Dogsharing: Die Pro’s und Contra’s für den geteilten Hund

Habt ihr schon von Dogsharing gehört? Das Wort lässt sich an sich ganz einfach mit der Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche erklären. 🙂 Dog = Hund und sharing = teilen! Der geteilte Hund also. Aber was genau ist das? Ihr wollt gerne einen Hund, seid aber berufstätig und habt keine Zeit, euch rund um die Uhr um einen Vierbeiner zu kümmern? Da haben wir das Problem. Ein Hund ist sehr zeitaufwendig und anspruchsvoll, denn er ist ja in gewissermaßen auf uns Menschen angewiesen. Es gibt noch eine Person, vielleicht ein Freund oder eine Freundin, jemand aus dem Bekannten- oder Verwandtenkreis, der genau dasselbe Problem hat wie ihr? Schließt euch zusammen, schafft euch einen Hund an und teilt ihn ganz einfach. Das ist das Prinzip von Dogsharing. Aber geht das so einfach? Ich habe euch hier ein paar Vor- und Nachteile aufgeführt. Entscheidet selbst was ihr davon haltet.

Pro Dogsharing

Ein Hund ist quasi wie ein kleines Baby, er kann nichts alleine und ohne den Menschen machen. Der Mensch geht mit ihm raus, füttert ihn, spielt und beschäftigt sich mit ihm und erzieht ihn auch noch. Der Hund ist doch zum Beispiel „Everybody’s Darling“ in einer Großfamilie und von allem und jedem profitiert er. Ist doch perfekt, wenn der Hund von vielen geliebt und verwöhnt wird. Der Hund ist nie oder kaum alleine und hat immer jemanden um sich. Für den Vierbeiner als Rudeltier ist das sehr wichtig! Da haben wir es doch! Teilt man sich einen Hund, ist er kaum alleine! Sehr gut! 🙂 Also ist Dogsharing gar nicht mal so schlecht.

Der Hund ist wie das Enkelkind bei der Oma. Diese Aussage soll allerdings kein Vorwurf an die lieben Omis da draußen sein! Sondern ist eher als Kompliment gedacht. 🙂 Denn Omis verwöhnen ihre Enkelkinder, wo es nur geht. So soll es auch beim geteilten Hund sein. Es sollte ihm an nichts fehlen, weder an einem netten Schlafplatz, ein paar Snacks für zwischendurch, abwechslungsreiche Mahlzeiten aber vor allem Zuneigung und Liebe!

Contra Dogsharing

Klare Regeln

Beim Dogsharing geht es um mehr, als dass der Hund in einer Großfamilie lebt.  Klare Regeln sind sehr wichtig und sollten von Beginn an festgesetzt werden. Das Wohl des Hundes sollte immer an erster Stelle stehen! Teilen sich zwei Menschen einen Hund kann es immer zu Problem und Schwierigkeiten kommen. Erziehung, Ernährung und das gute Geld spielen dabei immer eine Rolle. Und es gilt nicht das Motto, kein Hund da also keine Verantwortung. Klare Regeln sollen die Basis sein, denn es macht keinen Sinn, wenn der Hund in dem einen Haushalt auf die Couch und ins Bett darf und in dem anderen nicht. Aber wird man sich in diesem Punkt je einig?

Bezugspersonen

Der Hund braucht eine Bezugsperson! Wechselnde Futter- Schlaf- oder Gassiplätze sind dem Hund eher egal aber wichtig ist seine Bezugsperson. Hunde wenden sich meist einer Person mehr zu, als der anderen. Wichtig ist dann vor allem, dass die Person wiederkommt! Bei wechselnden Herrchen oder Frauchen kann es passieren, dass der Hund sich von beiden abwendet oder plötzlich die Bezugsperson wechselt, was wiederum zu Neid zwischen den Menschen führen kann. Vor allem aber für Hunde mit Trennungsängsten ist Dogsharing nicht empfehlenswert!

 

Hat man einen Hund zu Hause und keine Zeit für ihn, muss man sich was einfallen lassen. Ab zur Tagespflege, zu den Eltern, Nachbarn oder Freunden. Man wird kreativ. Hat man keinen Hund, hat man auch dieses Problem nicht. Will man allerdings einen sollte man sich genaustens Gedanken darüber machen, was mit dem Hund passiert während man 8, 9 oder 10 Stunden außer Haus ist. Ein Hund ist kein Spielzeug, das man in die Ecke stellt, wenn man es nicht mehr will. Daher sollte man sich vorher genaustens überlegen, ob man auf seinen Wunsch verzichten kann oder ob man eine tolle Lösung für alle Beteiligten findet und das Prinzip Dogsharing lebt. 🙂

Ein Kommentar

  1. Marc
    15. Februar 2017

    Ich bin selber Hundebesitzer und finde Dogsharing eine super Idee.
    Als ich auf der Suche nach einem Hundesitter war bin ich auf Dogsharing aufmerksam geworden. Seitdem teile ich meinen Hund und wir beide haben was davon. Er ist tagsüber beschäftigt und in netter Betreuung und ich habe die Gewissheit, dass es ihm gut geht. Ich bin über die Seite http://www.teilzeithund.de fündig geworden.

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