20.03.2019

Abschied vom Haustier

Wenn der geliebte Vierbeiner stirbt

Haustiere sind nicht nur Tiere, sondern für viele Menschen wahre Freunde. Der Tod eines geliebten Vierbeiners trifft uns daher schlimm und hinterlässt eine traurige Leere. Der Abschied vom Haustier und der gleichzeitige Verlust eines Freundes ist für die Menschen schwer zu verarbeiten. Als Hilfestellung zum Umgang mit dem Tiertod, bekommt ihr hier Tipps zur Trauerbewältigung nach dem Tod des Tieres.

Trauer zulassen beim Tod eines Haustieres

Der Tod eines geliebten Haustieres ist ein einschneidendes Erlebnis für jeden Tierhalter. Besonders in Zeiten, in denen immer mehr Menschen ohne Partner oder ohne Kinder leben, kann das Tier ein echtes Familienmitglied sein. In vielen Familien gehört der Hund oder die Katze zum Alltag und der Verlust ist schwer zu verkraften. Leider haben viele Tierbesitzer nach dem Verlust des Tieres neben der Trauer auch noch mit dem Unverständnis von Mitmenschen zu kämpfen. Das Haustier war immer an der Seite der trauernden Person und ist mit der Zeit ein enger und treuer Freund geworden. Die Gesellschaft erkennt nur zögerlich an, wie schlimm die Trauer um ein Tier sein kann. Der Verlust des tierischen Verbündeten ist bei Firmen noch lange kein Urlaubsgrund und vielen Bekannten oder Kollegen wird der Vorfall nicht berühren. Dennoch ist es ganz normal und vor allem richtig sich seinem Kummer hinzugeben, um den Verlust zu verarbeiten.

Um ein geliebtes Tier zu trauern, ist völlig legitim!

Abschied vom Haustier

Trauer beim Tod eines Tieres zu zeigen ist ganz normal.

Was hilft uns beim Abschied vom Haustier?

Eine würdevolle Bestattung

Wenn die Katze oder der Hund stirbt, bricht für den Besitzer eine Welt zusammen. Der erste Schritt zu einer einfacheren Trauerbewältigung ist ein würdevolles Begräbnis oder eine Zeremonie. So können wir den endgültigen Abschied vom Haustier besser akzeptieren, als wenn es in einer Tierverwertungsanstalt „beseitigt“ wird. Außerdem schafft das Begräbnis uns einen Ort zum Trauern. Beachtet jedoch, dass es für die eigenständige Tierbestattung Gesetze gibt. Ohne eigenen Garten ist es ratsam auf öffentliche Tierfriedhöfe und Tierkrematorien zurückzugreifen. Da dies hohe Kosten verursachen kann, ist es ratsam sich schon zu Lebzeiten um die Finanzierung zu kümmern. Mit der Rosengarten Haustiervorsorge könnt ihr eurem Liebling einen würdevollen Abschied bieten und bekommt auf Wunsch eine Tierurne mit der Asche eures Lieblings. Alternativ könnt ihr auch die günstigerere Varianten der Basis- oder Gemeinschaftskremierung wählen.

Zum ROSENGARTEN Kleintierkrematorium

Austausch mit Bekannten

Schämt euch nicht eure Trauer mit anderen zu teilen und um Hilfe zu bitten. Auch wenn viele eure Trauer nicht nachvollziehen können, gibt es in eurem Bekanntenkreis sicher Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Andere Tierhalter verstehen am besten, wie schlimm es ist, wenn tägliche Routinen auf einmal wegfallen. Ganz egal ob der morgendliche Gassigang, das Befüllen der Futterschale oder sogar die Säuberung der Katzentoilette – das Tier hinterlässt eine schmerzliche Lücke. Es gibt heutzutage auch Trauerforen speziell für Tierverluste, wo ihr euch nach Gleichgesinnten umsehen könnt. Eine, wie ich finde, besonders schöne Seite hat ROSENGARTEN errichtet. Auf dem Gedenkportal ROSENGARTENSTERNE könnt ihr eure Trauer mit Gleichgesinnten teilen. Holt euch Tipps und redet über eure Probleme, um langsam wieder in den Alltag zurück zu finden. Ebenso können Bücher, die sich mit dem Tod des Haustieres befassen, über die Trauer hinweg helfen.

Zur ROSENGARTEN Gedenkseite

In Erinnerungen schwelgen

Das Wichtigste bei der Trauerbewältigung ist es, das Tier so in Erinnerung zu behalten wie es zu Lebzeiten war. Erstellt ein Fotoalbum, seht euch alte Videos an oder lasst ein gemaltes Bild anfertigen. Ein besonders großer Liebesbeweis, der nicht Jedermanns Sache ist, ist ein Tattoo mit dem Namen oder Portrait des verstorbenen Tieres. Einige bewahren sich ein paar Fellsträhnen auf und lassen daraus ein Schmuckstück anfertigen. Die Möglichkeiten sich ein schönes Andenken zu schaffen sind schier unendlich. So habt ihr in eurer Trauer die Chance euch beim Aufkommen des Schmerzes an gemeinsame Momente mit dem Tier zu erinnern.

Ein Gedenkbuch erstellen
Abschied vom Haustier

Schöne Erinnerungen helfen beim Abschied vom Haustier.

Gutes tun

Es kann auch helfen sich ehrenamtlich zu engagieren und anderen Tieren in Notlagen zu helfen. Arme Tiere in Tierheimen brauchen auch sozialen Kontakt und Aufmerksamkeit. Anstatt gleich einen neuen Hund bei euch aufzunehmen könnt ihr euch im Tierheim als Gassi-Gänger anbieten. Auch übrig gebliebenes Futter ist eine gern gesehen Spende beim Tierschutz. Falls ihr euch entscheidet einem heimatlosen Tier ein neues Zuhause zu bieten ist es besonders wichtig keine Kopie des verstorbenen Lieblings zu erwarten.

Kinder und der Tod von Haustieren

Kinder trifft der Tod eines Haustieres in der Regel besonders stark. Manche haben ihr gesamtes Leben mit dem Tier verbracht und kommen zum allerersten Mal mit dem Thema Tod in Kontakt. Für sie macht es keinen großen Unterschied, ob ein Tier oder ein Mensch gestorben ist. Um dieses einschneidende Erlebnis zu verarbeiten, brauchen Kinder Unterstützung. Falsch ist es die Kinder vor der schmerzhaften Erfahrung zu schützen und Geschichten über den Verbleib des Tieres zu erfinden. Lasst eure Kinder offen an der Trauer teilhaben und behandelt den Tod ehrlich. Es hilft euren Kindern ebenso wenig sofort ein Ersatztier zu beschaffen, da ein Lebewesen nicht ersetzt werden kann. Nehmt euch lieber die Zeit zuzuhören und Fragen zu beantworten, um eurem Kind durch die schwierige Zeit zu helfen.

Sonderfall: Ein krankes Tier einschläfern

Ein schwieriger Fall für die Trauernden ist es, wenn ein krankes Tier eingeschläfert werden muss. Dieser Fall tritt leider sehr häufig ein. Hier habt ihr selbst die Entscheidung getroffen, das Leben des Tieres zu beenden. Schuldgefühle und Zweifel sind dabei ganz normal und belasten zusätzlich zur Trauer. Wenn diese negativen Gefühle aufkommen, hilft es sich bewusst zu machen, dass es die richtige Entscheidung war. Bis man sich für eine Einschläferung entscheidet, habt ihr sicher alles menschenmögliche für euer Haustier getan. Durch die Beendigung des Lebens gebt ihr das Tier nicht leichtfertig auf, sondern erspart ihm schlimme/weitere Schmerzen. Egoistisch wäre es eher auf den natürlichen Tod des Tieres zu warten, während es unter großen Schmerzen leidet.

Endgültiger Abschied: Zeit für ein neues Haustier?

Nach einiger Zeit der Trauer, werdet ihr beginnen den Verlust des geliebten Vierbeiners zu akzeptieren. Zu Beginn ist es ganz normal, wenn ihr euch beim Gedanken an ein neues Tier wie ein Verräter vorkommt. Wenn die Trauerphase überwunden ist, ist eine Neuorientierung möglich. Erst jetzt solltet ihr über die Anschaffung eines neuen Haustieres nachdenken. Auch die Verantwortung für ein neues Tier kann euch helfen den Verlust besser zu verarbeiten.

Abschied nehmen bedeutet nicht das Tier zu vergessen. Tragt die Erinnerung in eurem Herzen.

Der endgültige Abschied vom Haustier fällt nicht leicht.

Ihr habt auch einen vierbeinigen Freund verloren? Wie seid ihr mit dem Tod klar gekommen und was hat euch geholfen? 

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Alle Kommentare (30)

Lilian
29.05.2020 23:21 Uhr

Auch ich musste heute am 29.05.2020 meine Katze gehen lassen. Sie war immer eine sehr robuste Katze, die sich weder Katern unterordnete noch irgendwelche Krankheiten hatte.

Als sie jedoch letzten Monat plötzlich nur noch sehr wenig fraß bin ich mit ihr zum Tierarzt gefahren, Ergebnis: Geschwulste in beiden Nieren
Allerdings war sie zu der Zeit noch verhältnismäßig fit, sodass ich sie noch gut einem Monat zuhause behalten durfte.
In dieser Zeit verlor sie viel Gewicht, saß nur noch spathisch rum und wurde auch noch inkontinent.

Mir war von vorne herein klar, dass sie totgeweiht ist, meine Sorge war allerdings eher ob sie Schmerzen hat. Den ganzen Monat blieb ich immer in ihrer Nähe, streichelte sie wenn sie es wollte und sah Tag für Tag wie ihre Lebenslust schwand. Was mich letztendlich dazu bewog sie erlösen zu lassen war, dass ich gesehen hab wie sie sich selbst neue Verstecke suchte. Dann war ich mir sicher, dass sie bereit war.

Ich tröste mich selbst mit dieser Erkenntnis. Natürlich habe ich auch Zweifel, ob ich richtig gehandelt habe, denn es könnte ja sein, dass sie noch hätte weiterleben wollen. Aber da sie selbst wusste, dass ihre Zeit bald gekommen ist, war ich bereit ihr diese Entscheidung abzunehmen und ihr eine schmerzfreie Alternative zu bieten.

Ich persönlich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod. Aber ich glaube dass es richtig war, sie von ihren Qualen zu erlösen. Ich bin der Meinung, dass ein Leben in Apathie, Schmerzen und Unlust nicht mehr lebenswert ist.
Ich habe 15 Jahre mit ihr zusammengelebt. Ich denke wir hatten eine schöne Zeit zusammen.

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Unbenannt
Anja
28.05.2020 23:11 Uhr

Hallo . Ich musste heute meinen über alles geliebten Sandro erlösen lassen . Er war mein Seelentier mein bester Freund . Er hat mich durch meine Krebserkrankung begleitet . War immer an meiner Seite wenn es mir schlecht ging . Ich bin unendlich traurig und weiß nicht wie ich die Trauer bewältigen soll . Er war vor ein paar Wochen noch fit und dann innerhalb kurzer Zeit ein großer Tumor im Bauch . Ich hatte keine richtige Chance mit darauf vorzubereiten . Ich weiß das ich die richtige Entscheidung für ihn getroffen habe aber es tut so weh . Ich habe ihn mit nach Hause geholt damit sein Kumpel sich von ihm verabschieden kann . Morgen wird er begraben an einem schönen Platz . Jetzt sind wir alleine . Er hat sich immer auf mich gelegt wenn ich schlafen gegangen bin . Jetzt ist er nicht mehr da und ich glaub mein Herz zerspringt vor Schmerzen . Ich werde ihn niemals vergessen 😢😢😢😢

Birgit
29.05.2020 20:16 Uhr

Hallo Anja, ich musste meinen heissgeliebten Rufus am Montag, 25.5. gehen lassen. Auch er war mein bester Freund, mein Seelengefährte. Ich habe ihn und seine Freundin Shi damals, 2008 über den Tierschutzzu mir genommen, nachdem kurz zuvor mein Partner tödlich verunglückt ist. Die 2 haben ihr Zuhause verloren, weil ihr Frauchen einen Mann kennen lernte, der extrem allergisch auf die Katzen war. Wir haben uns gegenseitig gerettet und Rufus hat mir nach einiger vorsichtiger Zeit des Beobachtend sein ganzes Herz geschenkt und ich ihm. Für ihn war immer alles in bester Ordnung, wenn ich bei ihm bin. Er war Freitags noch putzmunter, Sa erbricht er vormittags, abends knickt er ein, kann nicht mehr laufen. Ich habe die ganze Nacht bei ihm gedacht, ihn gewaschen, getrocknet. So kam meine Mutter und wir haben zu zweit gedacht, uns verabschiedet. Von jetzt auf gleich, unfassbar und unbegreiflich für uns. Auch Shi, seine Freundin, die fast 15 Jahre mit ihm verbrachte, legte sich immer wieder zu ihrem Geschüttet. Die zwei waren immer wie ein Ehepaar, Dream Team. Immer passiert soetwas am Wochenende. Wir waren bis Mitternacht auf seiner innig geliebten Terrasse, er lag in meinen Armen. Dann haben wir ihm ein weiches Bettchen gemacht und ihn zwischen uns auf die Couch gelegt. Er hat mich in der Nacht ganz ganz lange angesehen, ich ihn und dabei beruhigend mit ihm gesprochen und ihn gestreichelt. Früh morgens bekam er das erste mal Atemnot. Um 9 Uhr rief ich sofort meinen TA an, zu dem Zeitpunkt schlief er ganz ruhig. Für mich war immer klar, er soll, wenn es sein muss, Zuhause gehen dürfen. Niemals soll das letzte, was er sieht, eine Praxis sein. Mittags kam die Tierärztin und war auch entsetzt, wie sich Rufus von Freitag zu Montag verändert hat. Sie sagte, das dies auf einen Tumor hinter der Lunge deutet, dieser ist geplatzt. Die Atemnot kam durch das Wasser und/oder Blut in der Lunge. Er wurde erlöst und mein Herz blutet. Ich rede ständig mit ihm, deine und Sorge mich um seine kleine Freundin, die nur wenig frisst und viel schläft. Auch sie trauert. Ich kann es nicht fassen, will es nicht wahr haben. Fucking Tumor. Ich weiß das Rufus ein wunderschönes Katzenleben bei mir gelebt hat, er wäre am 15.9. 15 Jahre geworden. Ein schönes Alter, aber ohne Tumor wären noch ein paar schöne gemeinsame Jahre möglich gewesen. Ich habe mir so gewünscht, das sie, wenn ihre Zeit gekommen ist, friedlich einschlafen dürfen. Rufus wurde dies verwehrt. Zum Glück musste er nicht lange leiden. Ich hatte für den Notfall Schmerzmittel, die ich ihm ins Mäulchen gegeben habe. Meine Mutter und ich haben ihn bis zum letzten Atemzug begleitet. Er durfte Zuhause gehen. Shi ist erst von seiner Seite verschwunden, als die Tierärztin gekommen ist. Run free mein geliebter kleiner Schatz.
Wir haben Rufus dann noch drei Stunden behalten, um weiter Abschied zu nehmen und auch Shi genügend Zeit zu geben. Dann haben wir ihm schweren Herzens zum Tierarzt gebracht.
Seine letzte Reise musste er alleine antreten. Bei diesen Gedanken blutet mein Herz. Der Rosengarten hat ihn abgeholt. Rufus bekommt eine Einzelkrematierung und wird in einer Urne - in Form einer Katze - auf seine Terrasse und seine Menschen zurück kehren. Ich wünsche allen, die ähnliches erleben viel Kraft. Es tut so unendlich weh, das Herz blutet, ein Klos im Hals, ständig Heulkrämpfe.

Anja
30.05.2020 19:33 Uhr

Hallo Birgit . Auch ich hatte meinen Schatz aus dem Tierschutz . Ich holte ihn und einen Kumpel zu mir nach Hause . Er war damals schon 8 Jahre alt und sehr ängstlich . Er hat sich viel von seinem Freund angeschaut der sich alles getraut hat . Die ganzen 8 Jahre die er bei mir war war er nur bei mir . Er ist nur mal kurz wenn er gut gelaunt war zu meinem Mann oder Sohn gegangen aber sonst nur zu mir . Die letzten Tage die er bei mir war lag er nachts auf meinem Nachttisch weil der aus Holz ist und ihm seinen Bauch gekühlt hat . Es tut so sehr weh wenn ich an ihn denke . Ich vermisse ihn von Tag zu Tag immer mehr . Ich weiß nicht ob es für mich wieder einen solch tollen Begleiter gibt . Ich glaub ein Seelentier hat man nur einmal im Leben 😢😢😢😢

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Unbenannt
Chrissi
24.05.2020 01:10 Uhr

Ich hoffe , dass die schönen Erinnerungen an unsere Tiere irgendwann ein helles Licht in all die Dunkelheit wirft, die die Trauer bei uns hinterlässt.

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Unbenannt
Chrissi
24.05.2020 00:57 Uhr

Es tut mir so leid, wenn ich Eure Erfahrungen lese. Ich habe den schweren Gang zum TA mit meinem kleinen Dschungaren-Opa nächste Woche vor mir. Er ist für mich in den 1 ,5 Jahren, die er bei mir ist, ein ganz besonderer Freund geworden . Es tut so weh, wenn ich daran denke, aber ich will auch nicht dass er sich quält, ich weiß nicht, ob und wann er möchte, dass ich ihn "gehen" lasse. Ich glaube aber, und das tröstet mich, dass er sich in seinem Zuhause wohl gefühlt hat und er es gut hatte. Ich werde Dich immer in meinem Herzen behalten, kleiner Rambo!

Anne
27.05.2020 15:45 Uhr

Ich verstehe dich so sehr, gestern Abend ist meine kleine Hamster Dsungarin auch von mir gegangen, nach 1 Jahr und 10 Monaten. Sie war auch etwas sehr besonderes, wir hatten so viel Spass zusammen... jeden Morgen als ich erwachte war sie meistens wach und ich war ca. 20 min bei ihr. Ich ertappe mich die ganze Zeit, dass ich zu ihrem Stall hinschaue oder dergleichen... es ist wirklich sehr hart sie gehen zu lassen. Aber sie bleibt immer in meinem Herzen.

Chrissi
30.05.2020 00:23 Uhr

Hallo Anne,
Rambo ist gestern Abend über die Regenbogenbrücke gegangen. Ich habe noch immer das Gefühl, dass ich ihn im Streu rascheln höre und schaue nach ihm. Aber er ist nicht mehr da. Er fehlt mir schrecklich und es tut so weh. Wenn ich das nächste Mal in Gedanken mit ihm spreche, werde ich ihm aber erzählen, dass er im Regenbogenland sicher einer lieben Dschungi-Freundin begegnen wird. Ich bin mir sicher, die beiden werden sich gut verstehen.
Auch wenn die Pfötchen noch so klein waren, die Spuren im Herzen sind riesengroß.
Ich wünsche Dir viel Kraft! Chrissi

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Valena
23.05.2020 19:59 Uhr

Ich habe vor 5 Stunden die Entscheidung treffen müssen meinen geliebten Kasimir einschläfern zu lassen.
Im Februar hat alles angefangen er konnte kein Wasser mehr lassen nach langen hin und her entschied ich mich für eine Penisamputation... Nach intensiver Pflege, langen Tagen und Nächten schien alles gut überstanden. Er lief rum konnte wieder pinkeln wie ein Weltmeister.... Es war wieder er selbst und ich natürlich mehr als glücklich.

Heute morgen konnte er plötzlich kein Wasser mehr lassen.... Ich konnte gleich zum TA... Dieser meinte man müsse wieder ein Katheter legen....nach 5 Minuten kam er raus... Er komme mit dem katheter nicht durch die Harnröhre er müsse die Bauchdecke eröffnen... Wir könnten in der Zeit nach Hause und ihn heute Abend wieder abholen...... In der Zeit bin ich kurz in den DM zahnpasta kaufen..... Auf dem weg nach Hause klingelte mein Handy..... Der TA meinte es sehe nicht gut aus.... Mir verschlug es kurz die Sprache und die Tränen schossen mir sofort in die Augen.....
Wir sind natürlich sofort wieder hin in die Praxis und da lag er noch auf dem op Tisch :( er war noch unter narkose und atmete noch..... Der TA zeigte mir was er am Telefon gemeint hatte....
Die komplette blasenwand und die Harnröhre waren voller Geschwulste (Tumore) sodass die Harnröhre komplett dicht war......
Er meinte er könne ihm auch dauerhaft einen Ausgang schaffen aber dann würde er kontinuierlich Urin absetzen und es wäre ein Hygieneproblem.... Und es würde sehr wahrscheinlich immer wieder kommen...
Ich sah meinen kleinen Liebling an wie er da lag und atmete... so ruhig und entspannt......
Ich wollte ihm so eine langwierige tortur nochmals ersparen :(
Vor allem wenn das immer wieder so gekommen wäre.... Hätte er bestimmt auch iwann sehr starke Schmerzen bekommen.....

Er wirkte bis gestern noch so normal.... Lebendig... Verschmust wie immer.... Er spielte... Schaute aus dem Fenster nach den Vögeln und mevkerte dabei....
Und jetzt ist er einfach weg..... Von gestern auf heute....

Irgendwie möchte ich das noch nicht wahrhaben... Ich glaube manchmal einfach das er gerade iwo im Keller unterwegs ist oder dort iwo schläft und gleich wieder hochkommt....

Nur tut er das nicht... .. Er kommt nicht mehr wenn ich ihn rufe...

Das kam alles so plötzlich....
Ich hatte mich so für ihn gefreut das er den Leidensweg mit seiner blase hinter sich hat und nun ist er nicht mehr da...

Vermisse dich mein kleines schwarzes :(
Komm gut über die Brücke Baby Kasimir <3

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Unbenannt
Jessy
16.05.2020 22:11 Uhr

Hallo,
unsere Meggie ist am 10.08.2018 im Alter von 19 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen. Unsere damals 7 jährige Tochter hatte sich von ihr verabschiedet und wir haben unsere Katze mit der Kleinen zusammen in unserem Garten begraben. Wir konnten uns auch bestimmt ein Jahr auf diesen Tag vorbereiten und unsere Tochter hat den Tag extrem gut gemeistert. Die tief Trauer fing erst 3 Monate später an. Nach fast zwei Jahren ist die Trauer unserer Tochter immer noch unendlich groß. Tagsüber ist alles gut, aber wenn sie abends im Bett liegt kullern immer wieder Krokodilstränen. Wir machen uns total große Sorgen! Hat jemand Erfahrung in solchen Fällen und ist es normal, dass Kinder so lange und intensiv trauern?

Chrissi
24.05.2020 01:43 Uhr

Hallo liebe Jessy, ich glaube es ist von Mensch zu Mensch, und besonders bei Kindern, ganz unterschiedlich wie lange Trauer anhält. Aber was ist "normal"? Das Wort streiche mal ganz schnell in Deinen Gedanken. Es gibt da kein "normal" oder "unnormal". Ich denke, dass Deine Tochter tagsüber die Trauer irgendwie verdrängt, ob bewusst oder unbewusst, nachts kommen dann die Gefühle wieder hoch, die sie nicht verarbeitet hat, der Tod könnte bei ihr ein Trauma ausgelöst haben. Gefühle, und vorallem die Trauer, sind mächtig - leider Erfahrung. Aber ich bin kein Psychologe, ist nur meine subjektive Sichtweise. Ich wünsche Euch alles Gute.

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Asta
16.05.2020 12:07 Uhr

Gestern Morgen um 10 Uhr wurde Monty, eine unserer beiden weißen Katzen, direkt vor unserer Haustür, an einer Verengung für einen Fußgängerübergang in einer verkehrsberuhigten 30er-Zone, angefahren und tödlich verletzt. Der Fahrer legte sie anscheinend noch auf den Bürgersteig und fuhr dann weiter. Kurze Zeit später kingelte es an unserer Haustür und jemand fragte, ob wir eine Katze haben. Da fanden wir sie. Monty war berteits verstorben. Äußerlich hatte sie keine Verletzungen, aber Blut lief aus ihrem Mäulchen.
Wir wohnen seit über 12 Jahren hier, haben schon immer Katzen und noch nie war etwas geschehen. Direkt bei unserem Haus sind ein Sportplatz, eine Schule, eine Kita und ein Spielplatz. Es waren immer Kinder und Familien hier unterwegs, doch seit auf Grund des Coronavirus das alles gesperrt ist und nur noch wenige Leute hier unterwegs sind, fahren viele Autofahrer hier erheblich zu schnell und halten sich in keinster Weiße an die 30 km/h, die hier gelten.
Liebe Monty, wir werden dich so sehr vermissen. Du warst so verschmußt und kuschelig, so neugierig und zutraulich und hast uns so viel Glück und Liebe in die Herzen gebracht. Nun bis du viel zu schnell aus dem Leben gerissen worden und verlässt eine riesige Lücke in unsere Herzen. Wir werden dich nie vergessen 😔💔

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Bea
15.05.2020 09:31 Uhr

Am 12.05.2020 musste ich meinen Kater Worschti von seinem Leid erlösen. Es kam nicht überraschend, jedoch dann doch sehr plötzlich. Er hat geweint und war ganz schlapp. Hach, es ist so traurig. Ich hab noch einen Kater und einen Hund, die habe ich auch sehr lieb. Jedoch war Worschti mein ein und alles. Er fehlt mir auf dem Schoß, nachts auf meinem Kopf,, er fehlt beim Kochen, weil er mich immer angefeuert hat, ich solle doch schneller machen, er fehlt beim Essen, weil niemand mehr bettelt (war halt so), er fehlt beim nach Hause kommen und beim zu Bett gehen. Es ist schlimm. Und ich wünsche mir und allen anderen hier, dass der Schmerz und die Trauer bald vorüber gehen und wir uns nur noch an die schönen und nicht die schmerzlichen Momente erinnern können. Alles Liebe, Bea

Bea
15.05.2020 09:32 Uhr

Ich bin ganz durcheinander....es war der 11.05.2020 😔

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Sally & Andi
10.05.2020 02:38 Uhr

Am Freitag, den 08.05.20 mussten wir unsere über alles geliebte Katze gehen lassen, nach vor kurzem festgestellter Diagnose Flüssigkeit in Lunge, Geschwür am Herzen. Sie wäre am 15.05. diesen Jahres 11 Jahre alt geworden. Bekommen habe ich sie mit wenigen Wochen. Für uns war sie Unser Kind. So viel Liebe hat sie mit ihren Blicken uns geschenkt, wir taten alles uns mögliche! Wir haben sie in letzten Wochen mit einer Ampulle füttern müssen, da sie kaum noch etwas essen konnte, obwohl sie wollte. Doch es wollte nicht drin bleiben. Am Donnerstag Abend spürte ich von ihr die Bitte, sie gehen zu lassen. In der Nacht zu Freitag empfing Andi ihren Wunsch. Innerhalb weniger Wochen war Stupsy immer weniger geworden. Sie war eine Wohnungskatze hatte aber stets ein geräumigen Balkon zum sonnen und beobachten. Es tut so weh, dass wir nichts mehr für sie tun konnten, außer ihren Wunsch zu erfüllen. Ihr Papa Andi und ich entschieden, dass sie zu Hause im geborgenen gewohnten Umfeld ihre letzte Ruhe finden sollte. So kam die Tierärztin zu uns und erlöste Stupsy von ihrer kräftezehrenden Krankheit. Sie starb in unserer Mitte und wir ließen sie gehen, auch wenn es uns das Herz zerbrach. Keine Ahnung, wie ich damit leben kann. Noch am selben Tag brachten wir sie zum einzeleinäschern zum Tierfriedhof nachdem ich Stupsy noch einmal in den Armen wiegte. Der schwerste Gang. Andi und ich haben viele Erinnerungen mit Stupsy, die wir teilen. Ich schreibe die Memoiren auf, Andi stellt die Fotos von und mit Stupsy zusammen. Heute Abend ist allerdings etwas sehr merkwürdiges passiert. Ohne ersichtlichen Grund ging auf einmal der Feuermelder los. Zum zweiten Mal, das erste mal geschah am Freitag Abend. Wir haben eine Kerze vor zu Bett gehen gelöscht. Eigentlich war kaum Rauch emporgestiegen. Heute selbes Spiel. Obwohl die Kerze schon über 1 Stunde aus war. Kein Rauch, keine Flamme. Alles erscheint so surreal. Ich bin so fix und fertig mit den Nerven, genau wie mir geht es auch Andi. Wünsche allen Waiseneltern viel Kraft es irgend wann und irgendwie zu überstehen!

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Thomas
05.05.2020 15:46 Uhr

Wir mussten am Samstag den 2.5. unsere Katze Paula loslassen. Im Alter von 8 Wochen zog sie bei uns ein und musste erst einmal gesund gepflegt werden, sie wurde 17. Wir kennen unser Haus, in das wir gemeinsam mit ihr eingezogen sind, gar nicht ohne Paula. Sie war bis 2 Tage vor dem Tod noch ganz gut drauf, kam am Donnerstag dann zurück und verteckte sich unter einem Tisch, später unter dem Bett. Sie nahm nichts mehr an. Da die Haustierärzttin nicht erreichbar mussten wir zum Notdienst, der sich noch intensiv bemüht hatte. Wir haben bis dahin so sehr gehofft, das es noch mal aufwärts geht. Sie wollte aber nichts mehr fressen, getrunken hat sie unter ekennbaren Schmerzen. Das Blutbild war trotz Mediamenten eine Katastrophe, die Blutarmut erschreckend, Paula wurde zusehends stiller, geradezu apatisch. Schließlich blieb nichts anderes mehr übrig als diesen schrecklichen Schritt zu gehen. So aber konnten wir sie bis zum letzten Augeblick begleiten. Nun fehlt sie ungeheuer, jeder Blick im Haus gilt zunächst ihr, doch sie ist nicht mehr da. Sie wurde nun gestern kremiert, nun wollen wir ihr in Ruhe einen schönen Platz suchen. Unglaublich, wie sehr Paula Teil unseres Lebens war - ohne sie ist es kaum auszuhalten. Die eigenen Vorwürfe und Zweifel, nichts wirklich alles getan zu haben, trotz der engaierten Tierärztin, schmerzen sehr. Sie wäre aber nicht mehr gesund geworden. Es wird eine lange und schwere Zeit für uns, bis wir lernen, den Verlust zu ertragen. Für euch alle wünschen wir viel Kraft - es gibt viele, die diesen Schmerz teilen. Wir wünschen euch Freunde uund Familien, die euch gut unterstützen

Annett
06.05.2020 09:56 Uhr

Wir haben heute morgen um 4:30 Uhr unseren 4Jahre alten Kater Frederic' tot im Garten unserer Nachbarn aufgefunden. Ich könnte es gar nicht glauben, bin völlig hysterisch hingerannt habe ihn auf den Arm genommen und nicht mehr losgelassen. Ich weiß nicht was ihm passiert ist, konnte keine Verletzungen erkennen. Wir sind völlig fertig. Wir haben ihn vor 4Jahren gefunden. Er war nicht Mal so groß wie eine Hand. Unsere Tierärztin gab ihm Gast keine Chance, aber wir haben es geschafft. Frederic' und mein Mann waren unzertrennlich

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Simone
03.05.2020 03:19 Uhr

Wir mussten gestern unseren geliebten Hund mit fast 13 Jahren einschläfern lassen da er nicht mehr aufstehen konnte und trotz Schmerzmittel starke Schmerzen hatte. Es ist mein Herz gebrochen ich vermisse ihm so sehr 😞😭

Tine
03.05.2020 14:47 Uhr

Liebe Simone.Ich kann Dich sehr gut verstehen. Wir mussten unseren lieben Freund am 3.4 einschläfern lassen.Ich bin immer noch fertig und traurig. Ich denke jeden Tag an ihm.Er wäre jetzt im August 16 Jahre geworden.Er hatte es mit dem Magen und Darm bekommen. Nur noch gebrochen und unverdautes Blut gemacht. Ich könnte jeden Tag weinen.Ich wünsche Dir viel Kraft.Ich glaube wie es uns geht können nur tierbesitzer verstehen.

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Lemcke Franka
20.04.2020 13:06 Uhr

Hallo zusammen, ich hab heute vor 1jahr meine kleine Prinzessin (katze) einschläfern lassen, da sie auf beiden Hinterpfoten gelähmt war, Ursache der Lähmung ein Blutgerinnsel.
Ich habe denn Verlust bis heute nicht verkraften, trotz zusammen Leben mit einer katze

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Denise
10.04.2020 03:51 Uhr

Ich bin 14 und kämpfe mit dem Tod meiner Hündin Trixi jetzt schon seid 6 Jahren wir mussten sie einschläfern lassen und es war das beste für sie aber für mich war es schrecklich den Hund seiner Kindheit zu verlieren . Ich habe jeden Tag mit ihr verbracht und dann war sie weg in den letzten Monaten liege ich nachts im Bett und Weine ich kann es einfach nicht. Wir haben zwar danach eine neue Hündin geholt die mir auch über alles bedeutet aber sie wird nie den Platz von meiner Hündin einnehmen. Meine Mutter sagt sie lebt weiter in unserem Herz aber ich kann es einfach nicht verkraften ich will sie bei mir haben ihr Fell fühlen ihre schönen Augen sehen und mit ihr durchs Leben gehen. Ich habe genau so Angst das ich morgens aufwache und meine Hündin liegt da und atmet nicht. Aber meine Hündin war und ist alles für mich und ich weiß es war das beste für sie, deswegen bin ich glücklich das es ihr jetzt besser geht, nichts zu trotz ist sie nicht mehr da und mir fehlt ein großer Teil meines Herzens und meiner Seele. Ruhe in Frieden und hoffe wir sehen uns wieder❤️⚰️😔

Sabrina
19.05.2020 00:35 Uhr

Liebe Denise, auch ich habe den Hund meiner Kindheit im Alter von 21 Jahren erlebt. Mira ging plötzlich und ich hatte dieselben Gedanken und Gefühle wie Du.
Ich hatte das Gefühl dass der Schmerz so groß war, dass ich überhaupt nichts Anderes mehr spüren konnte.
Ich dachte, dass ich nie wieder glücklich sein kann.
Ich habe den Fehler gemacht es einfach zu „ertragen“ und auszuhalten. Ich dachte dass es irgendwann „weg gehen“ würde. Ich bin inzwischen 38 Jahre alt und trauere immer noch.
Bitte suche professionelle Hilfe und verarbeite diese Trauer; und mach nicht den gleichen Fehler wie ich.

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Theodora
03.04.2020 11:11 Uhr

Am 17.3.2020 mußte ich mein süßes Fundkätzchen während der Narkose einer Blasenstein OP gehen lassen...völlig unvorbereitet für TA und mich,da eigentlich alles gut aussah wie Blutbild,Röntgen usw. Leider war die Blasenwand so befallen,daß meine liebe Tierärztin nur eine denkbar schlechte Prognose geben konnte.Mein Baby war ca.12 Jahre alt,es wären große Qualen auf sie zugekommen,sie hatte ja bereits große Blasenprobleme,konnte schlecht Pipimachen,verlor immer Blut...ich bin so verzweifelt,weil ich sie überall sehe,rieche,höre und fühle und sie ist einfach nicht mehr da!!!! Obendrein zweifle ich,ob ich alles richtig entschieden habe....es tut so schrecklich weh,ich liebe das kleine Fellkind so sehr.Ich dachte,die Op befreit sie von den Steinen,dann ist sie wieder fit,alles ist gut! Stattdessen kam sie einfach nicht mehr nach Hause,damit werde ich einfach nicht fertig.Ihre Sachen stehen hier,und ich verstehe einfach nicht,daß ich sie nie mehr kuscheln kann.Sie war ein Lebensgefährte für mich,hat mich verstanden und immer mit mir kommuniziert über ihr süßes miauen.Der Schmerz drückt mir die Luft ab,ich bin nur traurig!!!Sie ist für immer in meinem Herzen,wie meine anderen Tierchen vorher auch!!🐈🐈🐰🐰🐀🐀🐀🐀💕💕💕💕

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Unbenannt
Tilo
29.03.2020 19:45 Uhr

Ich habe nach 15 Jahre meine Katze Minki einschläfern müsse. Ich hab den ganzen Tag geweint. Nach paar Tagen kommen mir immer noch die Tränen.Es ist schlimm. Die leere im Haus.

Marita Simon
14.04.2020 09:26 Uhr

Am 16.03.20 um 18.00 h wurde meine 15 J. mit mir lebende Katze eingeschläfert (Knochenmark-TU). Ich schreibe über meine tägliche Trauer ein Tagebuch. Und, stell dir vor, gestern schrieb ich, dass ich sogar ihre Katzenhaare vermisse.
Heute Nacht erschien meine so geliebte Katze im Traum. Sie wuselte im Wohnzimmer, ich fasste das erst gar nicht. Dann legte sie ihr Katzenfell vor meine Füße, sie war aber noch befellt.
Sie lief noch ein wenig herum und verschwand dann. Ich weiß jetzt, dass es eine Seelenverwandtschaft zwischen uns gibt. Ich war heute Morgen getröstet. Wenn jetzt Tränen fließen, weiß ich, dass ihre Katzenseele das sieht.
Marita Simon, die dir und auch mir weiter Kraft wünscht.

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Unbenannt
Ella
23.03.2020 14:30 Uhr

Die reinste, liebenswerteste Seele fand ich bisher nur 1x bei meinem Kater Bee. Wir hatten und haben noch weitere Tiere, aber es gibt keinen der wäre wie Bee.
Vor 5 Wochen musste ich unseren kleinen Kater mit ca. 5 Jahren einschläfern lassen.
Er hatte ein paar Tage eine Hinterpfote geschont. Ich war, da wir im Herbst umgezogen sind, bei einem neuen Tierarzt. Er gab Schmerzmittel und meinte, er habe vielleicht draußen einen Tritt bekommen. Solle in paar Tagen nochmal kommen. Am nächsten Morgen, erbrach er plötzlich ganz fürchterlich und konnte beide Hinterbeine nicht mehr bewegen. Das war ein grauenvoller Schock und ein Bild das ich nie wieder los werde. Sofort zu einer anderen Praxis gefahren. Dort sagte die Ärztin er habe wohl eine Thrombose, es sei schon so weit, dass man nix mehr machen könnte. Er hat mir die ganze Zeit in die Augen gesehen. Ich habe ihn gestreichelt als er seine Spritze bekam.
Er war der beste Kater den ich in fast 50 Jahren hatte. Hatten ihn vor, 5 Jahren fast verhungert auf der Straße aufgesammelt, aufgepäppelt. Er ließ sich Wunden versorgen, ohne dass man ihn festhalten musste! Wir hatten rund um den Tag gemeinsame Rituale. Er saß beim Frühstück auf Stuhl am Tisch. Nach Nachrichten am Abend ging er nochmal durch Klappe raus und war nach unserem Zähneputzen wieder da, um mit uns gemeinsam ins Bett zu gehen. Im Homeoffice lag er immer neben meinem Rechner und legte seinen Kopf auf meine Maushand. Er war nie zickig, immer dankbar und zu allen Menschen freundlich. Er war die reinste Seele die ich jemals treffen durfte. Ich konnte ihn nicht retten. Er fehlt unendlich. Auch nach 5 Wochen überfallen mich täglich Heulkrämpfe. Das war ehrliches, echtes, unerzwungenes, tiefstes Vertrauen und Zuneigung.
Es wird keinen Ersatz geben. Niemals.
Wenn es einen Himmel gibt, dann ist er dort!

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Unbenannt
Sandra
13.03.2020 11:37 Uhr

Ich habe vor 8 Wochen meine kleine Hündin verloren. Sie war über 18 Jahre Teil meines Lebens, mein Kinderersatz, mein Seelentier. Es war ein Schock als sie plötzlich unerwartet innerhalb von wenigen Stunden eingeschlafen ist. Wir sind doch erst am Vortag über eine Stunde spazieren gegangen. Sie war gut drauf, hat mit ihrem Stofftier gespielt und hat gegessen. Und plötzlich innerhalb von 4 Stunden ist sie eingeschlafen! Ich kann nicht beschreiben wie es mir das Herz zerreißt sie nicht mehr an meiner Seite zu haben. Wir waren immer füreinander da und plötzlich ist sie weg. Leider verstehen viele meine Trauer nicht und gleich nach zwei Wochen bekam ich von überall zu hören "Du brauchst einen neuen Hund"! Die Leute verstehen nicht, dass ich meine Kleine nicht so einfach "ersetzen" kann. Sie war doch kein Gegenstand, dass kaputt gegangen ist und dann kauf ich mir einfach einen Neuen! Es käme mir wie ein Verrat vor ihren Platz jetzt schon neu zu vergeben. Leider habe ich nicht viele Möglichkeiten mit jemanden zu reden über meine Trauer und die Leere, die ich spüre. Jeden Tag denke ich an sie und ich rede mit ihr als ob sie noch da wäre. Manchmal denke ich hör sie sogar in ihrem Bettchen atmen und sich bewegen. Meine Schwester hat gemeint ich dreh jetzt vollkommen durch als ich ihr das erzählt habe. Ich vermisse sie so sehr, es tut so weh...wann hört dieser Schmerz auf?! Leider habe ich trotz intensiver Suche im Internet keine Trauergruppe für dieses Thema gefunden, um mich mit anderen auszutauschen, denen es genauso geht wie mir ohne, dass man gleich schief angeschaut wird, weil "es war doch nur ein Tier"....für mich war sie mehr...für mich war meine Kleine mein Leben, mein Ein und Alles. Sie war für mich da, hat mir zugehört (ok manchmal ist es ihr wohl doch zu viel geworden und sie hat den Raum verlassen), aber sie hat gespürt wie es mir geht. Ich weiß sollte ich jemals mit dem Gedanken spielen mir einen neuen Hund zu holen, dann wird es nicht mehr das Gleiche sein, meine Kleine war etwas ganz Besonderes...sie war einzigartig! Meine Maus, Du fehlst mir.....

Sandra
16.03.2020 07:09 Uhr

Guten Morgen Frank,

erstmals vielen lieben Dank für Deine netten und ergreifenden Worte. Als ich sie gelesen habe musste ich auch weinen, weil ich Deinen Schmerz sehr gut nachempfinden kann. Es ist unbeschreiblich wie weh der Verlust tut und wie sehr man sich danach sehnt, dass die kleine Fellnase einfach wieder da ist und alles gut ist.

Auch ich könnte Dir einen ganzen Roman erzählen welch tollen Dinge ich mit meiner Kleinen erlebt habe, wie viel Spaß wir zusammen hatten und wie oft ich sie geschimpft habe, wenn sie ihren kleinen Terrierkopf mal wieder durchsetzen wollte, wobei meine Worte sie nicht wirklich interessiert haben sie wusste ja eh, dass ich ihr nicht lange böse sein kann und sie dann packe und liebevoll mit ihr schmuse!

Meine Kleine war für mich auch mein Ein und Alles, meine Seelenverwandte, mein Kind, mein Baby, meine Zuhörerin und Trostspenderin....all dies findet man in keinem Menschen!

Ich weiß zwar nicht warum Du nach Schweden gegangen bist (Job, Ruhestand oder Abenteuer?) aber ich kann verstehen, dass Dein Kleiner Dir zur Seite stand um neue Kontakte zu knüpfen und damit Du Dich nicht ganz so alleine fühlst im fremden Land.

Wir können uns gerne weiter austauschen über unsere geliebten Fellnasen, ich würde mich freuen! Hier einfach mal meine E-Mail-Adresse, dann kannst Du mir auch ein Foto von Deinem Süssen schicken! Hier die Adresse: siss1974@yahoo.de

Viele Grüße aus Niederbayern
Sandra

Christine
11.04.2020 19:40 Uhr

Ich kann dich verstehen.wir mussten unseren Hund lucky am 3.4.20 einschläfern lassen.er wäre am 4.8. 16 Jahre geworden.Ich könnte nur weinen und frag mich ob ich auch alles für ihn getan habe.Er war krank könnte die letzte Woche nichts mehr richtig essen und trinken.hat nur gebrochen und verdautes Blut als Stuhlgang. Ich frag mich ob ich ihn nicht immer die Treppe hätte tragen sollen ob ich alles für ihn auch gemacht habe.Wir hatten ihn seit er geboren wurde.Mir fällt das schreiben so schwer.Es st8manche Menschen können es nicht verstehen wenn man ein geliebtes Familienmitglied verloren hat.Für uns war er das.Ich wünsche dir alles gute.

Sandra
11.04.2020 23:06 Uhr

Liebe Christine,

ich verstehe Deinen Schmerz sehr gut, aber nachdem was ich gelesen habe, hast Du auf jeden Fall das richtige getan, um Deine kleine Fellnase von Schmerz und Leid zu erlösen! Auch ich habe mir oft die Frage gestellt ob ich alles für meine Kleine getan habe. Wir Menschen denken immer darüber nach, was man nicht alles hätte tun können! Aber glaube mir Du hast alles richtig gemacht! Es wird noch lange dauern bis der Schmerz nachlässt. Auch ich denke noch jeden Tag an meine Maus, und jeden Abend rede ich noch mit ihr! Sie fehlt mir so sehr, aber ich weiß es geht ihr gut dort wo sie jetzt ist. Sie wird immer einen Platz in meinem Herzen haben, genauso wie Dein Seelenfreund! Ich habe viel im Internet gelesen, nach Trauergruppen gesucht, einfach nach jemandem, der mir Mut und Kraft gibt weiter zu machen ohne meine Kleine an meiner Seite. Und dabei bin ich auf eine Seite mit Tierkommunikation gestoßen. Ich habe den Schritt gewagt und es hat mir sehr geholfen noch offene Fragen zu beantworten. Und ich konnte mich von meiner Kleinen verabschieden. Ich weiß meine Maus wacht im Himmel über mich und sie ist immer an meiner Seite. Und eines Tages sehen wir uns wieder und dieser Gedanke gibt mir Trost! Auch Deine Fellnase wacht über Dich und ist an Deiner Seite!

Ich wünsche Dir die Kraft, die Trauer zu verarbeiten, aber Du musst sie auch zulassen egal was andere denken oder sagen! Es wird noch eine Weile dauern bis es nicht mehr so weh tut. Ich denke gern an die schönen Dinge und Momente die wir zusammen verbracht haben. Das hilft auch ein wenig!
Sei stark! Du schaffst das!

Christine
12.04.2020 10:24 Uhr

Liebe Sandra.
Vielen Dank das du mir geantwortet hast. Ich musste dabei wieder weinen.Ich finde es gut wenn man sich mit jemandem austauscht der dies auch erlebt hat.Ich habe gestern mit meiner Tochter einen großen Spaziergang gemacht, und haben über unseren lucky gesprochen. Ich habe immer noch Schuldgefühle. Ich weiß ja das er 15 Jahre und 8 Monate ein schönes Leben hatte,aber das man so traurig ist hätte ich nicht gedacht.Schön das du mir auch sagst,dass ich alles richtig gemacht habe. Ich muss es nur noch zulassen. Aber das wird bestimmt noch dauern. Liebe Grüße Christine.

Sandra
14.04.2020 15:17 Uhr

Liebe Christine,

ich kann Dir nur nochmals bestätigen, dass Du genau das Richtige für Lucky getan hast. Das Leben, dass er die letzten Tage hatte waren nicht schön für ihn und auch nicht lebenswert. Ich kann nicht mal annähernd erahnen welche Überwindung es gekostet haben muss, ihn einschläfern zu lassen. Ich musste Gott sei Dank diesen Schritt nicht tun, denn meine Kleine ist friedlich eingeschlafen. Du hast Deinem Lucky wunderschöne 15 Jahre und 8 Monate geschenkt und glaub mir er ist Dir für diese tolle Zeit unendlich dankbar. Unsere Fellnasen haben uns auf so vielen Wegen gezeigt, dass sie glücklich sind...ich behaupte jetzt sogar, dass ich ein Lachen in ihren Augen gesehen habe, weil es ihr so gut ging und sie sich geliebt und geborgen gefühlt hat. Und bei Deinem treuen Freund war das bestimmt genauso. Wie sie sich gefreut haben, wenn wir zur Tür reingekommen sind, auch wenn es manchmal nur wenige Minuten war, in denen wir kurz den Müll rausgebracht haben, aber sie standen schwanzwedelnd da und der ganze Hund hat gewackelt vor Freude. Diese Momente müssen wir uns immer vor Augen halten. Die schönen Erinnerungen und Momente, die kann uns keiner nehmen. Es sind jetzt über 12 Wochen in denen meine Kleine nicht mehr bei mir ist, aber ich denke immer noch jeden Tag an sie und ich vermisse sie nach wie vor total. An manchen Tagen ist die Trauer ganz intensiv und ich muss viel weinen und an anderen Tagen denke ich nur an schöne Augenblicke und muss lächeln. Es wird bei uns beiden bestimmt noch eine ganze Weile dauern, bis wir endgültig loslassen können und der Schmerz nachlässt. Ich bekomme von vielen Seiten den Rat, dass ich mir wieder einen Hund zulegen soll, aber ich bin so hin und her gerissen. Wenn es möglich wäre, dann will ich meine Maus zurück an meiner Seite haben, aber das geht leider nicht und es gibt auch keinen Ersatz für sie. Die Zukunft wird zeigen was passiert, ob mir eine Fellnase über den Weg läuft oder nicht....! Ich wünsche Dir ganz viel Kraft die Trauer zu bearbeiten! Liebe Grüße Sandra

Christine
14.04.2020 19:39 Uhr

Liebe Sandra.
Du hast recht,es wird noch einige Zeit vergehen bis wir an unsere Fellnasen denken ohne zu weinen.Mir hat man auch gesagt ich soll mir nach einiger ZEIT wieder einen Hund holen.Ich kann daran noch garnicht denken,ich hätte Angst das ich Vergleiche ziehe.Wir haben auch immer gedacht das unser lucky friedlich einschlafen würde. Du hast ja deine kleine auch lange Zeit gehabt,ich weiß wie du dich fühlst. Wenn es mir besser geht,wollen meine Tochter und ich ein Album erstellen. Heute war wieder ein schlimmer Tag. Ich hab mir in meiner Schrankwand ein Fach für meinen kleinen Liebling gemacht. Dort hab ich auch ein Giebsabdruck von seiner Pfote was hattest du den für eine kleine.lucky war ein Mischling. Er hat immer seine vorderpfoten nach außen gedreht, sah immer aus wie ein Ballett Tänzer .Es ist gut wenn man sich mit jemandem austauschen kann der auch seinen Liebling verloren hat.Andere können es nicht immer verstehen.Ich wünsche dir auch viel Kraft. Liebe Grüße Christine.

Sandra
15.04.2020 09:49 Uhr

Liebe Christine,

ja, es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis der Schmerz überwunden ist. Meine Tierärztin hat mich letzte Woche angerufen, weil sie aus dem Tierschutz eine Hündin weiß, die Welpen bekommen hat und sie hat gleich an mich gedacht. Ich kann Dir gar nicht beschreiben welche Gedanken mir da alles durch den Kopf gegangen sind und zu schlaflosen Nächten geführt hat. Auf der einen Seite fehlt mir schon ein Lebewesen im Leben...ich bin ja ansonsten auch alleine und die Einsamkeit erdrückt mich fast. Vor allem auch jetzt mit der Corona Krise. Aber wie Du schon geschrieben hast, habe auch ich Angst Vergleiche zu ziehen, denn meine Kleine (sie war ein West Highland Terrier - der kleine weiße Wauwau aus der Cesar Werbung) war etwas ganz Besonderes. Ich weiß es ist wie bei den Kindern, jeder ist davon überzeugt, dass sein Kind das Beste und Klügste und Schönste auf der ganze Welt ist und genauso ist es mir mit meiner Kleinen ergangen. Sie war wirklich einzigartig. Ich kann es nicht in Worte fassen. Die Leute denen wir begegnet sind waren alle von ihr begeistert und auch Hundebesitzer waren neidisch, weil sie so besonders war. Ein absolutes Seelentier mit einem riesigen Herz und so viel Lebenslust, Freude und Liebe...unbeschreiblich! Darum kann ich mir nicht einfach einen neuen Hund holen, denn ich würde mit Sicherheit ständig vergleichen und das wäre dem anderen Hund gegenüber nicht fair.

Außerdem hat mir eine Kollegin gestern abgeraten mit jetzt einen neuen Hund zu holen. Sie meinte ich sollte doch jetzt erst mal mein Leben "genießen" ...was nicht böse gemeint war. Aber irgendwie hat sie schon recht. Mein letzter Urlaub ist 9 Jahre her, aber da hat meine Mama noch gelebt und konnte auf meine Kleine aufpassen, denn ich bin mit meiner Schwester und ihrer Familie in den Urlaub gefahren. Aber jetzt wenn ich dies machen wollen würde, hätte ich niemanden, der auf den Hund aufpassen könnte.

Auch bin ich Vollzeit in der Arbeit...der Hund wäre zwar unter tags bei meiner Schwester, da sie zu Hause ist, aber trotzdem hätte ich nicht viel Zeit.

Aber der Hauptgrund warum ich NEIN sage ist, dass ich einfach noch nicht soweit bin. Erst heute morgen kamen mir wieder die Tränen als ich meine Maus gedacht habe.

Wer weiß vielleicht wenn ich in Rente gehe, dann könnte ich mir das ganze nochmals überlegen....auch wenn es bis dahin noch viele viele Jahre sind.

Ich habe meine Maus damals verbrennen und einäschern lassen und jetzt habe ich eine schöne Urne bei mir stehen mit Pfoten drauf und einem kleinen Engel und Foto daneben. So ist sie immer bei mir. Außerdem hab ich ein Tierhaaranhänger mit Engelsflügel.

Das einzige was ich ansonsten von ihr aufgehoben habe ist ihr Stofftier "Schweinchen", dieses hat sie innig geliebt. Alles andere habe ich dem Tierschutz gegeben oder entsorgt.

Ohje tut mir leid, dass ich so viel schreibe, aber wenn ich mal anfange kann ich nicht mehr aufhören...Es ist eben etwas, dass mich wahnsinnig bewegt und auch belastet.

Aber wir werden einen Weg finden....

Christine
15.04.2020 11:38 Uhr

Hallo Sandra
Ich kann verstehen wenn man ersteinmal anfängt über seinen liebling zu schreiben,kann man nicht aufhören.Für mich wäre es auch zu früh einen neuen Hund zu nehmen.12 Wochen ist nicht lang.Sie sind noch viel zu nah in unsere Herzen,da sollen sie auch bleiben,nur das man dann nicht mehr bei jeden Gedanken weinen muss.Wir haben lucky auch verbrennen und einäschern lassen.Seine Urne haben wir bei meiner Schwester auf ihren Grundstück vergraben.Meine Schwester lebt nahe eines Waldes,lucky hat es geliebt auf den Rasen zu liegen und den Abhang hinunter zu schauen.Ich war 7 wochen in der Klink da war er bei ihr.Er kam am 27.3 wieder nach Hause.Schon als er aus dem Auto ausstieg hab ich gesehen das was nicht in Ordnung war.Er hatte abgenommen.Er hatte schon seit voriges Jahr immer Magenprobleme und Durchfall.Ich war immer bei unserer Tierärztin die kannte lucky schon über 10 Jahre.Er hatte auch ein großes Herz und musste Tabletten nehmen.Freitag kam er nach Hause und Samstag begann er nur zu brechen und schwarzen Stuhlgang,er bekam Infusionen und spritzen.Meine Tierärztin war nicht da,sie war krank.Es war als ob er gewartet hat bis er wieder daheim war um uns nochmal zu sehen.Das Einschläfern war schlimm.Ich hab mir eine Kette machen lassen mit Pfotenabdrücke und es ist etwas Asche drin.Etwas Asche liegt in einer Truhe da hab ich auch etwas Fell von ihm.Ich sag mir immer diese 7 Wochen hätte ich noch mit ihm Haben können,aber er hatte es bei meiner Schwester gut gehabt.Wir haben ihn immer mit in den Urlaub genommen.Ich bin die Woche über auch allein,mein Mann kommt nur an den Wochenenden.Wenn ich das richtig verstanden habe bist du noch Jung und kannst dir später nochmal einen Hund holen.Ich würde mir einen Äteren Hund holen,die will immer keiner.Aber ich weiss es noch nicht.Fahr dieses Jahr in Urlaub und geniess ihn,du kannst ja trotzdem an deine kleine denken.Wir wollten dieses Jahr im Mai auch mit lucky verreisen.So ich glaube ich hör mal auf zu schreiben.liebe Grüsse Christine

Sandra
16.04.2020 09:23 Uhr

Liebe Christine,

ja, ich könnte ewig von meiner Kleinen erzählen wie besonders sie war und wie einzigartig, und genau das ist der Grund warum es so weh tut, dass sie nicht mehr bei mir ist. Sie fehlt mir jeden Tag!

Ich hoffe, dass es eines Tages leichter wird und ich nicht mehr weinen muss, wenn ich an sie denke!

Ich wünsche Dir alles Liebe und viel Kraft bei der Trauerbewältigung. Du hast Dir ja auch tolle Dinge als Erinnerung an Lucky behalten. Damit bleibt er immer in Erinnerung und vor allem auch immer in Deinem Herzen.

Alles Liebe und Gute für die Zukunft!!

Sandra

Christine
16.04.2020 15:34 Uhr

Hallo Sandra
Auch ich wünsche Dir alles gute. Ich würde mich freuen von Dir zu hören. Vielleicht wenn sich etwas geändert hat und du dir doch irgendwann mal einen neuen Liebling wieder zu dir geholt hast.Ich denke das du ihn genauso viel Liebe schenkst wie sie deine kleine Maus bekommen hat. Ich schreib dir mal meine E-Mail vielleicht schreibst du mir ja irgendwann mal wie es Dir geht.Bis dahin alles Gute und viel Kraft. rueppel-c@t-online .de.

Sascha
15.05.2020 13:54 Uhr

Am 26.12.2016 starb meine kleine Chihuahua Hündin Chipsy in meinen Armen... Vorgestern mein kleiner Rüde Hank... Beide wurden nur 10 Jahre alt doch waren sie mir mehr als alle Menschen.. Ich bin ein erwachsener Mann und in meiner Gegenwart würde es niemandem einfallen, mich als Weichei zu bezeichnen, doch heute sitze ich hier und kann vor Tränen nichts mehr sehen!
Sie waren mehr als meine Freunde.. Sie waren meine Familie! Das Herz in ihren kleinen Körpern war größer als das der meisten Menschen und ihr Vertrauen und ihre Liebe waren grenzenlos!
Lass die Erinnerung und die Vergangenheit zu, auch wenn der Verlust dich immer wieder traurig macht und dir die Tränen kommen.
Damit ehren wir Ihnen und gedenken an ihre Persönlichkeit, Seele und Herzen..
Und das haben sie mehr als verdient!

Sabine
20.05.2020 01:49 Uhr

Am 26.9.19 verstarb meine kleine Chi Hündin Finchen mit fast 14 Jahren in der Tierklinik.Wir sollten sie eigentlich abholen,aber sie kollabierte auf dem Arm des Pflegers,bevor Finchen uns übergeben werden konnte.In 6 Tagen ist das bereits 8 Monate her aber ich komme einfach nicht darüber hinweg.Unsere Finchen war eine ganz besondere Hündin,die richtig kommuniziert hat mit einem grossen Geräuschrepertoire.Sie fehlt sooo sehr,ich höre sie laufen,ich höre sie atmen und es ist,als wäre Finchen immer noch hier.Mittlerweile mache ich mir Sorgen um mich selbst,ich habe Angst in eine Depression zu rutschen,oder habe ich diese bereits?Auch jetzt,mitten in der Nacht sitze ich hier,schaue auf meine Finchen,die in ihrer Urne,umgeben von Bildern,Herzchen und Teelichtern im Regal steht und Tränen laufen.Ich habe noch 2 ältere Hündinnen im Alter von 13 und bald 8 Jahren,auch diese Mädels liebe ich aber die Beziehung zu ihnen ist nicht so wie zu Finchen,was mich dann auch noch belastet.Mein Mann,meine erw.Kinder und auch meine anderen beiden Hündinnen versuchen mich zu trösten,aber ich finde keinen Trost.
Ich wünsche allen verwaisten Haustierbesitzern gaaanz viel Kraft und Mut,den Weg des Lebens allein weiterzugehen,ohne die geliebte feuchte Nase oder die Samtpfote.Auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke warten sie auf uns,ich möchte sooo gern daran glauben...😭
Bleibt stark!

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Kiwisalz
11.03.2020 23:48 Uhr

Mein Katzer ist gestern mit 5 Jahren überfahren worden. Ich habe ihn heute beerdigt. Ich habe ihn über alles geliebt. Er ist unersetzlich:-(

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Lina
11.03.2020 23:07 Uhr

Wir haben am 05.03. unsere geliebte Chipsy verloren... 15 Jahre ist sie geworden und aus Altersschwäche gestorben.
Wir haben ihr ein schönes Grab gemacht und ich bin froh, dass sie hier so ein schönes langes Leben hatte.
Mir kommt jetzt schon der Gedanke, dass mir eine neue Katze vielleicht bei der Trauerbewältigung helfen könnte. Ist das zu früh? Ich habe Angst, dass ich sie innerlich nur ersetzen möchte (was natürlich nicht geht).

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Lisa
10.03.2020 23:38 Uhr

Mein geliebter Felix musste heute eingeschläfert werden, um ihn von seinen Schmerzen zu befreien... Er war ein ganz besonderer Kater... Er suchte immer den menschlichen Kontakt und wollte nie alleine sein. Bei Feiern setzte er sich auf einem Stuhl dazu. Er war fast 13 Jahre bei uns. Ich bin 23 und mit ihm aufgewachsen. Er hinterlässt eine Leere, die ich nicht in Worte fassen kann...

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Tanja
07.03.2020 23:24 Uhr

Gestern musste meine geliebte Mimi eingeschläfert werden. Sie hat mich seit ich 6 Jahre alt bin mein ganzes Leben 16,5 Jahre lang begleitet. Jeden Abend lag sie neben meinem Kopf und ist zusammen mit mir eingeschlafen. Der Schmerz ist so unerträglich und ich weiß nicht, wie ich diesen jemals überstehen kann. Sie kann niemand ersetzen. So ein liebes und aufgewecktes Kätzchen. Sie ist mein ein und alles. Ich vermisse sie so sehr!

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Anja
04.03.2020 11:28 Uhr

Meine Katze Frieda ist ganz plötzlich von uns gegangen, im Mai wäre sie 10 Jahre geworden. Es gab überhaupt keine Anzeichen, dass es ihr schlecht geht oder sie krank ist. Sie war wie immer, frühs waren wir wie immer zusammen auf der Terrasse, dann gekuschelt, gefüttert und verabschiedet. Bei meinem Freund auch noch alles wie immer, gekuschelt, gegähnt, verabschiedet. Und dann legt sie sich auf die einzigen Sachen die von mir rumlagen und schläft ein. Keine Verletzungen, keine Verkrampfungen oder dass sie was falsches gegessen hat oder Schmerzen. Sie lag da und sah aus wie immer wenn sie schläft, nur das sie nicht mehr aufgewacht ist. Es tut so verdammt weh, sie war so eine treue Seele und hat mir und uns in schweren Stunden sehr geholfen. Durch ihre pure Anwesenheit, und mit ihrer Liebe, sie hat uns sehr glücklich gemacht und ich glaube auch bei uns war sie sehr glücklich, sonst hätte sie sich nicht so verhalten wie sie immer war. Du Sonne meines Herzens, wir vermissen dich so

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Linda
24.02.2020 01:57 Uhr

Mittlerweile mussten wir schon viele Tiere gehen lassen : manche sind in meinen Händen gestorben, andere einfach eingeschlafen, doch letztens (und wahrscheinlich Dienstag) musste ich zum ersten Mal ein Tier einschläfern lassen. Es tut so verdammt weh, ich weiß es war richtig, aber nichts könnte den Schmerz stillen und die Bilder löschen. Wahnsinn, wie viel einem ein Tier bedeuten kann, auch wenn es nur so groß ist wie eine Mandarine. <3

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Patrick
16.02.2020 17:24 Uhr

Unser 9- jähriger Felix musste nach Niereninsuffizienz leider eingeschläfert werden. Der Schmerz sitzt Tief und ich muss hin und wieder weinen. 5 Tage beim Tierarzt und am Freitag den 14.02.20 war es leider der Fall ihn zu erlösen. Der Tierarzt probierte alles um ihn zu retten. Die Werte im Blut waren deutlich schlecht, trotzdem versuchte er alles mit Infusionen, Spritzen, Entwurmung, mischte was zusammen.

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Melanie
16.02.2020 01:46 Uhr

Wir mussten gestern unseren 10jöhrigen Pinscher-Mix JayDee einschläfern lassen. Er war in letzter Zeit etwas ruhiger, aber wir schoben es auf sein Alter. Am 15.02. morgens gegen 5 Uhr torkelte er und brach zusammen. In der Tierklinik wurde ein Milztumor und viel Blut im Bauch festgestellt. Die Überlebenschance lag bei 10% ...wir haben ihn gestreichelt bis er friedlich eingeschlafen ist, aber der Schmerz, den wir fühlen, ist unglaublich stark. Wir können nicht aufhören zu weinen und ich weiß nicht, wie man so einen Schmerz je überwinden soll. Ich hoffe, dass er vergeht, aber noch kann ich es mir nicht vorstellen. Ich weine schon wieder

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Lisa
14.02.2020 13:48 Uhr

Ich bin 17 Jahre alt und seid ich denken kann war unser Golden Retriever Mischling Romeo bei uns. Ich habe ihn als Baby ausgesucht und er ist mit mir aufgewachsen. Wir haben ihn gestern bei uns zu Hause einschläfern müssen, weil er angefangen Blut zu spucken. Es tat so weh ihn so zu sehen. Wir haben uns schon sehr lange darauf vorbereiten müssen aber es kam dann doch so plötzlich. Auch wenn er am Ende ein sturer alter Opa war vermisse ich ihn so sehr. Er war immer bei mir. Ich bin so dankbar, dass er mich die ganzen 17 Jahre meines Lebens begleitet hat. Ruhe in Frieden, mein Großer.

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Gabriele Giles
11.02.2020 13:07 Uhr

Meine Molly hat mich fast sechs Jahre begleitet. Ich habe sie als Baby bekommen und musste ihr einige Sachen beibringen. Sie war immer bei mir, sie schlief jede Nacht bei mir im Bett, hat sich an mich gedrückt, manchmal auch ihre Pfote über meinen Arm gelegt und mich festgehalten. Nun ist sie von uns gegangen. Sie ist nicht tot, wir haben sie abgeben müssen, da sie ihre Schwester immer wieder attackierte und wir keine Lösung gefunden haben. Wir hatten beide getrennt durch eine Gittertüre fast drei Jahre lang, nun wurde es so schlimm dass sie dann auch noch uns attackierte und verletzte wenn wir versuchten ihre Schwester zu beschützen. Sie ist nun auf einem Gnadenhof seit zwei Tagen und ich bin nur am heulen und depressiv. Ich kann mich nicht aufrappeln irgendetwas zu tun. Wir haben ja auch noch unsere zweite Katze, Chloe, ich glaube sie vermisst ihre Schwester auch, obwohl sie vor ihr Angst hatte. Ich komme nicht damit klar dass mein Sonnenschein nicht mehr bei uns ist. Und ich auch nicht weiss, wie sehr sie unter der Trennung leidet. Sie hatte ja nur mich als Bezugsperson. Mein Tierarzt wollte sie einschläfern nach der ersten Attacke, sie ist organisch gesund. Ich könnte das nie tun sie sterben lassen. Sie hat ja noch ihr ganzes Leben vor ihr. Ich hoffe nur, dass sie ein wunderschönes Zuhause bekommt wo sie so geliebt wird, wie sie von mir geliebt wurde.

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Henry
22.01.2020 16:22 Uhr

unsere Katze "Lilly" ist nach ca. 15 Jahren krank geworden (Enigeschränkte Sehfähigkeit und unregelmäßiger Herzschlag). Trotzdem ist sie immer noch für ein Viertelstündchen rausgegangen. Jetzt ist sie von einem kleinen Abendspaziergang nicht zurückgekehrt. Wenn Tiere sterbenskrank sind, suchen sie sich vielleicht irgendwo einen Sterbeplatz(?). Uns macht so traurig, daß wir sie nicht beerdigen können, weil sie unauffindbar ist. Henry

Andreas
02.02.2020 17:08 Uhr

Hallo, Ihr Lieben! Bitte macht Euch keine Vorwürfe deswegen. Für die Tiere ist das ganz normal, sie machen das so. Mir wäre das auch fast um ein Haar mit meinem Kater passiert. Ich hab einfach nur großes Glück gehabt, dass ich ihn noch zu fassen kriegte. Behaltet das geliebte Tier in schöner Erinnerung, so wie es war. Es hat es so selbst für sich entschieden und wollte das. Bitte schaut nach vorne und nicht zurück... Viel Glück und alles Gute ! Andreas

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Ulrike
21.10.2019 09:25 Uhr

Das kranke Tier einschläfern zu lassen, ist oft der einzige Weg, um den treuen Vierbeiner von den Schmerzen zu befreien. Ein Freund von mir hat seinen Hund dann im Garten begraben, damit die Familie ein Grab hat, an dem sie ihm gedenken kann. Jedoch habe ich mich gefragt, inwiefern auch eine Feuerbestattung möglich wäre, wenn Hunde sterben?
http://www.bestattungen-birkhoelzer.de/Vorsorge.html

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Heide Hartwig
20.03.2019 18:50 Uhr

Iwie haben im April 2015 unsere geliebte Malteserhündin July gehen lassen müssen. Das war eine sehr schmerzvolle Zeit. Wir sie nicht einfach der Tierverwertung überlassen sondern sie über das Kleintierkrematorium Rosengarten einzeln einäschern lassen. Nun haben wir ihre Asche in einer kleinen Urne im Wohnzimmer stehen mit einem Foto von ihr. Sie wird nie vergessen werden und bleibt immer in unseren Herzen

Anna
02.06.2020 00:03 Uhr

Ich verstehe euch alle soooo gut...
Vor einigen Tagen musste ich meine geliebte kleine Scarabäa, ein Löwenköpfchen, gehen lassen. Ich kann nicht darüber reden...aber vllt hilft es mir, hier eine Warnung zu hinterlassen..sie hat zum Schluss so sehr gelitten😭
Ich wollte Scarabäa von ihrem Leiden erlösen, aber die Ärztin sah noch Hoffnung. Bitte hört auf euer Herz. Keiner kennt seinen Liebling besser als der Besitzer.. Ich hatte meine Kleine seit die ein Baby ist. Insgesamt 9 Jahre und einen Monat. Wir sind noch immer durch eine unsagbar tiefe Liebe verbunden. Doch jetzt ist sie mit Trauer und quälenden Schuldgefühlen getränkt. Ich weiß nicht, wann ich mir vergeben kann. Hätte ich sie doch wie geplant einschläfern lassen.. Ich liebe dich meine Kleine. Ich werde dich wiederfinden...Vergib mir <3

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Unbenannt