Unglaubliche Geschichte – Paar aus Großbritannien lässt verstorbenen Hund klonen

Daphne Smith

Der Tod des geliebten Vierbeiners ist für jeden Hundebesitzer schmerzlich und man kann sich das Leben ohne den tierischen Begleiter kaum vorstellen. Als Familienmitglied ist er in den Tagesablauf integriert, ist für einen da, wenn man traurig und bedrückt ist und bringt viel Freude in das Zuhause jedes Hundebesitzers. Bei manchen geht die Tierliebe sogar so weit, dass sie ihren tierischen Begleiter nach seinem Tod für mehrere zehntausend Euro klonen lassen. Ein britisches Paar tat genau das – Sie ließen gleich 2 Klone ihres Hundes Dylan „anfertigen“!

Paar aus Großbritannien lässt verstorbenen Hund klonen

Unglaublich, aber wahr: Die Tierliebe zu dem Boxer Dylan geht so weit, dass Richard Remde und Laura Jaques Ende letzten Jahres entscheiden, den im Mai 2015 verstorbenen Hund klonen zu lassen. Der Boxerrüde war Lauras erster Hund und sie sagt, sie habe zu ihm eine ganz besondere Beziehung gehabt. Obwohl sie noch 4 weitere Hunde hat, war Dylan ihr bester Freund, der sogar neben ihr im Bett schlafen durfte und mit dem sie so viele schöne Erinnerungen teilte. Als Dylan im Mai 2015, aufgrund eines inoperablen Gehirntumores, einen Herzanfall erlitt, war Laura so traurig und schockiert, dass sie nichts mehr essen und trinken konnte. Infolgedessen entschied sich das Paar nach Südkorea zu reisen und dort in einer speziellen Klinik ihren verstorbenen Hund klonen zu lassen. Die Kosten dafür beliefen sich  auf ca. 90.000, die das britische Paar eigentlich gespart hatten, um die Hypothek auf dem Eigenheim abzubezahlen.

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Dylan gibt es nun quasi im Doppelpack – Chance und Shadow sind die beiden Klone von dem verstorbenen Vierbeiner und tragen somit etwas von Dylan in sich. Laura weiß, dass sie einen eigenen Charakter haben werden und ihrem geliebten Boxer nur genetisch gleichen, aber sie glaubt so wenigstens einen Teil von Dylan bei sich zu haben. Die Erinnerungen, die sie mit ihrem treuen Gefährten geteilt hat, haben ihn so besonders gemacht und mit Chance und Shadow wird sie nun einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Die beiden Boxerwelpen leben nun bei dem Paar in England und Laura und Richard sind überglücklich über das doppelte Glück. Ihr Plan ist auch die Leihmutter der Welpen zu sich zu holen.

Was haltet ihr davon den verstorbenen Hund klonen zu lassen? Würdet ihr selbst so etwas in Erwägung ziehen, um euren Vierbeiner nach seinem Tod zu ersetzen?

5 Kommentare

  1. Frithjof Metzger
    7. November 2016

    Ich finde die Möglichkeit zwar sehr faszinierend,aber ich bin jemand,der sich nicht nur an das Optische und übereinstimmende Gen freuen würde,denn würde mein 7Jähriger Pekinese jetzt sterben,würde ich mich fragen,wohin sein ICH verschwunden ist,ob er noch in irgendeiner Weise existiert.. ich könnte nicht so schnell einen anderen Hund lieben,der von meinem geklont wurde,denn es wäre nicht er und würde auch nie sein Bewusstsein wieder zum Leben erwecken… Kurz gesagt,kein Hund der Welt könnte sie ersetzen.

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  2. Alex
    17. September 2016

    Ich musste auch im März meinen ersten Hund gegen lassen, DEB ich über alles geliebt hab. Aber ganz ehrlich, es gibt soooooo viele arme Hunde,für die ein zuhause gesucht wird.die Tierheime sind rappelvoll. Kein Hund kann den anderen ersetzen und das soll er auch nicht. Aber klonen? Ne. Hab mir einen Hund aus Spanien geholt, er ist überdankbar! Und ich bin froh ihn zu haben. Und deswegen wird sein Vorgänger ja nicht vergessen. Im Gegenteil.

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  3. Sandra
    1. September 2016

    Ich habe sehr an meiner Labrador-Dame gehangen, und kriege auch nach über 6 Monaten noch Tränen in den Augen, wenn ich an Sie denke. Aber deswegen lass ich sie nicht klonen, da Sie eh nicht zu ersetzen ist. Ihre Nachfolgerin und Enkelin ist ihr absolut nicht ähnlich, und das ist auch gut so. Tot sind unsere besten Freunde erst dann, wenn wir aufhören an sie zu denken. Ich glaube ganz fest daran dass Sie bei mir ist und aufpasst.Weilich an Sie denke.

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    • Alex
      17. September 2016

      Das hast du sehr schön geschrieben!

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  4. Michaela Trabold
    19. Juli 2016

    Also ganz ehrlich ich verstehe das man an einem Tier hängt aber das man gleich nicht mehr essen kann und so wie es oben beschrieben wird ist schon arg übertrieben! Gleich ein Tier klonen zu lassen zeigt an sich das sie doch nicht wirklich loslassen konnten. Wer dafür 90000 Euro übrig hatte bitte sehr!

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