Die schönsten Tierfilme aller Zeiten

Die Top 7 im Überblick

Tierfilme können emotional, actiongeladen oder lustig sein. Je nachdem welchem Genre sie zuzuordnen sind, können sie Erwachsene, wie auch Kinder in ihren Bann ziehen und begeistern. Ich habe euch eine Übersicht der 7 schönsten Tierfilme aller Zeiten zusammengestellt. Diese Filme müsst ihr einfach gesehen haben! ♥

Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft

Der Film über den japanischen Akita-Hund Hachiko beruht auf einer wahren Begebenheit. Ein Universitätsprofessor namens Parker Wilson, gespielt von Richard Gere, findet eines Tages einen niedlichen Akita-Welpen. Er versucht den Besitzer des Hundes ausfindig zu machen, jedoch bleibt seine Suche ohne Erfolg. So entscheidet sich der Professor den Vierbeiner mit dem treuen Blick mit nach Hause zu nehmen. Zwar ist seine Frau nicht besonders begeistert von dem Familienzuwachs, aber sie merkt schnell, dass ihr Mann viel Freude an dem Tier hat. Auf dem Halsband, dass der Akita trägt, steht sein Name: Hachiko. Hachiko und der Professor werden ein unzertrennliches Team und so begleitet der treue Freund seinen Besitzer jeden Morgen zum Bahnhof. Dort steigt Parker Wilson in den Zug und wird jeden Abend bei seiner Rückkehr von dem Vierbeiner erwartet. Eines Morgens verabschiedet sich Parker, wie jeden Tag, von seinem tierischen besten Freund, aber niemand ahnt, dass dies die letzte Verabschiedung sein würde. Der Professor stirb an diesem dunklen Tag an einem Herzversagen und kehrt nie wieder zurück.

Der treue Hachiko leidet schrecklich unter dem Verlust und läuft von Zuhause weg, um Tag für Tag wieder am Bahnhof auf sein geliebtes Herrchen zu warten. Bis zu seinem eigenen Tod wartet der traurige Hund jeden Tag vergeblich. Hachiko wird aufgrund seiner bedingungslosen Treue zur Berühmtheit in der Stadt und es wird sogar eine Statur für ihn errichtet. Bei diesem emotionalen und herzergreifenden Familienfilm bleibt sicher kein Auge trocken.

101 Dalmatiner

Der Film „101 Dalmatiner“ zählt definitiv zu einem der beliebtesten und schönsten Tierfilme für die ganze Familie. Im Jahr 1961 erschien der Zeichentrickfilm der Walt Disney Studios unter dem Namen „Pongo und Perdita“ zum ersten Mal. 1996 wird dann die Us-amerikanische Familienkomödie „101 Dalmatiner – Diesmal sind die Hunde echt“ als Realverfilmung in die Kinos gebracht.

Die Handlung dreht sich um die Modedesignerin Anita, den erfolglosen Videospiele-Entwickler Roger Dearly und ihre treuen Dalmatiner. Roger und Anita lernen sich im Park kennen und lieben und auch ihre Hunde Pingo und Perdi verstehen sich bestens miteinander. Schnell heiratet das verliebte Paar und ist in freudiger Erwartung auf ihren Nachwuchs. Zur Überraschung aller ist aber nicht nur Anita schwanger, sondern auch die Dalmatiner-Hundedame Perdi. Als Cruella De Vil, die grausame Chefin von Anita, von dem tierischen Nachwuchs erfährt, schmiedet sie einen perfiden Plan. Sie hat es auf das Fell der niedlichen Vierbeiner abgesehen, um sich einen Pelzmantel daraus anfertigen zu lassen. Nachdem Anita und Roger die Absichten der grausigen Cruella durchschauen, weigern sie sich ihr die Hunde zu verkaufen. Daraufhin lässt die wütende Chefin die Hunde des Pärchens und noch viele weitere Dalmatiner entführen. Die Hundeeltern nehmen mithilfe von anderen Tieren die Verfolgung ihrer Welpen auf und so gelingt es die kleinen Fellnasen in letzter Sekunde zu befreien. Die Überführung der Verbrecher ist spannend und lustig zugleich und letzten Endes können Cruella und ihre Gehilfen überführt werden und alle 84 geraubten Welpen finden ein glückliches Zuhause bei Roger, Anita, Perdi und Pongo. Ein Film für die ganze Familie!

Ein Schweinchen namens Babe

Im Jahr 1995 erschien der Film „Ein Schweinchen namens Babe“, basierend auf dem gleichnamigen Buch. Die Komödie für Kinder handelt von dem kleinen Waisenferkel namens Babe, welches auf der Farm des Schafzüchters Hoggett und seiner Frau landet. Das kleine Schweinchen bemerkt schnell, dass hier jeder seine Aufgabe hat. Die Hunde hüten die Schafe, die Schafe geben Milch und Wolle und die Frau ist für den Haushalt zuständig. Mit dem Wissen, dass jeder außer Babe eine Aufgabe hat, fühlte sich das Ferkel einsam, bis es von der lieben Border-Collie Hündin Fly aufgenommen wird. Schnell entdeckt das süße Schweinchen, dass es gute Hütefähigkeiten hat. Babe hat nämlich im Gegensatz zu den Hunden einen Vorteil: Es ist äußerst freundlich zu den Schafen und behandelt sie mit viel Respekt. Selbst der Farmer Hoggett entdeckt das Talent des ungewöhnlichen Schweins und meldet es sogar bei einem Wettbewerb für Schäferhunde an. Sowohl Eltern als auch Kinder sind von dem lustigen und niedlichen Schweinchen namens Babe begeistert.

Marley & Ich

Die Tragikkomödie „Marley & Ich“ kommt im Jahr 2009 in die deutschen Kinos. Grundlage des Films ist das gleichnamige Buch. Die Tragikomödie handelt von John (gespielt von Owen Wilson) und Jenny Grogan, (gespielt von Jennifer Aniston), die sich einen Hund anschaffen, der ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt – Labrador Marley. John und Jenny sind überglücklich, haben gerade ein Haus gekauft und wagen einen Neustart in West Palm Beach Florida. Weil Jenny bereits den Wunsch nach Kindern hegt, überrascht John sie mit einem Hund, in der Hoffnung das Thema Kinder noch etwas hinauszögern zu können. Der Alltag mit dem tierischen Familienzuwachs ist jedoch turbulenter als gedacht. Marley ist ein richtiger Wirbelwind und hält die Grogans ordentlich auf Trab. Er zerkaut und zerstört alles was ihm ihn die Quere kommt und gibt in der Familie den Ton an.

Im Laufe der Handlung gibt es einige Höhen und Tiefen, die Ehe steht kurz vor dem Aus, das Leben mit dem verrückten Labrador wird zur Zerreißprobe. Aber letzten Endes erkennt die Familie, dass sie zusammengehört, samt Kindern und Hund Marley. Der treue Freund ist bis zu seinem Lebensende an der Seite der Familie. Als es dann an der Zeit ist Abschied zu nehmen, wird es hochemotional. Da bleibt kein Auge trocken!

Ein Hund namens Beethoven

Ebenfalls zu den schönsten Tierfilmen aller Zeiten gehört „Ein Hund namens Beethoven“. Die Kult-Komödie, die 1992 auf der Kinoleinwand zu sehen war, begeisterte zahlreiche Eltern und Kinder und wurde gleich viermal für den Young Artist Award nominiert. Der Star des Films war eindeutig der Bernhardiner mit dem treuen Hundeblick. Er eroberte die Herzen der Zuschauer im Sturm. Der Familie um Vater George Newton läuft eines Tages ein niedlicher Bernhardiner-Welpe zu. Die Kinder sind begeistert von dem tapsigen Vierbeiner und möchten ihn unbedingt in ihrer Familie aufnehmen. Was bis dato jedoch noch keiner ahnt ist, dass der tapsige Welpe sich innerhalb weniger Monate zu einem 80 kg schweren Hund mausert. Beethoven stellt das Leben der Familie vollkommen auf den Kopf und lässt sich ständig neuen, aber auch lustigen Blödsinn einfallen.

Ein Bösewicht darf in der Geschichte natürlich ebenfalls nicht fehlen. In diesem Tierfilm ist es der Veterinär Dr. Varnick, der ständig neue Hunde braucht, um Tierversuche durchzuführen. So geschieht es auch, dass Beethoven von zwei Tierfängern Varnicks entführt wird. Da ist es für George Newton an der Zeit den treuen und liebgewonnenen Riesen aus den Fängen des grausamen Tierarztes zu befreien.

Der Pferdeflüsterer

Das erfolgreiche Drama „Der Pferdeflüsterer“ aus dem Jahr 1998, basiert auf dem gleichnamigen Roman des Autors „Nicholas Evans“. Der Originaltitel lautet „The Horse Whisperer“. Die Hauptrollen wurden mit hochkarätigen Schauspielern, wie Scarlett Johansson und Robert Redford besetzt. In dem Film dreht sich alles um die dreizehnjährige Grace MacLean und ihr Pferd Pilgrim. Als das Mädchen eines schönen Wintertages einen Ausritt mit ihrer Freundin unternimmt, geschieht ein schrecklicher Unfall, bei dem Grace und ihr Pferd schwere Verletzungen erleiden. Ihre Freundin Judith und dessen Pferd versterben noch am Unfallort. Das pferdebegeisterte Mädchen verliert nicht nur ihr Bein, sondern erleidet auch seelische Schmerzen. Sie verfällt in eine Depression. Ihr schwer verletztes Pferd ist ebenfalls schwer traumatisiert von dem Erlebnis, doch Grace‘ Mutter Annie möchte das Pferd nicht aufgeben. Sie fährt mit ihrer Tochter und ihrem Pferd zu Tom Bookers, der als Pferdeflüsterer bekannt ist.

Auf der Ranch lernt das Pferd langsam wieder Vertrauen zu fassen und auch Grace kommt langsam aus ihrem Schneckenhaus. Sie und Pilgrim müssen zusammen das traumatisierende Erlebnis aufarbeiten. Neben dem dramatischen Handlungsstrang, beinhaltet der Film auch eine Liebesgeschichte. Diese entwickelt sich zwischen dem Pferdeflüsterer Tom Bookers und Grace‘ Mutter Annie. „Der Pferdeflüsterer“ ist dramatisch, packend und emotional zugleich.

Free Willy – Ruf der Freiheit

Wer ein Herz für Tiere hat, den wird die Geschichte von „Free Willy“ definitiv nicht kalt lassen. Der Tierfilm, der im Jahre 1993 gedreht wurde, handelt von der Freundschaft zwischen einem Jungen namens Jesse und dem Orca Willy. Die beiden lernen sich kennen, als Jesse in einem Vergnügungspark von ihm verursachte Schmierereien entfernen muss. Der Zwölfjährige ist der Einzige, der zu verstehen scheint, warum Willy so traurig ist. Wie Willy lebt auch Jesse von seiner Familie getrennt und kann demnach gut nachempfinden, wie einsam sich der dreieinhalb Tonnen schwere Killerwal ist. Es entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit zwischen den beiden. Als Jesse erfährt, dass Willy getötet werden soll, setzt er alles daran seinem Freund zu helfen. Mithilfe mit befreundeten Mitarbeitern des Parks gelingt es dem mutigen Jungen, Willy den Sprung in die Freiheit zu ermöglichen. Letztendlich ist der Orca in Freiheit und mit seiner Familie wiedervereint.

Die schönsten Tierfilme aller Zeiten – Stimmt jetzt ab!

Egal ob Pferd, Hund, Wal oder Schweinchen, bei all den genannten Filmen stehen Tiere im Mittelpunkt. Manche Tierfilme sind schon etwas älter, aber dennoch sind sie sehr beliebt. Jetzt ist eure Meinung gefragt. Welchen der Filme findet ihr am schönsten? ♥

Habt ihr vielleicht noch mehr Vorschläge, welche Tierfilme bei der Nennung der schönsten Tierfilme aller Zeiten erwähnt werden sollten? Schreibt mir doch einen Kommentar. 😉 

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