Tierisches Drama: Ehemann verkauft heimlich den Hund seiner Frau

Wenn eine Beziehung zu Ende geht, ist das immer unschön. Wer behält die Wohnung, was passiert mit der Katze, wie geht es weiter? Diese Fragen hat sich der Mann einer 28-jährigen Hundehalterin gar nicht erst gestellt. Nachdem seine Frau aus der gemeinsamen Wohnung auszog, hatte der Ehemann die einjährige Chihuahua-Hündin heimlich für 640 Euro an eine Hundehalterin nach Siegburg verkauft. Die Frau hatte daraufhin versucht, die verkaufte Hündin zurückzubekommen, doch die Klage wurde abgewiesen.

Trennungsstreit: Mann verkauft Hund seiner Frau

Nach Aussagen der Frau habe ihr Ex-Mann die Hündin Cartier gegen ihren Willen aus dem Auto gezerrt, in das sie am Trennungstag ihr Hab und Gut gepackt habe. Sie konnte die Autotür wohl nicht schnell genug verschließen. Fast 6 Monate lang habe sie daraufhin versucht Cartier über einen Tierschutzdienst und diverse Vermisstenanzeigen wieder zu finden. Als sie dann mithilfe der Tierkennung endlich fündig wurde, wollte die neue Halterin den Hund nicht mehr her geben.

Auch als sie schließlich vor Gericht ging, änderte sich die Lage nicht. Ihr Mann bestritt ihre Version der Geschehnisse und meinte seine Ehefrau habe nur den Kater mitgenommen und den Chihuahua zurückgelassen. Da die Klägerin keine Beweise liefern konnte, dass Cartier ihr gegen ihren Willen genommen wurde, wurde die Klage abgewiesen. Die neue Besitzerin darf die Hündin behalten, da sie es in gutem Glauben erworben hat. Die 28-Jährige Klägerin hat jedoch bereits Berufung eingelegt.

Wie hättet ihr entschieden? Könnt ihr die neue Halterin verstehen? Wie hättet ihr reagiert? Hinterlasst eure Meinung als Kommentar – wir freuen uns auf eure Meinungen!

4 Kommentare

  1. Anonym
    12. August 2017

    Wäre mir beinahe auch passiert. Zum Glück konnte ich die Hunde noch rechtzeitig sichern. Traurig wenn Tiere benutzt werden, um dem/ der Ex irgendwie weh zu tun.

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  2. Stake
    28. Dezember 2016

    Ich hoffe und wünsche der Frau das sie ihren Liebling wieder bekommt. Und der Mann eine richtige Strafe für das was er vermacht hat. So ein Mensch ist doch nicht fähig jemanden zu lieben,ausser sich wohl selbst

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  3. christiansen, Edith
    31. August 2016

    ich denke, dass das Gericht nicht richtig entschieden hat. Die neue Besitzerin muss sich mal in die Lage der jungen Frau versetzen. Der kleine Hund gehoert zurueck zum vorherigem Frauchin.
    Traurig, dass der Richter dem Mann geglaubt hat !!

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    • Rebecca Rapp
      4. September 2016

      Der Richter meinte auch zur Gegenseite, dass sie unmenschlich wäre.

      Ich hoffe ich habe in der Berufung Erfolg und bekomme meine Kleine bald wieder.

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