17.01.2022

Beruhigungsmittel Katze

So entspannt ihr euren Vierbeiner

Leidet eure Katze immer mal wieder unter Angstzuständen oder ist sehr hektisch? Dann solltet ihr bestmöglich helfen und zur Seite stehen. Es gibt viele unterschiedliche Präparate und auch pflanzliche Mittel, die sich für diese Zwecke eignen. Diese stellen wir euch in diesem Beitrag etwas genauer vor. Zudem haben wir die einzelnen Produkte miteinander verglichen und geben einige praktische Empfehlungen ab, wie ihr euren Stubentiger bestmöglich beruhigt.

Katzen Beruhigungsmittel – was ihr bei Stress tun könnt

Viele Katzen sind sehr menschenbezogen. Das bedeutet, dass ihr in Stresssituationen Ruhe ausstrahlen solltet. Wenn ihr zum Beispiel verreist und eure Katze merklich nervös ist, gewöhnt ihr sie in der Zeit vor der Reise immer mal wieder langsam an die Situation und streichelt sie im Katzenkorb. Es muss daher nicht immer ein Beruhigungsmittel sein. Eure Aufgabe ist es, eurer Samtpfote möglichst viel Stress abzunehmen und ihr so zu zeigen, dass die Situation eigentlich gar nicht so schlimm ist. Jede Katze reagiert anders auf bestimmte Veränderungen.

So gibt es Stubentiger, die zum Beispiel sehr hektisch werden, wenn es an der Tür klingelt, anderen hingegen macht dies nichts aus. Sollte eure Katze in einer solchen Situation Angst bekommen, solltet ihr unbedingt einen Rückzugsort zur Verfügung stellen. So gestaltet sich diese als gar nicht so schlimm. Viele Stubentiger sind zudem auch gestresst, wenn einige Artgenossen im gleichen Haushalt leben. Aber auch da könnt ihr einiges tun, um die Situation angenehmer zu gestalten. Stellt mehrere Wasser- und Futternäpfe auf und achtet darauf, dass jede Katze ein eigenes Katzenklo zur Verfügung hat. Denn viele Samtpfoten sind sehr eigen und sensibel und teilen sich das WC nicht gerne mit einer anderen Katze. Sollten alle oben erwähnten Maßnahmen nicht helfen, könnt ihr immer noch einen Tierpsychologen aufsuchen. Denn dann kann es sein, dass euer Tier chronischen Stress hat, der eventuell durch bestimmte Vorkommnisse im Kittenalter hervorgerufen wird.

In diesem Fall werden nicht selten bestimmte pflanzliche Beruhigungsmittel, wie zum Beispiel Baldrian oder Bachblüten verschrieben. Diese beschreiben wir weiter unten noch etwas genauer. Doch, bevor ihr eurem Stubentiger ein solches Präparat verabreicht, solltet ihr euch mit eurem Tierarzt absprechen und euch ausführlich beraten lassen.

Schmerzmittel für Katzen – was hilft?

Es muss grundsätzlich unterschieden werden, ob es sich um Stress oder um Schmerzen handelt. Denn viele Katzen reagieren sehr hektisch, wenn sie körperliche Probleme haben. Auch hier ist der Weg zum Tierarzt unumgänglich, wenn ihr merkt, dass etwas nicht stimmt. Eventuell wird dieser euch ein bestimmtes Medikament verschreiben, welches dafür sorgt, dass der Schmerz nicht mehr so stark ausfällt beziehungsweise die Ursachen behoben werden. Es gibt sehr viele unterschiedliche Präparate, wozu der Veterinär euch ausführlich beraten sollte. Ganz grundsätzlich muss hierbei zwischen akutem und chronischem Schmerz unterschieden werden.

Anhand dieser Informationen wird der Tierarzt dann bestimmen, welches Mittel er euch beziehungsweise Ihrem Liebling verschreibt. Dabei spielen vor allem auch der körperliche Zustand und das Alter eures Stubentigers eine sehr wichtige Rolle. Wichtig ist aber in jedem Fall, dass es der Katze durch die Medikamente besser geht und sich die Beschwerden abmildern lassen.

Welche Schmerzmittel gibt es?

Bei Medikamenten für Katzen wird genauso wie beim Menschen zwischen unterschiedlich stark wirkenden Schmerzmitteln unterschieden. Präparate, die nur eine geringe Wirkung haben, sind teilweise ohne Rezept in der Apotheke erhältlich. Handelt es sich hingegen um starke Schmerzmittel, müssen diese vom Tierarzt selbst verkauft oder auch verabreicht werden. Dazu gehören zum Beispiel sogenannte Opioidie und auch NSAIDs.

Wenn ihr dazu nähere Informationen wünscht, könnt ihr euch jederzeit bei eurem Tierarzt erkundigen. Allerdings ist dies sowieso nur interessant, wenn euer Tier ein solches Schmerzmittel bekommen muss. Alternativ sucht ihr einen Tier-Homöopathen auf. Dieser arbeitet lediglich mit pflanzlichen Produkten und hat nicht selten eine sehr gute Alternative zu den chemischen Präparaten des Tierarztes im Sortiment.

Bachblüten für Katzen – hilft das?

Bachblüten werden nicht selten bei Stress eingesetzt. Es gibt viele unterschiedliche Ausführungen, wobei jede Variante eine ganz eigene Wirkung haben soll. Ihr könnt die Bachblüten in der Apotheke als Globuli oder auch als Tropfen erwerben und sie für unterschiedliche Beschwerden einsetzen. Wie bei vielen anderen pflanzlichen Präparaten ist die Wirkung wissenschaftlich noch nicht komplett belegt. Dennoch gibt es viele Erfahrungsberichte anderer Katzenbesitzer, die besagen, dass die Bachblüten die Stubentiger beruhigen, wenn es einmal zu einer stressigen Situation kommt.

Katzen nachts ruhigstellen – so geht es

Katzen sind bekanntermaßen nachtaktiv und das merkt ihr sicherlich auch häufig, wenn ihr gerade ins Bett gehen wollte und euer Stubentiger seinen Rundgang startet. Doch auch hier könnt ihr einiges tun, um die Situation für euch beide so angenehm wie möglich zu gestalten.

Ausreichend auslasten

Gerade dann, wenn es sich um eine Wohnungskatze handelt, solltet ihr diese regelmäßig ausreichend beschäftigen. Das bedeutet, dass ihr euch mindestens eine halbe Stunde am Tag Zeit nehmt und mit eurer Samtpfote spielt. Dafür findet ihr im Handel zum Beispiel Katzenangeln und viele weitere Spielzeuge. Es gibt sogar einige Stubentiger, die es lieben zu apportieren, wie ihr es sicherlich sonst nur von Hunden kennt. Doch egal, womit ihr die Samtpfote beschäftigt, umso mehr ihr euch um sie kümmert, desto ausgelasteter ist sie.

Spielt am besten auch noch am frühen Abend mit eurem Liebling, um dafür zu sorgen, dass er in der Nacht ruhig schläft und nicht immer wieder eure Aufmerksamkeit einfordert. Hier ist daher kein Beruhigungsmittel erforderlich.

Der perfekte Zeitpunkt zum Füttern am Abend

Um dafür zu sorgen, dass eure Katze auch in der Nacht bestens versorgt ist, füttert ihr sie am frühen Abend, idealerweise nach dem Spielen. Bekanntermaßen schlafen viele Stubentiger direkt nach der Mahlzeit und so könnt ihr euch in der Nacht in Ruhe zurücklehnen und wisst, dass es eurem Liebling gut geht. Am besten füttert ihr euren Stubentiger zwischen 20:00 Uhr und 21:00 Uhr.

Pflanzliche Hilfsmittel einsetzen

Genauso wie bei uns Menschen sorgen die Pflanzen Lavendel und Baldrian auch bei Katzen für Beruhigung. So könnte zum Beispiel ein kleines Duftkissen mit diesen Produkten in der Nähe des Lieblingsplatzes eurer Samtpfote platzieren. Dadurch wird diese beruhigt und schläft deutlich entspannter. In dieser Situation lasst ihr euren Stubentiger in Ruhe und spielt auch nicht mehr mit ihm.

Baldrian ist übrigens auch in Form von Sprays erhältlich und nicht selten in bestimmten Katzenspielzeugen enthalten.

Abschließende Bemerkung

Ihr erkennt also, dass es sehr viele unterschiedliche Wege gibt, wie ihr eure Stubentiger in einer stressigen Situation beruhigen könnt. Es muss nicht immer ein chemisches Präparat sein. Stattdessen habt ihr selbst einen sehr großen Einfluss auf den Zustand eures Tieres. Wenn dieses bemerkt, dass ihr entspannt seid, wird es sicherlich auch eher zur Ruhe kommen. Beachtet auch die Tipps für eine ruhige Nacht, um ein möglichst angenehmes und stressfreies Zusammenleben zu ermöglichen.

 

Was macht ihr, wenn euer Stubentiger unruhig oder deutlich gestresst ist? Schreibt eure Tipps gerne in die Kommentare!

 

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