Hundetraining gegen Giftköder: Wie kann ich die tötliche Gefahr vermeiden?

Die täglichen Spaziergänge mit dem geliebten Vierbeiner sollen Spaß machen und nicht mit einer Anspannung verbunden sein, weil man sich darum sorgt, was der Hund während des Spaziergangs finden und fressen könnte. Leider gibt es grausame Menschen, die Futter im Wald oder auf einer Wiese auslegen, in welchem eine Rasierklinge oder Rattengift versteckt ist, um Hunden Schaden zuzufügen. Da es leider nicht leicht ist, die Menschen zu finden, die eine solch fürchterliche Tat begehen, soll nun versucht werden Hunde darauf zu trainieren die Giftköder nicht mehr anzurühren und somit der Gefahr zu umgehen.

Hundetraining gegen Giftköder

Wenn der Vierbeiner beim Spaziergang frei herumläuft, dann passiert es manchmal schnell, dass er ein herumliegendes Brot, eine Frikadelle oder sonstiges Futter aufspürt und dies unbemerkt frisst. Das Schlimme ist, dass das Fressen für den Hund zur ernsthaften Gefahr werden kann, wenn sich das vermeintlich von Kindern weggeschmissene Brot als Giftköder entpuppt. Bei einer Vergiftung können Anzeichen wie Atembeschwerden, Erbrechen, Schaum vor dem Mund, Blut im Urin, blasses Zahnfleisch sowie eine Bewusstlosigkeit des Tieres auftreten und je nach Zusammensetzung des Giftes und Reaktion auf die Symptome, kann das Tier an der Vergiftung sterben. Um zu vermeiden, dass eure Vierbeiner herumliegendes Fressen überhaupt aufnehmen, gibt es ein spezielles Training, welches Hund und Mensch als Team trainieren soll. 

Das Training zielt darauf ab, dass die Hunde lernen nicht alles zu fressen was sie finden und gut riecht. In dem Training läuft man mit dem Hund an der Leine über eine Übungsplatz, auf dem etliche Leckereien verteilt sind und lenkt die Aufmerksamkeit von dem Futter weg auf den Besitzer. Wenn der Vierbeiner dann sein Herrchen oder Frauchen anschaut, bekommt er eine Belohnung, damit er lernt, dass er ein Leckerchen von seinem Besitzer bekommt, wenn er Futter, dass draußen auf dem Boden liegt, nicht frisst. Um in dem Moment die Aufmerksamkeit des tierischen Begleiters zu bekommen, ist viel Geduld erforderlich, aber sobald er das verstanden hat, sind die Spaziergänge wieder wesentlich entspannter, weil die Sorge, der Vierbeiner könnte einen getarnten Giftköder essen, geringer ist. Es gibt sogar Seminare für Mensch und Hund, die zudem darauf spekulieren, dass der Hund den Köder seinem Besitzer meldet.

Was haltet ihr von dem Hundetraining gegen Giftköder und würdet ihr ein solches Training sogar selbst in Anspruch nehmen?

 

2 Kommentare

  1. Katjana
    25. Juni 2016

    Ich werde in kürze einen Hund bekommen, bisher bei den Gassigängen hat er nicht die Anzeichen gegeben, dass er sich für vermeintlich essbar Dinge am Boden interessiert, dennoch ist mein Plan ihn zu trainieren, egal was er findet oder von anderen vor die Nase gehalten bekommt, es nur mit meiner bzw. mit der Zustimmung meines Partner tatsächlich zwischen die Zähne nehmen darf. Ich bin ziemlich vorsichtig und das jetzt schon. In unserem in der Nähe liegenden Park sind solche Köder leider täglicher Wahnsinn, wie es mit dem Wald in meiner Nähe aussieht, weiß ich leider nicht und ich wünschte manchmal, man könnte solchen Menschen, dieses Zeug selbst in den Rachen schieben und ihnen bei ihren Qualen zu schauen. Ziemlich heikles Thema eben…aber ich finde diese Trainingsmethode super, werde ich wohl im Garten mit ihm trainieren. ^^

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  2. Sara
    15. Februar 2016

    Super, das finde ich toll! Gute Idee, nur schade, dass das einem noch nicht in der Welpenschule angeboten wird! Ich würde so ein Training sofort in Anspruch nehmen! (Werde es von zuhause aus üben ?)

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