege gefunden, natürlich ist der Schock groß nach gerade mal 4 Monaten dann noch den geliebten Bruder zu verlieren. Woran er jetzt gestorben ist das wissen wir nicht, gestern ging es ihm noch gut und heute fand ich ihm eben Tot vor. Ruhe in Frieden kleiner Mann, wir werden dich irgendwann wieder sehen, hab Spaß mit deinem Bruder da oben jetzt seid ihr zwei wieder vereint.

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Simone
15.07.2021 08:18 Uhr

Gestern mussten wir unsere noch nicht einmal vier Monate alte Hündin einschläfern lassen. Sie war totkrank. Der Schmerz und die Trauer sind kaum auszuhalten. Wir hatten sie so ins Herz geschlossen und haben uns auf viele schöne Jahre mit ihr gefreut. Ich weine und kann gar nicht mehr aufhören. Sie fehlt mir so, ihr süßer Duft, ihr weiches Fell, ihre wunderschönen Augen und ihr süßes Schwanzwedeln. Wenn sie mit ihrem Ball gespielt hat, hat sie immer geknurrt wie ein kleiner Löwe. Mein kleines wunderschönes Mädchen Du wirst mir sehr fehlen

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Daniela
13.07.2021 22:30 Uhr

Hallo. Ich bin auf diese Seite gestoßen weil ich leider heute meine Katze einschläfern lassen musste. Pitzi war 16 Jahre alt...ich war bei ihrer Geburt dabei da sie bei mir zu Hause geboren wurde. Und heute als sie gehen musste. Letzte Woche haben wir erst erfahren,dass sie Nieren und Schilddrüsenkrank ist. Seid dem sie Medikamente bekam ging es schnell berg ab. Sie hat nicht mehr gefressen und getrunken. Gestern hat sie noch eine Spritze für den Magen bekommen. Dann lag sie plötzlich nur noch zusammen gerollt in der Ecke. Wollte nicht mehr kuscheln oder spielen. Heute hat sie den ganzen tag nur noch gefiept und es war klar das es so nicht weitergeht. Wir haben noch eine Geschwisterkatze die über den Schmerz etwas hinweg hilft. Aber vom Charakter her sind beide extrem unterschiedlich. Pitzi war einfach wunderbar...etwas moppelig und zuckersüß, immer schmusig und verspielt,und total unkompliziertin der Pflege. Die andere ist etwas anstrengend...die ist scheu und aufgedreht...und nach jedem Toilettengang muss das klo sauber gemacht werden, da sie sonst nicht mehr drauf geht. Wer weiß wie sie jetzt wird wenn die Schwester nicht mehr da ist. Ich weiß das es heute eine richtige Entscheidung war, trotzdem fühle ich mich schlecht. Wir hatten schon insgesamt 12 Katzen aber dieses mal ist es besondern schlimm. :(

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hannah
12.07.2021 18:05 Uhr

hallo, ich hatte vor ein paar Wochen schon einmal ein Text über meinen Vogel geschrieben doch es ist jetzt wirklich noch schlimmer... meine Familie und ich hatten vor etwa 3- 3 ein halb eine Katze gekauft, die dann Babys bekommen hatte und eine der kleinen Katzen Babys haben wir behalten "Inge" sie wahr was ganz besonderes sie war so zutraulich und verspielt. die Mama von Inge kam dann leider nicht mehr zu uns Nachhause,die Nachbarn haben sie soggesagt weggenommen, doch Inge wahr schon 3 Wochen verschwunden und keiner hatte sie gesehen...da hatten wir schon angst, doch leider wurde uns gestern gesagt von einem netten Paar, das sie Inge tot am Wegrand gefunden haben, und das wahr am gleichen Tag wie als der Vogel gestorben ist. das schlimme ist halt das sie seid etwa 2 Wochen tot ist und keiner wusste es, sie wahr mein Baby und es ist sooooocschlimm

Tommi
12.07.2021 21:01 Uhr

Das tut mir leid. Das ist schlimm und schwierig. Viel Kraft. Deinem Baby geht es bestimmt gut, wo sie jetzt ist.

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Tommi
10.07.2021 14:21 Uhr

Es ist so tröstend das hier zu lesen. Wir haben unseren kranken Kater am Mittwoch einschläfern lassen, er bekam immer schlechter Luft und wir wollten nicht, dass er erstickt. Sein Kumpel vermisst ihn so und frisst kaum. Wir weinen immer noch, er fehlt überall. Zum Glück konnten wir ihn im Garten begraben. Er war ein König. Doch erst im Tod sah er wieder so aus wie früher. Ganz weich und friedlich. Alles Gute an Euch, die Ihr ebenfalls gerade leidet.

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Nicole
09.07.2021 15:31 Uhr

Am 07.07. ist unsere Katze morgens plötzlich verstorben. Wir wissen leider nicht genau was ihr zuvor passiert ist. Meine Mutter hat sie draußen auf unserer Einfahrt gesehen und als sie zu ihr ging hat sie sofort gemerkt, dass es ihr nicht gut geht. Also hat sie sie auf den Arm genommen und wollte sie ins Haus bringen und dann hat sie nur noch zwei Mal geatmet und ist erstickt... meine Schwester hatte unsere Katze 5 Minuten vorher noch ganz normal dort sitzen sehen... es fällt mir sehr schwer mit dem plötzlichen Tod klarzukommen, da wir sie nicht mal ein Jahr bei uns hatten und unser Kater nun allein ist. Ich vermisse sie sehr und sie hinterlässt bei uns allen eine große Lücke.

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cim
08.07.2021 17:32 Uhr

ich musste gestern meinen geliebten kater einschläfern lassen.er ging am sonntag nachmittag weg und kam untypisch für ihn am dienstag erst zurück.er hat ein vorderbein nicht mehr belastet.wir dachten das er der grosse spielte und sich wider erholt.vor 14 jahren waren wir das letzte mal beim tierarzt.das ist ja schon mal ein gutes zeichen.doch jetzt nach fast 17 jährigem gemeinsam weg musste ich ihn gehen lassen.er hatte wasser auf der lunge und herzgeräusche.ausserdem war er ganz blau.es hat so weh getan.abr es ging einfach zu schnell.die ärztin meinte das er am sonntag eigentlich zum sterben weg ging.aber ich habe ihn so sehr gerufen und gesucht das er sich nochmals nach hause kämpfte.u das schätze ich an ihm.er war so ein riesen freund.es zereist mich aber ich bin dankbar so einen tollen freund gehabt zu haben.gute reise mein freund.vermisse dich schon so sehr.

hannah
12.07.2021 20:46 Uhr

liebe cim,
erstmal mein Beileid ... ich musste heute leider auch erfahren das meine erst 2 ein halb jahre alte Katze überfahren wurde, ich wies wie sich das anfühlt. deine Katze ist sehr alt geworden und ich wünschte meine auch, aber ich hoffe ihr hattet trotzdem noch schöne letzte Minuten mit ihm.... mein Beileid an alle hier

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Unbenannt
Kelly
07.07.2021 21:27 Uhr

Meine Katze wurde Samstag Nacht überfahren.. Sie ist nicht einmal 1 Jahr alt geworden. Ich weine nahezu durchgehend und meinem 2 jährigen Kater geht es auch überhaupt nicht gut. Er sucht sie die ganze Zeit und scheint total depressiv zu sein. Er will nicht spielen, kaum essen, nicht mal mehr wirklich raus in seinen Freigang.. Es ist so schrecklich und ich vermisse sie so sehr, sie fehlt so unglaublich.. Ich werde ihr süßes Miauen nie wieder hören, ich werde nie wieder in ihre süßen Augen schauen können und ich werde sie nie wieder schnurren hören… es tut so weh

Nicole
09.07.2021 15:34 Uhr

Hallo Kelly,
dein Verlust tut mir sehr leid... Ich kann mir vorstellen wie schlimm das für dich sein muss, da ich diese Woche leider ähnliches erlebt habe... Ich wünsche dir/euch sehr viel Kraft.

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Bianca
07.07.2021 00:04 Uhr

Am Freitag haben wir unseren 19 Jahre alten Kater den ganzen Tag nicht gesehen, bis uns eine Nachbarin mitteilte, dass er in ihrem Garten auf einer Wiese liegen würde. Daraufhin gingen wir davon aus, dass er bereits Abschied genommen hatte. Dem war nicht so, als wir ihn fanden gingen seine Augen noch auf und meine Mutter nahm ihn auf den Arm und ging nachhause. Dort angekommen wickelten wir ihn in ein Handtuch, da seine Pfötchen bereits kälter wurden. Nach 2 Stunden ist er dann im Arm und ohne Schmerzen von uns gegangen. Kurz bevor er starb legte er seinen Kopf zurück und machte seine Augen nochmal auf und schaute meine Mutter an, als ob er danke sagen wollte, dass wir ihn nachhause geholt haben. Wir haben ihn begraben in unserem Garten. Nach 20 langen Jahren darf ein Kater auch Abschied nehmen, vorallem weil es so friedlich war und ich mir bereits Tag für Tag die Frage stellte, wie lange er noch bei uns ist, akzeptiere ich den Tod meines Vierbeiners. Ich bin dankbar das es so war und das er nun im Himmel ist. Aber ich komme mit dem Verlust der Zeit nicht zurecht, ich sehe ihn überall und habe ihn in meiner Tagrsroutine.. Ich vermisse es, ihn nicht nocheinmal streicheln zu können.

St.
10.07.2021 08:52 Uhr

Ich kann dich sehr gut verstehen.. Bei mir ist es jetzt 2 Wochen her das mein geliebter Kater nicht mehr bei mir ist... Der Schmerz ist immer noch unerträglich...er war meine große Liebe unter den Katzen... Ich vermisse ihn so unglaublich... Im moment gibt es für mich keine guten Momente.... Er fehlt...

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Marie
06.07.2021 23:27 Uhr

Mein 13 jähriger Kater Micky hat seit 2 Wochen nicht richtig gefressen, die Tierärztin vermutete, dass es an den Zähnen liegen würde, also wurde der Zahnstein entfernt. Eine Woche später hat er immer noch zu wenig gefressen, dann stellte sie eine Bronchitis fest und er bekam Antibiotika.
Er hatte am Wochenende Atemprobleme, schnappte nach Luft, bis die Tierärztin beim Notdienst rausfand, dass er Wasser in der Lunge und im bauchraum hatte.
Er bekam ein Medikament und gestern teilte uns die Tierärztin mit, dass bei der Untersuchung der Flüssigkeit nichts gutes heraus kam. Heute morgen ging es ihm einigermaßen okay, allerdings hat er immer noch nicht gefressen. Er hat so viel Wasser getrunken und wir wussten, dass sich alles wieder im bauchraum sammeln würde und er früher oder später wieder keine Luft bekommen würde. Aufgrund der schlechten Prognose der Ärztin haben wir ihn dann heute morgen erlöst, damit er nicht nochmal leiden muss :(
Es tut so unfassbar weh und ich weiß nicht, wie ich jemals darüber hinweg kommen soll.

Anni
07.07.2021 07:34 Uhr

Hallo Marie , ich habe meine geliebte Hexe ähnlich verloren. Mit acht Wochen kam sie in unsere Familie und sie war wie ein Kind .Dieses Jahr ist sie 11Jahre im Regenbogenland und ich vermisse sie immer noch , aber es tut nicht mehr so weh. Ich habe ihre Asche in einer extra angefertigten Figur die so aussieht wie sie in meinem Schrank so das sie immer noch bei mir ist Ich wünsche Ihnen viel Kraft für die Zukunft

Marie
07.07.2021 08:47 Uhr

Das tut mir sehr leid, Anni.
Es schmerzt so sehr.
Micky hat nun ein schönes Plätzchen in unserem Garten mit einer Sonnenblume. Alles Gute!

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Unbenannt
Äla
05.07.2021 10:23 Uhr

Hi,

Unser Kater Kimi ist am Samstag auf der Straße vor unserem neuen Haus überfahren worden, wir hatten Ihn 17 Jahre, er war ein richtiges Familienmitglied und unser Freund, er hat mich und meine Frau durch alle schlechten Zeiten begleitet und uns immer wieder zusammen gebracht. Er war sehr besonders, so einen guten Charakter und immer neugierig was wir gemacht haben. Da wir keine Kinder bekommen können, reißt sein Verlust so ein Riesen Loch bei uns, überall liegt sein Spielzeug noch. Meine Frau weint seit 2 Tagen, zum Glück konnten wir Ihn im Garten unter einem alten Apfelbaum begraben.
Unglaublich wie sehr Kimi unser Leben bereichert hat. Er fehlt einfach

Ich hoffe das der Schmerz in ein paar Wochen aufhört.

Grüße

Mozart
02.08.2021 00:35 Uhr

Mein kleiner Mozart ist vor 2 Tagen früh morgens vor unserem Haus überfahren worden. Einen Nachbarin dachte er gehört wo anders hin und brachte ihn dahin. Wir haben erst Stunden später von seinem tot erfahren. Ich habe ihn in unserem Garten, ebenfalls unter einem Apfelbaum begraben. Ich weine seit dem fast durchgehend. Er war so ein lieber, neugieriger kleiner Kater. Er hatte das nicht verdient😢
Er hat mich 10 Jahre begleitet und war immer für mich da. Es schmerzt so sehr dass er Einfach nicht mehr da ist😔
Der arme kleine.
Ich fühle mit euch. Ich hoffe es geht euch wieder besser

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Unbenannt
Nasya
02.07.2021 21:27 Uhr

Hallo, also am Montag Abend musste unser lieber Kater eingeschläfert werden. Ich habe sehr viel geweint aber erst vor zwei Tage wirklich realisiert dass er gestorben ist. Dass schlimmste ist dass es vom ein auf den anderen Moment passiert ist und ich keinen abschied nehmen konnte. Wir haben in bei uns im garten in der schönen ecke vergraben. Mein größtes Problem ist dass ich mir seit gestern einrede er seie gar nicht Tod und dass er bestimmt nächste woche wieder miauend vor meiner Tür steht. Ich will es glaube ich einfach nicht war haben. Ich weiß auch nicht wann dass aufhört und wie ich damit umgehen soll (ich bin übrigens 13 Jahre alt)

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Unbenannt
Brigitte
01.07.2021 23:28 Uhr

Nach längerer Zeit wieder ein Tag ohne Auswärtstermine, alleine zuhause vor dem Comuter, heute hat es mich wieder eingeholt. Knapp sechs bzw. eine Woche ist es her das meine beiden Flauschekatzen eingeschläfert wurden. Mit dieser Intensität an Traurigkeit hab ich nicht mehr gerechnet. Ich war in den letzten Monaten viel allein zu Hause, aber bisher fühlte ich mich nie einsam...

Nasya
02.07.2021 21:33 Uhr

Oh man, es tut mir so unendlich leid ich kann mir vorstellen wie du dich fühlst und um ehrlich zu sein weiß ich nicht was ich sagen soll um dich annähernd zu trösten aber ich glaube dass kann ich auch gar nicht. Ich hoffe einfach nur dass es dir bald besser geht. Was wichtig ist, ist dass du dir klar machst dass sie wirklich nicht mehr am leben sind aber trotzdem immer in deinen Erinnerungen und in deinem herzen da sein werden. Sie hatten ein schönes Leben bei dir und du hast keinen Grund dir vorwürfe zu machen. Ich wünsche dir noch alles gute und ich denke an dich

Nasya
02.07.2021 21:39 Uhr

Nimm dir ruhig etwas zeit für dich um dich damit zu befassen, es ist dein gutes recht dich krankschreiben zu lassen bzw nicht zur Arbeit zu gehen wenn du noch in der Trauer ,,Phase‘‘ bist. Ich weiß es fühlt sich jetzt alles so leer an, über all sind Erinnerungen und Gedanken. Vielleicht denkst du da ist ein miauen oder du gehst in die Küche um fressen aufzufüllen aber merkst dann erst was passier ist. Wenn du weinen musst dann Wein halt es nicht auf und schaue dir noch mal alle Fotos und Videos an die du von ihnen hast und dann lass sie gehen.

Antworten

Unbenannt
Hannah
29.06.2021 12:22 Uhr

Hi😐 ich musste leider vor 2 Tagen Abschied von meinem Vogel nehmen. Er wahr ein Nestling (amsel) und ich dachte ich schaffe es... Er ist 8 Tage bei mir gewesen... Und ich kannte ihn nicht sooo lange aber jetzt heule ich eigentlich nur noch und ich bin nicht glücklich, es ist wie als wären 99% meiner Lebensfreude verloren gegangen 😔 und ich weiß nicht wie ich nicht mehr traurig sein muss... Kann mir jemand Tipps geben, denn momentan ist es eher so, daß ich denke ich werde nie wieder fröhlich.
LG Hannah mein beileit an alle hier...

Stella
29.06.2021 16:41 Uhr

Weine ruhig...es hilft...verabschiede dich von deinem kleinen Freund.. du bist ein sehr lieber Mensch...

Hannah
29.06.2021 17:18 Uhr

Danke Stella😔

Antworten

Unbenannt
Julia
29.06.2021 07:00 Uhr

Liebe Tierfreunde, es schmerzt zu lesen, wie viele hier den Verlust ihres Weggefährten beklagen müssen. Meine geliebte Paula wurde Samstagnacht angefahren. Sie wollte trotz der schlimmen Verletzungen unbedingt noch nach Hause, was sie auch geschafft hat. Es zerreißt mich , sodass ich kaum atmen kann und der Verlust ist unerträglich. Warum meine Katze? Warum so früh? Diese Katze war der Mittelpunkt meines Lebens, hat mir durch schwerste Zeiten geholfen und war mein Kraftort, ein Stück meiner Seele. So aufgeweckt und fröhlich, alle in der Familie und der Nachbarschaft haben sie geliebt, obwohl sehr viele eine eigene Katze haben. Ständig vergesse ich, was passiert ist und denk, sie kommt sicher gleich zur Tür rein. Ich würde alles, einfach alles, dafür geben, mein Paulchen wieder schnurren zu hören und in ihr kleines knuffiges Gesicht mit den großen runden Augen sehen zu können. Wie sie mich mit dieser Freundlichkeit und Ruhe anzwinkert, als möchte sie mir sagen „alles ist gut und ich hab dich lieb.“ ich vermisse sie so sehr. Sie war mein Baby, es gab nur Paula und mich. Mein Leben ist leer, ohne diesen Sonnenschein und das ganze Glück. Ich weiß nicht, wie ich das ohne sie schaffen soll.

St.
29.06.2021 12:13 Uhr

Es tut mir so unendlich leid für dich....ich kann dich so gut verstehen....für mich ist jeder Tag eine Qual...ich weiß nicht wie es weitergehen soll...ich vermisse meinen Schatz so sehr... Ich bin froh das hier jeder für einen da ist...und zugehört wird...

Julia
29.06.2021 19:15 Uhr

Danke für die Worte. All die Umarmungen und Worte von meiner Familie und den Nachbarn sind nur ein kleiner Trost. Mein Leben drehte sich nur um meine Fellnase, sie war so rein und gutmütig und hoffnungsvoll. Ihre Abwesenheit tut so weh. Ich fühle noch dazu so schuldig, weil ich nicht nach ihr gesucht habe am Abend, sie war gern draußen und mal länger unterwegs. Ich hab sie in ihren letzten Stunden alleine gelassen, obwohl sie sich mit ihrer letzter Kraft noch nach Hause geschleppt hat. Ich würde alles was ich habe dafür eintauschen, sie wieder in meinen Armen halten zu können.

Koca Barbara
30.06.2021 16:28 Uhr

Ich habe vor ein paar Tagen meine kleine Sindy verloren sie war gerade mal 1 Jahr alt ich komme da einfach nicht mit klar ,es tut so weh

Elliot
01.07.2021 18:59 Uhr

Liebe Julia, es tut mir sehr leid, dass du deine Paula verloren hast! Ich fühle sowieso hier mit jedem sehr mit. Schreibe hier auch schon mehrmals was.
Mir ist mit meiner Katze etwas sehr ähnliches passiert. Auch angefahren. Und konnte ihre Hinterbeine nicht mehr bewegen. Die Details lasse ich bewusst weg. Sind direkt zum Tierarzt gerast, aber mir war die Diagnose schon vorher klar. Und dennoch fühle ich mich schuldig. Grüble ob ich noch hätte röntgen lassen sollen usw. Natürlich sagt der Kopf, das hätte nichts geändert, aber das Herz zerreisst.
Ich will dir damit nur sagen, egal wie es passiert ob Unfall, Krankheit, Alter, wir können den Tod nicht kontrollieren. Du hast deine Paula nicht im Stich gelassen! Sie ist nach Hause gekommen weil sie sich bei dir wohl und sicher gefühlt hat. Deine Liebe hat sie gespürt. Verurteile dich nicht, weil du nicht gesucht hast. Niemand geht vom Schlimmsten aus, wenn es normal ist, dass die Katze mal länger unterwegs ist. Ich habe manchmal nach meiner gesucht und dann kam sie trotzdem erst später als üblich. Alles war also gut. Und trotzdem ist es dann plötzlich schief gegangen. Ich frage mich auch immer, hätte ich sie nie raus lassen dürfen? Aber das wäre egoistisch gewesen. Sie liebte es so sehr Draußen zu sein.
Und nun bin ich ebenso wie alle hier, so tief traurig. Aber es hilft, hier zu lesen, Gedanken und Schmerz zu teilen. An manchen Tagen geht es besser, an anderen zerreißt es einen.
Mehr als den Schmerz zu zulassen kann man manchmal nicht tun. Aber verurteile dich nicht. Paula hatte ein tolles Leben mit dir, da bin ich mir sicher.

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Unbenannt
Hannah
28.06.2021 21:53 Uhr

vielleicht klingt es komisch, weil manche ihren 16 jahre alten Kater oder Hund verloren haben...
Aber ich habe vor 9 tagen ein Vogelbaby gefunden ( Amsel) und es wahr noch ganz nackt : (
ich liebe Tiere und daher habe ich jeden tag soooooo so viel zeit mit ihm verbracht. und als er gestern in meiner Hand gegangen ist , wahr es so als wären 99 % meines Lebens zusammengebrochen. ich bin schon seid gestern nur am heulen... mir hat das lesen von den Tipps geholfen. das süsse zwitschern und das kuscheln werde ich vermissen.

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Unbenannt
St.
27.06.2021 16:04 Uhr

Bei meinem geliebten Kater wurde ein Herzfehler diagnostiziert.... Vor etwa 5 Wochen.. Er hat Tabletten bekommen und wir dachten es ging wieder bergauf.. Er blühte wieder auf... Aber am Donnerstag gingscim plötzlich schlechter... Freitag sind wir zum TA gefahren.... Und leider mussten wir ihn erlösen.. Ich komm gar nicht drauf klar.. Ich hab ihn so sehr geliebt... Niemals wieder sein vertrautes Miauen...sein besonderes Schnurren... Er fehlt mir so.. Ich weiß gar nicht wie es weitergehen soll.... Er durfte nur 5 Jahre alt werden... Mit ihm ist auch ein Teil von meinem Herzen gegangen

Bea
28.06.2021 20:42 Uhr

Mein geliebter Kater war fast 16 Jahre an meiner Seite und ich musste ihn vor einer Woche erlösen. Ich ertrage es auch kaum ohne ihn zu leben. Er war mein Baby, mein Kind, meine große Liebe. Er liebte mich so sehr wie ich ich ihn. Unendlich. Ich verstehe deine Trauer daher sehr gut und ich fühle mit Dir. Im Moment bin ich innerlich tot. Nichts macht mehr Freude.

St.
29.06.2021 11:17 Uhr

Ich kann dich so gut verstehen...es ist so ein unglaublich tiefer Schmerz....zu wissen, dass das geliebte Schnurren für immer verstummt ist...

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Unbenannt
St.
27.06.2021 15:59 Uhr

Bei meinem geliebten Kater wurde ein Herzfehler diagnostiziert.... Vor etwa 5 Wochen.. Er hat Tabletten bekommen und wir dachten es ging wieder bergauf.. Er blühte wieder auf... Aber am Donnerstag gingscim plötzlich schlechter... Freitag sind wir zum TA gefahren.... Und leider mussten wir ihn erlösen.. Ich komm gar nicht drauf klar.. Ich hab ihn so sehr geliebt... Niemals wieder sein vertrautes Miauen...sein besonderes Schnurren... Er fehlt mir so.. Ich weiß gar nicht wie es weitergehen soll....

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Unbenannt
Swantje
26.06.2021 07:56 Uhr

Mein Kater musste am Montag eingeschläfert werden. Ich habe mir seitdem jeden Tag alle Kommentare durch gelesen und dieses hat geholfen, dass man weiß man ist nicht alleine mit dem Schmerz.

Am 18.06 sind ich und mein Partner mit unserem Samy zum Tierarzt gefahren, weil er stark getaumelt hat. Wir dachten es liegt am Wetter weil es in unserer neuen Wohnung viel wärmer ist als draußen (40 Grad). Die Tierärztin hatte einen Verdacht auf Diabetes und meinte er ist ausgetrocknet. Er hat eine Infusion bekommen und hat uns wieder nach Hause geschickt. Am nächsten Morgen hat er sich nicht mehr viel bewegt und konnte kaum noch laufen. Wir sind dann mit ihm in die Tierklinik gefahren. Dort hat man erstmal nichts raus bekommen und der Arzt meinte, dass Samy bis Montag hier bleiben muss und eine Neurologin ihn sich angucken muss, die aber erst am Montag vor Ort ist. Ein Mrt sollte wahrscheinlich gemacht werden. Wir konnten uns noch verabschieden und ich dachte bis dahin dass es nicht das letzte mal sein wird dass wir ihn in sehen und dass das Wetter ihn so fertig gemacht haben muss. Am Montag morgen hat mich die Ärztin angerufen und meine Hoffnungen zerstört. Sie glaubt er hat was am Gehirn und das es nicht am Wetter liegt. Ich habe einem Mrt zugestimmt, welches auch sofort durch geführt wurde. Die Ärztin hat mich Mittags angerufen und gemeint er hat einen großen Tumor im Kopf. Ich habe später die Bilder gesehen und das war heftig. Seine ganze linke Gehirnhälfte war betroffen. Ich frage mich wie lange samy schon Schmerzen hatte und wie gut er das versteckt haben musste. Auch wenn ich kleine Veränderungen gemerkt hatte in den letzten Wochen.
Sie meinte am Telefon es wäre für ihn am besten wenn sie ihm sofort einschläfert bevor er aus der Narkose aufwacht, sonst wäre das zu Qualvoll. Es ist so schrecklich für mich das ich ihn die letzten 2 Tage seines Lebens alleine lassen musste, da wir ihn nicht sehen durften und er ohne mich gestorben ist. Wir konnten nur noch seine Leiche abholen.
Seitdem versuche ich dieses furchtbare Wochenende, die Schuldgefühle und der Gedanke wie lange er gelitten haben muss, zu verdrängen. Es ging alles so schnell, er ist 9 Jahre alt geworden, aber wir hatten ihn nur 2,5 Jahre, da sein früherer Besitzer verstorben war. Es tut so weh ihn nur so kurz gehabt zu haben. Ich habe noch nie so eine Bindung zu einem Tier gehabt und noch nie eins so geliebt. Ich war seine Mama und wir waren unzertrennlich. Er war unser Mittelpunkt und hat soviel Liebe und Aufmerksamkeit bekommen. Mehr ging nicht. Deswegen weiß ich er hatte ein schönes Leben bei uns, was er und jedes Tier verdient hat.
Zwischendurch geht es mir mal gut und aktuell kommen keine Tränen mehr raus. Deswegen fühle ich mich schlecht. Ich habe das Gefühl es muss mir 24/7 schlecht gehen, sonst habe ich ihn ja gar nicht so geliebt wie ich dachte. Ich bin ein Mensch ich verdränge immer sehr viel. Vielleicht liegt es daran, dass die Ereignisse zu schlimm sind für mich und das ich mich lieber ablenke.
Ich wünsche allen viel Kraft. Ihr seid nicht alleine. Seinen Kratzbaum kann ich nicht wegstellen, aber finde es zur gleichen Zeit auch komisch dieses nicht zu tun. Wie geht es euch damit? Könnt ihr euch auch nicht von dem Schlafplatz eures Tieres trennen und lässt es stehen?
Sorry für den langen Text, aber es hat gut getan.
Wir werden unsere Lieblinge wieder sehen. Bis dahin heißt es, jeden Tag genießen im Leben . Wir haben gesehen es kann schnell vorbei sein. Empfindet ganz bewusst die schönen Momente die noch kommen und genießt bewusst die Zeit mit den geliebten Menschen und Tieren die noch an unserer Seite sind bzw. Die noch kommen werden. Habt keine Schuldgefühle wenn ihr wisst ihr habt dem Tier mehr Liebe gegeben als man kann. Das ist das einzige im Leben was wirklich zählt. Habt keine Angst davor euch i.wann ein neues Tier zu holen und dieses genauso zu lieben. Der Schmerz ist es wert, dass man ihn und sich selber sehr glücklich macht und einem kleinen Engel ein schönes Leben schenkt. Dieses ist leider nicht jedem Tier vergönnt.

Brigitte
26.06.2021 20:54 Uhr

Ich kann dich sehr gut verstehen. Auch unser Kater musste wegen Krebs von einem Tag auf den anderen eingeschläfert werden. Auch mich treibt immer noch die Frage um, wie könnte so ein riesiger Tumor in seiner Brust wachsen ohne das wir etwas gemerkt haben? Wie lange ging es ihm wohl schon nicht gut... Im Nachhinein betrachtet waren schon Anzeichen da... Er hat mehr geschlafen, konnte nur noch kleinere Portionen fressen, war nicht mehr ganz so aktiv... Aber er war auch schon 15 Jahre alt... Wir haben es mit dem Alter in Verbindung gebracht...
Auch bei mir liegt noch sein Schlafpolster hinter meinem Computer am Schreibtisch, ich schaffe es noch nicht ihn wegzuräumen... Der große, überwältigende Schmerz hat sich gewandelt zu einer bei vielen Gelegenheiten aufflackernden Traurigkeit... Wir haben schon drüber geredet wieder Katzen zu uns zu holen, aber noch kann ich es mir so gar nicht vorstellen. Wir hatten so eine Enge Verbindung, mein Herz ist noch nicht frei...

St.
27.06.2021 20:38 Uhr

Es beruhigt mich etwas zu lesen das jeder so sehr um sein geliebtes Haustier trauert... Bei mir ist es jetzt gerade mal 2 Tage her und mir wir gesagt ich soll damit aufhören....kann doch nicht so schlimm sein...bist du immer noch traurig... Es tut mir sehr weh sowas an hören zu müssen... Ich hab beinahe niemanden der mich versteht... Ich weine viel...was in meinen Augen absolut normal ist... Nach so kurzer Zeit sowieso... Leider hat ein nicht Tierbesitzer fast kein Verständnis für so einen für uns doch so schweren Verlust

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Unbenannt
Sylvie
24.06.2021 23:41 Uhr

Ich habe Eure Berichte gelesen und endlich das Gefühl gehabt, dass ich nicht allein mit meinen Gedanken bin. Manchmal denke ich wirklich, ich bin hier die große Mimose und übertreibe, zumindestens vermitteln mir das einige Menschen in meinem Umfeld. Bei mir sind es gleich drei Verluste in den letzten zwei Wochen und ich weiß nicht, wie ich damit fertig werden soll. Während ich schreibe, fließen schon wieder die Tränen. Vor zwei Wochen ist mein geliebter Kater Matuli gestorben. Ja, er war 17 Jahre alt und hatte ein schönes Alter trotz einer langwierigen Autoimmunerkrankung erreicht. Dafür bin ich sehr dankbar. Und trotzdem hätte ich mir noch mehr Zeit mit ihm gewünscht. Außer in den letzten zwei Wochen ist es ihm gesundheitlich immer gut gegangen, dank homöopathischer SUC-Therapie. Matu war ein ganz besonderer, der uns z. B. auch immer bei den Spaziergängen mit Hund Toto begleitete. Gerade während der Coronazeit war er immer neben mir auf dem Schreibtisch im home-office und alle ZOOM-Besucher*innen hatten ihren Spaß. Nun ist er nicht mehr da. Alle fragen, wo er ist und jedes Mal breche ich in Tränen aus, wenn ich es erzähle. Letzte Woche ist unser geliebtes Schaf Nuschka gestorben. Sie war ein besonders hübsches und kluges rauwelliges Pommernschaf, eine ganz alte Rasse. Sie hatte auf einmal Kolliken und ich glaube, der Tierarzt hat zu lange mit der Pansensaftübertragung gewartet. Vielleicht könnte sie noch leben. Nuschka ist nicht mehr, in meinen Armen bei der Pansensaftübertragung gestorben, ihre Schwester hatte für sie den Saft gespendet. Nun mussten wir das Schwesterschaf Schnotti auch noch weggeben, weil sie nicht allein stehen konnte. Es bricht mir das Herz, wenn ich auf die leere Weide hinter unserem Haus sehe und den kleinen Schafstall, aus dem kein vertrautes Mäh mehr kommt. Schnotti hat eine gute neue Herde bekommen, aber den Moment als sie laut mähend wegfuhr, den Moment als Nuschka tot auf den Tiertransporter gezogen wurde, den Moment als unser Katerchen Punkt 18 Uhr mit Einsetzen des Kirchenglockengeläuts einschlief, werde ich nie vergessen. Und alles steht auf Abschied, auch mein Mann ist schwerkrank, weshalb wir auch kein neues Schaf eingewöhnen konnten und unser Hund Toto schon 18 Jahre alt und hat auch schon eine Herzinsuffizienz. Er ist uns noch geblieben und wir sind so froh über jeden Tag, an dem er uns auf kleinen Spaziergängen begleitet und sich auf der Gartenschaukel an uns kuschelt. Ich habe eine panische Angst, dass ich hier irgendwann ganz allein sein werde und weiß nicht, wie ich mit den Verlusten und den Gedanken an die Zukunft umgehen soll.

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Unbenannt
In Ja
24.06.2021 22:02 Uhr

Heute musste ich meinen Kater Einstein einschläfern lassen. Er war gerade erst 16 Jahre geworden und nun ist er leider nicht mehr hier. Auf einmal hatte er einen sehr dicken Bauch und man stellte freie Flüssigkeit im Bauchraum fest. Er wurde in 13 Tagen zweimal punktierte. Quälen will man dein geliebtes Tier nicht und so habe ich ihn heute ganz schweren Herzens zum Tierarzt gebracht. Er war ohne Stress und völlig entspannt ich habe mich sehr zusammengerissen um keine Aufregung auf Eini zu übertragen und man hat mich danach auch Abschied nehmen lassen allein und ohne Zeit-Druck. Dafür bin ich der Tierärztin sehr dankbar und für die Erklärungen die ich bekommen habe seit wir in Behandlung waren. Mein geliebter Kater wir werden uns Wiedersehen denn eines Tages werde ich zu dir kommen und dich nie wieder alleine lassen.

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Unbenannt
Mine
23.06.2021 22:39 Uhr

Heute hat ein Raser unßer geliebten Hund Fin überfahren. Auf einem Parkplatz wo auch mein Vater dabei stand ist der raser zu schnell in die Parkplatz rein gefahren weil er sich in der Arbeit verspätete. Und überfahren unser Hund 2 mal und mehr wie es tut mir leid war nichts. Er ging dann als ob nichts geschähen ist in die Arbeit ! Er war so schnell das unser Hund nicht mal reagieren konnte er hätte beinahe auch mein Vater überfahren ! Uns geht es ganz schlecht es tut einfach weh. Kann uns jmd sagen wie wir’s verarbeiten können ?! :(

Erna
24.06.2021 18:40 Uhr

Liebe Mine,
mein aufrichtiges Beileid! Ihnen und Ihrem Hund ist etwas Fürchterliches geschehen und es ist nur zu verständlich, dass Sie und Ihr Vater noch unter Schock stehen. Der Schock, die erste Zeit der tiefen Verzweiflung (und sicher auch Wut über diesen Raser) werden vergehen. Ganz bestimmt! Ich wünsche Ihnen beiden viel, viel Kraft und verständnisvolle liebe Menschen! Mein Tipp, wenn man denkt, es nicht mehr ertragen zu können und leider ist gerade niemand da: Die Telefonseelsorge anrufen. Reden hilft ungemein!
Nochmals alles, alles Gute für Sie beide!

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Unbenannt
Brigitte
23.06.2021 21:32 Uhr

Ziemlich genau einen Monat nachdem wir unseren lieben Gordikatz einschläfern lassen mussten, mussten wir das heute auch mit seinem Halbbruder, unserer lieben Anchimaus, tun. Bei Gordikatz kam es wie aus heiterem Himmel, bei unserer Anchimaus haben wir eigentlich seit Monaten damit gerechnet, sein Herz war krank, die Hitzetage hat es jetzt nicht mehr geschafft. Ein paar Tage hat es sich schon angekündigt das es zu Ende geht, fast war er schon wie ein Geist in unserem Leben... Auch wenn man sich gedanklich drauf einstellen kann... ihm beim Krampfen zuzusehen, ihn in die Tasche zu legen und zu wissen das ist jetzt der Abschied für immer... Es ist ein Jammer... Seit 13 Jahren der erste Abend ohne Schnurren auf dem Schoß... Auch nur die kleinste Interaktion mit ihnen hat mir Freude und Glück bereitet... Wie wird das wohl jetzt werden... Wie geht ein Leben ohne Katze? Ich bin so traurig...

Sandra
24.06.2021 23:36 Uhr

Oh man, gleich zwei in so kurzer Zeit. Es tut mir sehr leid, ich kann mir vorstellen wie sich das anfühlt. Mein Amigo ist am 19.06. eingeschlafen. Ich weiß auch noch nicht wie ein Leben ohne Katze geht. Aber du bist nicht allein!

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Unbenannt
Patricia
23.06.2021 19:51 Uhr

Hallo, ich bin neu hier und kam auf diese Seite,da ich hoffte hier antworten zu bekommen.Was ich hier bisher gelesen habe,ist ja mehr als grausam. Wie haltet Ihr soetwas aus.Bei mir war es vor ca.3 Wochen so,dass ich meine Blacky zu Zahnstein entfernen hingebravht .Bevor das Tier unter Narkose gesetzt wird,wird immer ein Ultraschall gemacht.Irgendwann rief mich die Oberärztin an und meinte,sie hätte nicht so gute Nachrichten für mich.OK,dachte ich,vielleicht mussten ja Zähne raus.Nein,die kleine hatte Bauchspeicheldrüsenkrebs im Endstation.Nichts mehr zu machen.Ein paar Tage,maximal eine Woche.Als ich merkte,dass sie kaum die Coach hochkam und Ihren Lieblings Fisch nicht mehr gefressen hat,musste ich handeln und sie einschläfern lassen.Ich bin bei ihr geblieben und auch danach hat man mir die Zeit gegeben, die ich brauchte.Seitdem lebe ich nur noch in einem Albtraum.Habe richtige Heulkrämpfe,die richtig weh tun.Blacky war mein Leben und ich bin nicht in der Lage, irgenwas von ihr wegzuräumen.kennt jemand soetwas und kann mit vielleicht ein paar Tipps geben,wie man irgendwie damit klarkommt,ohne diesen furchtbaren Schmerz.Ein neues Haustier kommt für mich nicht in Frage. Danke

Erna
24.06.2021 18:55 Uhr

Liebe Patricia,
ich denke, die meisten Menschen hier kennen das! Unsere Katze ist nun schon 13 Wochen tot - und ich vermisse sie immer noch schmerzlich. Wir mussten sie einschläfern lassen und ich kämpfe bis heute mit den Bildern der letzten Momente mit ihr. Aber die Weinkrämpfe werden nach und nach weniger, der wilde Schmerz wird nachlassen. Lassen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen. Auch zum Wegräumen der Sachen. Mich hat es auch erstmal umgehauen, mit der Heftigkeit der Trauer hatte ich nicht gerechnet - aber ich denke, das ist ganz natürlich, wenn man ein geliebtes Wesen verliert. Mir hat Reden, eine Gedenkseite anlegen etc. geholfen, verständnisvolle Menschen (i.d.R. andere Haustier"besitzer") und viel Spazierengehen.
Viel, viel Kraft für diese schwere Zeit!

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Unbenannt
Mario
19.06.2021 21:27 Uhr

Also, der Peter gehört rausgeworfen aus dem Forum. Überflüssig und schlicht falsch, was er zum besten gibt. Es ist evident, dass im Haus(halt) sehr viele (auch tödliche) Unfälle passieren, die Menschen betreffen, aber genauso Tiere betreffen können. Daher ist Peter wahrscheinlich ein Kontrollfreak oder hat einfach nur Glück gehabt.
Wer das schreibt? Ich, Mario, Herrchen von Kater Bruno den ich gestern im Garten begraben musste, nachdem ihn ein Raser in einer Wohnstraße totgefahren hat.
Der Bruno durfte nur 8 Monate alt werden, und das lag sicher nicht daran, dass meine Familie oder ich FAHRLÄSSIG gehandelt hätten.
Allen, die Schmerz empfinden, und auch unter ethischen Aspekten ihren Kätzchen die Freiheit gegönnt haben und nicht nur auf sich selbst geschaut haben, wünsche ich alles Gute und viel Kraft!

Peter
19.06.2021 22:38 Uhr

Lieber Mario, keine Bange, ich werde hier nichts mehr schreiben und ich möchte mich auch hier bei all denen entschuldigen, die sich persönlich angegriffen gesehen haben. Ich habe lediglich meine PERSÖNLICHE Meinung vertreten und nichts anderes und ich wollte niemandem zu nahe treten. Ich weiss selber wie schlimm es ist seinen Schatz zu verlieren und wenn dann jemand kommt und (aus Eurer Sicht) pietätlose Sprüche "raushaut" kann ich Eure Empörung gut verstehen. Gleichzeitig ist mir aber auch klar geworden, dass man seine Meinung besser für sich behalten sollte. Und genau deswegen werde ich hier auch nichts mehr schreiben, da es eh falsch aufgenommen wird.

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Unbenannt
Andriana Meier
18.06.2021 19:13 Uhr

Hallo zusammen,

Antworten

Unbenannt
Karin
17.06.2021 15:29 Uhr

Peter : wenn ich Rat gebraucht hätte wie ich meine Katzt vor dem Tid retten hätte können wäre ich zu ihnen gekommen. Das hier ist aber keine Ratgeberseite sondern eine Trostspendene Möglichkeit um seine Trauer zuteilen. Wie.auch immer das Haustiergestorben ist.
Ihr Kommentar und Schuldzuweisung ist überflüssig und nicht notwendig.

Gisela
18.06.2021 12:02 Uhr

Zu Peter, wie kann man nur so herzlos sein und Menschen die um ihr geliebtes Haustier trauern und sich wahrscheinlich mit furchtbaren Selbstvorwürfen quälen sowas schreiben. Das kann man sich echt sparen. Katzen sind nunmal freiheitsliebend. Im übrigen war meine Katze eine reine Wohnungskatze und ist leider mit nur 7 Jahren gestorben...

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Unbenannt
Maria
16.06.2021 20:42 Uhr

Hallo, vorgestern ist mein süßer Kater gestorben. Er hat sich im Nachbargarten im Netz eines Fußballtors selbst stranguliert. Es war ein so furchtbarer Anblick. Ein so grausamer Tod, und er war doch immer so sanft und lieb. Leider durfte er auch nur 7 Monate alt werden. Ich hätte ihm so gerne mehr Lebenszeit gewünscht. Mein Herz ist so schwer und ich kann nicht mehr aufhören zu weinen ...

Jens Hoff
16.06.2021 23:06 Uhr

Hallo maria. Unser Kater ist vor knapp 5 Wochen im neu gebautendlich und 50 cm mit Wasser gefüllten kinderpool ertrunken nachdem ich ihn frühmorgens um 6:30 noch gefüttert hatte und er zufrieden meine beine miauend umkurvt hatte ich solle ihn doch bitte rauslasen... um 11:30 kamen die nachbarskinder um ich musste ihn schon steif aus demm pool ziehen. Anfangsfragte ich mich was hätte anders laufen könnenan diesem tag. Was hätte ich tun können? Ich finde keine antwort. Auch wenn es für uns menschen schwer zu verstehen ist- wir können leider das schicksal nicht immer täuschen. Ich versuche mich damit abzufinden dass es so sein sollte wie auch bei ihrem schatz wohl auch. Es ist jetzt mein 4. Kater der viel zu früh gehen musste. Gino wurde mit 1 jahr vom auto vor der tür überfahren. Gizmo verschwand einfach - alle suchaktionen blieben erfolglos. Simba starb nach 5 Jahren an fiv. Und unser wildfang elljot, mein seelenkater mit dem ich mir viel mehr zeit erhofft habe nun jämmerlich im pool. Einzig unsere Gina als 2. Katze hatte ein erfülltes Leben u. Wurde 16 Jahre. Kein abschied war einfach. Und doch aufgrund der umstände sind sie alle anders. Der jetzige bisher am schwersten zu ertragen. Es war perfekt so wie es war. Das schicksal ist ein a.... . Was mir hilft ist die Tatsache dass es viele Menschen gibt die ähnlich trauern und sich gegenseitig mit zusprechen. Ich für mich bin mir jetzt schon klar dass ich den freien Platz irgendwann wieder vergeben möchte. Vielleicht gibt es ja noch einen weiteren seelenkater für mich da draussen. Eben schickt ihn mir dann auch elljot. Nur die frage: warum musste er in diesen pool springen wird sich nie klären lassen. Er ist 3 Tage dort umhergelaufen ohne einen Ansatz zu machen dort hinein zu wollen - ich hatte ihn aus der Entfernung beobachtet- Und dann doch. Vielleichtzeigt ihnen meine geschichte dass sie nicht in der trauer alleine sind. Viele Grüße an alle trauernden. Irgendwann wird die Sonne wieder scheinen. Im Momentist es bei mir noch ganz dunkel...

Maria
17.06.2021 08:46 Uhr

Lieber Jens, das ist ja so schrecklich ... es tut mir sehr leid! Aber es ist wirklich einfach nur Schicksal, man weiß einfach nicht, wo die Gefahren lauern ... Wir haben auch einen kleinen Pool und ich hatte ihn auch noch nicht abgedeckt die ersten Tage. Die Abdeckplane war schon bestellt und kam gestern an ... ich dachte, ja vielleicht könnte dies eine Gefahr sein oder auch das ... mit diesem Netz habe ich gar nicht gerechnet. Ich habe den Kleinen auch noch am Vormittag da im Nachbargarten am Netz liegen sehen und dachte, ach wie schön, er schläft jetzt etwas in der Sonne und als ich nach ein paar Stunden wieder schaute, lag er da immer noch ... er war schon die ganze Zeit tot. Es ist so schmerzhaft aber wir können sie nicht vor allem beschützen.

Peter
17.06.2021 09:31 Uhr

Hallo liebe Tierfreunde, ich möchte mal Bezug nehmen auf die vielen verstorbenen Katzen, die Freigang hatten . Wie man hier sieht, tut man letztlich dem Tier keinen Gefallen, wenn man seinem Drang nach draußen nach gibt. Sei es durch Autounfälle, ertrinken oder im Netz verfangen - das alles wäre den Tieren erspart geblieben und sie würden wahrscheinlich heute noch leben. Ich möchte damit niemanden verurteilen, um Gottes Willen, aber unsere Katzen waren reine Wohnungskatzen und sind 20 und 17 Jahre alt geworden.

Maria
17.06.2021 11:08 Uhr

Peter, diesen selbstgerechten Kommentar hättest Du Dir wirklich sparen können!

Jens Hoff
17.06.2021 12:34 Uhr

Peter. Ansichtssache. Ich gestehe jedem seine Meinung zu. Katzen (ausser gehandicapt oder die schnicken zuchtkatzen) sind nicht rein für die Wohnunggemacht. Eine Katze ist freies Lebewesen dass den Menschen nicht benötigt. Ihn nur sucht da es Vorteile für sie bringt. Und ja. Wenn ich auch als Mensch vor die Türe gehe lauern da gefahren... wenn ich sehe wie sehr meine bisher die freiheit u. Das jagen genossen haben lässt mich das zumindest in Frieden zurückblicken. Den Tieren hat es an nichts gefehlt...

Maria: alles gute ihnen u. Vielen Dank für die lieben Worte.

Peter
17.06.2021 12:43 Uhr

Liebe Maria, das hat mit Selbstgerechtigkeit überhaupt nix zu tun. Ich fühle mit jedem, der sein geliebtes Tier verloren hat, egal auf welche Weise. Aber in meiner Nachbarstadt gibt es einen Katzenvermittlungsverein, der grundsätzlich nur Katzen für die Wohnung vermittelt. Und das hat halt seine Gründe. Mir würde auch das Herz brechen, wenn ich mein Tier irgendwo leblos finden würde. Oder das verschwunden ist weil jemand es mitgenommen hat. Aber muss halt jeder selbst für sich entscheiden wie er sein Tier hält.

Maria
17.06.2021 21:45 Uhr

Lieber Jens, Du hast so recht, den Kleinen beim Draußen toben, den Versuchen Insekten zu fangen, zu klettern und in der Sonne zu dösen zu beobachten, behalte ich auch mit der großen Gewissheit im Herzen, dass er in den Momenten vollkommen erfüllt und glücklich war! ☺️ Alles Liebe für Dich und alle anderen Trauernden! Bedenkt doch, was es für ein Zufall und Glück ist, überhaupt gelebt zu haben.

Elliot
20.06.2021 09:55 Uhr

Hallo Peter,
ich finde auch, jeder hat das Recht auf seine Meinung.
Sie jedoch in solchen Situationen wie diesen hier kundzutun, muss nicht sein und halte ich auch für nicht richtig.
Die Trauer aller hier ist groß genug und ich finde die Kommentare hier sollten trösten und nicht belehren. Niemand braucht eine Belehrung wärend man sich selbst schon genügend Vorwürfe macht. Und unsere Tiere bringt es nicht zurück.
Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie er seine Tiere hält, so lange es nicht Tierquälerei ist.
Das Thema Freigänger- oder Wohnungskatze wird auf vielen anderen Seiten umfangreich thematisiert.
Hier sollte es keinen Platz haben. Wie würdest du es finden, wenn jemand zum Zeitpunkt deiner tiefen Trauer sagt: deine Katzen haben bestimmt die Freiheit vermisst und durften sie nie kennenlernen?! Das würde dir nicht helfen, nur verletzen.
Also bitte für die Zukunft daran denken, wenn jemand sein Tier verliert.

Antworten

Unbenannt
Karin
16.06.2021 18:08 Uhr

Am letzten Montag Nachmittag kam das Telefon vom Tierarzt. Eine schlechte Nachricht..Eine Frau hat eine Katze in die Praxis gebracht..Bereits tot.. und weil sie gechipt war hat die Arztin gesehen wem diese Katze gehört. Die Frau hat sie nur wenige Meter von unserem Zuhause auf einem Parkplatz gefunden.
Wir gingen dann in die Praxis um Pauli nochmals zu sehen und um uns zu verabschieden. Er hat ausgesehen als ob er schläft. Sehr wahrscheinlich hatte er einen Aufprall und war sofort tot. Unser geliebter Kater.
Es schmerzt unsagbar. Ich kann nicht in Worte fassen was wir mit ihm verloren haben. Er hat uns soviel Freude gemacht und hat sich zu einem guten Weggefährte für unseren anderen Kater entwickelt.
Ich finde es mega schlimm für unseren Kater Leo dass er seinen Kammerraden verloren hat. Habe ich schon geschrieben dass Pauli 5 Jahre alt wurde und hat uns nunalzufrüh verlassen. Ich dachte wir hätten noch viel Zeit miteinander...
Er hinterlässt eine grosse Lücke..unser See voller Trauertränen ist das sichtbare Zeichen dafür wieviel er uns bedeutet hat...niemals wieder ...danke das ich das hier schreiben durfte. Wir sind nicht allein mit unserem Schmerz.
Adiö geliebter Pauli und schon wieder kommen mir die Tränen...

Antworten

Unbenannt
Ralf
16.06.2021 15:58 Uhr

Ich habe viele Eurer Kommentare gelesen,und ich muss gestehen,meine Augen sind sehr feucht geworden. Auch ich habe am 24.5.2021 meine grosse LIEBE meine Hündin Laika verloren. Sie ist in meinen Armen 9.00 Uhr im Alter von 12 1/2 Jahren eingeschlafen auf ihren Sessel. Sie ist ganz friedlich eingeschlafen,Sie brauchte keine Spritze,Sie musste nicht in eine Klinik,und auch nicht zum Tierarzt, sie ist bei mir im Arm eingeschlafen. Aber jetzt kommts,seit diesen Tag bin ich nur am weinen,mir kommt es vor als ob mein Herz zerbricht, und es wird und wird nicht besser. Ich muss gestehen das mein schmerz nicht weniger wird und ich mir schon Gedanken gemacht habe ihr zu folgen das wir wieder zusammen sind,es ist nicht zum Aushalten. Zum Glück hat mich meine Tochter auf diese Seite aufmerksam gemacht,und ich Eure Artikel lesen konnte und sehe wie auch IHR alle sooo leidet um Eure Lieblinge. Jetzt ist meine Laika wieder zu Hause in einer Urne und ich hab sie bei mir. Oh Gott,ich kann kaum schreiben so sehr muss ich weinen,ich hoffe es wird mal weniger schmerzhaft,was ich auch für euch alle hoffe. Es tat gut mal jemanden einfach mal zu schreiben.

Brigitte
17.06.2021 13:07 Uhr

Lieber Ralf! Vielleicht hast du meine Geschichte gelesen, die Leidensgeschichte meiner Rosi. Ralf, wenn du alles richtig gemacht hast und deine Laika ein wunderbares Hundeleben hatte dann kannst du doch ein wenig beruhigt sein, denn die Gewissheit dass alles gut und richtig ist hilft doch sehr. Aber ich verstehe dich so gut, mir geht es genau so, ich weine seit zwei Wochen um meine geliebte Hündin und es wird nicht besser, nichts hilft. Auch ich denke oft daran ob ich ihr nicht nach folgen soll, sie suchen gehen soll, sie wieder finden soll......Bei mir kommt ja noch die Schuld an ihrem Tod dazu, das ist unerträglich, glaube mir. Ich möchte dir auf diesem Wege sagen: du bist nicht allein, der Schmerz zerreißt, und es gibt keinen Trost, außer vielleicht die Zeit, aber das weiß man nicht. weil man nicht in die Zukunft schauen kann. Fühl dich von mir gedrückt, ich weine mit dir!

Antworten

Unbenannt
Katrin
15.06.2021 20:08 Uhr

Mein Name ist Katrin,
wir mussten nach 14 Jahren unsere Jack Russel Hündin erlösen (im Januar). Unsere 11 jährige Tochter Marie Lou verkraftet den Tod nur sehr schwer. Wir beten jeden Abend an der Urne und haben einen richtigen Altar mit immerbrennender Kerze. Damit setzt sie sich täglich unter Druck und entwickelt wenn ich es so sagen darf ‚Ticks‘ wie in den Himmel schauen und mit ‚ihr‘ sprechen, täglich die Bilder küssen und im Bett dann nochmal beten. 4 Monate haben wir als Familie den Schmerz so zugelassen, der in Coronazeiten nochmal so schlimm war ohne jegliche Ablenkung, wie Freunde & Schule.Bis wir alle als Familie einen rumänischen Hund vom Tierschutz geholt haben, der ihr sehr gut tut und sie aus dem Schmerz rausgeholt hat.
Trotzdem hält sie noch sehr fest und ich möchte ihr so gerne helfen loszulassen ohne dass sie es als vergessen sieht….es macht mich ratlos u traurig zugleich….

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Unbenannt
Martina
15.06.2021 11:01 Uhr

Wir mussten unseren kleinen
Liebling Kater Karlos am 11.06. nach 15 Jahren
gehen lassen. Die Trauer ist
unendlich groß, dass Herz
tut weh, der Kopf sagt es
war an der Zeit und besser so. Aber was überwiegt ist
der Herzschmerz. Wir haben
alles versucht, aber vergeblich. Wir werden ihn
niemals vergessen und haben ihm all unsere Liebe
mitgegeben. Wir haben noch einenweiteren Kater der mit ihm zusammen groß geworden ist, der braucht uns gerade sehr und das lenkt etwas vom Schmerz ab.

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Unbenannt
Brigitte
14.06.2021 13:31 Uhr

Ich habe meine Hündin 2005 in Griechenland auf der Straße aufgelesen, sie war ca.3 Monate alt, krank und abgemagert. Sie wurde sehr bald ein wunderschönes Hündchen und dankte mir sechzehn Jahre hindurch mit soviel Liebe und Zuwendung für ihre Rettung. Ich - alleinstehend - gab für sie meinen Job und gutes Einkommen auf und machte mich selbständig, lebte fortan von kleinem Einkommen aber mit viel Zeit für mein geliebtes Tier. Ich ging mit ihr jeden Morgen gegen halb fünf Uhr das erste Mal spazieren weil ich dann bis zehn Uhr arbeiten musste und damit sie nicht so lang halten musste. Mit sechs Jahren bekam sie Spondylose und von da an trug ich sie nur noch über die drei Stockwerke ohne Lift im Arm. Als sie 14 war zog ich ihr zuliebe um damit sie einen Garten hatte und wir nicht mehr die drei Stockwerke laufen mussten. Sie liebte ihren Garten. Mein großer Bekanntenkreis hatte sich auf sehr wenige Menschen reduziert denn kaum jemand trug es mit dass ich durch den alten Hund immer weniger Zeit hatte. Als sie dann täglich abends eine Blutdrucktablette nehmen musste hörten sich auch alle kulturellen Veranstaltungen auf und ich wurde sehr einsam, aber ich hatte meine geliebte Rosi und wir waren ein Superteam. Dann kam die Pandemie und bei mir stellte sich ein Überlastungssyndrom ein, mein Hund wurde kränklich, sie erlitt in der Sommerhitze und Schwüle, obwohl ich so sehr auf sie aufpasste, einen Vestibulärsyndrom-Anfall, der jedoch bestens behandelt wurde und vollkommen ausheilte, chronische Niereninsuffizienz machte ihr und mir sehr zu schaffen. Ihre Rückenprobleme waren auch schon groß. Ich fand noch im vergangenen Januar einen wunderbaren Chiropraktiker der sie bestens betreute und ihr die Freude an der Bewegung zurück gab. Bald danach, sie war empfindlich geworden und es war sehr kalt, bekam sie trotz warmem Mäntelchen eine Nierenentzündung, die von zwei Tierärzten nicht erkannt und daher auch nicht behandelt wurde, ihr Erbrechen und ihre Schwäche wurden mit ihrem "hohen Alter" - sie war inzwischen fast 16, abgetan. Die dritte Tierärztin hat endlich erkannt was sie hatte und das Antibiotikum hat sie wieder hergestellt - jedoch waren die Nieren nun noch mehr geschädigt...Ich wurde panisch: sie wurde beim Essen sehr mäkelig und trank viel zu wenig. Ich quälte mich Tag und Nacht mit den Gedanken was ich ich anbieten könnte, ich schlief sehr schlecht, hörte jede ihrer Bewegungen, wurde selbst halb krank vor Sorge um sie. Vor vier Wochen bemerkte ich dass sie schwerer atmete, oder zumindest bildete ich es mir ein, und tatsächlich hatte ich es mir in meiner Sorge um sie nur eingebildet, brachte sie jedoch in einem Anfall von Panik zu einer der wenigen Kardiologen in meiner Stadt. Die Ärztin warf den alten armen Hund wie ein Stück Fleisch auf den Untersuchungstisch, mein Flehen, sie ist alt und hat Spondylose, tat sie ab mit: das wird sie schon aushalten! Meine Rosi schrie und wehrte sich, die Ärztin kannte kein Erbarmen, drückte sie gewaltsam auf den Tisch. Ich werde die Augen meiner Rosi nie vergessen.....und ewig werde ich mir vorwerfen dass ich die Untersuchung nicht abbrechen ließ!!! Sie erlitt wieder einen Anfall von Vestibulärem Syndrom, meine Hausärztin hat noch versucht, sie mit Infusion zu retten, ich habe Tag und Nacht damit verbracht, ihr zu helfen, sie war nach dem Besuch bei der Cardiologin nur ein kleines Häufchen Elend, es war so schrecklich, und am 2.6. musste meine Hausärztin sie erlösen. Ich finde keinen Trost, ich habe sie zur Cardiologin gebracht, unnötigerweise denn ihr Herz war in Ordnung, ich bin schuld an ihrem Leid, ich habe immer das Beste für meine kleine Hündin getan und auf den letzten Metern habe ich versagt. Ich weiß nicht wie, wo ich Hilfe finden kann, wie ich mit dieser Schuld leben soll.......Ich vermisse sie so unendlich, ihr liebes Gesicht, ihre warmen, dunklen Augen, ihre Partnerschaft und ihre große Liebe die sie mir jeden Tag gezeigt hat, 16 Jahre lang, und ich habe sie so enttäuscht. Ob sie mir verziehen hat? Oder hatte sie 16 Jahre vergessen und hatte nur noch die letzten quälenden zwei Wochen in ihrem Gedächtnis, als sie ein so trauriges und geplagtes armes Wesen war......

Ralf
18.06.2021 11:03 Uhr

Liebe Brigitte,ich möchte mich erstmal bedanken für die lieben Worte die Du mir zukommen lassen hast,hat mir sehr geholfen,weil ja auch meine Laika (Labrador) frisch eingeschlafen ist. Es tröstet einen schon das man hier wirklich nicht allein ist und alle Haustierbesitzer egal was für ein liebes Tier sie gehen lassen mussten genau so LEIDEN wie ich bzw wir. Nun mal kurz zu dir liebe Brigitte,also ich habe mir dein Artikel nocheinmal durchgelesen,und ich kann dir nur sagen,du musst dir überhaupt keinen Vorwurf machen ,was du alles für dein Hündchen getan hast Wahnsinn,aber irgend wo selbstverständlich,für mich jedenfalls. Auch ich habe meine Laika von Anfang Treppen hoch getragen und wie sie dann ins Alter kam hat sie nichts mit den Knochen gehabt,ich hab sie noch nicht mal aus dem Auto springen lassen.Aber zurück zu dir Brigitte, es ist halt Schade,das man so eine Tierärtin nicht verklagen oder ähnliches kann,es ist eine Schande das so etwas auf Tiere losgelassen wird. Aber wenn du dein Hündchen irgendwann dann wieder siehst, werdet ihr glücklich vereint sein,und glaub mir,sie verzeiht dir alles,obwohl es aus Hündchens Sicht nichts zu verzeihen gibt. Ich freu mich auch schon sehr, wenn ich meine Laike wiedersehe,und ich glaube fest daran das es so sein wird. Siehste Brigitte,jetzt fang ich auch schon wieder an zu Weinen,und es fühlt sich an als ob zum 1000mal mein Herz zerbricht. Lass wie ich die Trauer zu,und hab Geduld und Hoffnung das der Schmerz mit der Zeit leichter wird Trauern tun wir so lange wir leben um unsere Lieblinge,jedenfalls ICH. In diesen Sinne bleib Gesund und STARK

Brigitte Kaufmann
18.06.2021 13:26 Uhr

Danke Ralf für deine Worte, auch ich weine schon wieder, heute ist die Urne gekommen, das ist auch sehr schwer auszuhalten, die Lebensfreude, die Energie, die Unternehmenslust.....die sind doch nicht da drin in dieser Urne, da ist doch nur Leid, Krankheit und Tod. Aber noch einmal zu dir: weißt du dass du einer der wenigen Tierbesitzer bist die sagen können mein geliebtes Tier ist in meinen Armen eingeschlafen, ohne Klinik, ohne Arzt, ohne Spritze. Dieses Glück, nennen wir es mal Glück, ist nur ganz wenigen vergönnt und alle wünschen es sich. Das ist doch schön und tröstlich! Kein Todeskampf, keine schlimmen Schmerzen, keine Panik in den Augen......meine kleine Rosi kämpfte zwei Wochen gegen den Tod, das muss ich auch verkraften, diese Bilder tun sehr weh. Ja, wir werden ein Leben lang um sie trauern, aber nur wenn wir weiter leben leben sie mit uns denn wir tragen die Erinnerung an sie und das Andenken an sie, das sie verdienen. Auch dir alles Gute, bleib stark und gesund, Laika möchte das so. Und ich habe meiner Rosi an ihrem letzten Tag versprochen dass wir miteinander leben und miteinander reisen werden, so wie viele Jahre davor. Herzlichst Brigitte

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Unbenannt
Erna
13.06.2021 15:24 Uhr

Liebe Juliaa,
ich denke, jeder hier versteht dich.
Es tut einfach furchtbar weh, ein geliebtes Wesen zu verlieren. Und es ist grausam, was du erlebt hast.
Aber du warst bei deiner Katze und hast sie begleitet bis zum Schluss.
Die Bilder werden verblassen und irgendwann nicht mehr ganz so schmerzen. Lass dir so viel Zeit, wie du brauchst.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und alles Gute.

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Unbenannt
Juliaaa
12.06.2021 20:30 Uhr

Hallo.
Ich bin so hilflos im Moment. Meine geliebte Morli ist mit 14 Jahren von einem Auto überfahren worden. Der Fahrer ist einfach weitergefahren und das Schlimmste, ich musste sie sterben sehen. Ich werde wohl nie mehr vergessen, was ich da gesehen habe. Mir zerreißt es mein Herz und ich fühle unendliche Trauer. Mein Fels wurde aus dem Leben gerissen... Und hinterlässt eine unendliche Leere.
Ich weiß nicht, wie ich diese Bilder aus meinem Kopf löschen soll und wie ich es vergessen kann. Immer wieder gehe ich zur Türe und schaue ob sie vielleicht doch noch heimkommt... das Ganze ist einfach unbegreiflich für mich. Es war auch noch direkt vor unserem Garten.
Der Fahrer war viel zu schnell und eigentlich war unsere Morli von klein auf ein ziemlicher Angsthase.
Was kann helfen diesen Schmerz los zu werden? Diese leere zu füllen?
Wie geht es weiter ohne Schlaf und Schmusepartner?

Elliot
14.06.2021 22:07 Uhr

Liebe Julia,
Es tut mir sehr leid, dass du deine Morli auf diese Art verloren hast. Deinen Schmerz kann ich nachfühlen. Vor einer Woche ist mir ähnliches passiert. Leider hat unsere Katze den Unfall zwar überlebt, musste aber eingeschläfert werden. Die Bilder die du vor Augen hast, werden mit den Tagen weniger intensiv. Das kann ich dir versichern. Es hilft gegen den Schmerz zu weinen, zu schreien und die Fassung zu verlieren. Dieses tiefe Elend was du fühlst kann nur so raus. Und dann versuche dich auch abzulenken. Mir hat es geholfen mich außerhalb des Hauses aufzuhalten. Denn dieses Denken, gleich steht sie vor der Tür und maunzt, kann man nicht stundenlang ertragen. Sprich mit lieben Menschen, die dich verstehen. Geteilter Schmerz lässt sich leichter tragen.
Ich hoffe es hilft dir, dass du mit deinen Gefühle der Leere, Verzweiflung und ggf Schuldgefühle, nicht allein bist. Ich glaube, wir alle hier fühlen bzw fühlten so.
Deine Morli hatte ein schönes Leben mit dir. Ihren Tod hast du nicht zu verschulden. Wir sind nicht allmächtig. Und die Freiheit, die sie genossen hat, hätte sie Drinnen nie erlebt.
Meine Misi ist vor einer Woche gestorben. Es ist inzwischen ertragbar. Und trotzdem nehme ich mir die Zeit und das Recht zu trauern. Ich habe ihr sogar einen Brief geschrieben. Alles ist erlaubt, einen Verlust zu verarbeiten. Ich hoffe, du findest bald wieder Freude in deinem Leben.
Fühl dich gedrückt!

Nicole
16.06.2021 00:06 Uhr

Mein 10 Monate alter Kater wurde am Sonntag auch überfahren. Ich habe ihn leider erst gefunden als es schon zu spät war und es frisst mich auf, zu wissen, dass er ganz alleine gestorben ist.
Ich wünsche mir nichts mehr als meinen kleinen geliebten Kater zurück der mir von klein auf so viel Liebe geschenkt hat.
Er hinterlässt so eine tiefe Leere bei meiner Tochter und mir.
Heute habe ich mit meiner Tochter Blumen gekauft und einen Stein bemalt. Ich hoffe das hilft ihr ein wenig damit klar zu kommen.

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Unbenannt
Nicole B.
11.06.2021 11:12 Uhr

Hallo, mir geht's momentan auch richtig mies. Ich hätte nie gedacht, dass einen der Tod des eigenen Haustieres so treffen kann. Bisher konnte ich das auch nie so nachvollziehen, wenn es anderen passiert ist. Aber jetzt weiß ich, wie unfassbar schmerzhaft das sein kann.
Vor 2 Tagen mussten wir unsren Hund Dingo gehen lassen. Er war erst 7 und davon 6 Jahre bei uns. Vor noch nicht so langer Zeit haben wir noch gesagt, auf die nächsten 7 Jahre, denn es war irgendwie selbstverständlich, dass er noch etliche Jahre da sein wird. Und dann, vor ca. Wochen entdecke ich einen Tumor an seiner Hüfte, der schon recht groß und fest war. Dummerweise an einer Stelle, die optisch null auffiel und man fummelt dem Hund ja eher selten mal da hinten rum, zumal er das eh blöd fand. Wir sofort zum Tierarzt, der eine Probe entnommen hat, dann das bange Warten auf das Ergebnis. Dann nach Pfingsten die Gewissheit, dass er bösartige ist. Dieser sch.. Tumor wuchs gefühlt jeden Tag und es wurde ein Wettlauf mit der Zeit. Wenn man dann realisiert, dass auf einmal die gemeinsame Zeit ein jähes Ende nehmen kann, das war richtig schlimm. Wir haben ihm die Tage vor der OP dann noch besonders schön gemacht, da wir nicht wussten, wie es ausgeht. Letzte Woche Donnerstag dann OP, aber schon mit der Prognose, dass es eine sehr schwierige OP wird und er vermutlich nicht überlebt. Es wurde dann versucht und erst sah es so aus, dass er eine Chance hat. Wir waren noch froh, dass wir nicht gleich dem einschlafen zugestimmt haben. Und dann wurde es von Tag zu Tag mieser. Die Wunden gingen immer wieder auf bzw. fand Dingo Möglichkeiten, sich diese irgendwie immer wieder aufzureißen. Jeden Tag mussten die Wunden unter Sedierung versorgt werden. Am Mittwoch dann der Anruf vom Tierarzt, dass er schon in Narkose läge, aber es nichts mehr wird. Die Wunden heilen nicht und dazu kam dann der Befund vom Labor, dass mit großer Wahrscheinlichkeit der Tumor in Kürze wieder gewachsen wäre. Um Dingo weiteres Leid zu ersparen haben wir unter Tränen zugestimmt, dass er einschlafen darf. Es zerreißt mir das Herz, insbes weil er uns in den letzten Tagen bis zum Tod nicht mehr sehen durfte. Der Gedanke daran, dass wir ihn dort abgegeben haben und ihm sozusagen seinen Qualen bis zum Tod überlassen haben, ohne bei ihm zu sein, ist unerträglich. Klar sagt die Vernunft, dass wir es in bester Absicht getan haben, aber es tröstet null. Wenn ich nur die Zeit zurückdrehen könnte, auch vor dem Krebs, ich würde so einiges anders machen. Klar, gab es viele Höhen und Tiefen, er kam auch schon mit einem recht großen Rucksack an Problemen in unsre Familie. Aber erst jetzt realisieren wir, was er uns bedeutet und was für ein Verlust es ist. Wie gerne würde ich ihm nochmal durch sein weiches Fell wuscheln und ihm sagen, wie unendlich lieb ich ihn habe. Wenigstens bekommt er eine würdige Bestattung, was auch Trost gibt.

Peter
11.06.2021 17:26 Uhr

Ja das ging mir letztens auch durch den Kopf - wie selbstverständlich es war, dass da immer ein kleines behaartes Wesen um einen herum schwirrt. Dass es beim Essen neben einem sass, abends auf der Couch neben uns geschlafen hat, alles was im Laufe der Zeit "normal" war, es aber eigentlich nicht sein sollte.
Denn heute wäre ich um jeden Tag, an dem unser Kater noch bei uns wäre, unvorstellbar dankbar.

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Unbenannt
ChristianGT
08.06.2021 23:09 Uhr

Hallo liebe Haustiergemeinde,
ich weiß garnicht wo ich anfangen soll. Ich habe gerade eine sehr schwierige Phase in meinem Leben auch dank Corona.
Ich vermisse in der Situation meinen kleinen Chihuahua/Shi Tzu Gysmo so sehr das es mich derzeit etwas übermannt und ich hoffe meine Trauer mit euch teilen zu können. Falls der Text etwas länger geraten sollte so seht es mir bitte nach. Vielleicht findet sich jemand in meiner Beschreibung wieder und weiß das er nicht allein ist.
Unser Leidensweg begann kurz vor Heiligabend im letzten Jahr. Unser 15 Jahre alter Gysmo musste sich am laufenden Band erbrechen und bekam schweren Durchfall. Nach dem ersten Besuch bei unserer Tierärztin und Behandlung mit unterstützenden Medikamenten wegen einer vermuteten Infektion besserten sich die Symptome vorübergehend. Über die Feiertage veränderte sich seine Abgeschlagenheit jedoch nicht. Er wurde immer schwächer. Beim Baden des kleinen konnte im Badewasser ein Fadenwurm sichergestellt werden. Daraufhin erfolgte nach Weihnachten eine Behandlung auf Würmer. Leider ging es ab da relativ schnell. Die Symptome erweiterten sich am folgenden Tag um schwarzen Teerstuhl, fauligem Geruch aus dem Maul und sehr erschreckenden Anfällen (durch spätere Erkenntnisse lag es an der Harnvergiftung und der Dehydrierung). Leider war zu diesem Zeitpunkt unsere Tierärztin nicht erreichbar. Noch am selben Tag fuhren wir wegen der Angst zur Tierklinik Bielefeld. Da die Corona Einschränkungen nur meine Mutter als Begleitung zuließen wartete ich im Auto. Als sie herauskam war er bereits stationär aufgenommen und die Notfallversorgung eingeleitet worden. Ab da war die Hoffnung stärker als die gespürte innere Wahrheit. Die Blutanalyse bestätigte am Abend eine akute Nierenerkrankung mit Hoffnung auf Besserung. Auch wenn ich heute glaube dass die Chefärztin uns die letzte ruhige Nacht schenken wollte, die am Rande eh nicht ruhig war. Als am Mittag meine Mutter heulend in mein Zimmer kam fühlte ich mich bereits innerlich tot. Leider hatte die Intensivtherapie über die Nacht nicht den erhofften Erfolg gebracht. Seine Werte verschlechterten sich rapide und wir wurden für die bisher schwerste Entscheidung meines Lebens in die Klinik gerufen. Rückblickend nach 5 Monaten kann ich sagen für mich ist es teilweise unerträglicher als wenn ein Mensch aus meinem Leben verschwand.
Ehrlich gesagt funktionierte ich zu diesem Zeitpunkt einfach nur noch.
Die Chefärztin erläuterte uns den ungewissen und potentiell schmerzhaften Leidensweg, selbst bei weitergehenden Maßnahmen wie Magensonde etc. Zusätzlich wurden Harnsteine und ein in naher Zukunft zu operierender Lebertumor festgestellt. Die Harnvergiftung und das akute Nierenversagen führten obendrein zu Magenblutungen.
Die Blicke als er uns nach einer Nacht alleine sehen durfte waren herzzerreißend. Nachdem er einige Zeit auf meiner Hand in seinem Körbchen schlafen durfte trafen wir die schwere Entscheidung ihn gehen zu lassen. Was die Trauerbewältigung angeht so tröste ich mich damit für ihn die bestmögliche Entscheidung getroffen zu haben und habe mit dem Fakt auch abgeschlossen. Was ich jedoch nicht vergessen kann ist das wir ihn in unseren Armen haltend haben über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
Dieser letzte Blick und das schwinden des Lebens verfolgt mich bis heute bei verschiedenen Gelegenheiten. Speziell bei verschiedenen Musikstücken und vor allem Nachts. So sehr ich es versuche es fühlt sich jedes Mal wieder an als wäre mein Herz rausgerissen wurde. Ich hoffe dies wird eines Tages besser. Leider kämpfe ich sehr mit dem Bild derzeit.

Warum diese kleine Fellnase mir so wichtig war versuche ich grob anzureißen.
Ich bin 33 Jahre alt und lebe zusammen mit meinem Bruder, Mutter und meiner Großmutter seit der Trennung meiner Eltern eine kleine Mehrgenerationen Familien WG.
Wir haben zusammen sehr viele Höhen und Tiefen durchgestanden über die letzten Jahre und waren für unseren Gysi sprichwörtlich sein Rudel. Er war kein Tier sondern ein Teil der Familie. Nachdem der Mann im Haus gegangen war, wurde ich mehr oder weniger über 12 Jahre sein Alphatier. Kennt ihr das vielleicht das es Seelenverwandte in menschlicher Form sowie im Tierreich geben kann?
Er heulte auf Videos jedes Mal bitterlich wenn ich als sein Rudelführer auch nur ein wenig zu lange das Haus verließ. Chihuahuas/Shi Tzus sind eh für ihre starke Bindung und Anhänglichkeit bekannt. Über 12 Jahre hat er nahezu jede Nacht in meinem Bett nah bei mir geschlafen, ich habe ihn überall wo es ging mit hingenommen, alles mit ihm geteilt und in der letzten Zeit sogar Rampen gebaut um ihm wegen der Alterserscheinungen den Zugang zu erleichtern. Ihr glaubt eventuell nicht wie sehr man eine kleine furzende Wärmflasche vermissen kann.
Rational weiß auch ich das er gegangen ist und seine Zeit nach einem liebevollen und erfüllten Leben einfach gekommen war. Trotzdem wisst ihr für uns alle war Corona eine Zumutung und wir müssen zu allem in der Folge im laufe des Jahres noch eine neue Bleibe suchen. Jetzt gerade vermisse ich ihn einfach so sehr und würde ihn einfach gerne in den Arm
nehmen. Es fühlt sich immer noch so an als wäre ein Teil meines Körpers verschwunden.
Mein kleiner Freund ich hoffe du kannst uns sehen wo auch immer du bist ich werde dich nie vergessen. Wo auch immer wir hingehen du wirst uns finden da bin ich mir sicher!
Ich wünsche jedem hier im Forum viel geteilte Kraft. Mir bleibt die Hoffnung das die Welt im laufe des Jahres ein wenig besser wird für uns alle. Danke für jeden Gedanken den ich von euch bekomme, bleibt gesund und einen lieben Gruß aus der Region Bielefeld.

P.s.: Sorry nochmal für den Roman;)

Peter
09.06.2021 04:01 Uhr

Hallo Christian, jeder hier wird mit dir fühlen und wir alle wissen wie schlimm es ist sein geliebtes Tier und besten Freund zu verlieren. All die Jahre hat er uns begleitet und plötzlich ist er weg. Ich wünsche dir und uns allen viel Kraft in dieser traurigen Zeit.

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Nicole Hiller
08.06.2021 22:47 Uhr

Mein Kater ist vor einer Woche sehr spontan eingeschläfert worden.. ich konnte nicht dabei sein.
Er war 18 Jahre alt und hat 17 Jahre bei mir gelebt. Letzte Woche hat er Atemnot bekommen, über Nacht, er hatte sich komplett zurück gezogen. Mir war im Grunde klar, was passieren wird.ich habe ihn zu unserem Tierarzt gebracht. Corona bedingt dürfen hier keine Besitzer mit zum Tierarzt. 45 Minuten später kam der anruf , dass er bis zum nächsten Tag nur unter Qualen weiter leben kann. Daraufhin entschied ich auf Empfehlung des Arztes ihn zu erlösen. Ich konnte nicht dabei sein,hatte seine kleine Kinder zu Hause.
Der Tierarzt meinte, es wäre besser für ihn wenn ich nicht dabei bin , da sich mein kater schon zum sterben zurück gezogen hatte.
Ich schäme mich, dass ich ihm beim sterben nicht zur Seite stand! Er fehlt mir sehr!

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Elliot
08.06.2021 18:05 Uhr

Hallo zusammen, auch ich leide hier mit jedem mit. Gestern musste meine so geliebte Katze eingeschläfert werden nach dem sie angefahren wurde.
Ich quäle mich so mit Schuldgefühlen. Mein Bauch sagt zwar, dass sie erlöst werden musste. Das dachte ich schon bevor wir beim Tierarzt eingetroffen sind. Und trotzdem verfolgt mich der Gedanke, nicht genug getan zu haben. Es ging alles so schnell. Ich wollte nicht, dass sie leidet! Aber jetzt weiß ich nicht, ob ich etwas übersehen habe. Die Tierärztin sagte zwar, sie muss eingeschläfert werden, aber ich bin so verunsichert. Sie fehlt mir unendlich. Und der Schmerz lässt sich kaum ertragen.
Das Haus ist leer und ich habe entschieden, keine Katze mehr zu wollen. Zu groß ist die Angst, wieder ein Tier viel zu früh auf diese Art zu verlieren. Bereits letztes Jahr ist meine andere Katze einfach umgekippt. Ich konnte ihr nicht mehr helfen. Das packe ich nicht mehr.
Und dabei fühle ich mich jetzt schon so einsam ohne meine Katzen.
Tut mir leid wenn ich hier durcheinander schreibe.
Ich bin so verzweifelt.

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Steffi
03.06.2021 16:54 Uhr

Guten Tag,
ich habe jetzt viele Kommentare gelesen und leide mit. Mein geliebter Kater ist vor 2 Wochen von mir gegangen und ich bin Schuld. Was genau passiert ist, weiß ich nicht genau. Entweder ist er durch die offene Wohnungstür ausgebüchst oder was schlimmer ist, vom Balkon gefallen. Ich habe einmal vergessen, den Stuhl wegzustellen. Bitte keine Vorwürfe. Die mache ich mir mehr als genug. 13 Jahre lebte er bei mir. Seit letzten Dezember hat er zwar sehr abgebaut aber es war noch nicht die Zeit zu gehen. Er lag leblos in unserem Hausflur. Alles innerhalb von 30 Minuten mit Suchen. Ich fühle mich so leer. Keiner begrüßt mich, wenn ich nach Hause komme, kein miauen, keiner rennt mir hinterher. Einmal nicht aufgepasst mit solchen bescheidenen Folgen. Ich weiß nicht, ob ich das je verarbeiten kann. Er hat ein schönes Begräbnis bekommen aber es ist alles leer in mir. Ich weiß nicht, ob ich mich wieder auf ein Tier einlassen kann.

Jacqueline Haugg
06.06.2021 19:35 Uhr

Hallo Steffi , mach dir keine Vorwürfe, wir sind alle nur Menschen und tun unser bestes für unsere geliebten Tiere . Kein Mensch kann 24 Stunden nur Achtsam sein , du konntest deine Schatz ja nicht um deinen Bauch binden .
Wir machen alle Fehler. Ich habe vor zwei Tagen meinen Bonny gehen lassen müssen . Er war sein Leben lang immer wieder krank und nun mussten wir ihn loslassen . Auch ich mache mir Vorwürfe , daß ich nicht eher gesehen habe wie schlecht es ihm geht .Ich habe ihn noch drei Tage behandeln lassen ,. Jetzt im Nachhinein ist mir klar , wir hätten ihn früher gehen lassen sollen . Es wäre ihm viel Leid erspart geblieben .
Ich hab eine solche Sehnsucht nach ihm , daß es körperlich weh tut .
Aus Erfahrung weiß ich , daß es mit der Zeit immer ein bißchen leichter wird , aber es dauert .
Ich wünsche dir viel Kraft

Peter
07.06.2021 17:39 Uhr

Hallo, ich denke mal, niemand muss sich hier irgendwelche Vorwürfe machen. Wir alle hängen an unseren Tieren, sie sind Familienmitglieder und unsre besten Freunde. Auch wir mussten unsren 17jahrigen Kater gehen lassen. Er hatte quasi über Nacht Wasser im Bauch, Herzschwäche und konnte kaum noch laufen. Wir haben ihn in unserem Garten begraben. Das ist jetzt 3 Wochen her, aber der Schmerz über seinen Verlust ist an manchen Tagen unerträglich. Ich hätte mir niemals vorstellen können so unter dem Verlust zu leiden. Er fehlt uns so sehr.

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Anne
03.06.2021 13:52 Uhr

Wir haben heute morgen unsere über alle geliebte Hilde durch ein Auto verloren. Mein Mann musste sie auf dem Weg zur Arbeit finden. Das Halsband mit Adresse und Telefonnummer lag neben unserem Schatz aber es hatte sich niemand gemeldet. Wir wohnen in einer ruhigen Gegend am Wald und doch musste die kleine Maus so von uns gehen. Dabei konnten wir nicht an ihrer Seite sein. Ich bin absolut trostlos aber dankbar auf dieses Forum und so viel Verständnis gestoßen zu sein.
Viel Kraft allen Trauernden!

Nadine
06.06.2021 20:39 Uhr

Hallo Anne, auch ich musste meine geliebte Maus letzten Mittwoch durch ein Auto verlieren. Ich glaube, ich habe noch nie so viel geweint wie die letzten Tage. Alles tut weh, fühlt sich falsch und leer an. Ich weiß nicht wie ich durch diese Zeit kommen soll aber es tut gut sich hier ein bisschen auszutauschen.

Anne
07.07.2021 20:29 Uhr

Liebe Nadine, entschuldige doch ich habe erst jetzt deine Nachricht gelesen. Wie geht es dir inzwischen? Ich vermisse unsere Hilde so sehr,dass ich täglich oft an sie denke. Ich wünschte ihre Seele würde zu uns zurückkehren. In welcher Form auch immer. Normalerweise bin ich gar nicht so spirituell aber in diesem Fall ist es mein sehnlichster Wunsch.

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Ester
28.05.2021 08:32 Uhr

Unser erst 1-jährige Kater Tarzan wurde vor ein paar Wochen plötzlich krank. Es sah so aus, als hätte er nur Schnupfen, doch bald kam Fieber dazu, er wurde apathisch und hat das Futter verweigert. Antibiotika schlugen nicht an und ich war außer mir vor Sorge. Dann ein Hoffnungsschimmer: Mit einem neuen Antibiotikum und Schmerzmittel wirkte er fast wie früher. Neugierig, mit großen Kulleraugen, elegant.. er war ein unglaublich süßer und hübscher Kater. Doch schon Abends ging es ihm wieder schlechter. Er zog sich immer in die Transportbox zurück und ich konnte in seinem Gesicht sehen dass er Schmerzen hatte. Am nächsten Tag kamen die Blutergebnisse, die sehr besorgniserregend waren. Wir sind dann in die Tierklinik zum Ultraschall. Die Tierärztin meinte zu mir, seine Organe sind voller Knoten, funktionieren teilweise kaum noch und Flüssigkeit im Bauchraum. Die Überlebenschancen seien extrem schlecht. Wir haben uns entschieden ihn erlösen zu lassen. Mein Freund und ich haben uns noch von ihm verabschiedet und es hat uns das Herz gebrochen. Wir konnten beide nicht aufhören zu weinen. Er hatte nur so eine kurze Zeit im Leben und wir nur so kurz mit ihm, aber hatten ihn so lieb gewonnen. Er war ein sehr besonderer, sanfter und wunderbarer Kater. Und meine Katze hat ihren Spielkameraden verloren. Wir sind untröstlich. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hatte er FIP..
Ich schicke allen hier Trauernden viel Trost und Kraft.

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Torsten
27.05.2021 14:52 Uhr

Ich bin sehr traurig und weis nicht ob ich richtig entschieden habe. Meine Katze Coco fing an letztes Jahr mit vermehrtem erbrechen und Durchfall. Da es nicht besser wurde ging es zum Doc und nach langer und großer Untersuchung stellte sich raus das sie 2 Tumore mit ca 3 cm Durchmesser an der Bauchspeicheldrüse hat. Wir entschieden uns nicht zu op da ich was ähnliches mit Kater Bruno ein paar Jahre davor hatte und er nach fast einem Jahr dann doch qualvoll starb. Sie bekam dann Cortison und es wurde etwas besser. Jetzt die letzten Wochen wurde sie aber auch mager und erbrach sich ganz plötzlich immer wieder zu den unterschiedlichsten Zeiten. Auch der Durchfall war immer schlimmer und sehr unangenhem in der Farbe und Duft. Meist war sie danach auch sehr apatisch und brauchte Stunden wieder so zu sein wie immer. Gestern aber am 26.05.2021 bin ich wieder zum Doc und er riet mir sie gehen zu lassen. Ich willigte ein aber sie war in dem Moment wieder wie früher, total fit und maunzte was mir sehr in der Seele weh tat. Sie schlief binnen 2-3 Sekunden nach ansetzen der Spritze schon ein und starb in meinen Armen. Ich habe immer noch Gewissensbisse ob es richtig war oder doch noch ein bischen zu warten. Mir tut es in der Seele so weh wenn ich dran denke und komme kaum darüber weg. Wir haben sie ins Kramtorium gebracht und nun steht sie bei Kater Bruno mit dabei in der Vitrine. Ich wünschte mir so sehr zu wissen ob sie es verstanden hat und auch für sie ok war zu gehen. Ich weis das mir das keiner genau sagen kann und ich hoffe einfach nur das es bald besser wird mit dem Schmerz. Bin jetzt am putzen um die ganzen Flecken und Kissen wieder rein zu bekommen und komme mir aber gleich wie ein Verräter vor so schnell alles Spuren zu verwischen. 13 Jahre sind wir durch dick und dünn gegangen und ich wünschte mir du hättest noch ein bischen länger hier bei mir sein dürfen. Wir werden dich Coco wie auch Kater Bruno immer im Herzen tragen. Momo und Leon werden dich garantiert auch vermissen und ich werde sie immer auch an dich erinnern. Irgendwann sehen wir uns garantiert wieder. Ganz dickes Drückerle bis du knurrst wie früher ....

Katharina Wanha
29.05.2021 17:29 Uhr

Lieber Torsten, ich kann so nachempfinden, wie du dich fühlst. Als Tierhalterin habe ich schon einige meiner Tiere gehen lassen müssen und es tut immer weh und fast immer frage ich mich, ob es der richtige Zeitpunkt war.
Als Tierärztin kann ich dir sagen, dass es für mich immer ein Zeichen des richtigen Zeitpunktes war, wenn die Tiere schnell und sanft eingeschlafen sind. Bei terminalen Erkrankungen ist es meist so, dass es den Tieren kurz vor ihrem Tod besser geht - du hast deiner Katze den unweigerlichen Absturz erspart.
Als Trauerbegleiterin kann ich dir sagen, dass die Trauer um ein geliebtes Tier genauso schmerzhaft sein und genauso lange Dauern kann wie die Trauer um einen geliebten Menschen. Nimm dir die Zeit und lass deine Trauer zu.
Ich wünsche dir viel Kraft!

Torsten
24.07.2021 14:07 Uhr

Liebe Katharina Wanha, vielen Dank für die aufbauenden Worte. Es tut gut zu lesen das es doch noch Menschen gibt die auch dazu stehen das man um Mensch ind Tier gleichermaßen trauern soll was ich auch weiters immer in meinem leben tun werde... es wird langsam erträglicher mit dem Schmerz aber unsere anderen 2 katzen trösten einen sehr ... auch wenn sie nicht alle dicke Freunde zur Coco waren habe ich doch auch das Gefühl das sie sie vermissen.... Herzlichen Dank Torsten

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Unbenannt