Drastischer Vertrag über Familienhund – „Der Hund haart nicht. Niemals.“

Die Überlegung sich einen Familienhund anzuschaffen wird in vielen Familie durch die quengelnden Kinder angeleitet. Sie finden die Vorstellung mit ihm zu spielen und schmusen so toll, dass sie natürlich nicht darüber nachdenken welche Verpflichtungen mit der Anschaffung eines Hundes einhergehen, denn ein Hund will versorgt und beschäftigt werden und man muss jeden Tag mehrmals mit ihm spazieren gehen. Zwar versprechen die Kinder in ihrer Vorfreude auf das neue Familienmitglied, dass sie sich um die Fellnase kümmern werden, aber im Endeffekt bleibt die meiste Arbeit an den Eltern hängen: Die Kinder wollen dann nur raus gehen, wann es ihnen passt, wenn es nicht regnet und sie gerade Lust dazu haben und sind nicht in der Lage die Verantwortung für das Tier zu tragen. Deswegen sollten sich Eltern, bevor sie sich einen Hund anschaffen, darüber im klaren sein, dass sie die Verantwortung tragen und die meisten Pflichten übernehmen werden.

Ein Familienvater, dessen Kinder unbedingt einen Hund haben wollten, setzte deswegen einen Vertrag auf, der die Bedingungen für die Anschaffung eines Hundes klar festhält. Er hatte keine Lust darauf , dass seine Kinder irgendwann sagen, sie haben jetzt keine Lust mit dem Hund rauszugehen und die Arbeit an ihm hängen bleibt und so mussten sie dem Vertrag in allen Punkten zustimmen, bevor der kleine Kershaw ins Haus kam. Einige der 13 Punkte des Vertrages sind jedoch recht fragwürdig, denn der Hund darf laut Vertrag weder haaren, noch Dreck machen oder sabbern. Der Vierbeiner soll seiner Meinung nach nicht als Familienmitglied gesehen werden. Er selbst zieht sich mit dem Vertrag, den seine Kinder unterschreiben müssen, aus der Verantwortung… aber lest die Vertragspunkte doch einfach selbst:

Drastischer Vertrag über Familienhund

„1.) Papa muss niemals Hundekacke aufsammeln. Niemals.

2.) Der Hund wird dazu erzogen, nur an einer Stelle im Garten sein Geschäft zu verrichten (nämlich bei den Steinen an Barbaras Gartenzaun).

3.) Der Hund ist sehr klein. Er wiegt nicht mehr als 15 Pfund.

4.) Der Hund haart nicht. Niemals.

5.) Der Hund sabbert nicht und hat keine triefende Nase. Alle Beteiligten sind sich einig, dass solche Hunderassen eklig sind.

6.) Der Hund zerkratzt den Fußboden nicht.

7.) Papa muss den Hund niemals baden. Wenn Papa findet, dass der Hund stinkt, muss ein Kind ihn innerhalb der kommenden 24 Stunden baden.

8.) Macht der Hund irgendwelchen Dreck im Haus, der mit herkömmlichen Putzmitteln nicht zu entfernen ist, ist es erlaubt, Flecken oder Gerüche mit aggressiven Chemikalien zu bekämpfen.

9.) Papa hat ein uneingeschränktes Vetorecht über den Hundenamen.

10.) Der Hund bekommt kein Bio-, Gourmet- oder Spezialfutter. Alle Beteiligten sind sich einig, dass normales Hundefutter in Ordnung ist.

11.) Der Hund wird nie als Kind oder Geschwister betrachtet. Alle sind sich einig: Der Hund ist ein Hund.

12.) Der Hund wird nicht namentlich in der Weihnachtskarte der Familie erwähnt.

13.) Die Kinder versprechen, dass ihnen der Hund niemals langweilig wird oder sie sich entlieben. Alle Parteien sind sich einig, dass der Hund sein ganzes Leben vor allem von den Kindern versorgt wird.“[1]

Und das ist Familienhund Kershaw, der mittlerweile sogar das Herz des strengen Vaters gewonnen hat. Trotzdem bezeichnet er den Hund nur als Ergänzung der Familie, nicht aber als Mitglied!

Reddit/ rjohnstone13: http://i.imgur.com/cXcK8Qx.jpg

[1] Spiegel Online. Familienvertrag über Haushund: „Papa muss den Hund niemals baden“.http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/familienhund-vater-schliesst-vertrag-mit-seinen-kindern-a-1105596.html#js-article-comments-box-pager

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