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Abschied vom Haustier

Wenn der geliebte Vierbeiner stirbt

Haustiere sind nicht nur Tiere, sondern für viele Menschen wahre Freunde. Der Tod eines geliebten Vierbeiners trifft uns daher schlimm und hinterlässt eine traurige Leere. Der Abschied vom Haustier und der gleichzeitige Verlust eines Freundes ist für die Menschen schwer zu verarbeiten. Als Hilfestellung zum Umgang mit dem Tiertod, bekommt ihr hier Tipps zur Trauerbewältigung nach dem Tod des Tieres.

Trauer zulassen beim Tod eines Haustieres

Der Tod eines geliebten Haustieres ist ein einschneidendes Erlebnis für jeden Tierhalter. Besonders in Zeiten, in denen immer mehr Menschen ohne Partner oder ohne Kinder leben, kann das Tier ein echtes Familienmitglied sein. In vielen Familien gehört der Hund oder die Katze zum Alltag und der Verlust ist schwer zu verkraften. Leider haben viele Tierbesitzer nach dem Verlust des Tieres neben der Trauer auch noch mit dem Unverständnis von Mitmenschen zu kämpfen. Das Haustier war immer an der Seite der trauernden Person und ist mit der Zeit ein enger und treuer Freund geworden. Die Gesellschaft erkennt nur zögerlich an, wie schlimm die Trauer um ein Tier sein kann. Der Verlust des tierischen Verbündeten ist bei Firmen noch lange kein Urlaubsgrund und vielen Bekannten oder Kollegen wird der Vorfall nicht berühren. Dennoch ist es ganz normal und vor allem richtig sich seinem Kummer hinzugeben, um den Verlust zu verarbeiten.

Um ein geliebtes Tier zu trauern, ist völlig legitim!

Abschied vom Haustier

Trauer beim Tod eines Tieres zu zeigen ist ganz normal.

Was hilft uns beim Abschied vom Haustier?

Eine würdevolle Bestattung

Wenn die Katze oder der Hund stirbt, bricht für den Besitzer eine Welt zusammen. Der erste Schritt zu einer einfacheren Trauerbewältigung ist ein würdevolles Begräbnis oder eine Zeremonie. So können wir den endgültigen Abschied vom Haustier besser akzeptieren, als wenn es in einer Tierverwertungsanstalt „beseitigt“ wird. Außerdem schafft das Begräbnis uns einen Ort zum Trauern. Beachtet jedoch, dass es für die eigenständige Tierbestattung Gesetze gibt. Ohne eigenen Garten ist es ratsam auf öffentliche Tierfriedhöfe und Tierkrematorien zurückzugreifen. Da dies hohe Kosten verursachen kann, ist es ratsam sich schon zu Lebzeiten um die Finanzierung zu kümmern. Mit der Rosengarten Haustiervorsorge könnt ihr eurem Liebling einen würdevollen Abschied bieten und bekommt auf Wunsch eine Tierurne mit der Asche eures Lieblings. Alternativ könnt ihr auch die günstigerere Varianten der Basis- oder Gemeinschaftskremierung wählen.

Zum ROSENGARTEN Kleintierkrematorium

Austausch mit Bekannten

Schämt euch nicht eure Trauer mit anderen zu teilen und um Hilfe zu bitten. Auch wenn viele eure Trauer nicht nachvollziehen können, gibt es in eurem Bekanntenkreis sicher Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Andere Tierhalter verstehen am besten, wie schlimm es ist, wenn tägliche Routinen auf einmal wegfallen. Ganz egal ob der morgendliche Gassigang, das Befüllen der Futterschale oder sogar die Säuberung der Katzentoilette – das Tier hinterlässt eine schmerzliche Lücke. Es gibt heutzutage auch Trauerforen speziell für Tierverluste, wo ihr euch nach Gleichgesinnten umsehen könnt. Eine, wie ich finde, besonders schöne Seite hat ROSENGARTEN errichtet. Auf dem Gedenkportal ROSENGARTENSTERNE könnt ihr eure Trauer mit Gleichgesinnten teilen. Holt euch Tipps und redet über eure Probleme, um langsam wieder in den Alltag zurück zu finden. Ebenso können Bücher, die sich mit dem Tod des Haustieres befassen, über die Trauer hinweg helfen.

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In Erinnerungen schwelgen

Das Wichtigste bei der Trauerbewältigung ist es, das Tier so in Erinnerung zu behalten wie es zu Lebzeiten war. Erstellt ein Fotoalbum, seht euch alte Videos an oder lasst ein gemaltes Bild anfertigen. Ein besonders großer Liebesbeweis, der nicht Jedermanns Sache ist, ist ein Tattoo mit dem Namen oder Portrait des verstorbenen Tieres. Einige bewahren sich ein paar Fellsträhnen auf und lassen daraus ein Schmuckstück anfertigen. Die Möglichkeiten sich ein schönes Andenken zu schaffen sind schier unendlich. So habt ihr in eurer Trauer die Chance euch beim Aufkommen des Schmerzes an gemeinsame Momente mit dem Tier zu erinnern.

Ein Gedenkbuch erstellen
Abschied vom Haustier

Schöne Erinnerungen helfen beim Abschied vom Haustier.

Gutes tun

Es kann auch helfen sich ehrenamtlich zu engagieren und anderen Tieren in Notlagen zu helfen. Arme Tiere in Tierheimen brauchen auch sozialen Kontakt und Aufmerksamkeit. Anstatt gleich einen neuen Hund bei euch aufzunehmen könnt ihr euch im Tierheim als Gassi-Gänger anbieten. Auch übrig gebliebenes Futter ist eine gern gesehen Spende beim Tierschutz. Falls ihr euch entscheidet einem heimatlosen Tier ein neues Zuhause zu bieten ist es besonders wichtig keine Kopie des verstorbenen Lieblings zu erwarten.

Kinder und der Tod von Haustieren

Kinder trifft der Tod eines Haustieres in der Regel besonders stark. Manche haben ihr gesamtes Leben mit dem Tier verbracht und kommen zum allerersten Mal mit dem Thema Tod in Kontakt. Für sie macht es keinen großen Unterschied, ob ein Tier oder ein Mensch gestorben ist. Um dieses einschneidende Erlebnis zu verarbeiten, brauchen Kinder Unterstützung. Falsch ist es die Kinder vor der schmerzhaften Erfahrung zu schützen und Geschichten über den Verbleib des Tieres zu erfinden. Lasst eure Kinder offen an der Trauer teilhaben und behandelt den Tod ehrlich. Es hilft euren Kindern ebenso wenig sofort ein Ersatztier zu beschaffen, da ein Lebewesen nicht ersetzt werden kann. Nehmt euch lieber die Zeit zuzuhören und Fragen zu beantworten, um eurem Kind durch die schwierige Zeit zu helfen.

Sonderfall: Ein krankes Tier einschläfern

Ein schwieriger Fall für die Trauernden ist es, wenn ein krankes Tier eingeschläfert werden muss. Dieser Fall tritt leider sehr häufig ein. Hier habt ihr selbst die Entscheidung getroffen, das Leben des Tieres zu beenden. Schuldgefühle und Zweifel sind dabei ganz normal und belasten zusätzlich zur Trauer. Wenn diese negativen Gefühle aufkommen, hilft es sich bewusst zu machen, dass es die richtige Entscheidung war. Bis man sich für eine Einschläferung entscheidet, habt ihr sicher alles menschenmögliche für euer Haustier getan. Durch die Beendigung des Lebens gebt ihr das Tier nicht leichtfertig auf, sondern erspart ihm schlimme/weitere Schmerzen. Egoistisch wäre es eher auf den natürlichen Tod des Tieres zu warten, während es unter großen Schmerzen leidet.

Endgültiger Abschied: Zeit für ein neues Haustier?

Nach einiger Zeit der Trauer, werdet ihr beginnen den Verlust des geliebten Vierbeiners zu akzeptieren. Zu Beginn ist es ganz normal, wenn ihr euch beim Gedanken an ein neues Tier wie ein Verräter vorkommt. Wenn die Trauerphase überwunden ist, ist eine Neuorientierung möglich. Erst jetzt solltet ihr über die Anschaffung eines neuen Haustieres nachdenken. Auch die Verantwortung für ein neues Tier kann euch helfen den Verlust besser zu verarbeiten.

Abschied nehmen bedeutet nicht das Tier zu vergessen. Tragt die Erinnerung in eurem Herzen.

Der endgültige Abschied vom Haustier fällt nicht leicht.

Ihr habt auch einen vierbeinigen Freund verloren? Wie seid ihr mit dem Tod klar gekommen und was hat euch geholfen? 

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