Achtung Tierversuche! – große Futtermittelhersteller testen ihre Produkte an Hunden und Katzen

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In deutschen Haushalten werden ungefähr 23 Millionen Haustiere gehalten und fast alle fressen Fertigfutter. An sich ist die Tatsache ja nicht schlimm – es gibt viele gesunde und reichhaltige Fertigfuttersorten. Vielen Tierhaltern ist jedoch nicht klar, dass konventionelle Tiernahrung häufig an Hunden und Katzen getestet wird, die unter schrecklichen Bedingungen in Versuchslaboren vor sich hin vegetieren und diese Tests häufig mit dem Leben bezahlen müssen. Täglich müssen unzählige Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen und viele andere Tiere in Versuchslaboren für die Herstellung von Tierfutter leiden. Die Tiere leben in dunklen Käfigen ohne Unterlage und zeigen schwerste Verhaltensstörungen. In der Öffentlichkeit behaupten die Hersteller oft, dass sie nur harmlose Akzeptanz- und Geschmackstests durchführen. Das Versuchstier wird aber hier nur als Messinstrument benutzt, um die beste neue Futterzusammensetzung zu finden.

Tierversuche bei der Futtermittelherstellung

Die Futtermittelbranche boomt, aber was die wenigsten wissen ist, unter welchen Umständen das Futter für ihre Hunde, Katzen oder auch Nager hergestellt wird. Um sich einen Marktvorteil zu verschaffen, lassen viele Futtermittelhersteller Lebewesen unter unzumutbaren Zuständen leiden. Statt durch Beobachtung, Informationen vom Tierarzt und Auswertungen von Statistiken die Nahrung der Tiere zu optimieren, werden Versuchstiere auf grausame Weise gequält. :(

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Der Ablauf der Tierversuche

Die Tierrechtsorganisation PETA konnte in den USA bei einem großen Futtermittelhersteller undercover dokumentieren, wie die Tiere dort gequält werden. Bei einem Experiment wird an 8 gesunde Katzen viele Wochen lang Futter unterschiedlichen Eiweißgehaltes verfüttert. Sie leben eingeengt in Käfigen und dürfen sich nur einmal täglich während der Käfigreinigung frei bewegen. Am Ende jedes Versuchsdurchganges wird ihnen für mindestens 36 Stunden das Futter entzogen und Gewebeproben entnommen. Danach gehen die Versuche an den verstörten Tieren mit einem anders zusammengesetzten Futter weiter. Auch kleine Welpen werden solange mit Mineralstoffen und Vitaminen gefüttert, bis sich deutliche Symptome erkennen lassen, die Rückschlüsse auf die zu verwendenden Mengen zulassen. Die Symptome können sowohl Gelenkprobleme, als auch Wachstumsverzögerungen, Fellveränderungen usw. sein. Den kleinen Lebewesen wird im Anschluss an die Test sogar der Bauch geöffnet, um Proben zu entnehmen oder der Niere wird absichtlich ein Schaden zugefügt, damit getestet werden kann, welcher Futterzusatz für nierenkranke Tiere am Besten geeignet ist.

Den PETA Mitarbeitern bot sich bei ihrer Recherche ein furchtbares Bild: Hunde die unter Verhaltensstörungen litten, waren in ihren kalten Stahlkäfigen und Betonzellen gefangen und die Tiere waren regelrecht verstümmelt, weil ihnen die Stimmbänder oder sogar Muskelstücke aus den Schenkeln herausgeschnitten wurden. Sie werden als reine Versuchsobjekte behandelt und bekommen trotz häufig schwerer Erkrankungen nicht einmal tierärztliche Versorgung. Ein solcher Umgang mit den Tieren ist grauenvoll und nicht zumutbar! 

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Futterherstellung OHNE Tierversuche

Damit dieses grausame Verfahren und viele weitere aufhören, hat PETA eine Liste von Futtermarken erstellt, deren Hersteller schriftlich versichert haben, keine Tierversuche durchzuführen. Die Unternehmen beziehen eindeutig Stellung gegen Tierversuche und wollen somit helfen diese in Zukunft vollständig abzuschaffen. Dazu zählen zum Beispiel HappyDog, Josera, MeraDog, Terra Canis, bosch Tiernahrung, Bozita, alsa-hundewelt und viele andere. Schaut einfach auf der offiziellen Liste von PETA Deutschland e.V. und prüft nach ob euer Hersteller ohne Tierversuche arbeitet. Wenn ihr dann nur noch Produkte von tierversuchsfreien Unternehmen kauft, werden schnell auch weitere Futtermittelhersteller davon überzeugt auf unschädliche und moderne Testverfahren umzusteigen. Denn für ein qualitativ hochwertiges Futter sind keinerlei Tierversuche notwendig, da die Ernährung von Hunden und Katzen von der Natur vorgegeben ist.

Ihr fragt euch was ihr tun könnt, damit das Leid der Versuchstiere ein Ende hat? Achtet darauf, welches Futter ohne Tierversuche hergestellt wird und unterstützt nicht diejenigen Unternehmen, die Tiere quälen, um Tierfutter zu produzieren und sich somit den größten Marktvorteil schaffen wollen!

Quelle: Alle Bilder sind von PETA USA (http://mediathek.peta.de/de/c?id=159)

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