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Vor Gericht: Weil sie Tierarztkosten sparen wollte, stieß eine Frau ihren Hund ab!

Wer sich ein Tier anschafft, der sollte sich im Klaren darüber sein, dass auch mal unerwartete Kosten auf einen zu kommen können. Nicole N. aus Crimmitschau war sich dessen offenbar nicht bewusst und so gab sie ihren Hund einfach im Tierheim als Fundtier ab, um sich Kosten für eine Operation zu ersparen. Jetzt stand die Frau 32-jährige wegen ihrem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vor Gericht.

Weil sie Tierarztkosten sparen wollte, stieß eine Frau ihren Hund ab

Don Camillo ist ein dreijähriger Poniterrüde, der im März vergangenen Jahres als Fundtier im Tierheim Vielauer Wald abgegeben wurde. Der Hund war in seinen Bewegungen stark eingeschränkt, da er unter einer Vielzahl von Knochenbrüchen im Bereich der Rippen und des Beckens litt. Wie sich später herausstellte, war Don Camillo aber gar kein Fundtier, sondern wurde von seinem eigenen Frauchen eiskalt im Tierheim abgegeben, damit sie  sich die vermutlich hohen Tierarztkosten ersparen konnte. Woher der Hund all die schlimmen Verletzungen hatte, klärte sich ebenfalls auf.

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Offensichtlich ist der Rüde im jungen Alter aus dem Fahrradkorb seines Frauchens gesprungen, wurde von einem Auto erfasst und überrollt. Statt den verletzten Hund zum Tierarzt zu bringen, gab die Besitzerin Nicole N. ihn jedoch einfach im Tierheim ab. Wie kann man nur so grausam sein? 🙁

Nun war es endlich so weit und die ehemalige Besitzerin des Hundes stand vor dem Zwickhauer Amtsgericht. Dort wurde sie, wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, zu einer Strafe von 520€, oder ersatzweise vier Monaten Knast, verurteilt. Don Camillo hat mittlerweile ein liebevolles Zuhause bei einer Familie mit Kindern gefunden. ♥

Findet ihr die Strafe zu gering? Schreibt mir in die Kommentare!

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