Unglaublich – Golden Retriever Maverick trotzt seiner Krankheit

Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen und ich denke das beruht auf Gegenseitigkeit. Es gibt nichts schlimmeres als wenn es dem geliebten Vierbeiner schlecht geht und man um sein Leben bangen muss. Was Joey Maxwell und seine Frau mit ihrem Golden Retriever Maverick durchmachten, zeugt von wahrer Hingabe und starker Liebe.

Eines Nachts werden die beiden durch ein elendiges Heulen aus dem Schlaf gerissen – ihr Golden Retriever Maverick liegt vor Schmerzen gekrümmt in seinem Körbchen und kann sich nicht mehr bewegen. Die absolute Horror-Vorstellung für jeden Hundebesitzer. Das Paar hatte den Rüden vor acht Jahren aus dem Tierheim gerettet und in ihre kleine Familie aufgenommen. Besitzer Joey denkt noch heute gerne an diesen Tag zurück: „Als wir ihn damals bekommen haben, war er nur noch Haut und Knochen, doch für uns war er perfekt. Er hat uns sofort in sein Herz geschlossen und auch wir wussten, dass er unser Hund ist. Seitdem ist er bei uns und jeder Tag war großartig.“

Maverick konnte nun bei den Maxwells ein neues Leben beginnen und jeden Tag genießen. Viele Jahre vergingen ohne schlimme Zwischenfälle, bis an seinem sechsten Geburtstag die vernichtende Diagnose kam: Der Rüde leidet an Krebs. Die Trauer bei den Maxwells ist groß, doch anstatt den Hund einfach aufzugeben, bezahlt Joey für seinen vierbeinigen Freund eine Chemo- und Strahlentherapie. Die Behandlung schlägt an und der Krebs geht zurück.

Doch das Glück währt nicht lange und der Krebs beginnt wieder zu wachsen – stärker als zuvor. Als die beiden den armen Hund dann eines Nachts zitternd und heulend in seinem Körbchen vorfanden, war ihre Hoffnung auf Genesung beinahe verloren. Der Hund konnte nicht mehr laufen und kaum noch den Kopf heben. Auch der Tierarzt konnte nichts mehr machen und schickte die Maxwells mit ihrer armen Fellnase wieder nach Hause.

Maverick sollte also im Kreise seiner Liebsten seine letzten Tage verbringen und Joey wollte ihm die Zeit so angenehm wie möglich gestalten. Bis zum Schluss wollte er dem Hund das bieten, was er am meisten mochte: an der frischen Luft sein und viel Aufmerksamkeit bekommen. Da der Hund ja nicht mehr alleine laufen konnte, zog Joey ihn von nun an gemütlich zugedeckt auf einem Handkarren durch die Straßen. Schon nach kurzer Zeit kennen die Nachbarn den Hund in seiner „Kutsche“, begrüßen und geben ihm Leckerlis. Diese Zeit war gleichzeitig schön und traurig. Besitzer Joey macht sich bereit für den Abschied und fürchtet, dass jeder Spaziergang der letzte sein könnte.

Doch alles kommt anders als gedacht: „Es geschah quasi über Nacht. Jeden Tag ging es Maverick ein bisschen besser, und irgendwann war der Wagen nur noch zur Unterstützung da, wenn Maverick müde wurde. Aber immer öfter lief er selbst herum.“ Wie durch ein Wunder verbessert sich der Zustand des Hundes. Die täglichen Spazierfahrten haben ihm offenbar gut getan, obwohl niemand mehr daran glaubte. Die wundersame Heilung ist unerklärlich. Obwohl der Krebs seine Hinterbeine komplett gelähmt hat, hat sich der Tumor nicht weiter ausgebreitet.

Mittlerweile ist der Golden Retriever ein wahrer Held in seiner Ortschaft. Die Leute sammeln sogar so viel Geld, dass er einen eigenen Hunderollstuhl bekommen hat und wieder laufen kann! Hoffen wir, dass Maverick so noch ein paar glückliche Jahre vergönnt sind und er schmerzfrei weiter leben kann.

Unglaublich – Golden Retriever Maverick trotzt seiner Krankheit

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